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Graffiti Bridge (Album)

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Graffiti Bridge
Studioalbum von Prince

Veröffent-
lichung

20. August 1990

Aufnahme

Herbst 1989 – 11. Februar 1990

Label(s) Paisley Park Records / Warner Bros. Records

Format(e)

CD, Doppel-LP, Download, MC

Genre(s)

Contemporary R&B, Electro Funk, Funk, Pop, Rock

Titel (Anzahl)

17

Länge

1:08:32

Besetzung

s. Mitwirkende

Produktion

Prince

Studio(s)

Electric Lady Studios (New York City)
Larrabee Sound Studios (Hollywood)
Mad Hatters Studio (Los Angeles)
Paisley Park Studio (Chanhassen)
Sunset Sound (Los Angeles)
United Sound Studio (Detroit)

Chronologie
Batman
(1989)
Graffiti Bridge Diamonds and Pearls
(1991)
Singleauskopplungen
17. Juli 1990 Thieves in the Temple
10. August 1990 Melody Cool
25. September 1990 Round and Round
22. Oktober 1990 New Power Generation
Ende 1990 Can’t Stop This Feeling I Got
8. Januar 1991 Shake!

Graffiti Bridge (englisch für Graffiti Brücke) ist das zwölfte Studioalbum des US-amerikanischen Musikers Prince, der alle Songs arrangierte, komponierte und produzierte. Es erschien am 20. August 1990 bei Paisley Park Records / Warner Bros. Records und dient als Soundtrack zum gleichnamigen, von Prince gedrehten Film. Fünf der insgesamt 17 Titel werden von Mavis Staples, Tevin Campbell und The Time gesungen. Als weitere Gastmusiker wirken unter anderem Candy Dulfer, Clare Fischer, George Clinton, Junior Vasquez, Rosie Gaines, Sheila E. und The Steeles mit.

Die Musik lässt sich den Genres Contemporary R&B, Electro Funk, Funk, Pop und Rock zuordnen. Die Liedtexte handeln überwiegend von Gott und weisen stellenweise spirituelle Bezüge auf. Musikkritiker bewerteten Graffiti Bridge mehrheitlich positiv; kommerziell erreichte das Album in den USA sowie in mehreren europäischen Ländern Goldstatus. Eine Tournee zum Album absolvierte Prince nicht.

Auf Graffiti Bridge arbeitete Prince mit mehreren Gastsängern zusammen, darunter T. C. Ellis und Robin Power. Letztere heißt bürgerlich Robin Herron und wurde Ende der 1980er Jahre als Tänzerin der US-Fernsehsendung Soul Train bekannt. T. C. Ellis heißt mit bürgerlichem Namen David Ellis; die Initialen „T. C.“ stehen für „Twin Cities“, da er in St. Paul, Minnesota, geboren wurde. Er ist der ältere Bruder der US-Sängerin Sue Ann Carwell (* 1962), mit der Prince Ende der 1970er Jahre zusammenarbeitete.[1][2]

Prince schrieb nur die beiden Songs Round and Round und Thieves in the Temple gezielt für Graffiti Bridge. Die übrigen 15 Titel entstanden in den Jahren zuvor und wurden Ende 1989 in seinem Paisley-Park-Studio in Chanhassen (Minnesota) überarbeitet. Tick, Tick, Bang nahm Prince bereits 1981 auf, während die jüngste Aufnahme, Thieves in the Temple, im Februar 1990 entstand; damit umfasst das Album Songs aus einer Zeitspanne von zehn Jahren.[3] Erstmals arbeitete Prince mit dem Toningenieur Michael Koppelman zusammen, der seit Purple Rain (1984) Fan des Musikers war und bis 1994 mit ihm kooperierte.

Tick, Tick, Bang nahm Prince im Sommer 1981 in seinem damaligen Heimstudio Kiowa Trail Home Studio in Chanhassen auf, wo er von April 1981 bis Januar 1985 lebte. Ende 1989 überarbeitete er den Song im Paisley-Park-Studio, schrieb einen neuen Liedtext und ließ das Stück am 9. Januar 1990 in den Larrabee Sound Studios in Hollywood, Kalifornien, abmischen.[4][5] Can’t Stop This Feeling I Got entstand ursprünglich im Frühjahr 1982 ebenfalls im Kiowa Trail Home Studio und wurde Ende 1989 im Paisley-Park-Studio für Graffiti Bridge überarbeitet.[6]

We Can Funk komponierte Prince am 30. Dezember 1983 unter dem Arbeitstitel We Can Fuck und nahm den Song im Sunset Sound Studio in Los Angeles, Kalifornien, auf. Nach mehreren Überarbeitungen in den 1980er Jahren stellte er die auf Graffiti Bridge veröffentlichte Version mit George Clinton Anfang 1990 im Paisley-Park-Studio fertig.[7] Prince ergänzte zusätzliche Instrumentalspuren und sandte die Aufnahme an Clinton, der seine Gesangsparts im United Sound Studio in Detroit, Michigan, einspielte. Beide arbeiteten dabei nie gemeinsam. Nach der Rücksendung fügte der Saxofonist Eric Leeds gemeinsam mit dem Trompeter Atlanta Bliss entsprechende Overdubs hinzu.[3]

The Question of U nahm Prince am 28. Dezember 1985 im Sunset Sound Studio auf. Zwar überarbeitete er den Song am 6. Juli 1986,[8] doch basiert die auf Graffiti Bridge veröffentlichte Version auf der Aufnahme von 1985. Joy in Repetition spielte Prince am 17. Juli 1986 ebenfalls im Sunset Sound Studio ein;[9] ursprünglich war der Titel für das im November 1986 geplante, jedoch unveröffentlichte Dreifachalbum Crystal Ball vorgesehen. Melody Cool nahm Prince am 9. Juli 1987 im Paisley-Park-Studio auf und sang den Song zunächst selbst. In der Originalversion wird der Liedtext aus der Perspektive der dritten Person erzählt,[3] etwa mit der Zeile „they call her Melody Cool“. Ende 1989 übernahm Mavis Staples den Hauptgesang und interpretierte den Text aus der Ich-Perspektive.

Das Titelstück Graffiti Bridge entstand am 11. Juli 1987 im Paisley-Park-Studio. Bei einer Überarbeitung im Februar 1990 integrierte Prince zu Beginn des Songs von Clare Fischer arrangierte Streichorchester-Overdubs, die ursprünglich 1987 für den bis heute (2026) unveröffentlichten Titel Killin’ at the Soda Shop von Jill Jones komponiert und im Mad Hatters Studio (Los Angeles) aufgenommen worden waren.[10]

Die Songs Elephants & Flowers und Still Would Stand All Time nahm Prince am 6. Oktober 1988 im Paisley-Park-Studio auf, während einer dreitägigen Pause seiner Lovesexy-Tour zwischen Konzerten in Toronto (Kanada) und Hampton, Virginia. Still Would Stand All Time spielte Prince bereits bei Lovesexy-Aftershows, wo er das Stück im Falsett sang und nicht – wie auf der Albumversion – in normaler Stimmlage. In der Originalfassung übernahm Prince auch die Backing Vocals; Ende 1989 oder Anfang 1990 wurden diese von The Steeles eingesungen. Ursprünglich war der Song für das Album Batman (1989) vorgesehen, wurde jedoch durch Scandalous ersetzt.[11] Im Herbst 1989 sang Prince den Liedtext von Elephants & Flowers neu ein, da er bei den Aufnahmen im Oktober 1988 an einer Kehlkopfentzündung litt; zudem überarbeitete er den Liedtext.[3]

Die Songs Love Machine, Release It, Shake! und The Latest Fashion nahmen The Time zwischen Juni und Anfang September 1989 im Paisley-Park-Studio auf. Ursprünglich waren die Titel für das vierte Studioalbum der Band, Corporate World, vorgesehen, das am 14. November 1989 bei Warner Bros. Records erscheinen sollte, jedoch aus unbekannten Gründen unveröffentlicht blieb. Love Machine schrieb Prince gemeinsam mit dem E-Bassisten Levi Seacer Jr. und Morris Day (* 1957), dem Frontsänger von The Time; im August 1989 steuerte Candy Dulfer Saxofon-Overdubs bei.[6] Release It komponierte Prince mit Seacer Jr., Shake! mit Day. The Latest Fashion nahm Prince bereits Anfang April 1987 in seinem damaligen Heimstudio Galpin Blvd Home Studio in Chanhassen auf und bot den Song 1988 Dale Bozzio (* 1955), Mitglied der Band Missing Persons, an, die ihn jedoch ablehnte. Ende 1989 überarbeitete Prince das Stück im Paisley-Park-Studio grundlegend und übernahm die Melodie von My Summertime Thang, einem von ihm im März 1983 geschriebenen Song, den er für The Time auf dem Album Pandemonium (Juli 1990) platzierte.[12]

Die Songs New Power Generation, New Power Generation (Pt. II) und Round and Round nahm Prince am 21. Dezember 1989 im Paisley-Park-Studio auf. New Power Generation basiert auf dem Stück Bold Generation, das Prince bereits am 12. Januar 1982 komponierte und das postum auf dem Album 1999 Super Deluxe (2019) veröffentlicht wurde. Das Schlagzeugspiel in Bold Generation stammt von Morris Day und wurde von Prince in New Power Generation integriert. Im Frühjahr 1990 spielte Junior Vasquez in den Electric Lady Studios in New York City eine Remixversion von Round and Round ein, die Prince so überzeugte, dass er sie auf Graffiti Bridge veröffentlichte. Es war das erste Mal in seiner Karriere, dass er die vollständige Überarbeitung eines Albumsongs einem anderen Musiker überließ.[3][13]

Als letzten Song für Graffiti Bridge spielte Prince am 11. Februar 1990 im Paisley-Park-Studio Thieves in the Temple ein, kurz vor Beginn der Dreharbeiten zum gleichnamigen Film. Laut Toningenieur Tom Garneau wurde der Song „in einem 30-Stunden-Marathon“ aufgenommen: Michael Koppelman wirkte in den ersten 15 Stunden mit, anschließend übernahm Garneau die Aufnahme. Trotz ununterbrochener Arbeit sei es „seltsam angenehm gewesen, Teil dieses Prozesses zu sein“, so Garneau. Nach Angaben Koppelmans drehte Prince unmittelbar nach Beendigung des Songs noch in derselben Nacht ein Musikvideo zu Thieves in the Temple.[14][15][16]

Mit Graffiti Bridge schloss Prince ein musikalisches Kapitel seiner Karriere ab und gründete nach der Albumveröffentlichung mit The New Power Generation eine neue Begleitband, die ihn bis zu seinem Tod im April 2016 musikalisch unterstützte. Anders als bei seinen Alben der 1970er- und 1980er-Jahre, die er überwiegend im Alleingang schrieb und aufnahm, bezog Prince ab 1991 seine Bandmitglieder gelegentlich in das Songwriting ein. Zudem gewannen in den 1990er Jahren Rap und Hip-Hop zunehmend Einfluss auf seine Musik.[17]

Gestaltung des Covers

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Das Albumcover gestaltete Steve Parke (* 1963). Ähnlich wie beim Cover von Sign “☮” the Times (1987) ist auf der Vorderseite von Graffiti Bridge nur das halbe Gesicht von Prince zu sehen. Oben links ist zudem der Kopf von Ingrid Chavez (* 1965) abgebildet, die im Film Graffiti Bridge die weibliche Hauptrolle spielt. Die Rückseite zeigt unter anderem Fotos von The-Time-Frontsänger Morris Day sowie Jill Jones; die Tracklist ist in gelber Schrift abgedruckt.

Steve Parke beschrieb die Covergestaltung: „Für meine damaligen Fähigkeiten war das Albumcover von Graffiti Bridge wirklich ein Prunkstück. […] Es war ein Gruß an die 1970er Jahre im Stile von Bitches Brew (1970, veröffentlicht von Miles Davis), aber viel poppiger und kommerzieller und nicht so düster.“[18] Nach Fertigstellung setzte Parke sich mit Levi Seacer Jr., damals Gitarrist in Prince’ Band, in Verbindung. Seacer schlug vor, das Cover Prince zuzuschicken und seine Meinung abzuwarten. Schließlich rief Prince Parke an und bestätigte, dass er das Cover für Graffiti Bridge verwenden wolle, was Parke überraschte: „Ich dachte, dass das Cover eventuell als Inspiration für weitere Vorschläge dienen könnte. Aber ich habe niemals damit gerechnet, dass es das endgültige Albumcover wird.“ Parke fügte auf der Vorderseite noch das Foto von Ingrid Chavez hinzu und auf der Rückseite das von Morris Day. Zudem nahm er ein Bild seiner Ehefrau, ersetzte den Kopf durch den von Jill Jones und platzierte es ebenfalls auf der Rückseite des Covers.[19]

Die LP-Ausgabe zeigt auf der Innenhülle der ersten LP auf Vorder- und Rückseite zwei Porträtfotos von Prince. Auf der Innenhülle der zweiten LP ist auf der Vorderseite die „Graffiti Bridge“ abgebildet, wie sie im Film zu sehen ist. Die Rückseite der Innenhülle enthält die Liedtexte samt Liner Notes sowie kleine Fotos von George Clinton, Ingrid Chavez, The Time und Tevin Campbell. Das achtseitige Booklet der CD-Ausgabe ergänzt acht weitere Fotos aus dem Film Graffiti Bridge.

Musik und Liedtexte

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Candy Dulfer, 2010

Die Musik von Graffiti Bridge vereint die Genres Contemporary R&B, Electro Funk, Funk, Pop und Rock und setzt dabei auf Drumcomputer und Synthesizer. In den Songs Elephants & Flowers, Joy in Repetition, The Question of U und Tick, Tick, Bang dominiert zudem Prince’ Gitarrenspiel.[14]

Die Liedtexte von Graffiti Bridge sind zuweilen spirituell angehaucht; ein Leitmotiv ist Prince’ Suche nach und Herbeisehnen der Liebe Gottes. Er verwendet durchgehend das Wort „Love“ als Metapher für „Gott“. Der Song Elephants & Flowers ist der einzige des Albums, in dem er das Wort „God“ ausdrücklich erwähnt. Prince vermittelt auf dem Album die Ansicht, dass die Liebe Gottes die einzige Quelle menschlicher Liebe ist; die Menschen könnten nur lieben, weil Gott in ihnen wohnt.[20] Die Texte erinnern in Teilen an das Album Lovesexy (1988).

Neben seinem charakteristischen Falsettgesang verwendet Prince auch tiefere Stimmlagen; vereinzelt ist er zudem im Sprechgesang zu hören. In mehreren Songs wirken außerdem George Clinton, Mavis Staples, Rosie Gaines, Sheila E., Tevin Campbell, The Steeles und The Time mit, die entweder den Hauptgesang oder die Backing Vocals übernehmen. Ferner trägt T. C. Ellis im Song New Power Generation (Pt. II) eine Rap-Passage bei.

