Grünstein (Watzmann)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Grünstein
Der Grünstein vom Dorf Königssee aus gesehen

Der Grünstein vom Dorf Königssee aus gesehen

Höhe 1304 m ü. NN
Lage Bayern, Deutschland
Gebirge Berchtesgadener Alpen
Koordinaten 47° 35′ 39″ N, 12° 57′ 55″ OKoordinaten: 47° 35′ 39″ N, 12° 57′ 55″ O
Grünstein (Watzmann) (Bayern)
Grünstein (Watzmann)

Der Grünstein ist ein 1304 Meter hoher Berg, der zum Watzmannstock in den Berchtesgadener Alpen gehört.

Der Grünstein ist dem Watzmann unmittelbar nordöstlich vorgelagert. Er bietet eine schöne Sicht über den Berchtesgadener Talkessel, auf die umliegenden Gebirgsstöcke Göll, Untersberg, Lattengebirge und in die Gotzenberge.

Der bequemste Weg führt vom Parkplatz Hammerstiel in der Oberschönau vorbei an der bewirtschafteten Grünsteinhütte auf 1220 m Höhe zum Gipfel. Ein weiterer Weg führt steiler und etwas alpiner vom Königssee entlang der Kunsteis-Rodelbahn weiter zur Grünsteinhütte und vereinigt sich dann mit dem ersten Weg. Die Aufstiegszeit beträgt jeweils ca. 1 1/2 Stunden.

Vom Grünstein aus ist der Übergang zur Kühroint möglich.

Am 21. Juni 2009 wurde mit dem Bau eines Klettersteigs auf den Grünstein begonnen.[1] Acht Wochen später war der Bau abgeschlossen, und der Isidor-Klettersteig (benannt nach Isidor Grassl[2]) wurde eröffnet. Der Steig führt im Schwierigkeitsgrad C auf den Gipfel, außerdem gibt es noch die schwierige Variante im Schwierigkeitsgrad D/E, deren Einstieg weiter rechts liegt, und nach ca. einem Drittel der Steiglänge über eine Hängebrücke in die Isidor-Variante mündet.[3] Seit 2011 gibt es einen dritten Einstieg, die sogenannte Räuberleiter, ebenfalls im Grad D/E, jedoch länger als die schwierige Variante. Die Räuberleiter mündet kurz unter der Hängebrücke in die schwierige Variante.[4]

In der Nähe des Grünsteingipfels befindet sich eine der sechs Sendeanlagen, die als Pseudoliten in der GALILEO Test- und Entwicklungsumgebung (GATE) des europäischen Satellitennavigationssystemes Galileo zur Simulation von Navigationssatelliten dienen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. sueddeutsche.de, aufgerufen am 13. September 2011
  2. sueddeutsche.de, aufgerufen am 13. September 2011
  3. bergsteigen.at, aufgerufen am 13. September 2011 (Memento des Originals vom 31. Mai 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bergsteigen.at
  4. berchtesgadener-land.com, aufgerufen am 16. August 2012

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]