Gonfreville-l’Orcher

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Gonfreville-l’Orcher
Wappen von Gonfreville-l’Orcher
Gonfreville-l’Orcher (Frankreich)
Gonfreville-l’Orcher
Region Normandie
Département Seine-Maritime
Arrondissement Le Havre
Kanton Gonfreville-l’Orcher
Gemeindeverband Communauté d’agglomération Havraise
Koordinaten 49° 30′ N, 0° 14′ OKoordinaten: 49° 30′ N, 0° 14′ O
Höhe 0–102 m
Fläche 25,81 km²
Einwohner 9.378 (1. Jan. 2013)
Bevölkerungsdichte 363 Einw./km²
Postleitzahl 76700
INSEE-Code
Website http://www.gonfreville-l-orcher.fr/

Hebebrücke über den Canal du Havre à Tancarville

Gonfreville-l’Orcher ist eine französische Gemeinde im Département Seine-Maritime in der Region Normandie; sie gehört zum Arrondissement Le Havre und zum Kanton Gonfreville-l’Orcher.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Ballungsraum östlich von Le Havre. Das Gemeindegebiet reicht im Süden quer über die Hafenanlagen von Le Havre bis an die Seine-Mündung heran. Nachbargemeinden sind:

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hinsichtlich der Verkehrsanbindung nutzt die Gemeinde die Infrastruktur des Großraums von Le Havre. Außerdem durchquert der Schifffahrtskanal Canal du Havre à Tancarville das Gemeindegebiet in Ost-West-Richtung.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gonfreville-l’Orcher entstand durch die Zusammenlegung der ehemaligen Pfarreien Gonfreville und Gournay. Die Namensergänzung „l’Orcher“ stammt von alten Lehen und der zugehörigen Familie „d’Aurichier“, die heute noch das Schloss besitzt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012
Einwohner 8.032 8.636 10.173 10.345 10.202 9.938 9.244 9.153

Ab 1962 nur Einwohner mit Erstwohnsitz

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Château de Gonfreville-l’Orcher
  • Schloss Orcher (11.-18. Jahrhundert)
  • Das Manoir Sénitot im Ortsteil Bévilliers (16.-17. Jahrhundert)
  • Die Kirche Saint-Erkonwald (11-19. Jahrhundert)
  • Die Kirche Notre-Dame de la Consolation in Gournay (17.-19. Jahrhundert)
  • Die Kapelle Saint-Dignefort (1204, Wiederaufbau 15. Jahrhundert)
  • Die Arbeitersiedlung Mayville der Schneider-Werke (1906–1939 gebaut)

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ort ist eine der größten Erdölraffinerien des Landes angesiedelt. Auf 360 Hektar arbeiten 1.100 Mitarbeiter der Normandie platform von Total. Täglich werden 350.000 Barrel verarbeitet.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Angaben auf der Seite der Firma Total (frz.), abgerufen am 2. August 2012