Gnaeus Pinarius Cornelius Clemens

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Gnaeus Pinarius Cornelius Clemens war ein römischer Politiker und Senator des 1. Jahrhunderts n. Chr.

Möglicherweise stammte Clemens aus Spanien. Vor dem Jahr 74, wohl 72, war Clemens Suffektkonsul. Von etwa 72/73 bis 74/75 war er Statthalter von Germania superior. Für seine Erfolge im rechtsrheinischen Dekumatland wurde er mit den Triumphinsignien ausgezeichnet. Im Jahre 74 ließ er von Tuttlingen bis Straßburg die sogenannte Kinzigtalvariante der Donausüdstraße ausbauen, die die Marschstrecke zwischen Augusta Vindelicorum (Augsburg) und Mogontiacum (Mainz) um 160 km oder sieben Tagesmärsche verkürzte. Seine Grabinschrift befindet sich (modern verbaut) im umbrischen Hispellum.[1] Wahrscheinlich war Gnaeus Pinarius Cornelius Severus, Suffektkonsul im Jahre 112, sein Enkel.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. CIL 11, 5271. Zur Identifizierung als Grabinschrift vgl. Werner Eck: Monument und Inschrift. de Gruyter, Berlin 2010, ISBN 978-3-11-024695-7, S. 187–188.