Grömbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum ehemals gleichnamigen Ort in Polen siehe Łaznowska Wola.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Grömbach
Grömbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Grömbach hervorgehoben
Koordinaten: 48° 34′ N, 8° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Freudenstadt
Höhe: 634 m ü. NHN
Fläche: 12,18 km2
Einwohner: 612 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 72294, 72297
Vorwahl: 07453
Kfz-Kennzeichen: FDS, HOR
Gemeindeschlüssel: 08 2 37 032
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Lindenweg 8
72294 Grömbach
Webpräsenz: groembach.de
Bürgermeister: Armin Pioch [2]
Lage der Gemeinde Grömbach im Landkreis Freudenstadt
Landkreis Böblingen Landkreis Calw Landkreis Rastatt Landkreis Rottweil Landkreis Tübingen Ortenaukreis Zollernalbkreis Alpirsbach Bad Rippoldsau-Schapbach Baiersbronn Dornstetten Empfingen Eutingen im Gäu Freudenstadt Glatten Grömbach Horb am Neckar Loßburg Pfalzgrafenweiler Schopfloch (Schwarzwald) Schopfloch (Schwarzwald) Seewald Waldachtal WörnersbergKarte
Über dieses Bild

Grömbach ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Landkreis Freudenstadt. Sie gehört zur Region Nordschwarzwald.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grömbach liegt in 480 bis 704 Meter Höhe abseits der großen Verkehrswege auf einem Höhenrücken zwischen der Nagold und dem Zinsbach im Nordschwarzwald. 76 % der Markungsfläche sind bewaldet.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grömbach grenzt im Norden an Simmersfeld und im Osten an die Stadt Altensteig, beide in Landkreis Calw. Im Südosten liegt Wörnersberg, im Süden Pfalzgrafenweiler und im Westen Seewald.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Grömbach gehören das Dorf Grömbach, das Gehöft Pfaffenstube und die Häuser Völmlesmühle und Gutwöhr.[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grömbach wurde als Gruonbach am 10. September 1075 in einer Urkunde König Heinrichs IV. für das Kloster Hirsau erstmals erwähnt. Im 14. Jahrhundert gelangt Grömbach in den Besitz der Grafen von Hohenberg. 1390 erhält Grömbach eine eigene Kaplanei; davor war die Gemeinde ein Filial der Pfarrei in Haiterbach. 1398 erfolgt der Verkauf an die Markgrafenschaft Baden. 1603 wird der Ort württembergisch und dem Oberamt Altensteig zugeordnet. 1783 wird die heutige Kirche erbaut. 1812 wird Grömbach in das Oberamt Freudenstadt eingegliedert, das 1938 aufgelöst und als Landkreis Freudenstadt weitergeführt wird.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Kommunalwahl vom 23. Mai 2014 ergibt sich die folgende Sitzverteilung:

Freie Wählervereinigung 5 Sitze
Unabhängige Wähler/innen 3 Sitze

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl Grömbach zum Landkreis Freudenstadt zählt, gehört die evangelische Kirchengemeinde dem Kirchenbezirk Nagold an. Dies ist historisch begründet: Grömbach gehörte früher zum Oberamt Nagold. Die evangelische Georgskirche wurde im 18. Jahrhundert erbaut.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alle politisch selbständigen Gemeinden mit ausgewählten Merkmalen am 30.09.2016 (3. Quartal 2016) (XLS-Datei, 4,86 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.groembach-armin-pioch-ist-neuer-buergermeister.df09318a-092c-48be-9532-0714e6e143a1.html
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 655

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Grömbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien