Global Panel Foundation

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Logo der Global Panel Foundation

Die Global Panel Foundation ist eine Internationale Nichtregierungsorganisation, die im Jahre 1989 vom niederländischen Unternehmer Bas Spuybroek gegründet wurde. Ihren Hauptsitz hat sie seit 1997 in Berlin. Weitere Standorte sind Kopenhagen, New York City, Ohio, Prag, Sydney und Toronto. Sie finanziert ihre Tätigkeit ausschließlich über Spenden.

Tätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Global Panel Foundation ist eine meist aus dem Hintergrund agierende internationale Gruppierung von Vertretern aus den Bereichen Public Policy, Wirtschaft und Wissenschaft. Ihr Ziel ist es, die internationale Kooperation in Hinblick auf Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse zu fördern.

Hierzu organisiert sie Public Policy Luncheons und Dinners, Studentenforen[1] und Initiativen. Zweck dieser Veranstaltungen ist es, ihren Teilnehmern einen Rahmen zu bieten, sich über Problemstellungen und Verfahrensstrategien aktueller gesellschaftlicher Fragen auszutauschen. Folgende Themenbereiche werden berührt:

  • Transatlantische Beziehungen[2]
  • Sicherheits-, Energie- und Umweltfragen im Schwarzmeerraum und Nahen Osten[3]
  • Central Europe Monitoring

Unterstützung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der Vergabe von Stipendien und Forschungsgeldern verleiht die Global Panel Foundation seit dem Jahre 2000 den Hanno R. Ellenbogen Citizenship Award. Dieser wird in Zusammenarbeit mit der Prague Society for International Cooperation an Personen für besondere gesellschaftliche Verdienste in Zentral- und Osteuropa vergeben. Bisherige Preisträger waren unter anderem Václav Havel[4] sowie der weißrussische Oppositionsführer Aljaksandr Milinkewitsch.[5]

Bisherige Gäste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter den bisherigen Gästen der Veranstaltungen der Global Panel Foundation finden sich: Madeleine Albright, George W. Bush, Hans van den Broek, Jimmy Carter, Wiktor Tschernomyrdin, Emil Constantinescu, Alexander Downer, Michail Gorbatschow, Árpád Göncz, Valéry Giscard d’Estaing, Václav Havel, Hussein I. (Jordanien), Henry Kissinger, Frederik Willem de Klerk, Helmut Kohl, Wim Kok, Leonid Kuchma, Ruud Lubbers, Mahathir bin Mohamad, Helmut Maucher, Carlos Menem, Michael I. (Rumänien), Aljaksandr Milinkewitsch, Alois Mock, Yasuhiro Nakasone, Benjamin Netanyahu, Kenichi Ohmae, Turgut Özal, Shimon Peres, Colin Powell, Mary Robinson, Helmut Schmidt, Louis Schweitzer, Vladimír Špidla, Margaret Thatcher, Jean-Claude Trichet, Zhu Rongji, James Woolsey.

Personal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorsitzender (Chairman) der Global Panel Foundation ist Marc S. Ellenbogen.[6][7] Neben seiner Position als Vorsitzender ist Ellenbogen auch Beirat der Demokratischen Partei und Vize-Vorsitzender des Dexpat Leadership Council.[8] Darüber hinaus ist er als Kolumnist für die United Press International sowie als Wahlkampfberater in Deutschland tätig[9] und Gastprofessor für Politikwissenschaften am Magdalen College der University of Oxford. Ellenbogen studierte mit Hilfe eines Military Scholarship an der Maxwell School of Citizenship and Public Affairs in Syracuse, New York.

Vice-Chairman ist Jürgen Chrobog, ehemaliger Staatssekretär im Auswärtigen Amt.[6]

Schatzmeister (Treasurer) ist Kai G. Klinger.[6] Dem Aufsichtsrat gehören neben anderen Kurt Bodewig und Dieter Stöckmann an. Als Beiräte fungieren unter anderem Frederik Willem de Klerk, Boris Pankin und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pressemitteilung: EZB-Präsident Jean-Claude Trichet im Global Panel – Student Forum an der Universität Hohenheim (Memento des Originals vom 9. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.uni-hohenheim.de. Universität Hohenheim, 17. Januar 2006. Abgerufen am 27. September 2013.
  2. Conference discusses EU, NATO and Russian Federation. The Slovak Spectator, 20. April 2005. Abgerufen am 27. September 2013.
  3. Business and Security: Who Will Pay the Price? Conference Report (PDF; 858 kB). Abgerufen am 27. September 2013.
  4. David Vaughan: Havel helps Belarus journalist. Radio Praha, 20. Oktober 2003. Abgerufen am 27. September 2013.
  5. Milinkevich Honoured at Forum 2000 (Memento des Originals vom 27. Oktober 2007 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.democraticbelarus.eu. Office for a Democratic Belarus, 9. Oktober 2007. Abgerufen am 27. September 2013.
  6. a b c Board of Directors (Memento des Originals vom 20. September 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/globalpanel.org der Global Panel Foundation; abgerufen am 8. Dezember 2013.
  7. Silvia Meixner: Die Spinne der Diplomatie. In: Die Welt, 14. Dezember 2002. Abgerufen am 27. September 2013.
  8. Marc S. Ellenbogen: Das Rennen ist nicht entschieden (Memento des Originals vom 1. Oktober 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/cicero.de. In: Cicero, 6. Februar 2008. Abgerufen am 27. September 2013.
  9. Christoph Schult: Schattenboxerin: Eine Sozialdemokratin will dem Bundeskanzler seinen Wahlkreis abspenstig machen. In: Die Zeit. Nr. 29/1998. Abgerufen am 27. September 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]