Gracia Montes

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Gracia Montes (* 1. März 1936 als Gracia Cabrera Gómez in Lora del Río, Provinz Sevilla, Andalusien) ist eine spanische Sängerin in der Stilrichtung Copla andaluza.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kindheit und Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits als Kind zeigte Gracia großes Interesse an der Copla andaluza und Concha Piquer wurde zu ihrem großen Vorbild. Um in der Hauptstadt ihr Glück zu versuchen, tritt sie in einen Hungerstreik. Ihre Eltern geben nach und lassen sie mit 13 Jahren an verschiedenen Talentwettbewerben teilnehmen. Sie arbeitet mit verschiedenen Sängern wie Pepe Pinto und La Niña de los Peines, um sich in der Gesangswelt zu etablieren. Nachdem sie anfangs nur Erfolge des klassischen Copla-Trios Quintero León und Quiroga sang, bekam sie dann ihre eigenen Kompositionen von Ochaito, Valerio und Solano, dem zweiten Copla-Trio.

Große Erfolge und plötzlicher Rückzug[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Soy una Feria, Poema de mi Soledad und Maruja Limón wurden zu großen Klassikern der Copla, die von Gracia Montes popularisiert wurden. Sie hat sogar das Glück ihr großes Idol Concha Piquer kennenzulernen. Sängerinnen wie Marifé de Triana und Lola Flores zählt sie zu ihren Freundinnen. 1955 erscheint sie in Muerte de un ciclista, einem Film von Juan Antonio Bardem. 1956 zieht sie sich überraschenderweise vom Showgeschäft zurück. Ihr Ehemann will sie nicht, wenn sie weiterhin als Sängerin arbeitet. Gracia gibt nach und zieht sich vorläufig zurück.

Comeback und letzte Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1965 verließ sie ihren Ehemann und kehrte als Sängerin zurück auf die Bühne. Mit einem breiten Spektrum an neuen Liedern, darunter die Coplas La Niña de Punta Umbría und Palabritas en el viento, feierte sie weiterhin große Erfolge. 1978 trat sie in der Show Cantares auf, 1990 in Las Coplas und 1994 Sabor a Lolas. 2002 zog sie sich fast zeitgleich mit ihrer Freundin Marifé de Triana zurück. 2009 wurde sie Ehrenbürgerin von Sevilla.

Diskographie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1966: Ese día!
  • 1967: Será una rosa
  • 1976: Lo mejor de Sevilla
  • 2002: A tí madre

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]