Gotland (Gemeinde)

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Gemeinde Gotland
Wappen der Gemeinde Gotland Lage der Gemeinde Gotland
Wappen Lage in Gotlands län
Basisdaten
Provinz (län): Gotlands län
Historische Provinz (landskap): Gotland
Hauptort: Visby
SCB-Code: 0980
Einwohner: 57.154 (31. Mär. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 18,1 Einwohner/km²
Fläche: 3.151,4 km² (1. Jan. 2011)[2]
Website: www.gotland.se

Gotland ist eine Gemeinde (schwedisch kommun) in der schwedischen Provinz Gotlands län und der historischen Provinz Gotland. Sie umfasst damit die gesamte Ostseeinsel Gotland, aber auch Nachbarinseln, insbesondere Fårö. Der Hauptort der Gemeinde ist Visby.

Geschichte[Bearbeiten]

Zur Geschichte der Insel siehe Artikel Gotland

Die Gemeinde Gotland wurde 1971 durch die Zusammenlegung der Stadtgemeinde Visby, der Marktgemeinde Slite und 12 Landgemeinden gebildet. Sie ist die einzige Gemeinde in Schweden, die zu keinem Provinziallandtag gehört, sondern selbst die Aufgaben des Provinziallandtages wahrnimmt. Die Gemeinde nennt sich seit 1. Januar 2011 Region Gotland.

Folgende größeren Orte (tätorter) gehören zur Gemeinde: Burgsvik, Fårösund, Havdhem, Hemse, Klintehamn, Lärbro, Ljugarn, Roma, Romakloster siehe auch Kloster Roma, Slite, Stånga, Tingstäde, Väskinde, Västerhejde, Vibble und Visby.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Gotland ist ein traditionelles Agrargebiet, in dem die Viehzucht (etwa ¾ der landwirtschaftlichen Einnahmen) dominiert. Etwa vier Mal so viele Menschen wie im Reichsdurchschnitt arbeiten in der Landwirtschaft. Dagegen ist Gotland ein industrieschwaches Gebiet. Auf Gotland gibt es nur 11 Industriebetriebe mit mehr als 50 Angestellten. Die Produktionsgüterindustrie und die Lebensmittelindustrie sind die vorherrschenden Industriezweige. Der Dienstleistungsbereich hat sich in den letzten Jahrzehnten verdoppelt. Neben dem öffentlichen Bereich spielt der Tourismus eine wichtige Rolle.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gemeinde Gotland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung nach Reich, Provinzen und Gemeinden am 31. März 2013
  2. Statistiska centralbyrån: Kommunarealer den 1 januari 2011