Grünwinkel

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Dieser Artikel beschreibt den Karlsruher Stadtteil. Grünwinkel ist auch Name eines Weilers in Lauf (Baden) sowie zeitweise des polnischen Orts Katy.
Wappen der Stadt Karlsruhe
Wappen des Stadtteils Grünwinkel
Grünwinkel

Stadtteil der Stadt Karlsruhe
Lage von Grünwinkel in Karlsruhe
Basisdaten
Geograph. Lage   49° 0′ N, 8° 21′ OKoordinaten: 49° 0′ N, 8° 21′ O
Fläche   4,4091 km²
Einwohner   10.483 (Stand 30. Juni 2014)
Bevölkerungsdichte   2.378 Einwohner je km²
Eingemeindet   1. Januar 1910
Postleitzahlen   76185, 76189
Vorwahl   0721
Verkehrsanbindung
Bundesstraße   B10 B36
Regionalbahn   R 51
Stadtbahn   S 2 S 51
Straßenbahn   1 6
Buslinien   60 62
Nachtverkehr   NL5

Grünwinkel ist ein Stadtteil im Südwesten von Karlsruhe.

Am Rand einer römischen Siedlung wurden hier von 1922 bis 1927 drei Ziegelöfen und ein Töpferofen freigelegt, die wohl vom Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. bis zum Ende des 2. Jahrhunderts betrieben wurden.[1]

Erste Nachweise reichen ins 15. Jahrhundert zurück, Der Name hieß Krähwinkel. Dorf und Zollstation wurden 1710 gegründet, 1909 nach Karlsruhe eingemeindet.

Zum Gebiet des heutigen Stadtteils gehört großzügige Bebauung entlang der Alb, die Wohngebiete Hardecksiedlung und Heidenstücker sowie ausgedehnte Gewerbegebiete entlang der Maxaubahn und der Südtangente, u. a. die Brauerei Moninger, der Hauptsitz der dm-drogerie markt und ein Standort des Feuerwehrausrüsters Rosenbauer International AG.

Nicht mehr genutzte Gewerbeimmobilien wurden teilweise der Gastronomie- und Freizeitnutzung zugeführt, z. B. die Kletterhalle The Rock, außerdem haben sich eine Reihe von Freikirchen angesiedelt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Karlsruhe West verfügt Grünwinkel über einen Halt an der Bahnstrecke Winden–Karlsruhe.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ulrich Brandl und Emmi Federhofer: Ton + Technik. Römische Ziegel. Theiss, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2403-0 (Schriften des Limesmuseums Aalen. Nr. 61)