Grümpel

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Grümpel
Daten
Gewässerkennzahl DE: 2414466
Lage Oberfranken, Bayern, Deutschland
Flusssystem Rhein
Abfluss über Kronach → Haßlach → Rodach → Main → Rhein → Nordsee
Quelle im Frankenwald, südlich der Gemeinde Tschirn
50° 23′ 18″ N, 11° 26′ 53″ O
Quellhöhe 606 m [1]
Zusammenfluss bei Wilhelmsthal mit der Kremnitz zur Kronach.Koordinaten: 50° 17′ 52″ N, 11° 22′ 0″ O
50° 17′ 52″ N, 11° 22′ 0″ O
Mündungshöhe 356 m [1]
Höhenunterschied 250 m
Länge ca. 12,5 km

Die Grümpel ist der etwa 12,5 km lange linke Quellbach der Kronach in Oberfranken.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Grümpel entspringt südlich der Gemeinde Tschirn auf einer Höhe von ca. 606 Metern. Der Bach fließt zunächst südwärts durch ein Waldgebiet. Bei dem kleinen Teich Eisenquelle mündet der Tiefenbach von links in die Grümpel. Östlich von Wilhelmsthal-Effelter durchfließt sie ein tief eingeschnittenes Tal. Bei Steinwiesen-Birnbaum wird sie von links vom Dorfbach gespeist und bei Wilhelmsthal-Lahm mündet von links der Gottlersbach in die Grümpel. Kurz danach (ca. 40 m) fließt ihr rechts der Kugelbach und nach etwa 200 m der Steinbach zu. Südlich von Wilhelmsthal-Hesselbach wird von der linken Seite ihr Wasser durch den Sperlesbach verstärkt. Zuletzt fließen ihr noch von links der Glasbach und der Schindelbach zu. Bei Wilhelmsthal vereinigt sie sich mit der Kremnitz zur Kronach (Mündungshöhe ca. 356 m).

Zuflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tiefenbach (links), Wilhelmsthal-Effelter, 508 m ü. NN
  • Dorfbach, (links), Steinwiesen-Birnbaum, 447 m ü. NN
  • Gottlersbach, (links), Wilhelmsthal-Lahm, 430 m ü. NN
  • Kugelbach, (rechts), Wilhelmsthal-Lahm, 430 m ü. NN
  • Steinbach, (rechts), Wilhelmsthal-Lahm, 430 m ü. NN
  • Sperlesbach (links), Wilhelmsthal-Hesselbach, 415 m ü. NN
  • Glasbach (links), Wilhelmsthal, 392 m ü. NN
  • Schindelbach (links), Wilhelmsthal, 388 m ü. NN

Flusssystem Kronach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mühlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts befanden sich an ihrem Lauf eine Getreidemühle sowie eine Sägemühle, die beide nicht mehr in Betrieb sind.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b TOP 10 Bayern Nord