Grambow (Vorpommern)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Grambow führt kein Wappen
Grambow (Vorpommern)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Grambow hervorgehoben
Koordinaten: 53° 25′ N, 14° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Greifswald
Amt: Löcknitz-Penkun
Höhe: 34 m ü. NHN
Fläche: 34,87 km²
Einwohner: 905 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 17322, 17329 (Ladenthin)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 039749
Kfz-Kennzeichen: VG, ANK, GW, PW, SBG, UEM, WLG
Gemeindeschlüssel: 13 0 75 038
Adresse der Amtsverwaltung: Chausseestraße 30
17321 Löcknitz
Webpräsenz: www.amt-loecknitz-penkun.de
Bürgermeister: Mirko Ehmke
Lage der Gemeinde Grambow im Landkreis Vorpommern-Greifswald
Brandenburg Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Buggenhagen Krummin Lassan Wolgast Wolgast Zemitz Ahlbeck (bei Ueckermünde) Altwarp Eggesin Grambin Hintersee (Vorpommern) Leopoldshagen Liepgarten Luckow Luckow Lübs (Vorpommern) Meiersberg Mönkebude Vogelsang-Warsin Bargischow Bargischow Blesewitz Boldekow Bugewitz Butzow Ducherow Iven Krien Krusenfelde Neetzow-Liepen Medow Neetzow-Liepen Neu Kosenow Neuenkirchen (bei Anklam) Postlow Rossin Sarnow Spantekow Stolpe an der Peene Alt Tellin Bentzin Daberkow Jarmen Kruckow Tutow Völschow Behrenhoff Dargelin Dersekow Diedrichshagen Hinrichshagen (Vorpommern) Levenhagen Mesekenhagen Neuenkirchen (bei Greifswald) Weitenhagen (bei Greifswald) Bergholz Blankensee (Vorpommern) Boock (Vorpommern) Glasow (Vorpommern) Grambow (Vorpommern) Löcknitz Nadrensee Krackow Penkun Plöwen Ramin Rossow Rothenklempenow Brünzow Hanshagen Katzow Kemnitz (bei Greifswald) Kröslin Kröslin Loissin Lubmin Neu Boltenhagen Rubenow Wusterhusen Görmin Loitz Sassen-Trantow Altwigshagen Ferdinandshof Hammer a. d. Uecker Heinrichswalde Rothemühl Torgelow Torgelow Torgelow Wilhelmsburg (Vorpommern) Jatznick Brietzig Damerow (Rollwitz) Fahrenwalde Groß Luckow Jatznick Jatznick Koblentz Krugsdorf Nieden Papendorf (Vorpommern) Polzow Rollwitz Schönwalde (Vorpommern) Viereck (Vorpommern) Zerrenthin Züsedom Karlshagen Mölschow Peenemünde Trassenheide Benz (Usedom) Dargen Garz (Usedom) Kamminke Korswandt Koserow Loddin Mellenthin Pudagla Rankwitz Stolpe auf Usedom Ückeritz Usedom (Stadt) Zempin Zirchow Bandelin Gribow Groß Kiesow Groß Polzin Gützkow Gützkow Karlsburg (Vorpommern) Klein Bünzow Lühmannsdorf Murchin Rubkow Schmatzin Wrangelsburg Ziethen (bei Anklam) Züssow Heringsdorf Pasewalk Strasburg (Uckermark) Ueckermünde Wackerow Greifswald Greifswald PolenKarte
Über dieses Bild

Grambow ist eine Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Greifswald im Osten Mecklenburg-Vorpommerns (Deutschland). Sie gehört zum Amt Löcknitz-Penkun mit Sitz in der Gemeinde Löcknitz.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Grambow liegt im Grundmoränengebiet zwischen dem Randowbruch an der Landesgrenze zu Brandenburg und dem unteren Odertal nahe Stettin (Szczecin). Das hügelige Gelände erreicht 75 m ü. NN (südöstlich von Ladenthin).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile
  • Grambow
  • Neu-Grambow
  • Schwennenz
  • Sonnenberg
  • Ladenthin
Wohnplätze
  • Grambow Bahnhof
  • Grambow-Ausbau
  • Schwennenz-Ausbau

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang 1930 war Grambow noch eine Landgemeinde im Landkreis Randow. Sie bestand aus den drei Ortsteilen Grambow, Bahnhof Grambow und Dampfmühle Grambow.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1993 bis 2004 hat sich die Einwohnerzahl der Gemeinde um über 10 % verringert (von 1.152 auf 974).

Jahr Grambow Neu-Grambow Schwennenz Sonnenberg Ladenthin Quelle[3]
1900 310 412 177 307 [4]
1925 387 401 207 292 [5][6][7]
1933 430 361 177 261 [5][6]
1939 416 358 197 278 [5][6]
1990 1208
1995 1125
2000 1090
2005 1032
2010 980
2014 905

Nach dem Zensus 2011 hat die Gemeinde einen Ausländeranteil von 12,4 %, wovon alle polnische Staatsbürger sind.[8]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans-Jürgen ten Hompel
  • seit vor 2006 Mirko Ehmke

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In der Gemeinde Grambow steht eine aus Feldsteinen erbaute Dorfkirche, die mehrere hundert Jahre alt ist.
  • Kennzeichnend für die Ortsteile Ladenthin, Schwennenz und Sonnenberg sind die über 700 Jahre alten Feldsteinkirchen.
  • Das Biotop Hägesee-Verlandungsmoor befindet sich der näheren Umgebung.
  • Grambow hat mit einem 300 Jahre alten Maulbeerbaum ein besonderes Naturdenkmal zu bieten.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Gemeinde Grambow führt die Bundesstraße 113.

Der Bahnhof Grambow liegt etwa 500 Meter nordöstlich des Hauptortes an der Bahnstrecke Bützow–Szczecin und ist der letzte vor der polnischen Grenze.

Wenige hundert Meter östlich des Ortsteils Schwennenz befindet sich ein Grenzübergang für Fußgänger nach Bobolin (Boblin) (Republik Polen).

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Grambow (Vorpommern) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2014 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Grambow auf kreis-randow.de
  3. Der Bevölkerungsstand nach Gemeinden und Kreisen in Mecklenburg-Vorpommern, zum 31. Dezember des jeweiligen Jahres, in: SIS-Datenbank des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommerns.
  4. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900. