Głubczyce

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Głubczyce
Wappen von Głubczyce
Głubczyce (Polen)
Głubczyce
Głubczyce
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Opole
Powiat: Głubczyce
Fläche: 12,52 km²
Geographische Lage: 50° 12′ N, 17° 50′ OKoordinaten: 50° 12′ 0″ N, 17° 50′ 0″ O
Einwohner: 12.888
(30. Jun. 2015)[1]
Postleitzahl: 48-100
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OGL
Wirtschaft und Verkehr
Straße: OpoleBrünn
Nächster int. Flughafen: Breslau
Katowice
Gmina
Gminatyp: Stadt- und Landgemeinde
Gminagliederung: 54 Ortschaften
44 Schulzenämter
Fläche: 294,33 km²
Einwohner: 22.923
(30. Jun. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 78 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1602033
Verwaltung (Stand: 2015)
Bürgermeister: Adam Krupa[2]
Adresse: ul. Niepodległości 14
48-100 Głubczyce
Webpräsenz: www.glubczyce.pl



Głubczyce [gwupˈʧɨʦɛ] (deutsch: Leobschütz; tschechisch: Hlubčice, schlesisch: Lischwitz, schlonsakisch Gubczýcé) ist eine Stadt in der Woiwodschaft Opole in Polen. Sie liegt jeweils 50 Kilometer südlich von Opole (Oppeln) und nordwestlich von Ostrava, unweit der Grenze zu Tschechien. Sie ist Sitz der gleichnamigen Stadt- und Landgemeinde sowie des Powiat Głubczycki.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Głubczyce liegt im Leobschützer Lösshügelland (poln. Płaskowyż Głubczycki) am Fluss Zinna.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herhaltender Wehrturm der mittelalterlichen Stadtbefestigung
Pfarrkirche „Mariä Geburt“, urkundliche Ersterwähnung 1259

Die erste urkundliche Erwähnung des zu Mähren gehörenden Ortes „Glubcici“, der über eine hölzerne Burg verfügte, erfolgte 1107. Die Siedlung befand sich auf der rechten Seite der Zinna, die seit dem Glatzer Pfingstfrieden von 1137 die Grenze zwischen Mähren und Schlesien bildete. 1224 ist in der mutmaßlich damals bereits von König Ottokar I. Přemysl nach Magdeburger Recht gegründeten Stadt „Lubschicz“ ein königlicher Zoll nachweisbar.[3] Der genaue Zeitpunkt der Stadtgründung ist nicht bekannt.

1241 wurde die Stadt im Mongolensturm zerstört und nach dem Wiederaufbau auch das linke Ufer des Flusses besiedelt. Von 1253 bis 1626 war Leobschütz Oberhof für zahlreiche mährische Städte und Dörfer, die das vom Magdeburger Recht abgeleitete „Leobschützer Recht“ erhielten, das 1270 vom böhmischen König Přemysl Ottokar II. bestätigt wurde. Bereits 1265 hatte er der Stadt den Stadtwald geschenkt. 1275 erhielt Leobschütz das Meilenrecht. Im September 1278 bestätigte der römisch-deutsche König Rudolf I. Privilegien der Stadt Leobschütz.[4] 1281 stiftete Königin Kunigunde das Johanneshospital. Vor 1282 entstand die Stadtmauer mit Wachtürmen und Wassergraben. Das Patronat über die Pfarrkirche „Mariä Geburt“ kam 1259 an den Johanniterorden von Gröbnig, dessen Komtur von 1282 bis 1591 seinen Sitz in Leobschütz hatte. 1298 erhielt die Stadt weitere Rechte durch den böhmischen König Wenzel II. Im selben Jahr verfügte die Stadt über eine Tuchniederlage sowie ein städtisches Kaufhaus auf dem Ring, an dessen Stelle 1383 das Rathaus entstand. Im Jahre 1421 entstand das in deutscher Sprache verfasste Leobschützer Rechtsbuch, das zum sächsisch-magdeburgischen Rechtskreis gehört. 1433 besaß Leobschütz vorübergehend das Münzrecht.

