Zum Inhalt springen

Glucoraphanin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Strukturformel von Glucoraphanin
Allgemeines
Name Glucoraphanin
Andere Namen
  • 1-S-[(1E)-5-(methylsulfinyl)-N-(sulfonatooxy)pentanimidoyl]-1-thio-β-D-glucopyranose (IUPAC)
  • 4-(Methylsulfinyl)butyl-glucosinolat
  • Glucoraphan
Summenformel C12H23NO10S3 (protoniert)
Kurzbeschreibung

farb- und geruchloser Feststoff (Kaliumsalz)[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 21414-41-5
PubChem 9548634
ChemSpider 7827557
DrugBank DB15436
Wikidata Q5572329
Eigenschaften
Molare Masse 437,49 g·mol−1
Aggregatzustand

fest (Kaliumsalz)[2]

Löslichkeit

löslich in Wasser[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar[3]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).

Blumenkohl

Glucoraphanin ist ein Senfölglykosid (Glucosinolat), welches in verschiedenen Kreuzblütengewächsen vorkommt, besonders in Kohlsorten wie Brokkoli und Blumenkohl.[4]

Bei der enzymatischen Hydrolyse (z. B. durch die pflanzeneigene Myrosinase) des Glucoraphanins wird Sulforaphan gebildet.

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. 1 2 Datenblatt Glucoraphanin ROTICHROM® HPLC (PDF) bei Carl Roth, abgerufen am 23. April 2020.
  2. Datenblatt Glucoraphanin bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 23. April 2020 (PDF).
  3. Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  4. Patienteninformationen: Universitätsklinikum Heidelberg. Abgerufen am 22. April 2020.