Goldrausch in Alaska

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Dieser Artikel behandelt die Doku-Soap Goldrausch in Alaska; für den Goldrausch in Alaska Ende des 19. Jahrhunderts siehe Klondike-Goldrausch.
Seriendaten
Deutscher Titel Goldrausch in Alaska
Originaltitel Gold Rush
Produktionsland Vereinigte Staaten von Amerika
Originalsprache Englisch
Jahr(e) seit 2010
Produktions-
unternehmen
Raw TV
Länge 45 min Minuten
Episoden 114 in 7 Staffeln
Regie Jamie Berry
Produktion Christo Doyle
Musik Didier Rachou
Erstausstrahlung 3. Dezember 2010 auf Discovery Channel
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
29. Dezember 2011 auf DMAX

Goldrausch in Alaska (Originaltitel: Gold Rush Alaska) ist eine US-amerikanische Doku-Soap des Senders Discovery Channel, die in Deutschland auf DMAX ausgestrahlt wird.

Überblick und Selbstbeschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland wurde die Sendung anfangs mit dem Claim: „Der Wilde Westen war gestern, doch das Goldfieber ist zurück. Mit einem festen Ziel vor Augen nehmen sechs Männer in der Wildnis Alaskas ihr Schicksal selbst in die Hand: Auf einem abgeschiedenen Claim nahe der kanadischen Grenze wollen sie nach Gold schürfen.“ beworben. Die Doku-Soap begleitet mehrere Teams von Goldschürfern über mehrere Saisons beim Abbau von Seifenlagerstätten im Gebiet des Yukon River in Alaska und Kanada. Darunter befinden sich sowohl professionelle Goldschürfer als auch Neueinsteiger. Neben den alltäglichen Schwierigkeiten beim Goldabbau im Permafrostgebiet wird auch die Rivalität zwischen den Teams thematisiert.

Handlung Staffel 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flughafenbetreiber Todd Hoffman und sein Vater Jack Hoffman aus Sandy, Oregon sind kurz vor dem Bankrott. Als er und sein Vater sehen, dass der Goldpreis rasant in die Höhe schnellt, beschließen sie, im Südosten von Alaska nach Gold zu schürfen, und pachten von Todds Bekanntem Earl einen 90 Hektar großen Claim in Porcupine Creek, der Schätzungen zufolge Gold im Wert von ungefähr 15 Millionen US-Dollar enthält. Hier wurde schon während des Goldrausches von 1898 geschürft, am Porcupine Creek bestand sogar ein Goldgräberdorf, das inzwischen aber verfallen ist. Er verkauft alle entbehrlichen Dinge, um sich die benötigten 180 Tonnen Goldgräberausrüstung zu kaufen und nach Alaska zu verschiffen. Todd heuert Arbeitslose an (Jimmy Dorsey, einen Immobilienmakler, James Harness († 2014), einen Mechaniker, Greg Remsburg, einen Bauarbeiter, Jim Thurber, einen Metallarbeiter, sowie Chris Doumitt, einen Zimmermann), die die Rezession ebenfalls hart getroffen hat. Alle müssen die erste Zeit auf eigenes Risiko ohne Gehalt mitarbeiten, um später am Gewinn beteiligt zu werden. Dem Verpächter Earl Foster stehen 20 % der Ausbeute zu. Doch schon auf der Hinfahrt nach Alaska gibt es Probleme. So verpassen sie beinahe das Frachtschiff, haben Schwierigkeiten mit platten Reifen und kämpfen mit maroden Brücken.

Porcupine Creek (Alaska)
Porcupine Creek
Porcupine Creek
Der Claim am Porcupine Creek in Alaska

Schließlich erreichen sie ihren Claim, ebnen den Boden für ein Lager ein und errichten eine Wasser- und Stromversorgung sowie Unterkünfte, in denen sie für die Dauer ihrer Goldsuche leben werden. Todd, der Leiter des Teams, und sein Vater Jack, der bereits in den 1980ern drei Jahre lang in Alaska Gold geschürft hat, können sich nicht auf eine Strategie für den Goldabbau einigen. Todd will an Goldablagerungen herankommen, die in bis zu 7 Meter tiefen, alten Flussläufen lagern könnten. Jack hingegen will an das sogenannte Glory Hole – unterirdische Wasserfall-Sedimentablagerungen, die er in 30 Metern Tiefe vermutet. Todd bekommt vom Verpächter und ehemaligen Goldschürferkollegen seines Vaters einen Tipp, dass er nach einem dieser Glory Holes in 30 Metern Tiefe nahe dem Camp suchen solle. Ihr Nachbar, der Betreiber der benachbarten Big Nugget Mine, John Schnabel († 18. März 2016),[1] der seit 25 Jahren am Porcupine Creek schürft, warnt sie allerdings davor, Ratschläge von Earl anzunehmen, da er schon zwei Männer auf dem Claim von Earl hat pleitegehen sehen. Nach einem Monat werden die Frauen und Kinder der angehenden Goldschürfer eingeflogen. Schließlich geht es allmählich ans Goldwaschen, doch dazu müssen erst einmal goldhaltiges Erdreich ausgemacht, die Ausrüstung aufgebaut und das schwere Gerät auf Funktionstauglichkeit überprüft werden. Dazu kommen immer mehr Schwarz- und Grizzlybären ins Camp, welche den Familien einen großen Schrecken einjagen. Die Gruppe muss den kurzen Frühling und ebenso kurzen Sommer in Alaska möglichst ausnutzen, denn pro Tag, an dem sie nicht arbeiten, verliert das Team rund 1000 Dollar an Betriebs- und Lebenshaltungskosten. Alle Goldgräber sowie deren Familien sind auf eigenes Risiko an dem Unterfangen beteiligt, und die Ersparnisse sind schnell aufgebraucht. Trotz aller Bemühungen gelingt es ihnen in den ersten Wochen nicht, ausreichende Mengen (Unzen) Gold zu fördern. Eine schwere Erkrankung des Mechanikers James Harness und der angeschlagene Gesundheitszustand der Tochter von Todd Hoffmann machen ihnen zu schaffen, und die gebrauchte Ausrüstung geht ständig kaputt. Nun liegen die Nerven blank, und es kommt zu Reibereien und Existenzängsten. Nach einem heftigen Streit, welcher in Handgreiflichkeiten endet, trennt sich das Team von Jimmy Dorsey. Dann endlich kommt das ersehnte Gold, und sie atmen erleichtert auf. Der Besitzer des Claims, Earl Foster, hat aber starke Zweifel, ob das Hoffmann-Team genug Gold fördern wird, und stattet der Mine am Porcupine Creek einen Besuch ab. Nach nervenaufreibenden Diskussionen müssen die Hoffmans akzeptieren, einen Freund von Foster, den erfahrenen Goldschürfer „Dakota“ Fred Hurt, als Berater ins Team aufzunehmen. Das Hoffman-Team, besonders Todd und sein Vater Jack, hegen aber Vorbehalte gegen Fred, da sich dieser eher als Teamleiter und nicht als Teamspieler verhält. Es kommt ständig zum Streit, wie man am besten an das Gold herankommt. Allerdings müssen Todd und Jack einsehen, dass Fred weit mehr Erfahrung auf diesem Gebiet hat, und akzeptieren zähneknirschend die Ratschläge von Fred. Die anfängliche Abneigung der Beteiligten entwickelt sich zur offenen Rivalität.

Episoden:[2]

Nr Deutscher Titel Originaltitel
1 Aufbruchstimmung No Guts, No Glory
2 Alles oder Nichts Gold, Guns, And Bears
3 Die Nervenprobe Running Dirt
4 Zwischen Hoffen und Bangen The Ultimate Price
5 Bis an die Schmerzgrenze The Pain Barrier
6 Das Ultimatum Gold Fever
7 Auf Messers Schneide Going For Broke
8 Böses Blut Bad Blood
9 Die Hoffnung stirbt zuletzt Bedrock Or Bust
10 Gefährliches Terrain Never Say Die

Handlung Staffel 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über den Winter haben Todd Hoffman und sein Vater Jack andere Claims im nördlichen Alaska angesehen. Sie hatten auch schon einen zweiten Claim im Auge, konnten aber keine Wasserkonzession erlangen und müssen schließlich unverrichteter Dinge wieder abziehen. In der Zwischenzeit hat in der Nachbarschaft von Porcupine Creek der 17 jährige Parker Schnabel von seinem Großvater, John Schnabel, den Betrieb der Big Nugget Mine übernommen. John Schnabel gräbt hier seit 25 Jahren nach Gold, ist aber inzwischen 91 Jahre alt und von nun an nur als Berater für seinen Enkel tätig. Parker, der noch zur Schule geht, wird in den Sommerferien in der Mine arbeiten.

Big Nugget Mine (Alaska)
Big Nugget Mine
Big Nugget Mine
Die Big Nugget Mine in Alaska

Mit dem einsetzenden Frühling beginnen Todd Hoffman und sein Team wieder mit der Arbeit am Porcupine Creek und schaffen es sogar, schon innerhalb weniger Tage Material zu waschen und die ersten Mengen Gold aus dem Erdboden zu gewinnen. Überraschenderweise funktionieren alle Maschinen ohne größere Probleme, obwohl es letzte Saison versäumt wurde, sie winterfest zu machen. Die Hoffmans haben sogar eine stärkere Wasserpumpe erwerben können, die 3x mehr Wasser fördert als ihre alte Maschine.

Earl Foster hat inzwischen Besuch von „Dakota“ Fred Hurt erhalten. Fred möchte Porcupine Creek pachten und mit seinem eigenen Team dort schürfen. Da der Claim an die Hoffmans verpachtet ist, wäre das eigentlich unmöglich – Todd Hoffman hat aber über den Winter eine Pachtzahlung verpasst und das hat zur Folge, dass der Pachtvertrag ungültig geworden ist. Earl und Fred besiegeln das Geschäft und Fred macht sich auf nach Alaska, um den Hoffmans die Neuigkeiten zu verkünden.