In den Jahren 1365 bis 1394 und von 1434 bis 1482 bildete Leobschütz das eigenständige Herzogtum Leobschütz, das dem přemyslidischen Zweig des Herzogtums Troppau entstammte. Der letzte Leobschützer Herzog Johann II. († um 1485) stiftete 1480 das Franziskanerkloster. Nach 1482 wurde Leobschütz an das Herzogtum Jägerndorf angegliedert. 1523 wurde die Reformation eingeführt und Franziskaner sowie Juden teilweise gewaltsam vertrieben. 1558 wurde eine evangelische Schule errichtet. Während des Dreißigjährigen Kriegs wurde die Stadt stark zerstört, am schwersten 1645 durch die Schweden.

Unter preußischer Herrschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Ansicht von Głubczyce aus dem Jahr 1819

Nach dem Ersten Schlesischen Krieg fiel Leobschütz 1742 an Preußen. Nachfolgend wurden Teile der Stadtmauer geschleift und der Graben um die Stadt zugeschüttet. Seit 1815 gehörte Leobschütz zur Provinz Schlesien und war ab 1816 dem Landkreis Leobschütz eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb. Die seit dem Mittelalter betriebene Tuch- und Leinenweberei wurde im 19. Jahrhundert auf maschinellen Fabrikbetrieb umgestellt. Von wirtschaftlicher Bedeutung waren zudem der Flachsanbau sowie die Schafzucht. 1855 erhielt die Stadt Eisenbahnanschluss nach Ratibor, 1873 nach Jägerndorf und 1876 nach Deutsch Rasselwitz. Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien 1921 stimmten über 99 % für den Verbleib bei Deutschland.

Nach der Machtergreifung durch Adolf Hitler 1933 wurde die Stadt Schulungsort für die SS und Sitz einer SA-Sturmabteilung. In der Reichspogromnacht wurde die Synagoge der Stadt niedergebrannt und die Verfolgung der Juden weiter verschärft. Während des Zweiten Weltkrieges wurden Kriegsgefangene auf dem Gebiet des Kreises zu Zwangsarbeiten herangezogen.

1945 bis in die 2010er Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 18. März 1945 kesselten sowjetische Truppen den Ort und die darin befindliche 18. SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Division „Horst Wessel“ sowie die 371. Infanterie-Division (Wehrmacht) ein. Am 24. März 1945 war der Widerstand weitestgehend gebrochen, und die Rote Armee marschierte in Leobschütz ein. Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Leobschütz, das bei den Kämpfen zu 40 % zerstört worden war, an Polen. Am 19. Mai 1945 wurde die Verwaltung der Stadt an Tadeusz Kopczyński übergeben. Die Stadt erhielt die offizielle Bezeichnung „Głubczyce“. Die deutschen Einwohner wurden zum größten Teil vertrieben. Die neu angesiedelten Bewohner waren zum Teil Heimatvertriebene aus Ostpolen. Die Einwohnerzahl ging zunächst deutlich zurück.

Nach Kriegsende erhob die Tschechoslowakei Ansprüche auf mehrere nieder- und oberschlesische Gebiete, u. a. auch auf das Gebiet um Leobschütz und Ratibor. Durch die beiderseitige Propaganda verschlechterten sich die Beziehungen zwischen beiden Staaten derart, dass der Ausbruch eines bewaffneten Konflikts nur durch eine sowjetische Intervention vermieden werden konnte. Erst mit dem polnisch-tschechischen Grenzvertrag von 1958 erfolgte eine endgültige Festlegung der umstrittenen Grenze.[5] Von 1946 bis 1975 war Głubczyce Sitz des Powiat Głubczycki. Er wurde 1999 wieder neu errichtet.

Kirchlich gehörte Leobschütz/Głubczyce bis 1972 zum Bistum Olmütz; seither gehört es zum Bistum Opole.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachfolgend die graphische Darstellung der Einwohnerentwicklung. [6]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das rekonstruierte Rathaus am Ring
Mariensäule
  • Die Pfarrkirche „Mariä Geburt“ wurde erstmals 1259 erwähnt und von 1370 bis 1380 zu einer dreischiffigen Hallenkirche umgebaut. In den Jahren 1903 bis 1907 erfolgte durch den Architekten Max Hasak ein Umbau im Stil der Neugotik.
  • Das Rathaus wurde erstmals 1383 erwähnt und nach einem Brand 1603 neu aufgebaut. 1863 bis 1864 erfolgte ein Umbau im Stil der Neugotik, der bei einer erneuten Umgestaltung ab 1930 vereinfacht wurde. Im März 1945 wurde es durch Bombenangriffe zerstört und die Ruine nach dem Krieg bis auf den Turm abgerissen. 2008 wurde das Rathaus mit EU-Fördergeldern in seinem hypothetischen Originalzustand von vor 1863 rekonstruiert.[7] Die für Kriegszwecke eingezogene Rathausglocke, die sich jahrzehntelang in Oldenburg (Oldenburg) befand, wurde 2009 an ihren Ursprungsort zurückgegeben.[8]
  • Das Franziskanerkloster wurde erstmals 1448 gegründet und 1480 als Stiftung des Leobschützer Herzogs Johann II. durch einen gemauerten Bau ersetzt. Von 1541 bis zur Rückkehr der Franziskaner 1667 war das Kloster in protestantischem Besitz. 1753 bis 1770 wurden die Klostergebäude nach Plänen des Prudniker Architekten Johann Innozenz Töpper neu errichtet. 1810 wurde es säkularisiert und nach einem Umbau als Schule genutzt. Ab 1921 war es wiederum im Besitz der Franziskaner. Im Jahre 2002 wurde es renoviert.
  • Die Franziskaner-Klosterkirche „St. Ädigius und Bernhard“ von 1480 diente zwischen 1541 und 1667 als protestantisches Gotteshaus. Nach den Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg wurde sie von 1670 bis 1677 wieder aufgebaut. 1756 erfolgte ein Abriss und 1758 mit finanzieller Unterstützung des Fürsten Joseph von Liechtenstein ein Neubau nach Plänen von Johann Innozenz Töpper. Den Hauptaltar und die Kanzel schuf der Ratiborer Bildhauer Anton Oesterreicher, das Gemälde des Hauptaltars stammt vom Brünner Maler Josef Ignaz Havelka.
  • Die barocke Mariensäule „Maria Immaculata auf der Erdkugel“ wurde 1738 von dem Kamenzer Bildhauer Anton Jörg geschaffen und 1804 erneuert.
  • St.-Anna-Kirche von 1776
  • Fabian- und Sebastian-Kapelle von 1501
  • Neun Mauertürme und Reste der Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert

Ehemalige Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Synagoge in Głubczyce, 1938 zerstört

Die Synagoge Leobschütz an der König-Ottokar-Straße wurde in den Jahren 1864 und 1865 errichtet und war das Gotteshaus und der spirituelle und kulturelle Mittelpunkt der jüdischen Gemeinde der Stadt. Sie wurde in der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 von Nazi-Schergen niedergebrannt und zerstört. Heute befindet sich an dieser Stelle eine unbebaute Wiese mit einem hieran erinnernden Gedenkstein.

Stadt- und Landgemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt- und Landgemeinde Głubczyce erstreckt sich über eine Fläche von 294,33 km² und umfasst neben der Stadtgemeinde weitere 45 Ortsteile (deutsche Namen bis 1945)[9] mit einem Schulzenamt:

