Glycerinaldehyd-3-phosphat

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Strukturformel
Struktur von Glycerinaldehyd-3-phosphat
Allgemeines
Name Glycerinaldehyd-3-phosphat
Andere Namen
  • D-Glycerinaldehyd-3-phosphat
  • GAP
  • G3P
Summenformel C3H7O6P
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 591-59-3
EG-Nummer 209-721-7
ECHA-InfoCard 100.008.839
PubChem 529
Wikidata Q794810
Eigenschaften
Molare Masse 170,06 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Glycerinaldehyd-3-phosphat ist ein Phosphorsäureester des Glycerinaldehyds. Es ist ein Zwischenprodukt der Abbauwege für Glucose in der Zelle, der Glykolyse (siehe auch Glycerinaldehyd-3-phosphat-Dehydrogenase) und auch des Entner-Doudoroff-Wegs. Aber auch die Neubildung von Glucose aus Pyruvat, die Gluconeogenese, verläuft über die Zwischenstufe des Glycerinaldehyd-3-phosphats. Zudem stellt ein Molekül Glycerinaldehyd-3-phosphat den Nettogewinn an Kohlenstoff bei der CO2-Fixierung und -Reduktion im Calvin-Zyklus der Photosynthese dar, das zum Aufbau von Hexosen genutzt werden kann. Es ist isomer zum Dihydroxyacetonphosphat. Die Isomerisierung erfolgt mit der Triosephosphatisomerase. Die Synthese erfolgte durch Hermann O. L. Fischer und Erich Baer.[2]

Strukturformel von Glycerinaldehyd-3-phosphat (deprotoniert)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  2. Hermann O. L. Fischer, Erich Baer: Über die 3-Glycerinaldehyd-phosphorsäure, in: Chemische Berichte, 1932, 65 (2), S. 337–345 (doi:10.1002/cber.19320650243).