Grabine

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Grabine
Grabina
Grabine  Grabina führt kein Wappen
Grabine  Grabina (Polen)
Grabine  Grabina
Grabine
Grabina
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Oppeln
Landkreis: Prudnik
Gmina: Zülz
Geographische Lage: 50° 26′ N, 17° 39′ O50.44111111111117.644166666667Koordinaten: 50° 26′ 28″ N, 17° 38′ 39″ O
Einwohner: 469 ([1])
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OPR
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Katowice



Kirche
Ortsbild mit Wegkreuz

Grabine (polnisch: Grabina) ist eine Ortschaft in Oberschlesien. Grabine liegt in der Gemeinde Zülz (Biała) im Powiat Prudnicki (Kreis Neustadt O.S.) in der polnischen Woiwodschaft Oppeln.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Grabine liegt fünf Kilometer nördlich vom Gemeindesitz Zülz, 14 Kilometer nördlich von der Kreisstadt Prudnik (Neustadt O.S.) und 33 Kilometer südwestlich von der Woiwodschaftshauptstadt Opole (Oppeln).

Nachbarorte[Bearbeiten]

Nachbarorte von Grabine sind im Westen der Weiler Kolonia Otocka (Kolonie Ottok), im Nordwesten Puszyna (Puschine), im Norden Piechocice (Piechotzutz), im Osten Kolonia Ligocka (Kolonie Ellguth), im Süden Ottok (Otoki) und Schmitsch (Śmicz) und im Südwesten Podlesie (Waldeck) und Pleśnica (Plieschnitz).

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts gegründet und wurde 1279 erstmals urkundlich erwähnt. 1845 wurde die erste Schule im Ort eröffnet.[1] 1865 hatte Grabine 29 Gärtner- und 54 Häuslerstellen.[2]

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 lag Grabine außerhalb des Abstimmungsgebietes. Am 15. Juni 1936 wurde der Ort in Gershain umbenannt. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Neustadt O.S.

1945 kam der bisher deutsche Ort unter polnische Verwaltung und wurde in Grabina umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Oppeln und seit 1999 gehört er zum Powiat Prudnicki. Am 6. März 2006 wurde in der Gemeinde Zülz, der Grabine angehört, Deutsch als zweite Amtssprache eingeführt. Am 24. November 2008 erhielt der Ort zusätzlich den amtlichen deutschen Ortsnamen Grabine.

Sehenswürdigkeiten und Denkmale[Bearbeiten]

  • Kirche
  • Kapelle
  • Wegkreuze
  • Gefallenendenkmal

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Grabine – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Internetseite der Gemeinde, abgerufen im Dezember 2011
  2. Vgl. Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Breslau 1865