Goes

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Gemeinde Goes
Flagge der Gemeinde Goes
Flagge
Wappen der Gemeinde Goes
Wappen
Provinz Zeeland Zeeland
Bürgermeister Herman Klitsie (PvdA)
Sitz der Gemeinde Goes
Fläche
 – Land
 – Wasser
101,92 km2
92,58 km2
9,34 km2
CBS-Code 0664
Einwohner 37.553 (31. Aug. 2017[1])
Bevölkerungsdichte 368 Einwohner/km2
Koordinaten 51° 30′ N, 3° 53′ OKoordinaten: 51° 30′ N, 3° 53′ O
Höhe -1 m NAP
Bedeutender Verkehrsweg A58 E312 A256 N256 N289 N664 N665 N668 N670
Vorwahl 0113
Postleitzahlen 4460–4483
Website Homepage von Goes
LocatieGoes.png
Vorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Karte
Typische Häuserfassade am Hafen
Typische Häuserfassade am HafenVorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Bild1

Goes (Audio-Datei / Hörbeispiel anhören?/i) ist eine niederländische Stadt und Gemeinde in der Provinz Zeeland und hatte am 31. August 2017 laut Angabe des CBS 37.553 Einwohner. Zur Gemeinde gehören auch die Dörfer Kloetinge, Wolphaartsdijk, ’s-Heer Arendskerke, ’s-Heer Hendrikskinderen, alle mit über 1.000 Einwohnern, und noch einige kleinere Ortschaften wie z. B. Kattendijke und Wilhelminadorp.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt auf der Halbinsel Zuid-Beveland, also südlich der Oosterschelde und nördlich der Westerschelde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Ufer eines inzwischen eingedeichten Wasserlaufes entstand im 10. Jahrhundert das Dorf Goes. Schon im 12. Jahrhundert wurden Märkte gehalten. Im Jahre 1405 bekam Goes die Jurisdiktion, das heißt das Recht der Bürger auf eigene Rechtsprechung; 1417 gewährte Jakoba von Bayern Goes das Recht, eine Stadtbefestigung zu bauen. Seinen wirtschaftlichen Aufschwung im Mittelalter verdankte Goes der Salzgewinnung sowie seinem Hafen und der Schifffahrt. Im Jahre 1554 brannte die Stadt mit den vielen Holzhäusern nieder und wurde bald wieder aufgebaut. Im Achtzigjährigen Krieg fiel Goes schon 1577 in die Hände der aufständischen Holländer. Darauf wurden Festungsanlagen gebaut. Vom 17. Jahrhundert an war es wieder eine Marktstadt für die umliegenden Bauern, die im 19. Jahrhundert stark an Bedeutung verlor. Als 1868 der Bahnanschluss zustande kam und vor allem als 1980 ein Industriegelände eröffnet wurde, trat ein wirtschaftlicher Aufschwung ein.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung im Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahlen vom 21. März 2018 ergaben folgende Sitzverteilung:

Partei Sitze[3]
CDA 5
VVD 4
SGP/CU 4
Nieuw Goes 3
PvdA 2
GroenLinks 2
Partij voor Goes 2
D66 2
SP 1
Gesamt 25

Politische Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde wird in folgende Ortsteile aufgeteilt:

Nr.[Anm. 1] Ort Einwohner[4][Anm. 2]
01 Goes 27.495
02 Wilhelminadorp 720
03 Kloetinge 3.410
04 Kattendijke 530
05 ’s-Heer-Arendskerke 1.295
06 Eindewege 215
07 ’s-Heer-Hendrikskinderen 1.305
08 Wolphaartsdijk 1.995
09 Oud-Sabbinge 285
Gemeinde 37.274
  1. Bezirksnummer
  2. (Stand: 1. Januar 2017)

Städtepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr und Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goes liegt an den Auto- und Eisenbahnen zwischen Vlissingen und Roosendaal. Die Stadt ist das wirtschaftliche Zentrum der Halbinsel Zuid-Beveland. Es gibt unter anderem eine Fabrik für Pommes frites, eine Leimfabrik und zahlreiche Handelsunternehmen. Auch die Landwirtschaft und der Tourismus sind von Bedeutung. Ebenso befindet sich dort der Fernsehturm Goes.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus von Goes

Die Innenstadt von Goes ist reich an malerischen alten Häusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Auch die gotische Maria-Magdalenen-Kirche und das Rathaus sind sehenswert.

Im Jahre 2005 ist in der Stadt das neue Museum HMDB (Historisch Museum De Bevelanden) eröffnet worden. Exponate sind unter anderem Silberwerk, Trachten, Gemälde, archäologische Fundstücke und alte Bücher.

Zwischen Goes und Borsele verkehrt im Sommer eine Museumseisenbahn mit Dampflokomotiven. Unterwegs hält diese im reizvollen Dorf Hoedekenskerke.

In der Nähe liegt das Veerse Meer, ein beliebtes Wassersportgebiet. In Goes befindet sich ein Jachthafen.

Hafen von Goes
Goes, Wasserturm

Die gotische evangelische Geerteskerk befindet sich in Kloetinge.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Goes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Goes – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevolkingsontwikkeling; regio per maand August 2017Centraal Bureau voor de Statistiek, Niederlande
  2. Ergebnis der Kommunalwahlen Gemeente Goes, abgerufen am 4. April 2018 (niederländisch)
  3. Sitzverteilung im Gemeinderat Gemeente Goes, abgerufen am 4. April 2018 (niederländisch)
  4. Kerncijfers wijken en buurten 2017 Centraal Bureau voor de Statistiek, abgerufen am 17. April 2018 (niederländisch)
  5. Stedenband - Bestuur en Organisatie - Gemeente Goes. Abgerufen am 20. August 2017.