  • Bernacice (Wernersdorf)
  • Bernacice Górne (Wernersdorf (Bahnhof))
  • Biernatów (Berndau) mit
    • Biernatówek (Klein Berndau)
  • Bogdanowice (Badewitz, 1936–1945: Badenau) mit
    • Bogdanowice Kolonia (Badewitz Kolonie)
  • Braciszów (Bratsch)
  • Chomiąża (Komeise)
  • Chróstno (Saliswalde)
  • Ciermięcice (Türmitz)
  • Debrzyca (Schönbrunn)
  • Dobieszów (Dobersdorf)
  • Gadzowice (Schmeisdorf)
  • Głubczyce-Sady
  • Gołuszowice (Kreuzendorf)
  • Grobniki (Gröbnig)
  • Kietlice (Kittelwitz, 1936–1945: Kitteldorf)
  • Klisino (Gläsen) mit
    • Klisinko (Klein Gläsen)
  • Krasne Pole (Schönwiese)
  • Królowe (Königsdorf)
  • Krzyżowice (Kreisewitz)
  • Kwiatoniów (Blümsdorf)
  • Lenarcice (Geppersdorf) mit
    • Podlesie (Feldhof)
  • Lisięcice (Leisnitz O.S.) mit
    • Nowosady (Neustift)
  • Lwowiany (Schlegenberg) mit
    • Głubczyce-Las Marysieńka (Leobschütz-Stadtforst)
  • Mokre (Mocker)
  • Mokre–Kolonia (Bahnhof Mocker)
  • Nowa Wieś Głubczycka (Neudorf)
  • Nowe Gołuszowice (Neu Kreuzendorf)
  • Nowe Sady (Kreuzwald)
  • Nowy Rożnów (Neu Roznow)
  • Opawica (Troplowitz)
  • Pielgrzymów (Pilgersdorf)
  • Pietrowice (Peterwitz, 1936–1945: Zietenbusch)
  • Pomorzowice (Pommerswitz)
  • Pomorzowiczki (Alt Wiendorf) mit
    • Stara Wieś (Neu Wiendorf[10])
  • Radynia (Raden)
  • Równe (Roben)
  • Sławoszów (Amaliengrund) mit
    • Dobrogostów (Kolonie Karlsberg)
  • Ściborzyce Małe (Steubendorf)
  • Tarnkowa (Trenkau)
  • Widok
  • Zawiszyce (Sabschütz) mit
    • Studzienica (Kaltenhausen)
  • Zopowy (Soppau)
  • Zopowy Osiedle (Soppau Siedlung)
  • Zubrzyce (Sauerwitz)

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmal zu Ehren des Heimatdichters Johannes Reinelt
  • Carl Proske (1794–1861), Kirchenmusiker und Geistlicher, geboren in Gröbnig bei Leobschütz
  • Henry Mosler (1841–1920), US-amerikanischer Maler, geboren in Troplowitz bei Olbersdorf
  • Johannes Reinelt alias Philo vom Walde (1858–1906), Schriftsteller und Heimatdichter, geboren in Kreuzendorf bei Leobschütz
  • Paul Zorner (1920–2014), Jagdflieger, geboren in Roben bei Leobschütz
  • Stefanie Zweig (1932–2014), Schriftstellerin, musste mit ihren Eltern 1938 aus Leobschütz vor den Nazis fliehen.

Weitere Persönlichkeiten in Leobschütz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • August Potthast (1824–1898), Mittelalterhistoriker und Bibliothekar, starb in Leobschütz

Bekannte Absolventen des Gymnasiums Leobschütz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerstädte- und Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Głubczyce – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.
  2. Website der Stadt, Burmistrz Głubczyc, abgerufen am 20. Januar 2015
  3. Codex diplomaticus et epistolaris Moraviae Bd. II, Nr. 153, S. 155. (Online-Edition)
  4. Gustav Adolf Harald Stenzel: Der Römische König Rudolf bestätigt die Privilegien der Stadt Leybschütz. In: Allgemeines Archiv für die Geschichtskunde des Preußischen Staates. Band 8, Heft 1, Berlin/Posen/Bromberg 1832, S. 370–371.
  5. Joachim Bahlcke: Schlesien und die Schlesier. ISBN 3-7844-2781-2, S. 187.
  6. Für 1910: www.gemeindeverzeichnis.de Landkreis Leobschütz, abgerufen am 6. Januar 2011
    Für 1890, 1925, 1933, 1939: www.verwaltungsgeschichte.de Landkreis Leobschütz, abgerufen am 6. Januar 2011
    Für 2009: Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ – STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“ (Memento vom 4. Juli 2010 im Internet Archive)
  7. Geschichte und Sehenswürdigkeiten in der Stadt Leobschütz/Oberschlesien: Rathaus - www.leobschuetz.org
  8. Glocke läutet wieder in Leobschütz (NWZ)
  9. Das Genealogische Orts-Verzeichnis
  10. http://www.posselt-landkarten.de/karte_498.jpg
  11. Eintrag zu Ludwig Hollaender im Catalogus Professorum Halensis (abgerufen am 17. Mai 2011)
  12. Ludwig Heinrich Hollaender: Mutiger Kämpfer für die Zahnheilkunde
  13. КАРЛ БУЛЛА-ОТЕЦ РУССКОГО ФОТОРЕПОРТАЖА (Memento vom 7. Februar 2012 im Internet Archive)