Gold Fields

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Gold Fields
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Rechtsform Public Limited Company
ISIN ZAE000018123
Gründung 1998
Sitz Johannesburg, Südafrika
Leitung Cheryl Carolus (Chairperson)

Nick Holland (CEO)

Mitarbeiter 8.954 und 6.486 (contractor)[1]
Umsatz 2.869 Mio. US$
Branche Bergbau, Gold
Website www.goldfields.co.za
Stand: 2014 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2014

Gold Fields ist ein südafrikanisches Unternehmen mit Firmensitz in Johannesburg. Gold Fields war im Jahr 2007 das siebtgrößte Goldbergbauunternehmen der Welt. Rund 15.000 Mitarbeiter sind im Unternehmen beschäftigt.[2] Es ist die Nachfolgegesellschaft von The Gold Fields of South Africa Ltd., einer britischen Holding mit Sitz in London, die 1887 von Cecil Rhodes und Charles Rudd gegründet wurde.[3] Gold Fields ist an den Börsen Johannesburg JSE und New York NYSE notiert. Weitere Börsenplätze sind die Nasdaq Dubai, die Euronext (Brüssel) und die SWISS Exchange (Zürich).

Hauptkonkurrent in Südafrika ist das Unternehmen AngloGold Ashanti.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gold Fields Ltd. wurde im Jahre 1998 durch den Zusammenschluss von Gold Fields of South Africa und den Goldaktivitäten von Gencor gegründet. Die Goldminen befanden sich in Südafrika und in Ghana. Eine Fusion mit dem Gold Royalty Unternehmen Franco Nevada wurde im Jahr 2000 durch das südafrikanische Finanzministerium untersagt, mit der Begründung des Verbots von Geldtransfers in andere Länder von in Südafrika generierten Einkünften.[5]

Im Mai 2002 wurden die Aktien von Gold Fields an der New Yorker Börse NYSE gelistet. Mit der Damang Mine wurde eine weitere Produktionsstätte in Ghana erworben. Zudem expandierte das Unternehmen durch den Erwerb der Minen St. Ives und Agnew nach Australien; ein erstes Standbein außerhalb von Südafrika.[6]

Die Aufwertung der südafrikanischen Währung Rand gegenüber dem US-amerikanischen Dollar von über 50 % machte die südafrikanischen Minen im Jahr 2004 fast unprofitabel. Hinzu kamen Lohnsteigerungen von über 10 %.[7] Um seine Produktionsbasis über Südafrika hinaus zu erweitern, kündigte Gold Fields den Kauf des Cerro Casale Projektes in Peru an. Daneben wurde erste Erste Joint Ventures mit chinesischen Unternehmen: Sino Gold Ltd. und Zijin Mining eingegangen.[8]

Im darauffolgenden Jahr kann es zu einem feindlichen Übernahmeversuch durch den südafrikanischen Konkurrenten Harmony Gold. Dieser Versuch wurde durch den größten Aktienbesitzer Norilsk Nickel aus Russland unterstützt, der im Jahr zuvor den 20 %-Anteil an Gold Fields von Anglo American übernommen hatte. Der Übernahmeversuch scheiterte jedoch und wurde im November 2005 aufgegeben. Die Kosten für Goldfields beliefen sich auf 316 Mio. Rand und für Harmony auf 184 Mio. Rand. Durch den Kauf eines 50 %-Anteils am Essakane Projekt in Burkina Faso diversifizierte Gold Fields seine internationalen Produktionsstätten weiter.[9]

Die neue südafrikanische Regierung führte in den Jahren 2004 eine neue Mining Charta of South Africa ein, die im Rahmen des Black Economic Empowerment (BEE) eine stärkere Beteiligung südafrikanischer Investoren und Bürger an Minengesellschaften vorschrieb. In Erfüllung dieser Auflagen erwarb Mvelavanda Resources 7 % der Gold Fields Aktien für 4,1 Mrd. Rand.[10]

Im Jahre 2007 konnte Gold Fields die ressourcenstarke Goldmine South Deep für 2,5 Mrd. US-$ von Barrick Gold Africa und von Western Areas Ltd übernehmen.[11]

