Goldbeck (Altmark)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Goldbeck (Altmark) führt kein Wappen
Goldbeck (Altmark)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Goldbeck (Altmark) hervorgehoben
Koordinaten: 52° 43′ N, 11° 51′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Stendal
Verbandsgemeinde: Arneburg-Goldbeck
Höhe: 26 m ü. NHN
Fläche: 26,85 km2
Einwohner: 1449 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 54 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 39596,
39579 (Möllendorf, Petersmark)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 039388
Kfz-Kennzeichen: SDL, HV, OBG
Gemeindeschlüssel: 15 0 90 180
Adresse der Verbandsverwaltung: An der Zuckerfabrik 1
39596 Goldbeck
Webpräsenz: www.arneburg-goldbeck.de
Bürgermeister: Torsten Dobberkau
Lage der Gemeinde Goldbeck (Altmark) im Landkreis Stendal
Aland Aland Altmärkische Höhe Altmärkische Wische Arneburg Bismark (Altmark) Bismark (Altmark) Eichstedt Goldbeck Hassel Havelberg Hohenberg-Krusemark Hohenberg-Krusemark Iden Kamern Klein Schwechten Klietz Osterburg Rochau Sandau (Elbe) Schollene Schönhausen (Elbe) Stendal Stendal Stendal Stendal Seehausen Seehausen Tangerhütte Tangermünde Werben (Elbe) Wust-Fischbeck Zehrental Sachsen-AnhaltKarte
Über dieses Bild

Goldbeck ist eine Gemeinde im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt. Sie ist Mitgliedsgemeinde der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Goldbeck liegt in der Altmark an der Uchte, zwischen den Städten Stendal und Osterburg (Altmark).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Goldbeck gehören die Ortsteile Bertkow, Möllendorf, Plätz und Petersmark.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1950 wurden die Gemeinden Möllendorf und Petersmark nach Goldbeck eingemeindet.[2]

Am 1. Januar 2009 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Bertkow mit ihren Dörfern und Ortsteilen Bertkow und Plätz nach Goldbeck eingemeindet.[3] Das Gemeindegebiet vergrößerte sich dadurch von 14,29 km² auf 26,85 km². Am 1. Juli 1950 war die Gemeinde Plätz in die Gemeinde Bertkow eingemeindet worden.[4] Der Ortsteil Plätz kam somit ab 1. Januar 2009 zu Goldbeck. Bereits am 30. September 1928 war der Gutsbezirk Alt-Bertkow mit der Landgemeinde Bertkow vereinigt worden.[5]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Goldbeck befindet sich der Sitz der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck, der weitere 7 Gemeinden angehören.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Gemeinderatswahlen am 14. Juni 2004 gab es folgende Ergebnisse:

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorfkirche mit beachtenswerten alten Wandmalereien im Ortsteil Möllendorf
  • Gedenkstein von 1976 vor der Sekundarschule mit dem Namen der Geschwister Scholl, die als christliche Antifaschisten 1943 ermordet wurden

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Goldbecker Bahnhof liegt an der Bahnstrecke Magdeburg–Stendal–Wittenberge und war bis 1971 auch Ausgangspunkt der Kleinbahn Goldbeck–Werben (Elbe). Im Stundentakt hält die Linie S1 der S-Bahn Mittelelbe.

Von Goldbeck aus führen Landstraßen in die umliegenden Städte Osterburg (Altmark), Arneburg, Stendal und Werben (Elbe).

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die evangelische Kirche befindet sich an der Alten Dorfstraße, ihre Kirchengemeinde gehört zum Pfarrbereich Klein Schwechten im Kirchenkreis Stendal im Propstsprengel Stendal-Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Weitere evangelische Kirchen befinden sich in den Ortsteilen.

Die katholische St.-Bernhard-Kirche wurde 1929 erbaut und 2013 geschlossen, sie befand sich an der Clara-Zetkin-Straße und gehörte zuletzt zur Pfarrei St. Anna in Stendal. 1946 kam mit Heimatvertriebenen ihr erster und einziger Pfarrer nach Goldbeck, zuvor wurden die Katholiken in Goldbeck von der Kirchengemeinde Osterburg aus betreut.

Die Volkszählung in der Europäischen Union 2011 zeigte, dass von den 9649 Einwohnern der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck 26,5 % der evangelisch-lutherischen und 2,8 % der römisch-katholischen Kirche angehörten.[6]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernst Lindner (1935–2012), Fußballspieler, deutscher Nationalspieler

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31. Dezember 2015 (PDF) (Fortschreibung) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, S. 346
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2009, 1. Liste
  4. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, S. 346
  5. Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg, 1928, S. 213
  6. Datenbank Zensus 2011, Goldbeck, Religion

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernhard Voß/Otto Schneider (Hrsg.): Goldbeck - Ein Dorf im Herzen der Altmark. Goldbeck 2010.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Goldbeck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien