Grünrücken-Nektarvogel

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Grünrücken-Nektarvogel
Männlicher Grünrücken-Nektarvogel

Männlicher Grünrücken-Nektarvogel

Systematik
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Überfamilie: Passeroidea
Familie: Nektarvögel (Nectariniidae)
Gattung: Cinnyris
Art: Grünrücken-Nektarvogel
Wissenschaftlicher Name
Cinnyris jugularis
(Linnaeus, 1766)

Der Grünrücken-Nektarvogel (Cinnyris jugularis) ist ein 12 Zentimeter großer Vertreter der Familie der Nektarvögel.

Aussehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weiblicher Grünrücken-Nektarvogel

Die Männchen dieser Tierart sind am Kopf und dem Rücken olivgrün. Der Bauch ist gelb, die Kehle ist metallisch bläulich-grün schimmernd. Der lange Schnabel und die Beine sind schwarz. Der Schwanz ist oben schwarz und unten weiß. Das Weibchen besitzt ein braunes Rückengefieder und einen gelben Bauch. Der Kopf ist ebenfalls braun.

Verbreitung und Lebensweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Vogelart kommt in der Volksrepublik China (Provinz Hunan), Indonesien, auf Neuguinea, den Bismarck-Inseln sowie auf den Salomonen und im Nordosten des australischen Bundesstaats Queensland vor. Sie bewohnt die dortigen Urwälder und die Buschvegetation, kommt aber auch in Mangrovensümpfen und den Gärten menschlicher Siedlungen vor. Er streift in kleineren Gruppen von mehreren Artgenossen umher. Er ist ein Lauerjäger, der auf einem Astansitz nach Insekten Ausschau hält, die er dann im schnellen Flug erbeutet oder er saugt im Rüttelflug Nektar aus Blüten. Daneben pickt er auch Spinnen von ihren Netzen.

Fortpflanzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weiblicher Grünrücken-Nektarvogel beim Nestbau

Während der Brutzeit verteidigt das Männchen ein Revier gegen fremde Artgenossen. Das Nest wird vom Weibchen in einen niedrigen Baum oder Strauch angelegt. Es wird aus Pflanzenfasern, Gräsern und Rindenstücken gebaut, die mit Spinnennetzen und Seide zusammen gehalten werden und mit Federn ausgepolstert sind. Das Weibchen legt 1–2 grüne oder graue mit braunen Flecken versehene Eier. Nach 13 Tagen schlüpfen die Jungen. Das Ausbrüten und die Brutfürsorge übernimmt das Weibchen meist allein.

Unterarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es sind einundzwanzig Unterarten bekannt:[1]

  • Cinnyris jugularis andamanicus (Hume, 1873) – kommt auf den Andamanen vor.
  • Cinnyris jugularis proselius Oberholser, 1923 – ist auf den nördlichen Nikobaren verbreitet.
  • Cinnyris jugularis klossi (Richmond, 1902) – kommt auf den tentralen und südlichen Nikobaren vor.
  • Cinnyris jugularis rhizophorae (Swinhoe, 1869) – ist im Süden und Südosten Chinas, auf Hainan und dem nördlichen Vietnam verbreitet.
  • Cinnyris jugularis flammaxillaris (Blyth, 1845) – kommt in Myanmar, Thailand, dem zentralen und südlichen Indochina und dem Norden der Malaiische Halbinsel vor.
  • Cinnyris jugularis ornatus R. P. Lesson, 1827 – kommt im zentralen und südlichen Teil der Malaiischen Halbinsel, auf Sumatra, auf Borneo, auf Java, auf Bali und dem größten Teil der Kleinen Sundainseln vor.
  • Cinnyris jugularis polyclystus Oberholser, 1912 – kommt auf Enggano vor.
  • Cinnyris jugularis aurora (Tweeddale, 1878) –ist in den westlichen Philippinen verbreitet.
  • Cinnyris jugularis obscurior Ogilvie-Grant, 1894 – kommt im Norden Luzons vor.
  • Cinnyris jugularis jugularis (Linnaeus, 1766) – Nominatform, ist auf den Philippinen mit Ausnahme des nördlichen Luzon und den westlichen und südwestlichen Inseln verbreitet.
  • Cinnyris jugularis woodi (Mearns, 1909) – ist auf dem Sulu-Archipel verbreitet.
  • Cinnyris jugularis plateni (W. Blasius, 1885) – kommt auf Sulawesi und vielen der angrenzenden Inseln vor.
  • Cinnyris jugularis infrenatus Hartert, 1903 – kommt auf Tukang Besi und anderen Inseln südöstlich von Sulawesi vor.
  • Cinnyris jugularis robustirostris (Mees, 1964) – kommt auf den Banggai- und den Sula-Inseln vor.
  • Cinnyris jugularis teysmanni Büttikofer, 1893 – ist auf den Inseln der Floressee verbreitet.
  • Cinnyris jugularis frenatus (S. Müller, 1843) –kommt auf den nördlichen Molukken, auf Neuguinea außer dem Norden und auf den Aru-Inseln und dem Nordosten Australiens vor.
  • Cinnyris jugularis buruensis Hartert, 1910 – ist auf Buru verbreitet.
  • Cinnyris jugularis clementiae R. P. Lesson, RP, 1827 – kommt auf den südlichen Molukken mit Ausnahme von Buru vor.
  • Cinnyris jugularis keiensis Stresemann, 1913 – ist auf den Kei-Inseln verbreitet.
  • Cinnyris jugularis idenburgi Rand, 1940 – kommt im Norden Neuguineas vor.
  • Cinnyris jugularis flavigastra (Gould, 1843) – ist auf dem Bismarck-Archipel und den Salomon-Inseln verbreitet.

Gefährdung und Schutzmaßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund ihrer weiten Verbreitung und da für diese Art keinerlei Gefährdung bekannt ist, stuft die IUCN diese Art als (Least Concern) nicht gefährdet ein.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Philip Whitfield (Hrsg.): Das große Weltreich der Tiere. Planet Media AG, Zug 1992, ISBN 3-8247-8614-1, S. 362–363.
  • Christopher Perrins (Hrsg.): Die große Enzyklopädie der Vögel. Orbis Verlag, München 1996, ISBN 3-572-00810-7, S. 307, 308.
  • Jiří Felix (Hrsg.), Alena Čepická, Jaromír Knotek, Libuše Knotková: Tierwelt Australiens und der Antarktis. Aus dem Tschechischen von Ingeborg Šestáková. Arita, Prag 1986, S. 232–233.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Grünrücken-Nektarvogel (Cinnyris jugularis) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]