Goethewanderweg Weimar–Großkochberg

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Dieser Artikel beschreibt den Goethewanderweg um Weimar. Ein Weg gleichen Namens verbindet auch Ilmenau und Stützerbach
Goethe-Wanderweg
Daten
Länge 28 km
Lage Thüringen, Deutschland
Markierungszeichen weißes „G“ auf grünem Grund
Startpunkt Weimar
50° 58′ 36″ N, 11° 19′ 40″ O
Zielpunkt Schloss Kochberg in Großkochberg
50° 46′ 35″ N, 11° 21′ 27″ O
Höhenunterschied 305 m
Höchster Punkt 525 m (Luisenturm)
Niedrigster Punkt 230 m (Weimar)

Der Goethewanderweg ist ein 28 Kilometer langer Wanderweg im Thüringer Becken, der von Weimar über Neckeroda nach Schloss Kochberg in Großkochberg führt und dem Weg folgt, den Johann Wolfgang von Goethe zwischen 1775 und 1783 häufig gegangen ist.

Der Goethewanderweg ist durch ein weißes G auf grünem Grund gekennzeichnet und mit Informationstafeln und Stempelstellen in den am Weg liegenden Dörfern ausgestattet. Bei der Weimarer Tourist-Information ist ein kleines Wanderheft zu diesem Weg erhältlich.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weimar, Wielandplatz – VollersrodaBuchfartSaalbornSchwarzaHochdorfNeckerodaLuisenturmGroßkochberg

  • Niedrigster Punkt: 230 m (Weimar)
  • Höchster Punkt: 525 m (Luisenturm)

Von Weimar aus erreicht man Großkochberg nach 6-8 Stunden Fußweg, den man überwiegend auf Waldwegen zurücklegt. Der Goethewanderweg ist nur an wenigen Tagen im Jahr stärker frequentiert und auch mit einem (idealerweise geländegängigen) Fahrrad gut zu befahren.

Die Wanderung beginnt hinter dem Weimarer Goethehaus am Wielandplatz. Der Weg führt über die heutige Amalien-, Rudolf-Breitscheid- und Rainer-Maria-Rilke-Straße zum Gehädrich am Stadtrand von Weimar. Schon nach wenigen Kilometern erreicht der Goetheweg das Schloss Belvedere. Dann geht es an Vollersroda vorbei zum Waldgasthof Balsamine, von wo aus man das Ilmtal und den weiteren Verlauf des Weges durch Buchfart überblicken kann.

Kurz vor Buchfart führt der Weg vorbei an Kalksandsteinfelsen, in die künstliche Höhlen als Zuflucht geschlagen wurden. Beim Aufstieg nach Buchfart passiert man die Tafelbuche (456 m), marschiert eine Zeitlang auf einem Höhenweg und steigt nach etwa 1 Stunde in das kleine Dorf Saalborn ab. Anschließend führt der Weg an den neuangelegten Golfplätzen des Gutes 'Krakau' vorbei in den Dammbachsgrund und zu den „Rasenbänken“ im Waldgebiet südlich von Bad Berka und weiter in Richtung Schwarza.

Nach Hochdorf und Neckeroda führen Feldwege. Dann geht es wieder durch ein Waldgebiet bis nach Großkochberg. Vom Luisenturm kann man das Saaletal bis zum Thüringer Schiefergebirge überblicken.

Sehenswert: Dorfkirche in Vollersroda; mittelalterliche Felsenburg am Nordhang des Ilmtales; überdachte historische Holzbrücke und Kirche mit bedeutendem Flügelaltar in Buchfart; Randanger- und Färberdorf Neckeroda; ehemalige Wasserburg, Schlossmuseum, Liebhabertheater und Konzertsaal in Großkochberg; Luisenturm nördlich von Großkochberg

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]