Das Hoffman-Team ist von den Nachrichten entsetzt, und es gelingt nur mit Mühe und Not, eine tätliche Auseinandersetzung zwischen Teammitgliedern und Fred zu verhindern. Es wird aber klar, dass Fred im Recht ist, und die Hoffmans bitten Fred, ihnen zwei Tage zur Räumung des Claims zu geben und sich bis dahin von Porcupine Creek fernzuhalten. Fred ist einverstanden, und Todd schafft es sogar, das vorhandene Equipment für 80.000 Dollar an Fred zu verkaufen. Todd muss jetzt unbedingt einen neuen Claim finden, aber da die Schürfsaison schon begonnen hat, ist dies eine fast unmögliche Aufgabe. Fred taucht überraschend wieder am Porcupine auf, um die Tätigkeiten der Hoffmans zu überwachen, da er ihnen nicht über den Weg traut. Als die Hoffmans abgezogen sind, erklärt er seine Schürfabsichten und will das Gelände neu organisieren. Da sein Team aber noch nicht eingetroffen ist, bleibt ihm nur das Zuschütten des von Jack Hoffman ausgegrabenen Wasserbeckens und die Errichtung einer neuen Straße über den Claim.

Quartz Creek Claim (Kanada)
Quartz Creek Claim
Quartz Creek Claim
Quartz Creek Claim Mine

Todd Hoffman telefoniert inzwischen in jener Gegend, in der sie im Winter unterwegs waren, jeden Claimbesitzer an und versucht, einen Schürfgrund zu finden, der nicht verpachtet ist. Er hat tatsächlich Glück und findet am Quartz Creek, in den Klondike Fields im Yukon-Territorium in Kanada, einen unverpachteten Claim. Bei der ersten Betrachtung sind die Hoffmans nicht sehr angetan, am ganzen Claim liegt nämlich großflächig Abraum. Der Besitzer des Claims erklärt ihnen, dass ein Schwimmbagger zwischen 1938 und 1958 große Teile des Claims abgearbeitet hat und dabei nach heutigem Kurs Gold im Wert von 1 Milliarde US-Dollar gefördert hat. Die Hoffmans sehen aber auch unberührte Teile des Claims und der Besitzer versichert ihnen, dass dort noch nie geschürft wurde, so entscheidet sich Todd, den Pachtvertrag zu unterschreiben.

Illustration der Hoffman-Mine am Quartz Creek

Inzwischen ist das Team von Fred Hurt am Porcupine eingetroffen: sein Sohn Dustin hilft ihm in der Mine bei den Arbeiten. Das „Team Dakota“ hat viel Geld in eine neue, professionelle Goldwaschanlage investiert, reißt die Anlage der Hoffmans ab, und verkauft übrig gebliebene Teile davon in späterer Folge. Team Hoffman ist inzwischen am Quartz Creek eingetroffen, muss aber eine neue Goldwaschanlage reparieren, da diese gebraucht gekauft wurde und seit Jahren nicht mehr in Verwendung war. Die Tage ziehen sich hin und das Team wird immer ungeduldiger. Die Anlage wird notdürftig repariert, aber ein echter Belastungstest steht aus. Der Mechaniker der Hoffmans, James Harness, befürchtet schwere Schäden auf dem Transportweg über einen Bergpass. Da nur ein Transportunternehmer in der Gegend die schwere Anlage transportieren kann, lässt Todd die Anlage ohne Überprüfung abtransportieren. Am Claim angekommen beginnt die Hoffman-Truppe blindlings mit der Arbeit und rodet ein, laut Todd, unberührtes Gebiet – es stellt sich in späterer Folge heraus, dass das gerodete Gebiet schon ausgebeutet ist und die Hoffmans eine Woche umsonst gearbeitet haben. Wieder kämpfen sie gegen die Zeit, denn der Diesel, der für die Rodung aufgewendet wurde, könnte in späterer Folge fehlen. Nach dieser Enttäuschung gehen die Wogen hoch, und Todd Hoffman begibt sich zum legendären Goldschürfer Tony Beets, der eine Multi-Millionen-Dollar-Schürfgrube in Alaska führt, und bittet um Ratschläge. Tony rät Todd, unbedingt Probebohrungen anzustellen, bevor er sich ans Graben macht. Todds Vater Jack steht dem ganzen sehr skeptisch gegenüber. Das Team entscheidet sich trotz des Geldmangels, 12 Bohrungen mit Kosten von 3000 $ durchführen zu lassen. Tatsächlich befindet sich goldhaltiges Gestein auf dem Claim, und die Arbeiten können beginnen.

Nach diversen Verzögerungen wie etwa nicht genügend Wasser zum Waschen der Steine, verstopfende Pumpen und Schäden am Bulldozer gelingt es, immer mehr Gold zu fördern. Die Hoffmans setzen sich das Ziel von 100 Unzen Gold, um mit Gewinn nach Hause fahren zu können. Bei 70 Unzen erreichen sie ihre Gewinnschwelle, und kurzfristig ist man voller Hoffnung, die 100 Unzen tatsächlich erreichen zu können. Durch den Winterbeginn und Fehler von Todd erreichen sie aber nur 93,5 Unzen, das bedeutet 8.000 Dollar Gewinn für jeden Beteiligten.

Im Abspann der Staffel erfährt man, dass sich das Team von seinem Mechaniker James Harness getrennt hat, da ihm mangelnde Motivation vorgeworfen wird. Das ganze Team ist sehr enttäuscht, die selbst gesetzte Marke von 100 Unzen nicht erreicht zu haben. Todd Hoffmann beabsichtigt, im dritten Jahr ihrer Unternehmung einen Investor zu gewinnen und über 1000 Unzen (31,1 kg) Gold zu schürfen.

Saisonergebnisse der Teams:

Team Claim Unzen
Todd Hoffman Quartz Creek 93,5
Dakota Fred Porcupine Creek, "Glory Hole" 80,4
Parker Schnabel Big Nugget Mine 34

Episoden:[3]

Nr Deutscher Titel Originaltitel
1 Neuer Sommer, neues Glück? Twist Of Fate
2 Entscheidung in Dawson City Virgin Ground
3 Familien-Zoff Family Feud
4 Böse Überraschung Slippery Slope
5 Der Beweis Drill Or Die
6 Zum Greifen nah Lovestruck
7 Eine Frage der Technik Gold At Last
8 Vier Unzen On The Gold
9 Feintuning Dead In The Water
10 Rund um die Uhr Twenty Four Seven
11 Schlimmer geht’s nicht Rock Bottom
12 Mit vereinten Kräften Bedrock Gold
13 Der Lichtblick Man Down
14 Schwarze Zahlen In The Black
15 Winterzeit Frozen Out
16 Die Stunde der Wahrheit Judgment Day

Zwischen Staffel 2 und 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach ihrer zweiten Saison in Alaska suchen Todd Hoffman und sein Team im Dschungel von Guyana nach einem ganzjährig bewirtschaftbaren Claim. Im Dschungel angekommen müssen sie feststellen, dass ihr versprochener Claim bereits vergeben ist und bewirtschaftet wird. Sie schaffen es, einen neuen Claim tief im Dschungel zu bekommen. Dieser in der Nähe des Flusses Mazaruni gelegene Claim scheint jedoch bei mehreren Anläufen unerreichbar zu sein. Zu Land scheitert die Crew an unüberwindbaren Wasserläufen und zu Wasser über den Mazaruni kommen sie nicht über die Stromschnellen. Als sie den Claim endlich erreichen, beginnen sie sofort mit Probegrabungen, müssen jedoch feststellen, dass der Boden nicht genug Gold enthält, um das Schürfen in diesem schwierigen Gebiet wirtschaftlich zu machen.

Handlung Staffel 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 3. Staffel lief im amerikanischen Fernsehen am 26. Oktober 2012 an. Todd Hoffman hat seine Crew und seine Ausrüstung verdoppelt und will nun auf zwei Claims schürfen um sein Ziel von 1000 Unzen Gold zu erreichen. Neben dem alten Quartz Creek Claim hat er zusätzliche Claims am Indian River gepachtet. Allerdings können die neuen Goldwaschanlagen nicht rechtzeitig geliefert werden. Dave Turin leitet das zweite Team der Hoffmans. Probebohrungen auf dem neuen Claim sind vielversprechend, doch der Besitzer teilt ihnen mit, dass sie auf dem falschen Claim gebohrt haben und zeigt ihnen ihren eigentlichen Claim. Probebohrungen ergeben hier allerdings, dass das Gold zu tief liegt, um es wirtschaftlich zu fördern. Nach Verhandlungen mit dem Besitzer können sie ihren Vertrag ändern und auf dem aussichtsreichen Claim schürfen. Dave bekommt eine neue Waschanlage, eine der größten im gesamten Klondike-Gebiet. Währenddessen muss Todd feststellen, dass seine alte Waschanlage Little Blue einen Großteil des Goldes nicht auffängt, sondern ins Setzbecken herausspült. Ehe noch mehr Gold verloren geht, reißt er die Anlage ab.

Indian River Claim (Kanada)
Indian River Claim
Indian River Claim
Indian River Claim Mine

Parker Schnabel stellt eine neue Crew ein und baut die 30 Jahre alte Goldwaschanlage um. Durch eine Verdreifachung des pro Stunde in der Anlage waschbaren Materials will er in dieser Saison 300 Unzen Gold erreichen. Von Earl Foster pachtet er einen zusätzlichen Claim, da er in der Big Nugget Mine keine Stelle mehr zum Abbauen hat. Allein in der ersten Woche schafft er so 25 Unzen. Allerdings weiß er nicht, ob er seinen Männern trauen kann, da scheinbar zwei Sickertröge mit insgesamt einer Unze Gold fehlen.

Dakota Fred kann derweil nicht im ehemaligen Glory Hole der Hoffmans schürfen. Aufgrund enormer Schneemengen droht eine Überflutung des Areals. Deshalb schürft er weiter oben am Hang über dem Glory Hole und vergrößert dazu sein Team um zwei neue Mitglieder und seinen Fuhrpark um einen großen Radlader. Allerdings wurde die alte Waschanlage durch den Winter beschädigt und muss wieder repariert werden. Als Fred erfährt, dass einer seiner neuen Männer Medikamente nehmen muss, mit denen er keine Maschinen bedienen darf, trennt er sich sofort von ihm.

