Grüner Kaffee

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Grüner Kaffee

Grüner Kaffee bezeichnet die Kaffeebohnen vor der Röstung. Im Gegensatz zu Grünem Tee ist Grüner Kaffee kein eigenes Getränk. Weltweit wird fast nur gerösteter Kaffee getrunken. Große Aufmerksamkeit bekommt Grüner Kaffee dagegen seit einiger Zeit als mögliches Mittel gegen Übergewicht.[1] Dabei ist unter Grünem Kaffee meist ein Extrakt aus Grünen Kaffeebohnen zu verstehen. Die Wirkung wird vor allem auf die in Grünem Kaffee reichlich vorkommende Chlorogensäure zurückgeführt. Zum Verzehr gibt es Grünen Kaffee als Extrakt in Kapsel- oder Pulverform.

Ursprung und Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zunächst waren die Kaffeepflanzen nur in Afrika und Arabien verbreitet. Im 18. Jahrhundert gelangten sie nach Amerika.

Südamerika ist für etwa 45 % des gesamten Kaffee-Exports in der Welt verantwortlich. Der meiste Anteil des Kaffees wird in Brasilien angebaut.[2] Die Vereinigten Staaten importieren mehr Kaffee als jede andere Nation.[2]

Im Jahr 2011 betrug der Pro-Kopf-Konsum von Kaffee in den Vereinigten Staaten 4,24 kg, der Wert des importierten Kaffees mehr als 8 Milliarden Dollar.[3]

Wichtige Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Kaffeepflanze wurde in den Bergen des Jemen gefunden.

1500 wurde sie über den Hafen von Mokha im Jemen in den Rest der Welt exportiert.

Erster Anbau in Indien (Chikmagalur) fand um 1600 statt, in Europa (und damit der erste Anbau außerhalb Ostafrika/Arabien) um 1616, in Java 1699, in der Karibik (Kuba, Hispaniola - Haiti und die Dominikanische Republik, Jamaika, Puerto Rico) um 1715–1730, in Südamerika um 1730 und in der Vereinigten Ostindischen Kompanie um 1720.

1865 wurden die gerösteten Bohnen erstmals auf dem Einzelhandelsmarkt (Pittsburgh) verkauft.

In den 1950er Jahren wurde schließlich das wichtige Sprühtrocknungsverfahren entwickelt.

Grüne Kaffeebohnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaffeebohnen sind der Samen des Kaffeebaums oder -strauchs (Familie der Rubiaceae). Die Bäume können bis zu zehn Meter groß werden. Meist sind sie durch Beschnitt deutlich kleiner. Am Baum wachsen die Steinfrüchte, sie enthalten zwei Samen, das sind die Kaffeebohnen. Von den Steinfrüchten wird in unreifem oder reifem Zustand das äußere Fruchtfleisch entfernt. Die Bohnen werden danach geschält, dabei werden die Pergamenthaut und eine zweite Haut, das Silberhäutchen, entfernt. So erhält man Grünen Kaffee bzw. Rohkaffee vor dem Rösten. Wenn die Frucht noch unreif war, ist seine Farbe grün, sonst gelb, rot oder braun.

Extrakt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grüner Kaffee ist fast nur als Grüner-Kaffee-Extrakt erhältlich. Dann handelt es sich um ein sogenanntes Nahrungsergänzungsmittel (engl. Nutraceutical). Der Extrakt, der aus den gemahlenen Grünen Kaffeebohnen hergestellt wurde, wird in Kapseln gefüllt, er kann aber auch Getränken, Schokolade oder Kaugummi zugesetzt werden.

Inhaltsstoffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Menge der Inhaltsstoffe im Kaffee schwankt je nach Sorte, Reife und Anbaugebiet. Auch die wichtigsten Quellen differieren in ihren Angaben zum Teil erheblich. Grüner Kaffee unterscheidet sich zum Teil erheblich von geröstetem Kaffee. Die wesentlichen Inhaltsstoffe des Grünen Kaffees sind: Nichtvolatile Alkaloide wie Koffein und Trigonellin, Proteine wie etwa Aminosäuren, Kohlenhydrate, Lipide, Enzyme, Mineralien, Wasser, volatile Aromastoffe und Säuren, Polyphenole, zu denen auch die Chlorogensäure gehört.[4][5]

Alkaloide[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koffein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerösteter Kaffee enthält pro Tasse zwischen 29 und 176 mg, meist um 100 mg Koffein (125 ml Wasser, ~5-10 Gramm Kaffee). Oft wird der Koffeingehalt mit 1,3 % angegeben. Der Koffeingehalt in Grünem Kaffee variiert für Arabica-Kaffee zwischen 0,58 und 1,7 %, durchschnittlich liegt er bei 1,16 %, für Robusta-Kaffee variiert er zwischen 1,16 und 3,27 %, durchschnittlich liegt er bei 2,15 %.[6] Eine Tagesdosis von 400 mg Extrakt enthält somit nur etwa 8–16 mg Koffein.[4][7]

Trigonellin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein weiteres wichtiges Alkaloid in Grünem Kaffee ist Trigonellin (Nicotinsäure-N-methylbetain), ein Derivat des Vitamins B6, das etwa 1 % ausmacht, beim Rösten wird es allerdings durch Zersetzung bis auf 0,1 % reduziert wird.[8] Dabei kann es entweder zur Nicotinsäure (auch: Niacin, Vitamin B3) demethyliert oder zu N-Methylpyridin decarboxyliert werden.[9]

Chlorogensäure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die besondere Wirkung des Grünen Kaffees wird vor allem auf den hohen Anteil an Chlorogensäure zurückgeführt. Es handelt sich bei Grünem Kaffee um das Lebensmittel mit dem höchsten Chlorogensäureanteil, im Durchschnitt liegt er bei 7 %.[10] Röstung vermindert den Chlorogensäureanteil.[11] Elf Chlorogensäuren konnten in Grünem Kaffee identifiziert werden,[12] am weitaus häufigsten kommt 5-O-Caffeoylchinasäure vor.[13] Chlorogensäure ist ein Derivat der Zimtsäure beziehungsweise ein Polyphenol mit antioxidativen Eigenschaften. Antioxidantien binden hochreaktive Moleküle, bevor sie die Möglichkeit haben, Körpergewebe zu schädigen. Chlorogensäure ist aber auch der Bestandteil des Grünen Kaffees, der vor allem für die gewichtsreduzierenden Eigenschaften und andere gesundheitsfördernde Effekte verantwortlich sein soll.[14] Grüner Kaffee Extrakt enthält meist zwischen 45 % und 70 % Chlorogensäure.

Proteine, darunter Aminosäuren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

18 Aminosäuren wurden in Grünem Kaffee gefunden. Insgesamt machen Proteine um 10 % der Kaffeebohne aus. Den höchsten Anteil daran haben Asparaginsäure (10,6 %), Leucin (8,8 %), Lysin (6,8 %), Prolin (6,6 %) und Glycin (6,4 %). Der Anteil essentieller Aminosäuren wie Lysin (6,8 %) und Threonin (3,8 %) werden durch Röstung vermindert.[15]

Kohlenhydrate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kohlenhydrate machen etwa die Hälfte der Grünen Kaffeebohne aus, die meisten sind Polysaccharide wie Cellulose.

Lipide[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaffeeöl ist in den Grünen Bohnen von Arabica-Kaffees deutlich stärker (11,1–13,6 %) vertreten als in Robusta-Sorten (4,4–4,8 %).[16] Den Hauptteil bilden Triglyceride (circa 79 %), gefolgt von Diterpenen (17 %) und Sterolen (4 %). Bedeutsam wegen ihrer stark antioxidativen Eigenschaften sind die Tocopherole (0,1–0,5 %).[17] Das Filtern entzieht dem Kaffee die meisten Lipide.[18] Zu den Diterpenen zählen Cafestol und Kahweol. Sie wirken sich auf den Cholesterinspiegel aus.

Vitamine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaffee ist nicht reich an Vitaminen. Manche von Ihnen wie Vitamin B1 und Vitamin C werden beim Rösten vernichtet.[19]

Gesundheitliche Wirkung Grünen Kaffees[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gewichtsreduktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit langem wurde aufgrund der Ergebnisse von Tierversuchen vermutet, dass Grüner Kaffee oder Grüner-Kaffee-Extrakt, vor allem durch den außerordentlich hohen Chlorogensäure-Gehalt, eine gewichtsreduzierende Wirkung habe.[20] Eine Gruppe amerikanischer und indischer Forscher behaupteten in einer 2012 veröffentlichten Studie erstmals, einen echten Nachweis angetreten zu haben.[21] Diese randomisierte, doppelblinde und kontrollierte Studie wurde im März 2012 vorgestellt und erregte weltweit Aufsehen. 2014 widerriefen die Wissenschaftler die Studie wegen grober Fehler und Datenmanipulation.[22]

Eine vergleichende Studie von 2011 zeigt sich skeptischer.[23] Hier wurden drei randomisierte klinische Studien verglichen. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass die Resultate differieren und vor allem keine Langzeitstudien vorliegen.

Weitere gesundheitliche Wirkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Auswirkungen Grünen-Kaffee-Extrakts sollen die Reduktion des hohen Blutzuckerspiegels nach dem Essen und die Synthese von Glucose[24] sein. Insgesamt hat Chlorogensäure positive Auswirkungen auf Diabetes und auf Blutfett- und Leberwerte.[25]

Außerdem soll sich Grüner-Kaffee-Bohnen-Extrakt senkend auf den Blutdruck auswirken.[26] Vorbeugend könnte Grüner-Kaffee-Extrakt gegen Alzheimer wirken.[27] Außerdem soll er ein Schutz gegen die Veränderung von DNA sein.[28]

Nebenwirkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon in den 1980er Jahren wurde erstmals in Norwegen festgestellt, dass Kaffeegenuss den Homocystein-Spiegel steigen lässt. Die steigernde Wirkung auf den Homocystein-Spiegel wurde vor allem für Koffein nachgewiesen. Koffein ist ein Antagonist des Vitamins B6, das ein wichtiges Vitamin im Homocystein-Stoffwechsel ist. Ein erhöhter Homocystein-Spiegel gilt als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Aber nicht nur Koffein, auch Chlorogensäure kann offenbar einen erhöhenden Effekt auf den Homocystein-Spiegel haben, wie eine Studie von 2001 nahelegt.[29] Grundsätzlich sind die Nebenwirkungen des Koffeins bei Grünem Kaffee die gleichen wie bei geröstetem Kaffee. Die Menge an Koffein in Grünem Kaffee Extrakt ist allerdings sehr gering, in einer Tagesdosis ist weniger Koffein als in einer Tasse Kaffee enthalten.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Geene Spiller (Hrsg.): Caffeine. CRC-Press, Boca Raton/ London/ New York/ Washington, D.C. 1998, ISBN 0-8493-2647-8.
  • Wendy Marcason: What is Green Coffee Extract? In: Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics. Volume 113, Issue 2, Februar 2013.
  • Kaffee: Wirkungen auf die Gesundheit. hrsg. vom Deutschen Grünen Kreuz. Marburg 2009
  • St. Kaiser, I. Melle, H. J. Becker: Zur Chemie des Kaffees. In: Praxis der Naturwissenschaften – Chemie. Aulis Verlag. 46 Jg., Nr. 6, 1997, S. 17–22.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Grüner Kaffee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • kaffeeverband.de: Kaffeewissen
  • Harvard Health Publications, Harvard Medical School: What is it about coffee?
  • Jane V. Higdon, Balz Frei: Coffee and Health: A Review of Recent Human Research. Linus Pauling Institute, Oregon State University, Critical Review in Food Science and Nutrition. 46, 2006, S. 101–123. doi:10.1080/10408390500400009
  • Claudine Manach, Augistin Scalbert, Christine Morand, Christian Rémésy, Liliana Jiménez: Polyphenols; food sources and bioavailability. In: Am. J. Clin Nutr. 79, 2004, S. 727–747.
  • Alexander Michalzik: Grüner Kaffee Extrakt. 4. März 2013.
  • Joe A Vinson, Bryan R Burnham, Mysore V Nagendran: Randomized, double-blind, placebo-controlled, linear dose, crossover study to evaluate the efficacy and safety of a green coffee bean extract in overweight subjects. University of Scranton. In: Diabetes Metab Syndr Obes. 5, 2012, S. 21–27. PMC 3267522 (freier Volltext)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wendy Marcason: What is Green Coffee Extract? In: Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics. Volume 113, Issue 2, Februar 2013, S. 364.
  2. a b Monthly Coffee Market Report. International Coffee Organization, Juli 2011, S. 7, abgerufen am 4. Mai 2015 (PDF).
  3. United States of America Country Datasheet. (Memento vom 6. April 2015 im Internet Archive) International Coffee Organization, 2011.
  4. a b Alexander Michalzik: Grüner Kaffee Extrakt. abgerufen am 17. November 2013.
  5. Geene Spiller (Hrsg.): Caffeine. CRC-Press, 1998.
  6. Geene Spiller (Hrsg.): Caffeine. CRC-Press, 1998, S. 150.
  7. Joe A Vinson, Bryan R Burnham, Mysore V Nagendran: Randomized, double-blind, placebo-controlled, linear dose, crossover study to evaluate the efficacy and safety of a green coffee bean extract in overweight subjects. In: Diabetes Metab Syndr Obes. 5, 2012, S. 21–27. doi:10.2147/DMSO.S27665, PMC 3267522 (freier Volltext).
  8. Geene Spiller (Hrsg.): Caffeine. CRC-Press, 1998, S. 151.
