Gotham (Schriftart)

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Die Schriftart Gotham wurde von Tobias Frere-Jones im Jahre 2000 entworfen. Auf den ersten Blick erinnert die Gotham an klassische Groteskschriftarten aus dem deutschsprachigen Raum und an die Avenir. So ist die Schrift durch die Futura und die Akzidenz-Grotesk beeinflusst. Bekannt wurde die Schriftart im Zuge der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2008. Dort wurde die Schriftart für den Wahlkampf von Barack Obama verwendet. In der Folge wurde die Schriftart insbesondere im englischsprachigen Raum vielfach genutzt. Bei der Wahl der 100 besten Schriften des FontShops landete die Schriftart auf Platz 41[1]. Die Schrift eignet sich insbesondere für Überschriften. Aufgrund der Breite ihrer Buchstaben wird die Schrift ungern als Textschrift verwendet. Im deutschsprachigen Raum war der Erfolg der Schrift wesentlich geringer. So verwendete keine Partei im deutschen Sprachraum die Schrift für die politische Kommunikation und auch beim Redesign des Sterns wurde sich gegen die Gotham und für die Schriftart Metric entschieden. Verwendung findet die Schrift für die Kampagnen des Fernsehsenders VOX.

Klassifikation der Schrift[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwendung der Schrift (Beispiele)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verschiedenes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schrift spielt im Roman The Scarpetta Factor[2] von Patricia Cornwell eine entscheidende Rolle.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bei der Wahl der 100 besten Schriften landete die Gotham auf Platz 41 (Memento des Originals vom 16. März 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.100besteschriften.de
  2. Patricia Cornwell: The Scarpetta Factor. G.P. Putnam's Sons, New York 2009