Global Public Policy Institute

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Logo des Global Public Policy Institute

Das Global Public Policy Institute (deutsch Institut für globale öffentliche Politik, GPPi) ist eine im Jahr 2003 gegründete, unabhängige Denkfabrik in Berlin. Das Institut hat zum Ziel, die Global Governance durch Forschung, Politikberatung und Debatte zu verbessern. Geleitet wird die Denkfabrik von dem Politologen und Mitbegründer Thorsten Benner und der Politologin Dr. Julia Steets.

Nach eigener Darstellung analysiert das GPPi weltweite Zusammenhänge mit dem Anspruch politischer Relevanz und akademischer Exzellenz. Zudem ist das GPPi versucht, den Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Praxis mit effektiver Kommunikation herzustellen, unter anderem indem Forschungsergebnisse klar und zugänglich präsentiert werden. Unter den Stichworten Reflect, Advise, Engage fasst das GPPi sein Projektportfolio zusammen: Dieses umfasst die Forschungsarbeit, die Politikberatung für den öffentlichen Sektor (einschließlich der Vereinten Nationen, der Europäischen Kommission und nationaler Regierungen) sowie verschiedene Dialogformate.[1]

Ca. 30 festangestellte Mitarbeiter arbeiten für das GPPi. Dazu kommen nichtständige Mitarbeiter, mit welchen GPPi ad hoc kooperiert.[2]

Arbeitsbereiche[3][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Globale Ordnung
  • Humanitäre Hilfe
  • Migration
  • Evaluation
  • Frieden und Sicherheit
  • Recht und Demokratie
  • Daten- und Technologiepolitik

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Institut wurde von Wolfgang Reinicke gegründet, der ursprünglich als Börsenhändler Karriere gemacht hatte. Er hielt 2018 zudem einen Lehrstuhl an der Central European University[4] wo er Political Economy unterrichtete.[5]

Finanzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einem Bericht in Telepolis von 2018 gab das GPPI an, dass ein Sechstel ihrer Mittel vom Außenministerium kommen, weiter erhielte man Gelder von George Soros, der EU-Kommission, der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Friedrich-Ebert-Stiftung, der VolkswagenStiftung sowie der Stiftung der Firma Bosch.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Global Public Policy Institute: About. Abgerufen am 5. Februar 2019 (amerikanisches Englisch).
  2. Team GPPi gppi.net, abgerufen am 6. Juni 2018 (englisch)
  3. Global Public Policy Institute: GPPi: Issue Areas. Abgerufen am 5. Februar 2019 (amerikanisches Englisch).
  4. a b Paul Schreyer: "Auswärtiges Amt: Kriegsmarketing statt Friedensdiplomatie?" Telepolis/Heise vom 6. Mai 2018
  5. "Auswärtiges Amt: Kriegsmarketing statt Friedensdiplomatie? " Central European University, abgerufen 16. Februar 2018

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 52° 31′ 24,67″ N, 13° 23′ 11,38″ O