  1. Can’t Stop This Feeling I Got
    Der Opener vereint Elemente aus Popmusik und Rockmusik mit Rockabilly-Einflüssen. Dominierende Instrumente sind E-Bass, E-Gitarre und Schlagzeug, während Synthesizer dezent im Hintergrund eingesetzt werden. Das Stück weist zuweilen Ähnlichkeiten mit den Prince-Songs When You Were Mine (1980) und I Could Never Take the Place of Your Man (1987) auf. Die Originalversion von Can’t Stop This Feeling I Got aus dem Jahr 1982 erschien postum auf dem Album 1999 Super Deluxe (2019). Der Liedtext beginnt mit dem von Prince gesprochenen Intro: „Lieber Vater. Dinge haben sich nicht ganz so erwiesen, wie ich sie gewollt habe. Manchmal fühle ich mich so, als ob ich explodieren werde“, worauf das Explodieren einer Bombe zu hören ist. Anschließend setzt die Musik ein, und Prince beginnt zu singen. Das „Feeling“ im Songtitel bezeichnet Prince als „everlasting light“ („ewiges Licht“), obwohl sich der Text überwiegend mit negativen Folgen beschäftigt: Prince kann nachts nicht schlafen, und auch der Arzt könne an diesem Zustand nichts ändern. Ursprünglich als Liebeslied geschrieben, änderte Prince 1982 einige Worte, damit der Text besser in das spirituelle Gesamtkonzept von Graffiti Bridge passt.[14][20][21]
  2. New Power Generation
    Der Song vereint Popmusik und Rockmusik mit Einflüssen von Elektronische Tanzmusik und Funk. Er basiert auf einer rhythmisch gespielten Keyboard-Phrase und einer Synthesizer-Bassline. Ursprünglich trug das Stück den Titel Bold Generation, der ebenfalls auf 1999 Super Deluxe zu hören ist. Im Liedtext offenbart Prince, was ihn aktuell am meisten beschäftigt: „Liebe und Musik machen“.[20] Mit der Zeile „Das einzige, was Dir im Weg steht, bist du selbst. Deine nicht mehr zeitgemäße Musik und deine alten Ideen“ spielt er auf Musikkritiker an, die ihm im realen Leben nachgesagte schwindende Kreativität. In den Backing Vocals ist unter anderem Rosie Gaines zu hören. Der Begriff „New Power Generation“ zieht sich durch Prince’ Karriere: Zum ersten Mal erwähnte er ihn 1988 im Intro des Songs Eye No vom Album Lovesexy. Außerdem war The New Power Generation der Name seiner Begleitband von 1991 bis 2016. Sein 1993 gegründetes Musiklabel NPG Records leitet sich ebenfalls von „New Power Generation“ ab.[14][22][23]
  3. Release It
    Morris Day, 1996
    Das Stück vereint Dance-Pop und Funk. Es ist sparsam arrangiert, und Candy Dulfer fügte Saxophon-Riffs am Coda hinzu. Das Schlagzeugspiel basiert auf einem Sample des Songs Squib Cakes (1974) von Tower of Power, das Prince in einen Loop verwandelte; Tower of Power wird in den Liner Notes jedoch nicht erwähnt. Der Liedtext wird von The Time gesungen, wobei Leadsänger Morris Day die Rolle eines unehrlich, gierig und hedonistisch veranlagten Mannes übernimmt. Release It steht in Kontrast zu Prince’ spirituellen und ernsteren Themen auf Graffiti Bridge.[14]
  4. The Question of U
    Der Song vereint Elemente aus Popmusik und Rockmusik mit Blues-Einflüssen. Er besitzt keinen Refrain; im ersten Abschnitt enthält er als Thema eine Melodie, die Prince zunächst singt und anschließend auf E-Gitarre nachspielt. Der zweite Abschnitt konzentriert sich auf Cembalo- und Flötenspiel mit klassischem Anklang. Zudem rückt die Bass Drum in den Vordergrund, begleitet von Handclaps durch Prince. Der Liedtext besteht ausschließlich aus Selbstbefragungen, etwa darüber, ob er in seiner Musik Kompromisse eingehen sollte, um kommerziell erfolgreicher zu sein – was für ihn gleichbedeutend wäre mit „[seine] Seele verkaufen“.[14][20][22]
  5. Elephants & Flowers
    Der Track gehört zum Genre Funk und besitzt einen hektischen Rhythmus, der unter anderem von Prince’ rau gespielter E-Gitarre stammt. Dadurch erinnert das Stück zuweilen an einen Rocksong. Im Liedtext zelebriert Prince Gott: „Derjenige, der alles erschuf: Elefanten und Blumen“. Zudem beschreibt er die Wirkung bedingungsloser Liebe zu Gott auf Menschen: Angst, Feinde, Kummer, Schmerz, Tränen und Verwirrung würden verschwinden.[20]
  6. Round and Round
    Der Song ist der einzige auf dem Album, der von Junior Vasquez abgemischt wurde. Er gehört zum Genre Funk mit Einflüssen von New Jack Swing. Das Arrangement ist schlicht, im Hintergrund sind eine Synthesizer-Bassline und High-Pitched Snare Drums zu hören. Der Song wirkt monoton, da er auf nur einem Akkord basiert. Der von Prince geschriebene und von Tevin Campbell gesungene Liedtext behandelt die Suche nach Erlösung; die Kernaussage lautet „handeln statt reden“, etwa im Refrain: „nichts kommt von Schwätzern, außer Geräuschen“.[20][24]
  7. We Can Funk
    George Clinton, 2007
    Der Funk-Song enthält eine Synthesizer- und Waldhorn-Hookline, die der des Prince-Songs If I Was Your Girlfriend (1987) ähnelt. Der Instrumentalteil kombiniert live eingespieltes Schlagzeug mit Oberheim-Synthesizer-Lines aus der ursprünglichen Version von 1983, die auf Purple Rain Deluxe (2017) zu hören sind. Prince ergänzte eine Synthesizer-Bassline und Blechblasinstrumente. Den Liedtext singen Prince und George Clinton im Duett und schildern die sexuelle Anziehung zwischen einem Mann und einer Frau, die sich gerade erst getroffen haben. In den Backing Vocals sind unter anderem Jill Jones, Lisa Coleman und Wendy Melvoin zu hören; in den Liner Notes werden sie jedoch nicht erwähnt.[3][20]
  8. Joy in Repetition
    Das langsame Stück aus dem Genre Rockmusik wird von Synthesizer-Akkorden unterstützt, die eine teils bedrohliche Stimmung erzeugen. Der Song basiert auf drei sich wiederholenden Akkorden; Prince ergänzte Keyboard-Spiel, Perkussion und Rhythmusgitarre. Das spärlich arrangierte Stück endet mit einem unruhigen Gitarrensolo von Prince. Der Liedtext schildert chronologisch, wie ein Mann einen Musikklub besucht und ihn mit einer Frau wieder verlässt. Vor dem Klub tummeln sich fluchende Zuhälter, im Klub sind „Dichter und Teilzeitsänger“ anwesend. Eine Liveband spielt seit vier Monaten einen Song namens Soul Psychodelicide, der ein Jahr lang dauert. Tatsächlich hatte Prince ein Stück mit diesem Namen geschrieben; es wurde postum 2020 auf Sign o’ the Times Super Deluxe veröffentlicht. Die Sängerin der Liveband wiederholt lediglich „love me“, worauf der Mann in Verzückung gerät, ihn die Frau von der Bühne zieht und beide durch die Hintertür in eine Gasse fliehen. Auf die Frage „Wie heißt du?“ antwortet die Frau erneut nur „love me“; die Geschichte bleibt ungelöst.[14][17]
