Gompertshausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Gompertshausen
Gompertshausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gompertshausen hervorgehoben
Koordinaten: 50° 18′ N, 10° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Hildburghausen
Verwaltungs­gemeinschaft: Heldburger Unterland
Höhe: 310 m ü. NHN
Fläche: 14,81 km2
Einwohner: 434 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner je km2
Postleitzahl: 98663
Vorwahl: 036875
Kfz-Kennzeichen: HBN
Gemeindeschlüssel: 16 0 69 015
Adresse der Verbandsverwaltung: Häfenmarkt 164
98663 Bad Colberg-Heldburg
Webpräsenz: www.gompertshausen.de
Bürgermeister: Raimar Sakautzky
Lage der Gemeinde Gompertshausen im Landkreis Hildburghausen
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Gompertshausen ist eine Gemeinde des Heldburger Landes im Landkreis Hildburghausen im fränkisch geprägten Süden des Freistaats Thüringen. Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Heldburger Unterland an. Der Verwaltungssitz ist in der Stadt Bad Colberg-Heldburg.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt an der Straße von Hildburghausen nach Bad Königshofen in einer breiten Talmulde am Flüsschen Gompertshäuser Kreck. Dicht am Ort liegt der Weingartenberg (371 m).

Gompertshausen

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde 1119 erstmals als Gumpertshausen erwähnt. Während der Zeit der Stammesherzogtümer gehörte der Ort zum Herzogtum Franken.

Wüstungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ältere Gemeindewappen zeigt einen Löwen auf dem Weingartenberg. Das 1992 überarbeitete Wappen wurde um einen Rebenzweig ergänzt, womit an den früheren Weinanbau im Ort erinnert werden soll.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Gompertshausen besteht aus sechs Ratsmitgliedern.

  • CDU/FW 4 Sitze
  • BG 2 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 7. Juni 2009)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im Ort befindet sich als ältestes Gebäude die 1461 erbaute Marienkirche und ein altes Brauhaus. Das zwei Kilometer entfernte Rittergut Leitenhausen mit weiteren Wohnhäusern ist in der DDR-Zeit abgerissen worden. An die Zeit der Deutschen Teilung erinnern noch Reste der Grenzsperranlagen und Wachtürme im Gelände.
  • Jeweils am Pfingstwochenende veranstaltet der Jugendverein das Weinbergfest.
  • Im Frühjahr und Herbst wird das Brauhaus zum traditionellen Bierbrauen aufgesucht.
  • Wanderweg "Grenzgänger" zur Geschichte und Ökologie der ehemaligen innerdeutschen Grenze mit dem Grenzdenkmal Gompertshausen
  • Eine im Ort befindliche Dorfschmiede zeigt das alte Handwerk des Pferdebeschlagens und andere Schmiedetechniken.[2]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Max-Rainer Uhrig: Das Heldburger Land. In: Frankenland, Zeitschrift für fränkische Landeskunde und Kulturpflege. Heft 6, Würzburg, Juni 1990. online lesbar auf:[1]
  • Norbert Klaus Fuchs: Das Heldburger Land–ein historischer Reiseführer; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2013, ISBN 978-3-86777-349-2
  • P. Lehfeld: Bau- und Kunstdenkmäler Thüringens, Heft XXXI, Herzogthum Sachsen-Meiningen, Amtsgerichtsbezirke Heldburg und Römhild, 1904, Reprint, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, ISBN 978-3-86777-378-2
  • Susanna Sophia Herrmann(verh. Neri): Die Mikrotoponyme(Flurnamen) von Gompertshausen, Kreis Hildburghausen; Abschlussarbeit, Uni Jena, 1999

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. «Thermalbad Rodach, Gleichberge mit Heldburger Land». In: Fritsch Wanderkarte. Band 140. Landkartenverlag Fritsch, Hof/Saale, ISBN 3-86116-140-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gompertshausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien