Godelheim

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Godelheim
Stadt Höxter
Koordinaten: 51° 44′ 1″ N, 9° 21′ 43″ O
Höhe: 100 m ü. NN
Fläche: 9,73 km²
Einwohner: 898 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 92 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1970
Postleitzahl: 37671
Vorwahl: 05271
Karte
Lage von Godelheim in Höxter

Godelheim ist ein südöstlicher Stadtteil von Höxter im nordrhein-westfälischen Kreis Höxter.

In Richtung Höxter befindet sich die Godelheimer Seenplatte, in Richtung Bosseborn der Langenberg und der Brunsberg. Godelheim durchfließt der Maibach, der in die Nethe fließt, die wiederum in unmittelbarer Nähe von Godelheim in die Weser mündet. Westlich des Ortes liegt Maygadessen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1970 wurde Godelheim in die Kreisstadt Höxter eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner Quellen
01.12.1910 691 [3]
1925 785 [4]
1933 848 [4]
1939 878 [4]
06.06.1961 1181 [5]
31.12.1967 1188
31.12.1969 1189 [6]
23.06.1998 1022 [7]
31.12.2003 975 [7]
31.12.2005 988 [7]
31.12.2006 978 [7]
31.12.2007 977 [7]
30.06.2008 965 [7]
30.06.2011 917 [7]
31.12.2012 924 [7]
31.12.2015 914
31.12.2016 890 [8]
31.12.2017 898 [1]

Katholische St. Johannes Baptist Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche St. Johannes Baptist

Bereits im Jahre 775 wurde im Zentrum des Ortes eine kleine Kapelle gebaut. 975 wurde das Mittelstück und 1200 wurde der Kirchturm gebaut. Der Erweiterungsbau der Pfarrkirche St. Johann Baptist wurde 1963 eingeweiht.[9]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Godelheim fließen die Verkehre der B 64 und der B 83 zusammen und bilden die Bundesstraße 64/83.

Der Haltepunkt Godelheim an der Bahnstrecke Altenbeken–Kreiensen wird im Stundentakt von der „Egge-Bahn“ PaderbornAltenbekenOttbergenHolzminden bedient. Seit Dezember 2013 wird alle 2 Stunden weiter nach Kreiensen gefahren. Durchgeführt wird der Personennahverkehr von der NordWestBahn.

Gut Maygadessen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Maygadessen um 1860, Sammlung Alexander Duncker

Das ursprünglich wohl im Besitz der Herren von Boffessen (Boffzen) befindliche Rittergut wurde erstmals 1490 erwähnt, als es der Corveyer Abt Hermann von Bömelburg (Boyneburg) erwarb. Das Herrenhaus wurde im 16. Jahrhundert neu errichtet und 1851 - unter Verfüllung der Gräfte bis auf den westlichen Arm - durch einen Neubau ersetzt. Bis 1914 blieb es im Besitz desselben Geschlechts, zuletzt des Freiherrn Friedrich Wilhelm von Boemelburg. Seit 1917 ist es im Besitz der Freiherren von Wolff-Metternich.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Godelheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Godelheim – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Stadtportrait Höxter 2017
  2. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 108.
  3. Gemeindeverzeichnis 1900: Landkreis Höxter
  4. a b c Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990
  5. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 190.
  6. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 106.
  7. a b c d e f g h Stadt Höxter: Demografieprozess in Godelheim. Abgerufen am 18. April 2014.
  8. Zahlen & Fakten 2016
  9. Pfarrkirche St. Johannes Baptist - Kirchenchronik