  9. Love Machine
    Der Track gehört wie Release It zum Genre Dance-Pop und Funk. Der Rhythmus basiert auf einem elektronischen Pattern des Drumcomputers, unterstützt von Rhythmusgitarre. Der Liedtext wird von Elisa Fiorillo und Morris Day vorgetragen: Fiorillo singt ihren Part, Day spricht seinen und übernimmt die im Titel beschriebene Rolle der „Love Machine“, indem er einer Frau sexuelle Befriedigung anbietet. Die Rolle impliziert emotionale Distanz und Sex ohne Liebe. Fiorillo war von 2009 bis 2014 Mitglied von The New Power Generation und ist auch unter dem Pseudonym Elisa Dease bekannt, da sie den Nachnamen ihres Ehemanns (* 1966; † 2019) annahm.[12][14]
  10. Tick, Tick, Bang
    Das Schlagzeugspiel ist aus dem Song Little Miss Lover (1967) von Jimi Hendrix gesampelt, der auf dem Album Axis: Bold as Love zu finden ist. Das Sample stammt von einer Kompaktkassette in schlechter Qualität, da Prince aus Zeitgründen keine bessere Version auf CD verwenden konnte. In den Liner Notes wird Hendrix nicht namentlich erwähnt. Tick, Tick, Bang ist ähnlich wie Elephants & Flowers aufgebaut, enthält aber mehr live eingespieltes Schlagzeug und Handclaps. Prince ergänzte Gitarren-Phrasen und Keyboard-Motive. Wie bei We Can Funk behandelt der Liedtext Sex; der Titel Tick, Tick, Bang dient als Metapher für einen männlichen Orgasmus. Er beschreibt einen lüsternen Mann, der geil auf eine Frau ist, die ihm „großen Spaß“ bereitet und als „Sexbombe“ gilt.[14][17][25]
  11. Shake!
    Wie Release It wird Shake! von The Time gesungen und gehört zum Genre Dance-Pop und Funk. Das Stück ist eine abgehackte Tanznummer, die an Wooly Bully (1965) von Sam the Sham & the Pharaohs und 96 Tears (1966) von Question Mark & the Mysterians erinnert. Der Liedtext ähnelt inhaltlich stark dem von Release It und behandelt attraktive Frauen sowie das Feiern und Tanzen. Shake! enthält mit „you got to shake something“ eine Textzeile aus U Gotta Shake Something, einem bis heute (2026) unveröffentlichten Song von Prince, den er im Dezember 1985 schrieb.[20][25]
  12. Thieves in the Temple
    Kim Basinger, 1990
    Der Song, in Moll geschrieben und aus den Genres Pop und Rock, besitzt eine teils dramatische Stimmung, zu der ein dominanter Drumcomputer und Nachhall-Effekte beitragen. Das Mundharmonika-Solo stammt aus I Can’t Stand It (1967) von The Chambers Brothers, wird in den Liner Notes jedoch nicht erwähnt. Den Liedtext singt Prince mit wutvoller Stimme, teilweise über einen Mehrspurrekorder aufgenommen. Er sehnt Gottes Eingreifen herbei: „Gott, wenn du da bist, rette mich vor all dieser kalten Verzweiflung“. Prince hofft, dass Gott ihm die Kraft zum Durchhalten gibt. Die Schauspielerin Kim Basinger inspirierte den Text; eine Textzeile („Ich und du hätten ein Kunstwerk sein können“) bezieht sich offenbar auf die Trennung von Basinger, mit der er 1989–1990 eine Affäre hatte.[14][20][26]
  13. The Latest Fashion
    Das Funk-Stück besitzt einen stampfenden Beat mit geringer Abwechslung in Harmonik und Rhythmus. Die Melodie übernahm Prince aus My Summertime Thang, das er für The Time schrieb und auf dem Album Pandemonium (1990) platzierte. Den Liedtext singt er im Duett mit Morris Day und bezieht sich direkt auf die Filmhandlung, in der ein musikalischer Konkurrenzkampf zwischen The Kid (im Film von Prince dargestellt) und Morris Day geführt wird. The Kid prahlt: „niemand ist so funky wie ich“ und betont, dass er „noch immer der König“ sei, während Day mit The Time sein „Spielplatz“ ist. The Latest Fashion beschreibt unter anderem den Tanz „Murph Drag“, den „nur Leute, die Geld haben“ ausführen können. „Murph“ ist ein Slang-Ausdruck für eine schwere Geldrolle. Der Tanz ist nach dem unveröffentlichten Song Murph Drag vom Album Corporate World (1989) von The Time benannt. The Latest Fashion endet mit einem Sprechgesang von Prince.[12][14][17]
  14. Melody Cool
    Der Track, aus den Genres Pop und Rock mit Blues-Anklängen, wird von einer tiefen Bassline getragen, ergänzt durch Saxophon-ähnliche Synthesizer-Figuren von Prince. Die Snare Drums besitzen einen ungewöhnlichen Klang, der an Holzblasinstrumente erinnert. Den spirituellen Liedtext singt Mavis Staples; Prince fügte einige Vocal-Samples hinzu. Der Text predigt Einigkeit, Frieden und Harmonie, etwa in der Zeile: „Wenn wir an einem Strang ziehen, wird alles ‘Melody Cool’ sein“.[14][17][26]
  15. Still Would Stand All Time
    Die R&B/Soul-Ballade erinnert an eine Hymne, ähnlich The Ladder (1985) vom Album Around the World in a Day. Das Stück Still Would Stand All Time beginnt mit einem sanften Intro; Prince’ Gesang wird von zurückhaltendem Klavierspiel untermalt, was eine melancholische Stimmung erzeugt. Durch den häufigen Nachhall-Effekt wirkt das Stück teils überladen. Im erneut spirituellen Liedtext vermittelt Prince, dass nur Erlösung die Menschen vor „Unehrlichkeit, Wut, Angst, Eifersucht und Gier“ retten kann; wenn die Menschen mit Gott eins werden, werde die Zeit aufhören zu bestehen. Das Finale besteht aus einem stimmgewaltigen Gospelchor, unterstützt von Jill Jones, The Time und The Steeles.[14][20][26]
  16. Graffiti Bridge
    Der Gospel-angehauchte Titelsong gehört zur Popmusik und erinnert teils an ein Musical; Sheila E. spielt Schlagzeug. Im Liedtext beschreibt Prince die „Graffiti Bridge“ als „Brücke von vielen Farben“, ein Hinweis auf den Regenbogen als Symbol für die Verbindung zwischen der gegenwärtigen und der nächsten Welt. Obwohl der Schwerpunkt auf dem Finden göttlicher Liebe liegt, behandelt der Text auch zwischenmenschliche Liebe, etwa in der Zeile: „Liebe eines Jungen, die Liebe eines Mädchens, die Liebe, die aus einem warmen Herzen in einer kalten Welt stammt“. In den Backing Vocals wirken unter anderem Mavis Staples, Sheila E. und Tevin Campbell mit.[10][20][24]
  17. New Power Generation (Pt. II)
    Der Song basiert im Wesentlichen auf der Wiederholung von New Power Generation, ergänzt durch Gesang von Mavis Staples, Robin Power und Tevin Campbell. Eine Rap-Passage mit dem Titel „True Confessions“ trägt T. C. Ellis bei; er veröffentlichte 1991 ein gleichnamiges Studioalbum. Zudem enthält der Track Samples aus den unveröffentlichten Prince-Songs My Tree (gesungen von Staples) und Oobey Doop (gesungen von Elisa Fiorillo).[14]

Titelliste und Veröffentlichungen

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# Titel Dauer
1 Can’t Stop This Feeling I Got 4:24
2 New Power Generation 3:39
3 Release It (Hauptgesang: The Time) a 3:54
4 The Question of U 3:59
5 Elephants & Flowers 3:54
6 Round and Round (Hauptgesang: Tevin Campbell) 3:55
7 We Can Funk (Duett mit George Clinton) 5:28
8 Joy in Repetition 4:53
9 Love Machine (Hauptgesang: Elisa Fiorillo und Morris Day) b 3:34
10 Tick, Tick, Bang 3:31
11 Shake! (Hauptgesang: The Time) c 4:01
12 Thieves in the Temple 3:20
13 The Latest Fashion (Duett mit Morris Day) 4:02
14 Melody Cool (Hauptgesang: Mavis Staples) 3:39
15 Still Would Stand All Time 5:23
16 Graffiti Bridge (Feat. Mavis Staples und Tevin Campbell) 3:51
17 New Power Generation (Pt. II) (Feat. Mavis Staples, Robin Power, T.C. Ellis, Tevin Campbell) 2:57
Spieldauer: 68:32 min.
Autor aller Songs ist Prince
a 
Autor: Prince und Levi Seacer Jr.
b 
Autor: Prince, Levi Seacer Jr., Morris Day
c 
Autor: Prince und Morris Day

Graffiti Bridge wurde am 20. August 1990 im Vereinigten Königreich und einen Tag später in den USA veröffentlicht.[27] Das Album erschien auf CD, Doppel-LP und MC sowie später als Download.[26][28] Zum Veröffentlichungszeitpunkt befand sich Prince noch auf seiner Nude-Tour, die bis zum 10. September 1990 dauerte. Die Dreharbeiten zum Musikfilm Graffiti Bridge waren ebenfalls noch nicht abgeschlossen; der Film startete am 1. November 1990 in den US-Kinos und entwickelte sich kommerziell zum Verlustgeschäft. Zudem erhielt er teils sehr negative Kritiken.[29]

Mavis Staples, 2007

Von dem Album wurden sechs Singles ausgekoppelt: Thieves in the Temple erschien am 17. Juli 1990 und entspricht der Albumversion.[30] Die B-Seite ist mit 1:41 Minuten die Fortsetzung der Singleversion. Musikkritiker Jon Bream aus Prince’ Heimatstadt Minneapolis zeigte sich über die Wahl der Vorabsingle wenig begeistert und bezeichnete sie als „am wenig bemerkenswerte erste Single eines Prince-Albums seit Uptown aus Dirty Mind (1980)“.[28]

Als zweite Single wurde Melody Cool, gesungen von Mavis Staples, am 10. August 1990 in Europa veröffentlicht. In den USA erschien sie erst am 4. Dezember 1990. Die Singleversion ist auf 3:16 Minuten gekürzt; als B-Seite dient Time Waits for No One, ebenfalls von Staples gesungen und von Prince geschrieben.[31]

Round and Round, gesungen von Tevin Campbell, wurde am 25. September 1990 veröffentlicht und entspricht der Albumversion. Als B-Seite ist die 5:02 Minuten lange Soul-Dub-Version zu hören. Die Single wurde nur im Vereinigten Königreich, in Nordamerika und in Neuseeland herausgebracht.[32]

Als vierte Single wurde New Power Generation am 22. Oktober 1990 im Vereinigten Königreich veröffentlicht, in den USA einen Tag später. Als B-Seite dient New Power Generation (Pt. II); beide Versionen entsprechen der Albumversion.[33]

Ende 1990 wurde Can’t Stop This Feeling I Got als fünfte Single veröffentlicht, jedoch ausschließlich auf den Philippinen. Sowohl die Single als auch die B-Seite entsprechen der Albumversion. Das exakte Veröffentlichungsdatum ist nicht belegbar.

Am 8. Januar 1991 wurde Shake!, gesungen von The Time, als sechste und letzte Single aus Graffiti Bridge veröffentlicht. Als B-Seite dient The Latest Fashion; beide Songs entsprechen der Albumversion. Die Single wurde nur in den USA herausgebracht. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hatte sich The Time bereits über zwei Monate zuvor aufgelöst; eine Reunion erfolgte erst 1995.[34]

Prince produzierte vier Musikvideos zu Songs von Graffiti Bridge: Thieves in the Temple, New Power Generation, Round and Round und The Question of U. Die ersten drei Videos wurden im Februar und März 1990 im Paisley Park Studio gedreht.

Prince während seiner Nude-Tour im Jahr 1990

Das Musikvideo zu Thieves in the Temple liegt in der Maxiversion mit 8:36 Minuten Länge vor; zusätzlich existiert eine 4:08 Minuten lange Singleversion. Die ersten vier Minuten zeigen überwiegend Filmszenen aus Graffiti Bridge und Prince-Tanzszenen. In der zweiten Hälfte sitzt Prince vor einer Leinwand, auf der der Film und der Liedtext zu sehen sind. Er tanzt mit Robin Power, die Frau mit Motorradhelm ist die Schauspielerin Kimberly Arland. Am Ende erscheint auf der Leinwand der Text „Love – A thief’s definition“ („Liebe – Eine Definition eines Diebs“). Regisseur war Craig Laurence Rice (* 1948), mit dem Prince von 1983 bis 1993 zusammenarbeitete.[35][36][37]

Zum Song New Power Generation existieren zwei Musikvideos, die leicht unterschiedliche Footages aus dem Film Graffiti Bridge enthalten. In einem Video ist die Albumversion zu hören, im anderen der Funky Weapon Remix. Rosie Gaines wirkte hier erstmals in einem Prince-Musikvideo mit;[36] Prince führte selbst Regie.

Das Musikvideo zu Round and Round stammt direkt aus dem Film und zeigt Tevin Campbell, wie er zur Soul Mix Edit-Version des Songs singt und tanzt. Unter den Zuschauern befinden sich unter anderem Prince und Mavis Staples, die im Film Campbells Mutter spielt.

The Question of U wurde während der Nude-Tour am 31. August 1990 im Tokyo Dome in Tokio live aufgezeichnet. Prince sitzt zunächst am Klavier, singt den Song, stellt sich dann auf das Klavier, spielt Gitarre und tanzt dazu. Das Musikvideo stammt direkt aus dem Filmspecial Live in Tokyo, das 1990 im japanischen Fernsehen gezeigt wurde.[36] Regie führte Noriaki Iwamura.

Vereinzelt nahmen Musiker Coverversionen von Songs des Albums Graffiti Bridge auf, wie beispielsweise:[38][39][40]

  • Joy in Repetition: Dayna Kurtz (2004), Sølvguttene feat. Hilde Marie Kjersem & Peder Kjellsby (2008), Raoul Sinier (2012), Keziah Jones (2017)
  • Melody Cool: The Classic Metropolitan Orchestra (1993)
  • New Power Generation: DinoSaur (2008)
  • The Question of U: The Classic Metropolitan Orchestra (1993), Bob Belden feat. Holly Cole (1994), Seela & Darwin (1996), Jacob Young (2008), Pete Levin (2008), The Margarets (2008)
  • Thieves in the Temple: Keff McCulloch (1991), The Classic Metropolitan Orchestra (1993), Herbie Hancock (1996), Christy Baron (2000), The Whaling City Sound Superband (2001), Renée Geyer (2003), Ulver feat. Siri Stranger (2008), Peter Götzmanns Jazz Hop Rhythm (2009), Caesar Frazier (2017), Max Zentawer & Réka (2018)

Alle Songs wurden von Prince arrangiert, komponiert, produziert und vorgetragen. Er spielte sämtliche Musikinstrumente selbst, ergänzt durch folgende Musiker:[41]

  • Amp Fiddler (* 1958; † 2023) – Backing Vocals und zusätzliches Keyboard in We Can Funk
  • Atlanta Bliss – Trompete in We Can Funk
  • Belita Woods (* 1948; † 2012), Garry Shider (* 1953; † 2010), Michael “Clip” Payne (als „William Payne“), Mike Harris, Pat Lewis (* 1947; † 2024), Sandra Feva (als „Sandra Dance“) (* 1947; † 2020), Steve Boyd, Tracey Lewis (Sohn von George Clinton) – Backing Vocals in We Can Funk
  • Boni Boyer (* 1958; † 1996) – Backing Vocals und Hammondorgel in Graffiti Bridge
  • Candy DulferSaxophon in Love Machine, Release It, The Latest Fashion
  • Elisa Fiorillo – Hauptgesang in Love Machine
  • Eric Leeds – Saxophon in We Can Funk
  • George Clinton – Co-Leadsänger in We Can Funk
  • Jana Anderson – Backing Vocals in Shake!
  • Jerome Benton – Backing Vocals in Love Machine, Release It; „Crowd Noise“ in The Latest Fashion
  • Levi Seacer Jr. – Backing Vocals und E-Bass in Graffiti Bridge; Verzerrungs-Sample in New Power Generation
  • Mavis Staples – Backing Vocals in Graffiti Bridge, New Power Generation (Pt. II); Hauptgesang in Melody Cool
  • Michael Koppelman und Tom Garneau – „Crowd Noise“ in The Latest Fashion
  • Morris Day – Hauptgesang in Love Machine, Release It, Shake!, The Latest Fashion; Schlagzeug in New Power Generation
  • Robin Power – Backing Vocals in New Power Generation (Pt. II); „Crowd Noise“ in The Latest Fashion
  • Rosie Gaines – Backing Vocals in New Power Generation
  • Sheila E. – Backing Vocals und Schlagzeug in Graffiti Bridge
  • T.C. Ellis – Rap in New Power Generation (Pt. II)
  • Tevin Campbell – Backing Vocals in Graffiti Bridge, New Power Generation (Pt. II); Hauptgesang in Round and Round
  • The New Power Generation – Backing Vocals in New Power Generation
  • The Steeles – Backing Vocals in Melody Cool, Still Would Stand All Time

Technisches Personal

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  • Bob McNamara – Fotografie von Prince
  • Clare FischerOrchesterarrangement in Graffiti Bridge
  • Coke Johnson – Toningenieur-Assistenz in Joy in Repetition
  • David Friedlander – Toningenieur
  • David Z. Rivkin – Mixing in We Can Funk
  • Eddie Garcia – Toningenieur
  • Femi Jiya – Toningenieur
  • Howie Weinberg – Mastering
  • Junior Vasquez – Mixing und Post-Produktion in Round and Round
  • Keith “K.C.” Cohen – Mixing in Melody Cool
  • Larry Ferguson – Toningenieur
  • Levi Seacer Jr. – Co-Arrangeur und Co-Produzent in Love Machine und Release It
  • Margo Chase (* 1958; † 2017) – Logos
  • Mark Plati – Programming und Toningenieur in Round and Round
  • Michael Koppelman – Mastering, Toningenieur
  • Susan Rogers – Mixing und Toningenieurin in Joy in Repetition
  • Steve Parke – Illustrator vom Albumcover
  • Tom Garneau – Toningenieur
  • Tom Recchion – Artdirector
Professionelle Bewertungen
Durchschnittsbewertung
Quelle Bewertung
AOTY[42] 74 %
Weitere Bewertungen
Quelle Bewertung
AllMusic[43] SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol
Rolling Stone (USA)[44] SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol
St. Paul Pioneer Press[45] SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol
Wilson & Alroy’s Record Reviews[46] SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol
Entertainment Weekly[47] A+

Die Kritiken zu Graffiti Bridge fielen gemischt aus: Einige Musikkritiker bewerteten das Album sehr positiv, andere bemängelten, Prince setze musikalisch keine neuen Maßstäbe. Trotz rückläufiger Verkaufszahlen galt er weiterhin als Innovator und Trendsetter. Ende der 1980er Jahre beeinflusste er Musiker wie Bobby Brown, George Michael, Lenny Kravitz, Paula Abdul, Red Hot Chili Peppers und Terence Trent D’Arby. Die Website Album of the Year (AOTY) ermittelte auf Basis von sieben englischsprachigen Rezensionen eine Durchschnittsbewertung von 74 %.[17][42]

Greg Sandow von der Entertainment Weekly vergab die Höchstnote „A+“ und bezeichnete das Doppelalbum als „Meisterwerk“. Schon der Opener Can’t Stop This Feeling I Got sei „von unwiderstehlichem Schwung“ und „rockt vor sich hin“. Darauf folge eine „mühelose Verschmelzung von Funk und R&B“ (New Power Generation), gefolgt von rasantem, ebenso ungezwungenem Hip-Hop (Release It). Sandow stellte fest, dass Prince „mehr stilistisches Terrain abgedeckt hat, als die meisten Musiker in ihrem ganzen Leben“. Den „tiefgründigen, originellen“ Song Still Would Stand All Time bezeichnete er als „Höhepunkt“ des Albums, den Prince „mit zittrigen musikalischen Erkundungen in einem einfachen, direkten Gospelstil“ interpretiere. In Bezug auf die Gastsänger schrieb Sandow, Prince könne „eine Welt erschaffen, die so überwältigend ist, dass ein Song, der von jemand anderem gesungen wird, immer noch seiner bleibt“.[47][48][49]

Rick Mason von der US-Zeitung St. Paul Pioneer Press vergab die Höchstwertung von vier Sternen und hob hervor, dass Prince mit Graffiti Bridge „mit der Sicherheit eines Meisters“ erneut seinen Ruf als einer der brillantesten Erneuerer der Popmusik bestätigt habe. Das Album decke „ein beeindruckendes thematisches Terrain ab“ und lasse „es richtig krachen“, wobei Prince „die ganze Zeit in straffen Funk-Rock-Grooves tief in die Wurzeln der schwarzen Musik“ eintauche. Mason lobte die Vielfalt: Shake! biete „tolle Dance-Tracks“, New Power Generation „glorreiche Funk-Rock-Hymnen“, Melody Cool „erstklassigen Soul“ und Thieves in the Temple „jede Menge Stoff zum Nachdenken“. Insgesamt bezeichnete er das Album als „künstlerischen Triumph“ von Prince.[45][48][49]

