Gmeiner-Verlag

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Gmeiner-Verlag
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Rechtsform GmbH
Gründung 1986
Sitz Meßkirch, Deutschland
Leitung Armin Gmeiner
Mitarbeiter 27 (2015)[1]
Branche Medien
Website www.gmeiner-verlag.de

Der Gmeiner-Verlag mit Sitz in Meßkirch im Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg ist ein Verlag, der sich auf die Publikation von Spannungsromanen, die im deutschsprachigen Raum spielen, sowie Kultur- und Reiseführern spezialisiert hat.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verlagshaus in Meßkirch

Der Verlag wurde 1986 von Armin Gmeiner gegründet. Ursprünglich wollte Gmeiner vor allem die Enzykliken des Papstes und andere Werke in der Universalsprache Esperanto verlegen, widmete sich aber schnell der Veröffentlichung landesgeschichtlicher Titel in kleinen Auflagen.[2] 1998 startete das belletristische Programm mit der Reihe Schwabenkrimis. Ende 2002 erfolgte die Neugründung der Gmeiner-Verlag GmbH sowie die Entscheidung, das Krimiprogramm auszubauen und den regionalen Bezug auf den gesamten deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) auszuweiten.

Inzwischen werden mit rund 30 Mitarbeitern in den Bereichen Lektorat, Mediengestaltung, Marketing und Vertrieb jährlich etwa 175 neue Taschenbücher in den Reihen Kriminalromane, zeitgeschichtliche Kriminalromane, Historische Romane, Frauenromane, Kriminelle Freizeitführer, Rätselkrimis, „Lieblingsplätze“ und Stadtporträts veröffentlicht. Bekannt ist der Gmeiner-Verlag bei Krimis insbesondere für Wirtschaftsthemen[3] wie auch den großen Regionalbezug[4]. Bei den über 1000 lieferbaren Titeln der Gmeiner-Bibliothek handelt es sich ausnahmslos um Originalausgaben von Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, unter denen auch regelmäßig Debütanten zu finden sind.

Zweimal im Jahr erscheint im Gmeiner-Verlag das kostenfreie Lesermagazin KrimiJournal.

Der Gmeiner-Verlag hat neben seinen Taschenbüchern auch Krimispiele im Programm.[5] Seit 2014 gehört zum Verlag auch die Werbeagentur Gmeiner Media.[2]

Der Verlag ist Mitglied im Börsenverein des Deutschen Buchhandels.

Autoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den im Gmeiner-Verlag veröffentlichenden Autoren zählen Rebecca Abe, Heinz-Peter Baecker, Michael Boenke, Manfred Bomm, Anni Bürkl, Pierre Emme, Thomas Erle, Bernd Franzinger, Kurt Geisler, Matthias P. Gibert, Christian Gude, Stefan Haenni, Gunter Haug, Uta-Maria Heim, Marcus Imbsweiler, Fritjof Karnani, Gabriele Keiser, Uwe Klausner, Sabine Klewe, Norbert Klugmann, Gerhard Loibelsberger, Andreas P. Pittler, Silke Porath, Sören Prescher, J. J. Preyer, Claudia Puhlfürst, Susann Rosemann, Claudia Rossbacher, Claudia Schmid, Friederike Schmöe, Harald Schneider, Jochen Senf, Franziska Steinhauer, Günther Thömmes und Hans-Peter Vertacnik.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joachim Feldmann: Görlitz ist noch krimifrei - Jedes deutsche Nest hat seine Ermittler. Wer will die Regio-Krimis eigentlich noch lesen?, in: Die Welt vom 5. März 2011, S. 5; online verfügbar auf welt.de.
  • Wolfgang Hirn: Mord auf der Chefetage, in: Manager Magazin Heft 9/2010, S. 128–132; online als PDF verfügbar im Archiv des Manager Magazins (PDF; 818 kB)
  • Gmeiner-Verlag (Hg.): 25 Jahre Gmeiner-Verlag – Eine illustrierte Verlagschronik, Meßkirch 2011, ISBN 978-3-8392-8392-9

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. gmeiner-verlag.de: Mitarbeiter, abgerufen am 1. Oktober 2015.
  2. a b „1394 Buchtitel in 30 Jahren“ - Interview mit Armin Gmeiner anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Gmeiner-Verlags. In: Schwäbische Zeitung, 23. August 2016
  3. vgl. Wolfgang Hirn, Manager Magazin 9/2010, S. 129ff.
  4. vgl. Joachim Feldmann, Die Welt vom 5. März 2011, S. 5.
  5. vgl. Stefan Duksch: Wir spielen Bonnie und Clyde, in: Rheinische Post, Regionalausgabe Düsseldorf vom 25. Juli 2009.