Dave Turin muss sich beeilen, damit der Permafrost-Boden nicht auftaut, da sie im entstehenden Schlamm mit ihren Bulldozern nicht mehr abbauen könnten. Da geht ihm jedoch ein Bulldozer kaputt, was das Team zwingt, mit dem verbliebenen Bulldozer Tag und Nacht durchzuarbeiten. Nach dem ersten Clean-Out der Waschanlage müssen sie feststellen, dass der Boden kaum Gold enthielt. Sie entschließen sich, mehr Erdreich abzutragen und es nochmals in größerer Tiefe zu probieren. Unterdessen ist Todds neue Waschanlage noch immer nicht fertig produziert und kann nicht geliefert werden. Er fährt zum Ingenieur der Anlage und hilft beim Bau. Während seiner Abwesenheit besucht ihr Hauptinvestor die Mine und trifft auf chaotische Zustände. Ohne Waschanlage wird kein Gold geschürft. Er setzt den Hoffmans ein Ultimatum von 3 Wochen, um 100 Unzen Gold zu finden. Schließlich trifft auch die neue Waschtrommel ein und kann aufgebaut werden. Team Turins zweiter Clean-Out ist ein voller Erfolg.

Parker Schnabel steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Um kurzfristig an Geld zu kommen, nimmt er einen Auftrag zur Erneuerung der Brücke über den Porcupine Creek an. Dies führt zu Streit zwischen ihm und Dakota Fred, da damit für die Dauer des Baus für Freds Mine kein Zugang zur Außenwelt bestünde. Laut Vertrag darf Parker die Verbindung jedoch bis zu 7 Tage trennen. Sie einigen sich darauf, dass Parker einen Behelfszugang realisiert, der wenigstens zu Fuß passiert werden kann. Während dieser Zeit geht bei Freds Bagger die Aufhängung des Führungsrads am Kettenantrieb kaputt. Aus alten Metallresten gelingt es, ihm ein funktionierendes Ersatzteil zu schweißen. Nach dem Brückenbau will Parker wieder das große Gold schürfen. Er setzt seinem Team ein Limit von 50 Unzen für diese Woche, um mit dem Geld eine neue Zufahrtsstraße zu einem goldreichen Gebiet auf dem Claim zu errichten, welches er am Ende der letzten Saison entdeckt hatte, dessen Zufahrt aber durch den Winter zerstört wurde.

Inzwischen ist die für Todds Team bestellte Waschanlage eingetroffen und aufgebaut. Nach wenigen Stunden in Betrieb stellt sich heraus, dass der Motor zum Antrieb der Waschtrommel viel zu schwach ist. Die Umrüstung, die darauf folgen musste, verzögerte den Betrieb wieder um eine Woche und das vielversprechende Material konnte erst mit mehr als acht Wochen Verspätung verarbeitet werden. Nach dem ersten großen Cleanout stellte sich jedoch heraus, dass Dichtungen in der Waschanlage abgescheuert wurden und das meiste Gold verloren ging. Die sich als Reinfall entpuppte Waschanlage zu reparieren, hätte erneut mehrere Wochen in Anspruch genommen. Todd sieht als einzigen Ausweg nur noch die Schließung des Quartz Creek Claims und schließt sich mit Daves Team zusammen, um gemeinsam am Indian River schürfen zu können. Gemeinsam verarbeiten sie mehr Material denn je, sodass die Schürfgründe schnell erschöpft sind. Obwohl das Team mehrere neue Schürfstellen erschließt, entscheiden sie sich, das am stillgelegten Quartz Creek Claim liegengelassene Material zu verarbeiten, welches 6 Kilometer weit entfernt mit Muldenkippern zur Waschanlage am Indian River gebracht werden muss. Die vielversprechendste Goldader an einem Hang entdeckte das Team viel zu spät, um sie vor Wintereinbruch ausschöpfen zu können. Mit einem riesigen Feuer schafften sie es, den gefrorenen Boden aufzutauen um mehr als 80 Unzen aus ihm rauszuholen, bevor der Winter das Saisonende endgültig besiegelte.

Am Ende der Saison fördern die Hoffmans 803 Unzen Gold, welche zu dem Zeitpunkt 1,28 Millionen Dollar wert sind und verfehlten so ihr Ziel von 1000 Unzen. Parker Schnabel erwirtschaftete 192 Unzen, was seine laufenden Kosten gerade so gedeckt hat und Dakota Fred baute 163 Unzen Gold ab, übertraf seine erhofften 160 Unzen damit knapp.

Saisonergebnisse der Teams:

Team Claim Unzen
Todd Hoffman Quartz Creek/ Indian River 803
Dakota Fred Porcupine Creek, "Glory Hole" 163
Parker Schnabel Big Nugget Mine 192

Episoden:[4]

Nr Deutscher Titel Originaltitel
1 Die Macht des Goldes Million Dollar Season
2 Anfängerfehler The Wrong Claim
3 Von Rückschlägen und Eingeständnissen Secret Weapons
4 Kampfansage Battle Of The Bridge
5 Unter Druck The Ultimatum
6 Der Prototyp Game Changer
7 Mit dem Kopf durch die Wand Road To Gold
8 Die Abrechnung Up Smith Creek
9 Die Turbo-Trommel Leprechaun Gold
10 Land in Sicht Dozer Wars
11 Ein Kettendozer auf Abwegen Pink Slip
12 Eine schwere Entscheidung The Merger
13 Bis ans Limit The Nightshift
14 Volles Risiko Bedrock Blowout
15 Auf der Zielgeraden Redemption Road
16 Feuer und Eis The Motherlode

Handlung Staffel 4[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Staffel 4 bewirtschaften Todd Hoffman und seine Crew erstmals einen ganzjährig nutzbaren Claim in Guyana in Südamerika. Dort erzielen er und die meisten seiner aus den USA mitgereisten Crewmitglieder jedoch lediglich 2 Unzen Gold während der gesamten Saison. Als sich im Laufe der ersten Goldwaschungen herausstellt, dass der Claim wenig bis gar kein Gold abwirft, beginnt Todd damit, nun nach Diamanten zu schürfen, da während des ersten großen Cleanouts ein kleiner Diamant bereits in der Waschrinne gesichtet werden konnte. Hierfür schafft Hofmann eine gebrauchte Diamantenwaschanlage für 20.000 $ an, die allerdings seit mehr als 20 Jahren nicht genutzt worden ist und daher zunächst repariert wird.

Trotz vieler Nachtschichten und harter Arbeit gelingt es Todd und seinem Team aufgrund einiger Rückschläge und schlechtem Boden nicht, in die Profitzone zu gelangen. Darüber hinaus werden im Laufe der Saison zudem mehrere Geräte und Arbeitswerkzeuge beschädigt oder zerstört. So gerät beispielsweise die Wasserpumpe in Brand, weil dessen Tank lediglich mit einem Stück Schnur an einen Baum gebunden worden ist, sich daraufhin vom Baum löst und gegen den Pluspol der angeschlossenen Batterie stößt und in Brand gerät. Um einen Ersatztank zu beschaffen, macht sich der jüngste aller Mitarbeiter mit dem Motorrad (der claimeigene Jeep ist wegen Überflutung ebenfalls bereits ausgefallen) auf dem Weg in die nächstgelegene Stadt und verunglückt dabei schwer. Er kugelt sich bei dem Unfall den Arm aus und muss mit einem Flugzeug aus dem Dschungel ins nächste Krankenhaus und schließlich zurück in die USA ausgeflogen werden.

Im Laufe der Saison finden Todd und seine Crew weniger als 100 Diamanten, davon lediglich drei Diamanten mit Edelstein-Charakter (lupenrein) im Wert von insgesamt weniger als 3000 US-Dollar. Aufgrund des schlechten Ergebnisses werden Todd Hofmann und seine Crew vom Claimbesitzer des Claims nun endgültig verwiesen, nachdem der zuvor mehrmals davor gewarnt hatte. Das Hofmannteam verlässt daraufhin Guyana und beendet die Saison mit dem selbsterkannten Ergebnis als „völlig gescheitert“.

Parker Schnabel schließt einen Deal mit Claimbesitzer Tony Beets ab, um mit seinem Team auf dem Scribner Creek im Klondike schürfen zu können. Das 800-Unzen-Ziel möchte er mit Equipment und der Waschmaschine „Little Blue“ erreichen, welche das Team um Todd Hoffman Ende der zweiten Saison zurückgelassen hat. Zu Beginn schreitet die Goldsuche langsam voran, was auch auf den schlechten Zustand einiger wichtiger Geräte zurückzuführen ist. Tony Beets, welcher 15 % des Goldfundes als Pacht abverlangt, ist skeptisch ob Parker den Claim lohnend bewirtschaften kann, und drängt, den Durchlauf durch die Waschanlage zu erhöhen. Die Stimmung im Team wächst gegen Parker an, da er seine Leute nun lange und harte Schichten arbeiten lässt. Zudem treibt er seine Maschinen an die Belastungsgrenzen, wodurch Betriebsausfälle häufiger werden. Als die Waschanlage „Little Blue“ durch einen Antriebswellenbruch irreparabel steht, organisiert Parker die Waschanlage „Big Red“, welche Todd Hoffman vorige Saison zu einem großen Erfolg verholfen hat. Sie zählt zu den größten und modernsten Anlagen im Klondike.

Die Goldsuche macht Fortschritte, doch gegen Ende der Saison fehlt Parker noch eine größere Menge Gold, um sein Ziel zu erreichen. Gegen Tony Beets' Anweisung schürft Parker in einem eineinhalb Kilometer entfernten Abschnitt, wo er eine vielversprechende Bodenprobe getestet hat. Sein Team zweifelt an der Effektivität dieser Operation und nennt den neuen Schürfabschnitt abwertend „Fantasyland“. Als die Saison dem Ende naht, und der Boden zuzufrieren beginnt, werden die Bemühungen schwieriger, um an das Gold in „Fantasyland“ zu gelangen. Der Ripper, der die Eisschicht aufreißen soll, bricht, und bei einem Bagger bricht im Kampf gegen das Eis ein Teil des Schaufelgelenks. Als letzte Maßnahme benutzt Parker eine Wasserstrahlkanone, um Erdreich und Gestein aufzuschwemmen.

Parker stellt die Arbeiten ein, da die meisten seiner Leute Ende September gehen mussten, um Winterjobs in ihrer Heimat nachgehen zu können. Der letzte Cleanout der Saison ist ein überragender Erfolg und Parkers Goldfund summiert sich auf 836 Unzen. Somit hat er Todd Hoffmans Ausbeute von 803 Unzen im Vorjahr übertroffen und eine neue Bestleistung zwischen den drei Goldrausch-in-Alaska-Teams erzielt. Als sein Team fast abgereist ist, entscheidet sich Parker kurzfristig, den Kampf gegen den Winter fortzuführen und zusammen mit Teamkollege Rick das Ziel von 1000 Unzen zu knacken. Als der Besitzer der Wasserstrahlkanone diese wieder abholt, besteht für die beiden keine Möglichkeit mehr, im gefrorenen „Fantasyland“ zu schürfen. Parker entschließt sich, ein drei Kilometer entferntes, noch ungefrorenes und vielversprechendes Landstück am Rande seines Claims zu verarbeiten. Da dieser Kraftakt zu zweit nicht machbar ist, überredet Parker Tony Beets, ihm einen Tag zu helfen. Als am Morgen darauf die Temperaturen so tief fallen, dass die Waschanlage zugefroren war, zog das Team den endgültigen Schlussstrich der Saison. Daheim in Haines wiegt Parker in Anwesenheit seines Großvaters John Schnabel – welcher selbst Goldsucher war und ihm das Schürfen beigebracht hat – sein Gold. Mit letztendlich 1029 Unzen hat Parker in einer Saison mehr Gold gewonnen als die Hoffmans in vier.

Saisonergebnisse der Teams:

Team Claim Unzen Diamanten
Parker Schnabel Scribner Creek 836 (1029)
Dakota Fred Porcupine Creek, Cahoon Creek 280
Todd Hoffman Guyana/ Südamerika 2 59 (ca. 3.000 $)

Episoden:[5]

Nr Deutscher Titel Originaltitel
1 Aufbruch ins Ungewisse Queen Of Diamonds
2 Landraub Learning Curve
3 Höllenfahrt In Too Deep
4 Schlammschlacht Road From Hell
5 20 Unzen Garnets Or Gold
6 Meuterei Mutiny
7 Nuggets und Diamanten Paid In Full
8 Alles auf eine Karte Jungle Boogie
9 Spedition Schnabel Hope Creek
10 Blitz und Donner Blowout
11 Tage der Entscheidung Death Of A Dream
12 Auferstehung The Resurrection
13 Der Veteran Fantasy Land
14 Rettung aus der Luft Medevac
15 Gefährliche Operation Man On Wire
16 Licht und Schatten Day Of Reckoning

Staffel 5[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 5. Staffel wurde in den USA beginnend am 17. Oktober 2014 auf Discovery Channel im Abendprogramm gesendet. 2015 erfolgte die deutsche Ausstrahlung auf DMAX.

Parker Schnabel – Scribner Creek – Ziel: 2000 Unzen Gold[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Team: Rick Ness, Gene Cheeseman, Chris Doumitt, Greg Remsburg, Mitch Blaschke, David Corner, Mike Beaudry

Parker will noch einmal auf Tony Beets Claim schürfen und so viel Gold heraus holen, dass er sich nach der Saison einen eigenen Claim kaufen kann. Nachdem Tony Beets Parker Schnabel die Waschanlage direkt nach dem ersten Einschalten wieder ausgeschaltet hat, muss Parker die Waschanlage auf hydraulische Riffel umbauen. Laut Tony steht es so im Vertrag und er besteht darauf, um den Gewinn zu steigern. Auf dem ersten Abschnitt hat Parker noch mit Permafrost zu kämpfen und kann nicht schürfen, also wechselt er auf ein entlegenes Grundstück seines Claims: das Sumpfgebiet. Nach dem ersten Probeschürfgang mit 10 Unzen Ziel – es sind nur 7,5 Unzen herausgekommen – steht fest, dass dieser Claim nicht gut, aber auch nicht schlecht ist. Parker weist die Männer an, nun Tag und Nacht zu arbeiten. Da sie nicht genug Leute für zwei Schichten sind, muss ein Neuer (David) eingestellt werden. Parker will Tag und Nacht schürfen, aber bereits in der ersten Nacht geht ihm das Schürfmaterial aus und in der zweiten Nacht wird das Förderband defekt.

Aber auch in der zweiten Woche liegt der Cleanout mit 90,83 Unzen knapp unter dem Wochenziel von 100 Unzen, um das Gesamtziel von 2000 Unzen zu schaffen. Um noch effektiver zu arbeiten und Spritkosten zu sparen, transportiert Parker die Waschanlage zu dem 800 m abgelegenen Sumpfabschnitt des Claims. Dort baut er sie wieder auf. Leider mussten noch neue Bleche in der Schütte eingeschweißt werden und so wurden aus zwei Tagen Stillstand letztendlich vier Tage. Nachdem die Anlage wieder läuft, will Parker wieder Nachtschichten einführen, damit er sein Ziel von 2000 Unzen schafft. Ein neues Teammitglied soll helfen. Nun geht Parker das Schürfmaterial aus, eine Lösung muss her. Er weicht auf ein angrenzendes Gebiet aus, das wenig Gold verspricht. Nach einem Testlauf von 100 Stunden schürft er 92,7 Unzen, immerhin. Nachdem ein Damm gebrochen ist, der das neue Schürfgebiet überflutet, muss der Damm erst wieder repariert werden. Damit nicht genug, fährt Parker über die verlegte Wasserleitung und schon wieder steht die Anlage still. Als nun endlich das Rohr repariert ist, gehts weiter. Trotz allem schafft er in dieser Woche einen Cleanout von 42,35 Unzen. Parker muss auch einen neuen Dozer anschaffen, so muss er einen Kredit von 300.000 Dollar aufnehmen. Jetzt können sie mit zwei Dozern arbeiten.

Ein wenig Glück haben sie mit dem Sumpfabschnitt doch noch: Beim Cleanout bringt er 182 Unzen. Sie sind auf einen sogenannten Hotspot gestoßen. Eigentlich wollte er nach sechs Wochen weiter zu einem anderen Abschnitt umziehen. Was tun? Er zieht um und gibt den Sumpfabschnitt auf, obwohl er ertragreich war. Also muss die Waschanlage 1,5 km transportiert werden. Da der letzte Umzug vier Tage gedauert hat, gibt Parker den Jungs diesmal 12 Stunden Zeit. Nachdem sie noch ein Becken für den flüssigen Abraum baggern müssen, sind sie mit zwei Stunden Verspätung fertig. Sie können schürfen. Nun gibt es den ersten Cleanout vom neuen Abschnitt, es sind 191,25 Unzen und wieder ein Rekord. Da der Abraum nicht richtig gewaschen ist und noch Gold enthält, muss das Schürfmaterial besser gewaschen werden. Dazu kauft Parker eine größere Wasserpumpe, die 19.000 Liter Wasser pro Minute schafft. Sie schafft nun 23 bar anstatt 11 bar.

Nach 3,5 Tagen steht nun ein Cleanout an, es sind rekordverdächtige 230,45 Unzen, der größte Cleanout dieser Serie.

Beim weiteren Schürfen ist das Förderband der Länge nach eingerissen, die Anlage steht still und muss repariert werden. Das Team macht erst einmal einen Cleanout mit 63,7 Unzen, insgesamt nun 978 Unzen. Das neue Förderband ist eingetroffen. Parker hat eigentlich seinen Leuten freigegeben und ist zu seinem Opa gefahren. Chris hat eine Idee, er möchte mit seinem Team das Förderband reparieren und Parker zu seinem Geburtstag die heiß ersehnten 1000 Unzen präsentieren. Dazu arbeitet das Team, welches eigentlich frei hat, das ganze Wochenende. Nach getaner Arbeit machen sie einen Cleanout. Inzwischen trifft Parker mit seinem Opa ein. Das Team hat eine Überraschung zum Geburtstag und überreicht ihm eine Pfanne mit Gold. Das Geschenk ist genau 52 Unzen schwer, somit hat Parker seine 1000 (nun sogar 1030) Unzen geschafft.

Parker Schnabels Team hat seinen Rhythmus gefunden, sie schürfen und sind frohen Mutes, die 2000 Unzen zu schaffen. Parker fährt mit seinem Opa zum Bonanza Claim, den er kaufen möchte. Der Besitzer verlangt jedoch drei Millionen Dollar. Nach dieser Erfahrung hat Parker seine Suche nach einem eigenen Claim erst einmal auf Eis gelegt. Sein Opa rät ihm, auf Fantasieland zu schürfen.

Parkers Team arbeitet hart, sie verarbeiten 100 m³ pro Stunde, so reicht das Schürfmaterial nur noch zwei Wochen. Parker bereitet Fantasy Island vor, damit sie anschließen dort weiter schürfen können. Aber nun kommt ihm Tony in die Quere und fordert von Parker, auf dem entlegenen Gelände 60 cm tiefer bis zum Grundgestein zu schürfen. Parkers Equipment leidet sehr. Das Siebdeck geht als Erstes kaputt und muss repariert werden. Parker macht einen Testlauf mit 1500 Yards. Bei diesem Cleanout kommen 7,005 Unzen raus. Tony liegt falsch, diese Entscheidung kostet Parker 25.000 Dollar. Parker und Gene entscheiden, anders zu schürfen und ignorieren Tonys Entscheidung. Sie kratzen mit einer Schaufel ohne Zähne am Grundgestein das Material zusammen. Der anschließende Cleanout bringt 156,2 Unzen.

Ein zweites Team arbeitet schon am Fantasy Island. Rick stößt auf Eis. Parker entscheidet, Fantasy Island für dieses Jahr aufzugeben. Da ihnen langsam das Material ausgeht, müssen sie handeln. Parker und Gene wollen den entlegenen Abschnitt nach Norden erweitern und hoffen, dass sie nicht mit Permafrost zu kämpfen haben. Nach 9 m Mutterboden testet Parker das Schürfmaterial. Sie brauchen mindestens 10 Körnchen, aber es sieht gut aus, es sind sogar 30 Körnchen.

Der Scribner Creek ist abgearbeitet und es bleiben nur noch fünf Wochen bis Saisonende. Das neue Gebiet bringt einen Cleanout von 126,9 Unzen. Sie schürfen fleißig, als plötzlich Ricks Bagger kaputt geht. Die Antriebskette ist gerissen. Normalerweise wird ein gerissenes Kettenglied in der Werkstatt repariert, aber Rick muss das vor Ort schaffen. Natürlich schaffen sie die Reparatur und Rick kann wieder weiterarbeiten. Seit zwei Tagen schürfen sie gutes Material und stoßen auf Permafrost. Parker ist ratlos, ihm ist das Material ausgegangen. Sie machen erst einmal einen Cleanout von dem Material, das sie haben: Dieses enthält 87 Unzen – zu wenig. Parker hat zurzeit insgesamt 1402 Unzen Gold gefunden. Aber das Schürfmaterial geht zu Ende. Parker will die Böschung, die zwischen beiden Flüssen liegt, bearbeiten, aber dazu brauche sie eine Brücke. Sie legen drei große Rohre ins Wasser und schütten sie dann auf, so ist die Brücke fertig. Parker und sein Team bereiten seit 24 Stunden den Inselabschnitt vor. Parker hat einfach kein Glück, auch hier stößt er auf Permafrost. Chris Dourmitt speist die letzte Fuhre des entlegenen Abschnitts in die Waschanlage. Chris muss die Anlage abschalten.

Es folgt der letzte Cleanout. Jetzt fährt Parker zu Tony, um sein Gold zu wiegen, es sind 106,15 Unzen. Bei dieser Gelegenheit sagt Tony ihm, dass er jetzt einen 20%igen Anteil von ihm haben will. Im Vertrag steht, dass er ab 1500 Unzen 20 % des Goldes abgeben muss. Parker ist darüber natürlich höchst erfreut.

Parker sucht weiter nach permafrostfreiem Boden. Parkers Pechsträhne hält an, nun geht auch noch sein 130.000 Dollar teurer Dozer kaputt. Gene macht sich auf die Suche nach neuem Boden. Gene möchte den Salther Creek umleiten, weil er denkt, dass der Boden darunter nicht gefroren ist. Also baggern sie einen neuen Kanal und leiten den Fluss um. Rick fängt an, den Boden abzutragen, die Anlage kann wieder eingeschaltet werden.

Nach drei Tagen steht der erste Cleanout vom Flussbett an. Parker fährt zu Tony und wiegt sein Material, es sind 215,4 Unzen und damit gesamt 1723 Unzen. Er hat die Hauptader gefunden. Zu allem Unglück ist beim großen Bagger die Hydraulikpumpe ausgefallen und nun müssen sie mit dem kleinen Bagger weiter arbeiten. Parker arbeitet die Nacht durch, um zu verhindern, dass die Anlage einfriert. Sie müssen aber um 03:00 Uhr abschalten, da sie kein Material mehr haben. Da jetzt die neue Pumpe per Eillieferung kommt, können sie die Pumpe einbauen und den Bagger reparieren. Der Bagger läuft wieder. Jetzt stehen zwei Bagger zu Verfügung und somit auch Schürfmaterial.

Parker steht wieder ein Cleanout bevor, auch Tony ist anwesend. Er bringt 117,10 Unzen, macht 1840 Unzen Gold insgesamt, es fehlen noch 160 Unzen, doch die Zeit wird knapp.

Parker schürft weiter vom Flussbettabschnitt, doch Parkers Leute sind nach sechs Monaten Arbeit erschöpft. Der Frost tut noch seines dazu, Parker muss abschalten. Ein letzter Cleanout steht an, er bringt 220 Unzen, das Ziel ist mit 2060 Unzen übertroffen, es kann gefeiert werden.

Auch Tony bekommt seinen Anteil. Das Team ist schon bereit zur Abreise, da möchte Parker, dass sie noch einmal anpacken, denn er benötigt 400 Unzen, um endlich eigenes Land zu kaufen. Aber das Team ist erschöpft und weigert sich, Parker muss sie überreden und schafft dies auch. Sie arbeiten am Flussabschnitt weiter, aber Parker möchte ein anderes Gebiet, den er den Knick nennt, bearbeiten. Rick kommt mit dem Bagger, um ein Testloch zu graben. Eine Testpfanne ergibt 40 kleine Körner. Parker beschließt zu schürfen. Später lässt Parker die letzte Fuhre durch die Waschanlage laufen und erhält bei seinem letzten Cleanout 478 Unzen, sein bester Cleanout aller Zeiten. Sein Opa John Schnabel kommt vorbei und ist begeistert und stolz, dass sein Enkel so viel erreicht hat.

Todd & Jack Hoffman – McKinnon Creek[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Team: Jim Thurber, Dave Turin, Steve Basler, Kevin Hiatt, Andy Spinks, Logan Pierce, Tyson Moore

Im McKinnon Creek pachten die Hoffmans 140 ha Land, die vom vorherigen Verpächter aufgegeben wurden. Todd und Jack müssen noch einen Bagger kaufen und ihre Waschanlage (Little Red) aus Guyana liefern lassen. Todd kauft für seinen Vater Jack seinen heiß geliebten Bagger zurück. Da dieser drei Jahre nicht bewegt wurde, ist er sehr anfällig für allerlei Krankheiten. Außerdem benötigen sie auch noch Personal, aber als Jim Thurber hört, dass sie Land haben, kommt er gleich zu Hilfe. Nun kann die Waschanlage aus Guyana nach einem 12.000 Meilen Transport wieder aufgebaut und in Betrieb genommen werden. Da das Wasserbecken in der Nähe zu flach ist, müssen sie Wasser mit einer 50 Jahren alten Pumpe aus einem 800 Meter entfernten Becken pumpen. Dazu müssen sie die alte Wasserleitung der Vorbesitzer wieder instand setzen. Die Waschanlage wird nun in Betrieb genommen und muss schon bald wieder abgeschaltet werden, da Jacks heiß geliebter Bagger kaputt gegangen ist. Trotzdem bringt ihr erster Cleanout 34 Unzen. Damit Todd einen neuen Bagger kaufen kann, muss er den ersten Cleanout einschmelzen lassen und verkaufen. Nach dem Schmelzen bleiben Todd nur noch 27 Unzen übrig, da 7 Unzen Verunreinigungen ausmachten. Damit kann Todd nun einen Bagger kaufen, was er auch tut. Todd braucht dringend Leute für sein Team, also ruft er seine alten Freunde an, aber Dave Turin, der mit Fred und Derek schürft, lehnt ab. Plötzlich tauchen alte Bekannte auf. Es sind Steve Basler, Kevin Hyatt, Andy Spinds, und Logan Peilt. Nachdem Todd Logistikprobleme mit dem Schürfmaterial hat, fordert das Team, Dave Turin einzustellen. Dazu fährt Todd höchstpersönlich zu Carmacks Creek und spricht mit Dave. Nachdem Dave sich mit Freddy besprochen hat und beide das Kartenmaterial studiert haben, rät Freddy ihm, das Angebot zu nutzen. Dave möchte allerdings mit 50 % beteiligt werden. Dafür fordert Todd 500.000 Dollar von ihm, um neues Equipment anschaffen zu können. Dave wird das Geld besorgen und sagt zu. Dave fährt zu seinen Brüdern nach Oregon und will mit ihnen sprechen, aber als sie den Namen Todd Hoffman hören, sagen sie nur „Spinnt Du?“. Daves Dad allerdings verspricht, ihm zu helfen. Dave bringt eine Menge schwerer Maschinen mit, die er von seinem Geld geleast hat. Dave möchte gleich an einer ergiebigeren Stelle schürfen, aber der Permafrost macht ihm zu schaffen. Er gibt sein Vorhaben auf. Um Schürfgut, das mit den vielen schweren Maschinen angeliefert wird, zu verarbeiten, müssen Todd und Dave eine neue Waschanlage kaufen, sie ist die größte Waschanlage Alaskas: das rote Monster. Sie bekommen die neue Anlage von Freddy Dodge für 300 Unzen. 100 Unzen sofort, 200 Unzen am Ende der Saison. Da sie nur ca. 40 Unzen auf dem Konto haben, muss der nächste Cleanout 60 Unzen bringen, sie schaffen 64,03 Unzen. Nun kann das rote Monster zum Claim transportiert und aufgebaut werden. Freddy Dodge kommt extra aus 500 km Entfernung angereist und hilft ihnen bei der Endmontage. Nach vier Tagen ist es endlich geschafft. Das rote Monster kann in Betrieb genommen werden. Todd Hoffman erhält zudem die Nachricht, dass James Harness gestern verstorben ist. Das Team ist sehr bedrückt und betet für James.

Nun kann es losgehen, es wird geschürft, leider müssen sie schon nach vier Stunden Arbeit die Maschinen wieder abstellen, da ihnen das Wasser ausgeht. Das rote Monster verbraucht 11.000 Liter/Min. Der Wasserkreislauf war für die kleine Waschanlage ausgelegt. So müssen die Wasserbecken vergrößert werden.

Anschließend können sie das Schürfmaterial, welches sie aus den Becken gewonnen haben, durch die Waschanlage schicken.

Der erste Cleanout mit der neuen Waschanlage steht an und spuckt 99,37 Unzen aus, insgesamt nach Halbzeit der Schürfsaison 235 Unzen. Die zweite Hälfte der Saison wollen sie auf dem höher gelegenen Gebiet des Claims schürfen, allerdings ist dieses Gebiet 750 m entfernt. Mit den beiden Lastern müssen sie mit Höchstgeschwindigkeit fahren und entkommen nur knapp einem schweren Unfall. Todd will aber nicht einsehen, dass die Trucker aus Sicherheitsgründen langsamer fahren müssen. Beide Fahrer streiken. Dave schaut sich die Sache vor Ort an und unterrichtet Todd, dass die Straße zu eng ist. Todd sieht es ein und empfiehlt, ein Grundstück mit Erde aufzufüllen. So entsteht ein Rundweg und die Laster müssen nicht mehr aneinander vorbeifahren. Die Schottenpiste wurde zu einer Autobahn. Zwei Tage haben sie nicht geschürft, aber nun können sie wieder loslegen.

Bisher haben sie es nicht geschafft 230 m³ pro Stunde zu liefern, aber jetzt klappt es. Diese Woche lief die Anlage nur drei Tage. Was bringt der Cleanout des neuen Feldes? 22,74 Unzen, zu wenig! Das sind nur 4 Dollar pro Yard, sie brauchen aber 10 Dollar pro Yard. Bisher haben sie insgesamt 258 Unzen geschürft.

Die Hoffmans stehen an einem Wendepunkt, Dave holt den Besitzer und Geologen Peter Tallman. Dieser stellt fest, dass die Hoffmans tiefer schürfen müssen, und zwar bis zur weißen Kiesschicht. Dave Turin entscheidet, die Maschinen abzuschalten und nicht mehr weiter zu schürfen. Sie müssen den White Channel finden. Das Team ist entzweit, da sie goldhaltigen Boden wegzuschmeißen, um noch goldreicheren Boden zu schürfen. Sie werfen jeden Tag 36.000 Dollar materialhaltigen Boden weg. Noch dazu verbrauchen sie Treibstoff von 9000 Dollar pro Tag. Dann endlich gelingt Dave der Durchbruch, der White Channel scheint gefunden. Dave macht direkt eine Pfanne fertig, die 26 Goldkörner enthält, es sieht vielversprechend aus. Jetzt wird ein 1000 Yard Testlauf gestartet. Nach 800 m³ weißen Kies wird abgeschaltet. Der Cleanout wird gestartet, Ziel sind 10 Dollar pro Yard oder 8 Unzen, das Ergebnis dieses Cleanouts sind 9,1 Unzen = 11 Dollar pro Yard. Jetzt stellen sie auch noch fest, dass das Grundstück uneben ist und sich das Gold in verschiedenen Tiefen befindet.

Nach einem Cleanout auf dem Grundgestein kommen wieder nur 4 Dollar pro Yard heraus. Todd rätselt und holt sich bei Gay Fawland Nil Lawlends zu Hilfe. Sie empfehlen weiter zu schürfen und die Waschanlage umzuziehen. Dave allerdings will erst umziehen, wenn das gesamte Gebiet abgearbeitet ist. Er will in der Nähe der Anlage schürfen und findet 30 Körner bei einer Probe. Nach drei Tagen gibt es einen neuen Cleanout, denn sie haben 8000 m³ geschürft und er muss min. 10 Dollar pro Kubikmeter bringen. Tatsächlich er bringt 116 Unzen, der mit Abstand beste Cleanout der Hoffmans. Bis jetzt haben Sie 412 Unzen erreicht, ihr Ziel liegt aber bei 1000 Unzen.

Jetzt geht ihn wieder mal das Material aus, sie stoßen auf Grundgestein. Dave muss handeln. Dave und Todd schauen sich die Karte noch einmal an und wollen am vielversprechenden Straßenrand schürfen. Die Transportwege sind so kurz. Erst einmal muss aber der Mutterboden bis zum Gold abgetragen werden. Dave wäscht eine Probe aus und findet 30 Körnchen, eine gute Pfanne. Nach nur einem Tag sind die Riffel voll, Jack macht den Cleanout und erbeutet 132 Unzen: Ein noch besseres Ergebnis als beim letzten Cleanout. Das macht insgesamt 544 Unzen.

Leider hält das Glück nicht lange an, sie stoßen schon schnell auf Grundgestein. Dave meint, dass die Goldtasche unterhalb der Straße liegt, und will die Straße verlegen. Todd meint, dass die Tasche nicht unter der Straße endet, und will auf der anderen Seite der Straße weiterschürfen. Also tragen sie erst einmal den Mutterboden ab. Aber auch hier gibt es Probleme, der Boden ist zu nass für die Dozer, sie sinken ein. Sie müssen ihren Plan aufgeben. Vor einigen Wochen haben sie den höher gelegenen Schürfgrund vorbereitet, aber mussten wegen Permafrost aufgeben. Sie prüfen nun, ob der Frost schon aufgetaut ist. Bei Nacht und Nebel macht sich Andy Spinks daran, dem Permafrost den Kampf anzusagen und kann Dave überzeugen, weiter zu machen. Nun arbeiten sie mit zwei Dozern. Eine Testpfanne bringt ein gutes Ergebnis. Nach zwei Wochen steht wieder einmal ein Cleanout an, der 138 Unzen bringt (insgesamt 682 Unzen).

Todd will den Nordstreifen an der Straße nicht aufgeben und arbeitet in der Nacht daran. Sie stoßen auf den Kies, den sie suchen, eine Testpfanne bringt das beste Ergebnis aller Zeiten.

Tyson Moore – ein neues Teammitglied – hilft ihnen. In dieser Phase geht auch noch bei einem Kipper die Kardanwelle kaputt. Ersatzteile sind nur schwer zu besorgen und nun müssen sie auf dem neuen Abschnitt mit nur einem Kipper arbeiten. Anfänger Tyson fährt jetzt auch noch zu nah an den Abgrund und braucht Hilfe. Bei dieser Aktion ist auch noch das Getriebe gerissen. Der zweite Kipper fällt auch aus.

Das Team am neuen Abschnitt muss aufhören. Zwei der vier Muldenkipper sind defekt. Todds Mechaniker Steve ist gefordert wie nie. Todd schlägt vor, den Muldenkipper, bei dem die Kardanwelle defekt ist, auf Vorderradantrieb umzurüsten, er soll die hintere Kardanwelle abhängen. Natürlich fährt der Kipper nach der Reparatur nicht besonders gut, aber es geht mit ein wenig Schwung.

Im Goldraum verarbeitet Jack noch das Material aus dem höheren Abschnitt, es sind 98 Unzen, immerhin insgesamt 780 Unzen.

In den letzten drei Wochen der Saison will das Hoffman-Team noch einmal alles geben. Sie finden nun endlich am nördlichen Teil der Straße das goldreiche Material. Jack hat die Anlage mal wieder überfüllt und sie muss wegen Problemen abgestellt werden. Durch die Überfüllung ging der Antriebsriemen kaputt und das Förderband wurde beschädigt.

Nach der Reparatur wird das Material von dem nördlichen Teil der Straße verarbeitet. Ein Cleanout nach 8000 m³ steht an, es sind nur 34 Unzen und sind somit bei 814 Unzen gesamt.

Der Winter ist eingebrochen und die Hoffmans haben kein Material mehr. Dave Turin prüft noch einmal den höher gelegenen Abschnitt. Sie wollen näher zum Grundgestein schürfen. Die Testpfanne ergibt ein sehr gutes Material. Um zu verhindern, dass die Waschanlage einfriert, wird die Waschrinne eingehüllt und beheizt. Nun können sie das Material schürfen, um ihr Ziel von 1.000 Unzen zu schaffen. Nach 4000 m³ steht ein Cleanout an, der 122 Unzen ergibt, insgesamt sind es 936 Unzen. Nur 64 Unzen trennen sie von ihrem Ziel.

Als das letzte Material eingespeist wird, steht der letzte Cleanout der Saison an. Die Anlage wird abgeschaltet. Er ergibt 99 Unzen Gold und somit 1035 Unzen gesamt, sie haben ihr Ziel erreicht.

Der Claimbesitzer kommt und holt seinen Anteil ab, leider ist er nicht erfreut über die 1.035 Unzen, er hat mit diesem Equipment und der Mannschaft ein weitaus besseres Ergebnis erwartet. Er kann Todd den Claim für nächstes Jahr nicht zusagen und fährt sofort wieder weg.

Die Stimmung im Team ist am Boden. Todd will mit Peter noch einmal reden und handelt einen Deal aus. Er muss noch einmal 300 Unzen Gold finden, dann bekommt er den Claim auch nächstes Jahr. Todd überbringt die Nachricht seinem Team, aber sie wissen nicht, woher sie das Gold noch holen sollen, da sich überall im Boden Permafrost befindet.

Da hat Dave die Idee, unter der Straße zu schürfen. Sie reißen also die Straße auf und schaffen den Abraum weg. Daves Testpfanne scheint ein gutes Ergebnis zu bringen, nun können sie loslegen.

Das Team gibt alles und arbeitet nachts und die nächsten zwei Tage. Nachdem das Material verarbeitet ist, machen sie einen Cleanout und erreichen dabei 217 Unzen. Bestwert, aber es ist immer noch nicht genug, es fehlen noch 48 Unzen. Ihr gesamter Boden ist ausgeschöpft oder gefroren. Dave schaut sich noch einmal das schlammhaltige Gebiet an und meint, dass sie diesen mit ihren Maschinen aber nicht abarbeiten können. Doch Todd kommt plötzlich mit einem super Riesendozer an – 900 PS, über 100 Tonnen schwer, 6 m breites Schild – und schiebt 36 m³, den er sich von den Nachbarn bis zum Abend geliehen hat.

Am Abend sind sie am goldhaltigen Material angekommen und können es durch die Waschanlage schicken. Aber am Rüttler ist eine Feder gebrochen, sie müssen abschalten. Zum Glück kann Thurber eine Ersatzfeder organisieren und sie bauen reparieren die Anlage. Jetzt ist das rote Monster wieder bereit für einen letzten Durchlauf, der 48 Unzen bringen muss. Seit 26 Stunden läuft die Anlage und wird jetzt endgültig abgeschaltet.

Der letzte Cleanout bringt 97 Unzen, somit 1349 insgesamt. Peter verlängert den Pachtvertrag um weitere drei Jahre und um 16 km² Fläche. Die Klondike Saison ist vorbei und alle fahren nach Hause.

Tony Beets – Eureka Creek[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Team: Mechaniker Jerry & Mike Krisher, Kevin Beets, Monica Beets

Tony will jetzt selber Gold schürfen und hat sich dazu am Clear Creek eine 75 Jahre alte Dredge (Schwimmbagger) für eine Million Dollar gekauft. Dieser Bagger muss aber noch zum 240 km entfernten Eureka Creek umziehen und muss zu diesem Zweck erst ab- und dann wieder aufgebaut werden. Dazu muss Tony noch einen Kran kaufen, er bekommt ihn von seiner Frau. Tony sitzt im Kran und sieht auf seine Frau, die im Regen steht. O-Ton Tony: „Ist Dir kalt, Du siehst echt scheiße aus!

Nun kann die Waschanlage mit dem neuen Kran umgezogen werden, was natürlich nicht so einfach ist, und zudem der Schwimmbagger 27 Jahre nicht mehr benutzt wurde. Erst wird sie Stück für Stück zerlegt, dabei geht natürlich einiges kaputt. Anschließend soll sie am 240 km entfernten Standort wieder aufgebaut werden. Da Tony noch einen Claim am Paradise Hill besitzt, muss er mit dem Flugzeug, das nur 20 Minuten braucht, anstatt mit dem Auto 3,5 Stunden hin und her pendeln. Leider ist aber auch das Flugzeug kaputt.

Der Finanzminister, in diesem Fall seine Frau, gibt ihm kein Geld und schlägt vor, einen Cleanout zu machen und die Ersatzteile für das Flugzeug davon kaufen. Somit kann er zwischen Clear Creek, wo der Schwimmbagger steht, und seinem ersten Claim Paradise Hill pendeln und den Abbau des Schwimmbaggers weiter betreuen.

Die Mechaniker Jerry, Mike, Tony und Sohn Kevin zerlegen den Bagger und Tochter Monika übernimmt den Transport. Da nun alle Teile des Schwimmbaggers vor Ort am Eureka Creek vorliegen, beginnt der Zusammenbau.

Leider wurde beim Abbau und Abladen der Teile des Schwimmbaggers sehr unsanft gearbeitet. Dadurch sind viele Teile kaputt gegangen. Nun muss noch eine Fläche für den Zusammenbau vorbereitet werden, damit sie später geflutet werden und die Dredge anfangen kann, Gold zu schürfen.

Angefangen wird mit den Pontons. Tony macht ordentlich Dampf. Er will seinen 75 Jahre alten Schwimmbagger bis zu Saisonende fertig haben, dazu hat er nur noch zwei Monate. Als alle vier Pontons zusammengeschraubt sind, gehts weiter mit dem 75 Tonnen schweren Stahlgerüst. Die Arbeit am Schwimmbagger steht seit zwei Tagen still, weil keine Schrauben mehr da sind, Tony muss neue Schrauben einfliegen lassen.

Als Nächstes werden die Waschrinnen montiert. Natürlich sind sie verbogen. Tony entscheidet, sie trotzdem einzubauen. Da nun drei Arbeiter in Paradise Hill gekündigt haben, hat Mini entschieden, Sohn und Tochter wieder Gold schürfen zu lassen. Natürlich gefällt Tony das nicht, da er ja seinen Schwimmbagger zusammenbauen will. Also entscheidet Tony, dass das Team mehr arbeiten muss, d. h., dass auch nachts gearbeitet wird.

Sie schürfen in drei Tagen 163 Unzen, nun darf er seine Dredge weiter zusammenbauen. Jetzt kommt die 7,5 m große und neun Tonnen schwere Trommel dran. Danach werden Getriebe, Großrad, Eimerleiter und das Steuerhaus montiert. Da Tony wieder zum Paradise Hill muss, überlässt er Kevin die Montage des Steuerhauses. Ohne Tony und ohne Stress ging es schneller. Jetzt noch die Seitenwände und schon sind die großen Teile angebaut. Anschließend kommt der Tragrahmen dran, aber er ist verbogen, eigentlich muss er gerichtet werden, doch nicht mit Tony. Natürlich wird beim Einbau noch mehr verbogen, aber Tony löst alles mit dem Schneidbrenner, er wird sich später darum kümmern. Jetzt kommt die schwierigste Aufgabe, das Monster zum Laufen zu bringen. Da die Elektrik zu alt ist, muss eine Neue installiert werden. Also muss ein Experte gesucht werden, der sich mit der alten Technik auskennt. Tony fährt nach Skageway zu einem Kollegen Tom Hall, der eine Dredge restauriert hat, dabei hat er im gesamten Klondike alle Teile zusammengesucht. Hier stellt Tony erst fest, was ihm an seiner Dredge alles fehlt. Er muss nach Whitehorse zu dem letzten Elektriker, der auf einer Dredge gearbeitet hat, fahren. Er trifft jedoch dessen Sohn James, der ihm berichtet, dass sein Vater 1981 zuletzt auf der Dredge gearbeitet hatte. Tony entscheidet kurzerhand, „wie der Vater, so der Sohn“ und stellt ihn ein, in der Hoffnung, dass James es schafft, obwohl er noch nie auf einer Dredge gearbeitet hat.

Ein paar Tage später fliegt Elektriker James ein, um sich der Elektrik des Schwimmbaggers zu widmen. Da die Vorwiderstände beim Abbau beschädigt wurden, muss der Motor auf eine Geschwindigkeit eingestellt werden. Nach 27 Jahren läuft einer der Motoren schon mal. Jetzt muss der 25,5 m lange Bandabsetzer montiert werden, er wiegt 7,5 Tonnen. Anschließend wird der 9 Tonnen schwere Ankerpfahl gesetzt. Leider haben sie auch hier nicht die Reihenfolge des Zusammenbaus beachtet und der Anker verkeilt sich mit dem Tragrahmen. Mit etwas Öl flutscht der Anker dann endlich nach 6 Stunden rein. Der Bandabsetzer muss noch in Position gebracht werden. Zum ersten Mal nach 27 Jahren setzt sich das Förderband in Bewegung. Nach sechs Monaten muss als Letztes die 40 m lange Eimerkette installiert werden. Die Winde hat die Eimerleiter seit 1980 nicht mehr angehoben, aber es funktioniert. Nun kann die Eimerkette mit den vorhandenen 72 Eimern eingezogen werden. Die Eimer sind an der richtigen Stelle, aber die Kette ist zu kurz, es fehlen 2 Eimer. Tochter Monika muss noch einmal zum Schrottplatz fahren, um die fehlenden Eimer zu suchen. Als Monika zurückkommt, hat sie zwar die beiden Eimer dabei, aber sie sind kaputt. Tony baut sie trotzdem ein, da ihm ja nur die Kettenglieder wichtig sind. Nach mehr als sechs Monaten ist alles an seinem Platz, mehr als 10.000 Schrauben, 150 Stahlträger, 2 Rahmengestelle, 19 Pontons, das Steuerhaus, Abraumband, Getriebe, Trommel, Waschrinnen, Ankerpfahl, Eimerleiter, 74 Eimer und der letzte Bolzen, fertig!

Zum ersten Mal nach fast 30 Jahren ist Tonys Schwimmbagger einsatzbereit. Jetzt kann Tony das Gebiet fluten, am nächsten Tag schwimmt die Dredge. Doch er hat ein Problem, die Dredge hat Schieflage. Ein Ponton hat ein Leck. Bevor die Dredge kentert, werden erst einmal zwei Pumpen installiert und das Wasser abgepumpt. Dann muss das Wasser wieder aus dem Becken gepumpt werden, um die Dredge trocken zu legen und das Leck zu suchen. Derweil tauft Tony seine Dredge nach Wikinger Art, indem er Benzin aufs Wasser schüttet und es anzündet. Als das Wasser abgelassen ist, erkennen sie, dass ein Ponton einen Riss hat, der dann geschweißt wird. Nun wird das Gebiet zum zweiten Mal geflutet, dies dauert 24 Stunden.

Zum ersten Mal hat der Bagger Strom und ist betriebsbereit. Tony schaltet alle Systeme nach und nach ein. Die Dredge läuft und ist zum Leben erwacht. Das Schiff des Wikingers ist bereit, das erste Material vom Eureka Creek an Bord zu holen. Der Bagger schürft seit fünf Stunden und nun wollen Tony und sein Team wissen, ob sich Gold in den Waschrinnen befindet. Beim ersten Durchlauf finden sie goldhaltiges Material.

Saisonergebnisse der Teams:

Team Claim Unzen
Parker Schnabel Scribner Creek 2538
Todd Hoffman McKinnon Creek 1349
Tony Beets Eureka Creek -

Episoden:[6]

Nr Deutscher Titel Originaltitel
1 Ziel: 2000 Unzen New Blood
2 Zurück im Geschäft From The Ashes
3 Nachtarbeit Golden Boy
4 Goldfieber Viking Ship
5 Ein harter Deal Hard Bargain
6 Eingefroren und überflutet Cursed Cut
7 Goldzilla Goldzilla
8 Goldblütig Gold Blooded
9 Rekordgold Colossal Clean Up
10 Parkers Unfall Parker’s Accident
11 Ein eigener Klondike-Claim Ship Of Fools
12 Gold im Grundgestein Piles Of Gold
13 Auf dem Goldweg Gold Road
14 Bei Nacht und Nebel Rogue Miner
15 Im Staat von Tony Beets The Monster Lives
16 Besser spät als nie Rivers Of Gold
17 Gold im Fluss Frozen Gold
18 Noch 300 Unzen Hundreds Of Ounces
19 Kampf um die Freiheit Millions In Gold

Staffel 6[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 6. Staffel wurde in den USA beginnend am 16. Oktober 2015 auf Discovery Channel im Abendprogramm gesendet.

Saisonergebnisse der Teams:[7]

Team Claim Unzen
Parker Schnabel Scribner Creek 3.362
Todd Hoffman McKinnon Creek 3.032
Tony Beets Eureka Creek 737

Episoden:[8]

Nr Deutscher Titel Originaltitel
1 Blut, Schweiß und Gold Blood, Sweat And Gold
2 Das Gold-Schiff Gold Ship
3 Großprojekt Gold-Waschanlage Moving The Monster
4 Ein gut gemeinter Ratschlag Grandpa’s Golden Advice
5 Ärger mit der Eimerkette Jack’s Gold Shack
6 Die Schatzinsel Treasure Island
7 Schürfen im 21. Jahrhundert ElDorado Dream
8 Schlammschlacht am McKinnon Creek Mammoth Channel
9 Mammut-Gold Mammoth Gold
10 Zeit ist Geld Parker’s 21st
11 Käpt’n Monica Captain Monica
12 Machtkämpfe Crew War
13 Tag und Nacht Goldzilla Gold
14 Der Millionen-Dollar-Berg Million Dollar Mountain
15 Kopf an Kopf Dead Even
16 Ricks Reinfall Golden Bombshell
17 Auf nach Oregon! Oregon Gold
18 Eiskalte Überraschung Frozen Pay
19 Der letzte Cleanout King Of The Klondike

Staffel 7[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 7. Staffel wurde in den USA, beginnend am 14. Oktober 2016, auf Discovery Channel im Abendprogramm gesendet. Das Team Hoffman verließ den Klondike, um auf einem Claim in Oregon zu schürfen.[9]