  9. Richard H. Stadler, Natalia Varga, Jörg Hau, Francia Arce Vera, Dieter H. Welti: Alkylpyridiniums. 1. Formation in Model Systems via Thermal Degradation of Trigonelline. In: J. Agric. Food Chem.. 50(5), 2002, S. 1192–1199, doi:10.1021/jf011234k.
  10. Geene Spiller (Hrsg.): Caffeine. CRC-Press, 1998, S. 120.
  11. M. D. Del Castillo, J. M. Ames, H. M. Gordon: Effect of roasting on the antioxidant activity of coffee brews. In: J Agric Food Chem. 50, 2002, S. 3698–3703 doi:10.1021/jf011702q
  12. Geene Spiller (Hrsg.): Caffeine. CRC-Press, 1998, S. 199.
  13. Jane V. Higdon, Balz Frei: Coffee and Health, A Review of Recent Human Research. Critical Review in Food Science and Nutrition. 46, 2006, S. 101–123. doi:10.1080/10408390500400009
  14. Wendy Marcason: What is Green Coffee Extract? In: Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics. Volume 113, Issue 2, Februar 2013, S. 364. doi:10.1016/j.jand.2012.12.004
  15. Geene Spiller (Hrsg.): Caffeine. CRC-Press, 1998, S. 138.
  16. Geene Spiller (Hrsg.): Caffeine. CRC-Press, 1998, S. 143.
  17. Geene Spiller (Hrsg.): Caffeine. CRC-Press, 1998, S. 144.
  18. Geene Spiller (Hrsg.): Caffeine. CRC-Press, 1998, S. 143.
  19. Geene Spiller (Hrsg.): Caffeine. CRC-Press, 1998, S. 153.
  20. Hiroshi Shimoda, Emi Seki, Michio Aitani: Inhibitory effect of green coffee bean extract on fat accumulation and body weight gain in mice. In: BMC Complementary and Alternative Medicine. Vol. 6, 2006, S. 9. doi:10.1186/1472-6882-6-9
  21. Joe A Vinson, Bryan R Burnham, Mysore V Nagendran: Randomized, double-blind, placebo-controlled, linear dose, crossover study to evaluate the efficacy and safety of a green coffee bean extract in overweight subjects. In: Diabetes Metab Syndr Obes. 5, 2012, S. 21–27. PMC 3267522 (freier Volltext)
  22. Joe Vinson, Bryan Burnham: Randomized, double-blind, placebo-controlled, linear dose, crossover study to evaluate the efficacy and safety of a green coffee bean extract in overweight subjects [Retraction]. In: Diabetes, Metab Syndr Obes. 7, 2014, S. 467–468.
  23. Igho Onakpoya, Rohini Terry, Edzard Ernst: The Use of Green Coffee Extract as a Weight Loss Supplement: A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomised Clinical Trials. In: Gastroenterol Res Pract. 2011, S. 382852. PMC 2943088 (freier Volltext)
  24. William J. Arion, Wesley K. Canfield, Francis C. Ramos, Peter W. Schindler, Hans-Joerg Burger, Horst Hemmerle, Gerrit Schubert, Peter Below, Andreas W. Herling: Chlorogenic Acid and Hydroxynitrobenzaldehyde: New Inhibitors of Hepatic Glucose 6-Phosphatase. In: Archives of Biochemistry and Biophysics. Volume 339, Issue 2, 15 März 1997, S. 315–322.
  25. Delcy V Rodriguez de Sotillo, M. Hadley: Chlorogenic acid modifies plasma and liver concentrations of: cholesterol, triacylglycerol, and minerals in (fa/fa) Zucker rats. In: The Journal of Nutritional Biochemistry. Volume 13, Issue 12, Dezember 2002, S. 717–726.
  26. T. Watanabe, Y. Arai, Y. Mitsui, T. Kusaura, W. Okawa, Y. Kajihara, I. Saito: The blood pressure-lowering effect and safety of chlorogenic acid from green coffee bean extract in essential hypertension. In: Clin Exp Hypertens. 28(5), Jul 2006, S. 439–449. PMID 16820341
  27. Sergio A. Rosales-Corral, Dario Acuña-Castroviejo, Ana Coto-Montes, Jose A. Boga, Lucien C. Manchester, Lorena Fuentes-Broto, Ahmet Korkmaz, Shuran Ma, Dun- Xian Tan, Russel J. Reiter: Alzheimer’s disease: pathological mechanisms and the beneficial role of melatonin. In: Journal of Pineal Research. Volume 52, Issue 2, März 2012, S. 167–202. doi:10.1111/j.1600-079X.2011.00937.x
  28. Suresh K. Abraham, Lakshmi Sarma, P. C. Kesavan: Protective effects of chlorogenic acid, curcumin and β-carotene against γ-radiation-induced in vivo chromosomal damage. In: Mutation Research Letters. Volume 303, Issue 3, November 1993, S. 109–112.
  29. M. R. Olthof, P. C. Hollman, P. L. Zock, M. B. Katan: Consumption of high doses of chlorogenic acid, present in coffee, or of black tea increases plasma total homocysteine concentrations in humans. In: Am J Clin Nutr. 73(3), Mar 2001, S. 532–538.