Glockenspiel (Musikinstrument)

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Einfaches Glockenspiel
Modernes Glockenspiel mit Gehäuse

Das Glockenspiel ist ein Stabspiel aus der Gruppe der Metallophone. Es besteht – im Unterschied zum Xylophon, bei dem die Klangstäbe hölzern sind – aus einer Reihe von Metallstäben bzw. -platten unterschiedlicher, der Tonhöhe entsprechender Länge. Der Anschlag erfolgt mit zwei Schlägeln. Der Name rührt daher, dass der Klang an ein Turmglockenspiel erinnert; in dem Instrument sind aber keine Glocken verbaut.

Das Glockenspiel ist ein transponierendes Musikinstrument, es ist daher zwei Oktaven (seltener auch eine Oktave) tiefer notiert als es klingt, ähnlich den Crotales. Im klassischen Sinfonieorchester zählt das Glockenspiel zu den am höchsten spielenden Instrumenten.

In der musikalischen Früherziehung und beim JelGi Musizieren wird das Instrument für den Unterricht im elementaren Instrumentalspiel verwendet. Auch in Schulen wird es oft als Lehrmittel eingesetzt.

Besondere Bauformen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es existiert auch eine seltener genutzte, spezielle Bauform des Glockenspiels, in Form eines kleinen Tasteninstrumentes nach dem Prinzip der Celesta, das sogenannte Tastenglockenspiel.

Das bei der Marschmusik oder bei Militärkapellen benutzte Glockenspiel wird als Lyra bezeichnet.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Glockenspiel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Glockenspiel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen