Google Search Console

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Google Webmaster Tools
Logo von Google
google.com/webmasters/tools
Beschreibung Websiteanalysetool
Registrierung ja
Eigentümer Google LLC
Status aktiv

Google Search Console (bis zum 20. Mai 2015 Google Webmaster Tools[1]) ist ein kostenloses Analysetool von Google LLC, das bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) unterstützt.

Funktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die in der Search Console verfügbaren Daten und Berichte stehen einem Webmaster nach erfolgreicher Bestätigung als Website-Inhaber zur Verfügung. Dazu ist ein Google-Konto sowie die Integration eines Bestätigungsschlüssel auf der Website notwendig.[2] In der Google Search Console können neben Websites auch Android-Apps bestätigt werden.[3]

In der Search Console können verschiedene Berichte eingesehen und Konfigurationen einer Website vorgenommen werden. So informiert Google im Tool unter anderem über URLs, die sich denselben Seitentitel oder dieselbe Meta Description teilen und dadurch Duplicate Content darstellen können. Zudem kann die interne und externe Verlinkung einer Website analysiert sowie Probleme beim sogenannten Crawling durch den Googlebot festgestellt werden (z. B. sogenannte Tote Links). Weitere Berichte helfen dabei, eine problemlose Darstellung von Webseiten auf Mobilgeräten sicherzustellen, Sitemap oder die robots.txt zu überprüfen und gefundene strukturierte Daten (beispielsweise mittels schema.org) auszuwerten.

Zu den wichtigsten Funktionen der Google Search Console zählt die Suchanalyse. In diesem Bericht sieht der Webmaster, für welche Begriffe die eigene Website (oder App) in den unbezahlten Suchergebnissen erscheint. Diese Information wird von der Google-Suche seit 2011 immer seltener an Webanalyse-Programme übertragen ("Not provided")[4] und kann in Webanalyse-Tools nur noch unvollständig ausgewertet werden. Der Bericht Suchanalyse wurde im Mai 2015 grundlegend überarbeitet.[5]

Die Daten der Google Search Console können mit anderen Google-Angeboten, beispielsweise Google Analytics und Google AdWords, verknüpft werden. Über die Google Search Console informiert Google Webmaster bei Problemen mit dem Webauftritt. Benachrichtigungen werden beispielsweise beim Fund von Schadsoftware auf der Website, nicht mehr aktuellen Content-Management-Systemen oder einer Zunahme von Crawling-Fehlern versendet.

Mit 8. Januar 2018 hat Google eine überarbeitete Version der Search-Console namens Google-Search-Console beta angekündigt. Neben einem grafischen Facelift ist insbesondere die Tatsache zu erwähnen, dass nun Suchdaten über einen Zeitraum von bis zu 16 Monaten angeboten werden sollen. [6] Zuvor umfasste der frei abrufbare Datenbestand lediglich einen Zeitraum von 3 Monaten und konnte nur durch externe Dienste durch Exports "umgangen" werden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stephan Czysch: SEO mit Google Search Console, O'Reilly Verlag, 2017, ISBN 978-3960090311.
  • Stephan Czysch: Suchmaschinenoptimierung mit Google Webmaster Tools, O'Reilly Verlag, 2014, ISBN 978-3955617288.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Announcing Google Search Console – the new Webmaster Tools. Abgerufen am 21. Mai 2015.
  2. Meine Website-Inhaberschaft bestätigen - Search Console-Hilfe. Abgerufen am 1. März 2017.
  3. Android-App hinzufügen und bestätigen. Abgerufen am 3. Oktober 2017.
  4. Making search more secure: Accessing search query data in Google Analytics. Google, abgerufen am 11. September 2016.
  5. Präzisere Daten im neuen Suchanalyse Bericht. Google, abgerufen am 11. September 2016.
  6. Introducing the new Search Console. In: Official Google Webmaster Central Blog. (googleblog.com [abgerufen am 6. März 2018]).