Grabkreuz

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Steinernes Grabkreuz 1689
Kreuze auf dem Friedhof von Sermentizon, (Puy-de-Dôme, Frankreich)

Das Grabkreuz, auch Totenkreuz genannt, ist ein christliches Gedenkzeichen für Grabstätten. Es soll die Verbindung des gekreuzigten und auferstandenen Christus mit der Hoffnung auf die Auferstehung der Toten symbolisieren.

Die Tradition des Kreuzes als Grabzeichen entstand in der frühen Neuzeit. Als die Bestattung der Toten in der Erde ohne feste Grabstätte auf dem Kirchhof um die Ortskirche herum aus vornehmlich hygienischen Gründen abgeschafft wurde, legte man Friedhöfe mit individuellen Gräbern an. In diesem Zusammenhang entstanden auch die Grabkreuze. Sie bestanden meist aus Holz oder Stein.

Im antikisierenden Klassizismus trat der Brauch des Grabkreuzes zurück, bis er mit den Frömmigkeitsbewegung im Zeitalter der Romantik und der Empfindsamkeit wieder starke Verbreitung fand. In dieser Zeit entstand auch das Grabkruzifix.

In den Alpenregionen gibt es viele Friedhöfe, in denen Grabkreuze aus Schmiedeeisen dominieren oder sogar vorgeschrieben sind, während in den Städten Grabsteine vorherrschen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • H. D. Betz u.a. (Hrsg.): Religion in Geschichte und Gegenwart. Handwörterbuch für Theologie und Religionswissenschaft. Mohr-Siebeck, Tübingen 1998–2005 (4. Aufl.). Art.: "Grab" ISBN 3-16-146941-0

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Grabkreuz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien