Grüner Ring Leipzig

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Der Grüne Ring Leipzig (GRL) ist eine freiwillige und gleichberechtigte Stadt-Umland-Kooperation (kein Zweckverband), der die 14 Kommunen Belgershain, Böhlen, Borsdorf, Brandis, Großpösna, Leipzig, Markkleeberg, Markranstädt, Pegau,[1] Rackwitz, Rötha,[2] Schkeuditz, Taucha und Zwenkau sowie die Landkreise Leipzig und Nordsachsen angehören. Viele regional tätige Organisationen, Verbände, Unternehmen, Bürger und Vereine bringen sich in die Projekte ein. Der Grüne Ring Leipzig wurde 1996 gegründet, um gemeinsam die Attraktivität der Region zu verbessern.

Die Stadt Leipzig, vertreten durch das Amt für Stadtgrün und Gewässer, ist im Grünen Ring Leipzig zuständig für: Grundsatz- und strategische Arbeit, Projektmanagement, Fördermittelakquisition, Haushalt und Umlageverwaltung, Umsetzung der Zweckvereinbarung, Leitung der AG Gewässerverbund Leipziger Neuseenland sowie die Vertretung der Kommunen gegenüber Dritten.

Die Geschäftsstelle des Grünen Rings Leipzig in Borsdorf ist zuständig für: Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und Organisation, Netzwerkarbeit für alle Akteure, Geländemodell Leipziger Neuseenland, Bau und Unterhaltung der Beschilderung des Inneren und Äußeren Grünen Rings, der Schautafeln, der Route Umwelt & Natur und die Unterhaltung der Wasserwegweisung.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verlauf des Grünen Rings Leipzig (dunkelgrün =Innerer Grüner Ring; hellgrün = Äußerer Grüner Ring)

Neben den Projekten existieren mit dem Inneren und Äußeren Grünen Ring zwei beschilderte Radwanderwege. Der Innere Grüne Ring führt über 65 km durch die Ortsteile entlang an Leipzigs Stadtgrenzen und durch Markkleeberg, er verläuft zum Teil auf eigenständigen Radwegen, zum Teil auf normalen Straßen.

Der Äußere Grüne Ring verbindet über 165 km die Mitgliedskommunen des GRL. Er quert dabei andere regionale Radrouten wie Elster-Radweg, Elster-Saale-Radweg, Parthe-Mulde-Radroute, Pleiße-Radweg und Neuseenlandroute. Er beginnt im Nordwesten in der Elster- und Luppenaue, und führt über Rackwitz zur Leipziger Messe, in die Parthenaue, über Naunhofer und Brandiser Forst und das Oberholz vorbei am Leipziger Neuseenland zum Kulkwitzer See, dann wieder Richtung Schkeuditz.

Konzeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Projekte befassen sich mit den Themen Umwelt, Wasser und Landschaft.

Das Regionale Handlungskonzept (RHK) soll als Leitfaden für die umweltverträgliche Entwicklung der Kultur- und Landschaftsregion dienen und ist Richtlinie und Handlungsgrundlage für die Arbeit des Grünen Rings Leipzig. Das erste Regionale Handlungskonzept entstand 1998, eine Fortschreibung mit 26 Schlüsselprojekten und über 900 Einzelmaßnahmen liegt seit November 2003 vor, worauf eine Zwischenbilanzierung 2006 folgte. Jeweils aktuelle Projekte des Grünen Rings Leipzig sowie zahlreiche Studien und Informationen sind auf der Website des GRL für jedermann verfügbar.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Pegau ist jetzt Mitglied im Ring und für´s Tourismuskonzept braucht’s jetzt ein Umsetzungsmanagement. In: Leipziger Internet Zeitung. 23. März 2015, abgerufen am 10. August 2018.
  2. André Neumann: Rötha hofft auf Geld für Projekte vom Grünen Ring. In: Leipziger Volkszeitung. 13. Mai 2018, abgerufen am 9. August 2018.

Koordinaten: 51° 20′ 43,4″ N, 12° 31′ 54,5″ O