Paul Evans vom US-Musikmagazin Rolling Stone vergab vier von fünf Sternen und bezeichnete Graffiti Bridge als „Tour de Force“, die Prince als außergewöhnlichen Pop-Picasso bestätige – einen Experimentalisten, dessen Experimente bei den Massen „wirklich Eindruck“ hinterließen. Das Album zeige einen Musiker, der seine „Originalität wieder behauptet“ und dies „mit der Leichtigkeit eines Eroberers“ tue, dabei den Zuhörer „durchweg überrascht und fasziniert“ halte. Evans verglich Prince’ Gitarrenspiel mit dem von Jimi Hendrix und Steve Cropper.[21][49]

Stephen Thomas Erlewine von AllMusic vergab dreieinhalb von fünf Sternen. Trotz des „Kinofilm-Disasters“ sei Graffiti Bridge „kein schlechtes Album, es ist oft sogar sehr gut“. Abgesehen von Release It und Round and Round seien „die besten Songs diejenigen, die Prince selbst eingespielt“ habe. Besonders die Tracks Can’t Stop This Feeling I Got, Elephants & Flowers, The Question of U, Thieves in the Temple, Tick Tick Bang und We Can Funk machten das Album „zu einem durch und durch angenehmen Hörerlebnis“, resümierte Erlewine.[43]

Die beiden Musikkritiker David Wilson und John Alroy vergaben zweieinhalb von fünf Sternen. Zwar gebe es „eine Menge wirklich guter Musik“, doch sei das Album „unzusammenhängend“. Etwa die Hälfte der Songs werde „von Gästen“ vorgetragen; lediglich Tevin Campbell mit Round and Round überzeuge, die übrigen Gastbeiträge wirkten „glanzlos“. Einige von Prince selbst gesungene Stücke seien jedoch „großartig“, darunter der religiöse Rocker Elephants & Flowers, der „atemberaubend schöne Story-Song“ Joy in Repetition, Still Would Stand All Time mit „großartiger Gesangsstimme“ sowie Tick Tick Bang mit „vielen Hooks“. Dem gegenüber stünden der „unerträglich kitschige Titeltrack“ und The Question of U, die man „über sich ergehen lassen“ müsse, so Wilson und Alroy.[46]

Jon Pareles von The New York Times vergab keine Bewertung, äußerte sich aber kritisch, insbesondere zu den Liedtexten: Prince sei „kein tiefer Denker“, und „wenn er nicht über Sex“ singe, seien seine Botschaften „wohlwollend und banal“. Im Vergleich zu Purple Rain stellte Pareles fest, dass Prince 1990 „weit weniger konventionell“ sei und Graffiti Bridge „Risiken eingehe, die mit Purple Rain noch nicht bestanden“. Als „wohl der gefragteste Collaborator der Popszene“ ziehe Prince damit „musikalische Herausforderung einem kommerziellen Selbstläufer“ vor.[44][49][50][51]

Josef Woodard von Down Beat vergab keine Bewertung, äußerte sich jedoch zurückhaltend. In Bezug auf den Opener Can’t Stop This Feeling I Got, der eine explodierende Bombe enthält, schrieb er: „Das Problem ist, dieses Prince-Album zündet nicht.“ Graffiti Bridge sei keine „Offenbarung“ und „erregt nicht“, was „wir aber aufgrund seiner früheren Alben“ erwartet hätten. Das Projekt wirke wie „ein funkelndes Etwas aus vorigem Jahr, das leicht veraltet und überholt“ sei.[52]

Musikkritiker Nelson George kommentierte 1990 in The Village Voice spöttisch, es sei „amüsant, Prince’ Gesang und Morris Days Schlagzeugspiel in einem Song mit Namen New Power Generation zu hören. Neu? Die Jungs sind beide über 30!“[53]

Prince zeigte sich enttäuscht darüber, dass seine Liedtexte und Botschaften nicht dieselbe Aufmerksamkeit erhielten wie seine Musik. Insgesamt war er jedoch mit dem Album zufrieden und erklärte dem Rolling Stone, die Songs Thieves in the Temple und Tick, Tick, Bang „klingen nach nichts, was ich jemals zuvor gemacht habe“.[17][44]

Kommerzieller Erfolg

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Chartplatzierungen

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Chartplatzierungen
ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen
 Deutschland (GfK)[54]4 (14 Wo.)14
 Österreich (Ö3)[55]8 (9 Wo.)9
 Schweiz (IFPI)[56]2 (9 Wo.)9
 Vereinigtes Königreich (OCC)[57]1 (1) (8 Wo.)8
 Vereinigte Staaten (Billboard)[58]6 (24 Wo.)24
Jahrescharts
ChartsJahres­charts (1990)Platzie­rung
 Deutschland (GfK)[59]94
Jahr Titel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[60]
(Jahr, Titel, , Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  AT  CH  UK  US
1990 Thieves in the Temple DE21
(12 Wo.)DE
CH12
(8 Wo.)CH
UK7
(6 Wo.)UK
US6
Gold
Gold

(13 Wo.)US
US: 2. Oktober 1990: Gold (500.000+)[61]
Melody Cool
Nur in Europa und in den USA ausgekoppelt
Hauptgesang: Mavis Staples
Round and Round DEn.v.DE ATn.v.AT CHn.v.CH US12
Gold
Gold

(29 Wo.)US
Nur in UK, Nordamerika und Neuseeland ausgekoppelt
Hauptgesang: Tevin Campbell
US: 24. Mai 1991: Gold (500.000+)[62]
New Power Generation UK26
(4 Wo.)UK
US64
(5 Wo.)US
Can’t Stop This Feeling I Got DEn.v.DE ATn.v.AT CHn.v.CH UKn.v.UK USn.v.US
Nur auf den Philippinen ausgekoppelt
1991 Shake! (Hauptgesang: The Time) DEn.v.DE ATn.v.AT CHn.v.CH UKn.v.UK
Nur in den USA ausgekoppelt

Melody Cool erreichte Platz 41 in den Niederlanden, während Round and Round in Neuseeland mit Platz 14 seine höchste Chartposition erzielte.[63]

Auszeichnungen für Musikverkäufe

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Graffiti Bridge verkaufte sich in den USA rund 750.000 Mal und außerhalb etwa 1,4 Millionen Mal, was in etwa den Verkaufszahlen von Lovesexy von 1988 entspricht.[17][44]

Land/Region Aus­zeich­nung­en für Mu­sik­ver­käu­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nung, Ver­käu­fe)
Ver­käu­fe
 Frankreich (SNEP)[64] Gold100.000
 Kanada (MC)[65] Gold50.000
 Schweiz (IFPI)[66] Gold25.000
 Spanien (Promusicae)[67] Platin100.000
 Vereinigte Staaten (RIAA)[62] Gold500.000
 Vereinigtes Königreich (BPI)[68] Gold100.000
Insgesamt 5× Gold
1× Platin
875.000

Hauptartikel: Prince/Auszeichnungen für Musikverkäufe

Für die Graffiti Bridge-Ära erhielt Prince mehrere Auszeichnungen und Preise:

Minnesota Black Music Awards

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6. Oktober 1990: Sonderpreis „10 Year Achievement Award“ („Auszeichnung für zehn Jahre Leistung“), gemeinsam mit The Time.[69]

8. Oktober 1990: Auszeichnung mit einem Q Award als „Songwriter of the Year“.[69]

Billboard Music Awards

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9. November 1990: Für Thieves in the Temple erhielt Prince bei den Billboard Music Video Awards die Auszeichnung in der Kategorie „Best Male Black/Rap“.[69]

Goldene Himbeere Nominierungen

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24. März 1991: Bei der Goldene Himbeere 1991 wurde Prince für seinen Film Graffiti Bridge in drei Kategorien nominiert, blieb von einem Gewinn allerdings verschont.