Saisonergebnisse der Teams:[10]

Team Claim Unzen
Parker Schnabel Scribner Creek, indian River 4.311
Tony Beets Eureka Creek 2.176
Todd Hoffman High Bar, Buckland, Fairplay & Sacramento Creek 1.100,77

Episoden:[11]

Nr Deutscher Titel Originaltitel
1 Wunder in den Bergen Miracle On The Mountain
2 Die Landebahn Eye In The Sky
3 Ein guter Kompromiss Frankenstein Machinery
4 Aufruhr Mutiny
5 Rückschläge Misery On The Mountain
6 Der Plan mit dem Kran No Crane, No Gain
7 Schieflage Watery Grave
8 Der Mega-Transport Mega Barge & Kid Commando
9 Ein neuer Allzeitrekord Record Gold
10 Genug ist Genug Go Down Fighting
11 Game Over Game Over
12 Bis zum bitteren Ende Abandonment
13 Der Rettungsanker Lifeline
14 Förderband für Fortgeschrittene Parker Vs. Rick
15 Personalmangel Excavator Down
16 Gestatten, Double Trouble! Double Trouble
17 Vaters helfende Hände Cruelest Cut
18 Der Biberdamm Miners Vs. Beavers
19 Duell der Geschwister Dredge Vs. Washplant
20 Eisige Flussfahrt Viking Voyage
21 Zoff auf der Zielgeraden Final Fury

Specials[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutscher Titel Originaltitel Sendedatum Inhalt
Gewinner und Verlierer Heroes And Zeroes 03. Mai 2015 Special über Todd Hoffmans Dschungelsaison
Opa John Grandpa John 10. Mai 2015 Großvater von Parker Schnabel
Freddy Dodge Pile Of Nuggets 10. Mai 2015 Freddy Dodge und sein Bruder
Die ganze Wahrheit The Whole Truth 03. Mai 2015 Freddy Dodge und sein Bruder
Die 5-Millionen-Dollar-Saison 5 Million Dollar Season 12. Juni 2016 Todd Hoffman
Wann ist ein Mann ein Mann? Parker Comes Of Age 19. Juni 2016 Parker Schnabel
N.N. Crazy Gold
Die Legende vom Klondike Klondike Legend 26. Juni 2016 Familie Tony Beets
In Gedenken an John Schnabel Remembering John Schnabel 1. Mai 2016 Nachruf auf den Großvater von Parker Schnabel

Darsteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seasons Name Details
2 – present Tony Beets (*15. Dezember 1959) Niederländisch-kanadischer Goldschürfer. Aufgewachsen ist er als Sohn der Landwirte Claas und Magda Beets in Burgwerd, Friesland/ Niederlande. Nach seiner Auswanderung 1984 arbeitete er zunächst als Melker in Salmon Arm und kam 1986 als einfacher Angestellter auf die Tamarack Mine, deren Besitzer er heute ist, nach Dawson City. Beets ist verheiratet mit Minnie und Vater von 5 Kindern (Bianca *1987, Kevin *1988, Michael *1990, Jasmine *1992-1993, Monica *1993). Jasmine ist im Säuglingsalter an einem Gendefekt verstorben. Minnie, Kevin und Monica treten regelmäßig als Nebendarsteller auf. Seit Staffel 4 verpachtet er den ihm gehörenden Scribner Creek an Parker Schnabel. Er wird als Raubein mit weichem Kern dargestellt. Die fünf Wintermonate verbringt der in seinem Haus in Maricopa (Arizona).

Drehorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alaska Panhandle
Alaska, USA
  • Porcupine Creek (im Chilkat Tal, nahe dem Flughafen in Haines (Alaska))
    • Jim Nail Placer Mine
      Saison 1-
    • Big Nugget Mine („Emerson Trench“ bei dem Zusammenfluss von Porcupine Creek und Smith Creek / Smith Creek Hill)
      Saison 2-
Klondike
Yukon, Kanada
  • Dawson (Yukon) Gebiet
    • Quartz Creek Mine (außerhalb von Dawson City, am Quartz Creek, nahe der Mündung mit dem Toronto Creek)
      Saison 2-
    • Indian River Mine (ca. 2,6 km von der Quartz Creek Mine entfernt)
      Saison 3
Oregon
High Bar Mine, Baker County, 29 Kilometer SSW von Baker City auf der Westbank von Pine Creek (Lage)
Colorado
Katuska Pit, eine Kiesgrube, 1215 Platte Drive, Fairplay, Park County, 3 Kilometer NW von Fairplay (Lage)

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von offiziellen Stellen in Alaska ist die Befürchtung zu hören, dass wegen der Show und der angeblichen Erfolge der Goldsucher ein neuer „Gold Rush“ aufgrund der ökonomischen Situation in den USA in Alaska einsetzen könnte. Die Verantwortlichen von Discovery Channel bestätigen, dass abseits der Kamera jemand von offizieller Seite die Tätigkeiten der Hoffmans überwacht, und sich diese, bis auf wenige Ausnahmen, bisher an alle Auflagen und Vorschriften des Staates Alaska gehalten haben.[12]

Jimmy Dorsey, ein früheres Mitglied im Hoffman-Team, sagte in einem Interview, dass die Serie gescriptet ist und somit eine Pseudo-Doku sei.[13] Todd Hoffman sagte in einer Stellungnahme, dass die Behauptungen von Dorsey falsch sind.[14] Auch James Harness bezeichnet die Serie als Pseudo-Doku und bestätigt, dass sie teilweise gescriptet sei. In einem Interview mit oregongold.net sagte er, dass die Episoden ganz anders seien, als er die Ereignisse in der Realität vernommen hat. („It truly is not the way I remember it, and it distorts my memories … I get mad, because it’s different from what I remember.“)[15]

Ausstrahlung in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Serie wurde auf DMAX erstmals im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. Alte Staffeln werden im laufenden Programm regelmäßig wiederholt.

Staffel Sendestart USA Sendestart D Besonderheiten
1 3. Dezember 2010 29. April 2011
2 28. Oktober 2011 17. Februar 2012
3 26. Oktober 2012 14. Dezember 2012 Die am zweiten Weihnachtsfeiertag durchgehend gezeigt Serie erreichte einen überdurchschnittlichen Marktanteil von

3,7 % bei den 14- bis 49-Jährigen.[16]

4 25. Oktober 2013 14. Februar 2014 Die Marktanteile lagen mit 0,9 % des Gesamtpublikums und 1,8 % beim jungen Publikum im Senderdurchschnitt von

1 % bzw. 1,8 % im Jahr 2014.[17]

5 17. Oktober 2014 8. Februar 2015
6 16. Oktober 2015 3. April 2016 Einzelne Folgen erreichten Marktanteile von 3 % beim jungen Publikum.[18]

Am 25. und 26. Dezember 2014 und 2016 ließ DMAX die Serie im Rahmen der Kampagne „Goldene Weihnachten“ 48 Stunden lang durchgehend laufen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 'GOLD RUSH' STAR JOHN SCHNABEL DIES. In: tmz.com. 18. März 2016, abgerufen am 21. März 2016 (englisch).
  2. imfernsehen GmbH & Co. KG: Die Schatzsucher – Goldrausch in Alaska Staffel 1 Episodenguide. In: fernsehserien.de. Abgerufen am 30. Mai 2016.
  3. imfernsehen GmbH & Co. KG: Die Schatzsucher – Goldrausch in Alaska Staffel 2 Episodenguide. In: fernsehserien.de. Abgerufen am 30. Mai 2016.
  4. imfernsehen GmbH & Co. KG: Die Schatzsucher – Goldrausch in Alaska Staffel 3 Episodenguide. In: fernsehserien.de. Abgerufen am 30. Mai 2016.
  5. imfernsehen GmbH & Co. KG: Die Schatzsucher – Goldrausch in Alaska Staffel 4 Episodenguide. In: fernsehserien.de. Abgerufen am 30. Mai 2016.
  6. imfernsehen GmbH & Co. KG: Die Schatzsucher – Goldrausch in Alaska Staffel 5 Episodenguide. In: fernsehserien.de. Abgerufen am 30. Mai 2016.
  7. Blasting News: 'Gold Rush' season 6 episode 19 finale recap: ‘King Of The Klondike’. In: Blasting News. Abgerufen am 30. Mai 2016 (amerikanisches englisch).
  8. imfernsehen GmbH & Co. KG: Die Schatzsucher – Goldrausch in Alaska Staffel 6 Episodenguide. In: fernsehserien.de. Abgerufen am 30. Mai 2016.
  9. Gold Rush’s Parker Schnabel: “It was the best thing I ever did” – Channel Guide Magazine. In: Channel Guide Magazine. 4. März 2016, abgerufen am 30. Mai 2016 (amerikanisches englisch).
  10. 'Gold Rush' Season 7 finale episode 22 recap/review: 'Final Fury'. In: Blasting News. Abgerufen am 10. April 2017.
  11. imfernsehen GmbH & Co. KG: Die Schatzsucher – Goldrausch in Alaska Staffel 7 Episodenguide. In: fernsehserien.de. Abgerufen am 3. April 2017.
  12. Artikel über die Show (engl.) Oregonlive.com: Alaska officials hope discovery channel show doesnt inspire another gold rush
  13. Interview mit Jimmy Dorsey auf oregongold.net: Gold Rush Alaska Jimmy Dorsey Interview, abgerufen am 8. Juli 2012
  14. Seine Reaktion auf das Interview: Gold Rush Alaska – Todd Hoffman Reaction to the Jimmy Dorsey Interview, abgerufen am 8. Juli 2012
  15. Interview mit James Harness: James Harness from Gold Rush Confirms Show is Partly Scripted, abgerufen am 8. Juli 2012
  16. DWDL.de GmbH: Schatzsucher versetzen DMAX in Quotenrausch – DWDL.de. In: DWDL.de. Abgerufen am 5. Juni 2016.
  17. Quotenmeter GmbH, Würzburg, Germany: Quotencheck: «Die Schatzsucher – Goldrausch in Alaska». In: Quotenmeter. Abgerufen am 5. Juni 2016.
  18. Erstaunlich großes Interesse am "Anne Will"-Talk zum Thema Böhmermann, ProSieben stark mit "Die Bestimmung". In: meedia.de. Abgerufen am 5. Juni 2016.