Im Februar 2013 gründete Gold Fields die Tochterfirma Sibanye Gold in die sie die beiden produzierenden Minen KDC und Beatrix einbrachte. Sibanye Gold wurde an der JSE und an der NYSE gelistet. Da Gold Fields die verbliebenen Aktien den Aktienbesitzern von Gold Fields übertrug, besaß das Unternehmen nach der Trennung und dem Börsengang keine weiteren Anteile an Sibanye. Die einzige Mine von Gold Fields in Südafrika ist jetzt South Deep. Ebenfalls 2013 wurde die internationale Expansion mit dem Kauf der Yilgarn South Minen Darlot, Granny Smith und Lawlers in Australien von Barrick für 363 Mio. US$ weiter vorangetrieben.

Minen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Australien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Agnew Gold Mine, St Ives Gold Mine, Darlot Mine, Granny Smith Mine, Lawlers Mine

Ghana[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tarkwa Gold Mine, 4 Kilometer westlich der Stadt Tarkwa. Die Mine wird zusammen mit der kanadischen Firma Iamgold betrieben. Die Mindestreserven Gold im Erz wurden 2010 auf 40 Millionen Feinunzen geschätzt.[12]
  • Damang Gold Mine, 30 Kilometer nördlich der Nachbarmine Tarkwa Gold Mine.

Peru[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Cerro Corona Gold Mine, liegt in dem höchsten Teil der westlichen Kordilleren im Norden des Landes.

Südafrika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • South Deep Gold Mine

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

NAME Land ANTEIL PRODUKTION 2014
in oz
RESERVEN (P+P)
in 000 oz
All-In-Cost
in US-$
Agnew/Lawlers AustralienAustralien AUS 100 % 271.000 870 990 $
Cerro Corona PeruPeru PER 100 % 327.000 1.760 316 $
Dhamang GhanaGhana GHA 100 % 178.000 1.230 1.175 $
Darlot AustralienAustralien AUS 100 % 84.000 90 1.222 $
Granny Smith AustralienAustralien AUS 100 % 315.000 870 809 $
South Deep SudafrikaSüdafrika RSA 100 % 201 34.900 1.732 $
St. Ives AustralienAustralien AUS 100 % 362.00 1.800 1.164 $
Tarkwa GhanaGhana GHA 100 % 558.000 7.490 1.068 $
Gesamt 2.219.000 1.087 $

Quelle: Gold Fields Jahresbericht 2014[13]

Weitere Informationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johnson, Paul: Wikinomics: Consolidated Goldfields - A Centenary Portrait, Georg Weidenfeld & Nicolson, London 1987, ISBN 0-297-78967-8
  • Gibson, Rex: Battlefields of Gold - How Gold Fields fought for survival and won, Jonathan Ball, Johannesburg, 2012, ISBN 978-1-86842-514-3

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.goldfields.co.za/reports/annual_report_2014/integrated/pdf/full.pdf
  2. Gold Fields:Overviewhttps://www.goldfields.co.za/reports/annual_report_2014/integrated/pdf/full.pdf
  3. [1] Geschichte des Unternehmens
  4. FAZ:Goldschürfer im Tiefenrausch
  5. Gold Fields Jahresbericht 2000 (en). Abgerufen am 16. Januar 2016.
  6. Gold Fields Jahresbericht 2002 (en). Abgerufen am 16. Januar 2016.
  7. South African Rand value 1994–2015 (en). Abgerufen am 15. Januar 2016.
  8. Gold Fields Jahresbericht 2004 (en). Abgerufen am 16. Januar 2016.
  9. Gold Fields Jahresbericht 2005 (en). Abgerufen am 15. Januar 2016.
  10. Black Economic Empowerment: has not worked well nor will it end soon fools gold (en). Abgerufen am 15. Januar 2016.
  11. US regulator drops probe on gold fields south deep bee deal(en). Abgerufen am 15. Januar 2016.
  12. FAZ vom 28. Oktober 2010, Seite 23: Minenkozerne als Rundumversorger
  13. Weitere Kennzahlen zu Gold Fields. Abgerufen am 16. Januar 2016.