22. April 1991: Für Thieves in the Temple erhielt Prince einen ASCAP Award in der Kategorie „Most Performed Songs from Motion Pictures“ („Meistgespielte Songs aus Kinofilmen“).[69]

  • Alex Hahn: Besessen – Das turbulente Leben von Prince. Hannibal Verlag, Höfen 2016, ISBN 978-3-85445-610-0.
  • Arthur Lizie: Prince FAQ: All That’s Left to Know About the Purple Reign. Backbeat Books, Guilford (Connecticut) 2020, ISBN 978-1-61713-670-2.
  • Benoît Clerc: Prince: All the Songs: The Story Behind Every Track. Octopus Publishing Group by Mitchell Beazley, Great Britain 2022, ISBN 978-1-78472-824-3.
  • Duane Tudahl: Prince and the Parade & Sign o’ the Times Era Studio Sessions 1985 and 1986. Rowman & Littlefield Publishers, 2021, ISBN 978-1-538-14451-0.
  • Jake Brown: Prince in the Studio (1975–1995). Colossus Books, Phoenix 2010, ISBN 978-0-9790976-6-9.
  • Jason Draper: Prince – Life & Times (Revised & Updated Edition). Chartwell Books, New York 2016, ISBN 978-0-7858-3497-7.
  • Jon Ewing: Prince – CD Books: Carlton Books, Rastatt 1994, ISBN 3-8118-3986-1.
  • Jürgen Seibold: Prince. Verlagsunion Erich Pabel-Arthur Moewig, Rastatt 1991, ISBN 3-8118-3078-3.
  • Liz Jones: Slave to the Rhythm – The Artist Formerly Known As Prince. Warner Books, Little Brown and Company 1997, ISBN 0-7515-2393-3.
  • Matt Thorne: Prince. Faber and Faber, London 2012, ISBN 978-0-571-27349-2.
  • Ronin Ro: Prince – Inside the Music and the Masks. St. Martin’s Press, New York 2011, ISBN 978-0-312-38300-8.
  • Uptown: The Vault – The Definitive Guide to the Musical World of Prince. Nilsen Publishing, Linköping 2004, ISBN 91-631-5482-X.

Einzelnachweise

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  1. Uptown (2004), S. 107.
  2. Uptown (2004), S. 109.
  3. a b c d e f Uptown (2004), S. 383.
  4. Thorne (2012), S. 161.
  5. Clerc (2023), S. 193.
  6. a b Uptown (2004), S. 671.
  7. Tudahl (2021), S. 408.
  8. Tudahl (2021), S. 424.
  9. Tudahl (2021), S. 440.
  10. a b Clerc (2023), S. 195.
  11. Uptown (2004), S. 381.
  12. a b c Uptown (2004), S. 383–384.
  13. Round And Round. In: princevault.com. 14. April 2023, abgerufen am 18. Juli 2023 (englisch).
  14. a b c d e f g h i j k l m n Uptown (2004), S. 384.
  15. Ro (2011), S. 196.
  16. Brown (2010), S. 173.
  17. a b c d e f g h Uptown (2004), S. 386.
  18. Thorne (2012), S. 233.
  19. Thorne (2012), S. 234.
  20. a b c d e f g h i j k Uptown (2004), S. 385.
  21. a b Hahn (2016), S. 213.
  22. a b Seibold (1991), S. 78.
  23. Uptown (2004), S. 385–386.
  24. a b Uptown (2004), S. 384–385.
  25. a b Ro (2011), S. 194.
  26. a b c d Ewing (1994), S. 88.
  27. Lizie (2020), S. 97.
  28. a b Ro (2011), S. 205.
  29. Ro (2011), S. 207–208.
  30. Lizie (2020), S. 103.
  31. Melody Cool. In: princevault.com. 27. Juni 2022, abgerufen am 18. Juli 2023 (englisch).
  32. Round And Round. In: princevault.com. 27. Juni 2022, abgerufen am 18. Juli 2023 (englisch).
  33. Clerc (2023), S. 190.
  34. Uptown (2004), S. 120.
  35. Tony Kiene: Spotlight: Kimberly Arland. In: prnalumni.org. 2023, abgerufen am 18. Juli 2023 (englisch).
  36. a b c Uptown (2004), S. 624.
  37. Craig Rice. In: princevault.com. 4. Juli 2019, abgerufen am 18. Juli 2023 (englisch).
  38. Prince auf Cover.Info
  39. Prince auf SecondHandSongs
  40. Prince auf WhoSampled
  41. Begleitheft der CD Graffiti Bridge, Warner Bros. Records / Paisley Park Records, 1990.
  42. a b Prince – Graffiti Bridge. In: albumoftheyear.org. 2026, abgerufen am 20. Januar 2026 (englisch).
  43. a b Stephen Thomas Erlewine: PGraffiti Bridge Review by Stephen Thomas Erlewine. In: allmusic.com. 2025, abgerufen am 10. Februar 2025 (englisch).
  44. a b c d Draper (2016), S. 98.
  45. a b Rick Mason: ‘Bridge’ spans all the Genres. In: princetext.tripod.com. 5. August 1990, abgerufen am 18. Juli 2023 (englisch).
  46. a b David Bertrand Wilson und John Alroy: Wilson & Alroy’s Record Reviews – Prince. In: warr.org. 2023, abgerufen am 18. Juli 2023 (englisch).
  47. a b Greg Sandow: Prince – Graffiti Bridge. In: princetext.tripod.com. 2023, abgerufen am 18. Juli 2023 (englisch).
  48. a b Brown (2010), S. 180.
  49. a b c d Brown (2010), S. 168.
  50. Ro (2011), S. 206.
  51. Jon Pareles: Sonic And Sexual Updates From Prince. In: princetext.tripod.com. 19. August 1990, abgerufen am 18. Juli 2023 (englisch).
  52. Jones (1997), S. 287.
  53. Jones (1997), S. 156.
  54. Prince. In: offiziellecharts.de. Abgerufen am 21. April 2024.
  55. Prince. In: austriancharts.at. Abgerufen am 21. April 2024.
  56. Prince. In: hitparade.ch. Abgerufen am 21. April 2024.
  57. Prince. In: officialcharts.com. Abgerufen am 21. April 2024 (englisch).
  58. Prince – Chart History. In: billboard.com. Abgerufen am 21. April 2024 (englisch).
  59. Jahrescharts 1990 in Deutschland. In: offiziellecharts.de. Abgerufen am 9. August 2024.
  60. Chartquellen: DE AT CH UK US
  61. Uptown (2004), S. 115.
  62. a b Gold & Platinum. In: riaa.com. Abgerufen am 15. Januar 2024 (englisch).
  63. Tevin Campbell – Round and Round. 2023, abgerufen am 18. Juli 2023.
  64. Les Albums Certifiés en 1990. In: infodisc.fr. Abgerufen am 15. Januar 2024 (französisch).
  65. Gold/Platinum. In: musiccanada.com. Abgerufen am 15. Januar 2024 (englisch).
  66. Edelmetall. In: hitparade.ch. Abgerufen am 15. Januar 2024.
  67. Sólo éxitos: Año a Año, 1959–2012. (PDF) In: mediafire.com. Abgerufen am 15. Januar 2024 (spanisch).
  68. Brit certified. In: bpi.co.uk. Abgerufen am 15. Januar 2024 (englisch).
  69. a b c d Awards and nominations. In: princevault.com. 16. Februar 2024, abgerufen am 4. Dezember 2024 (englisch).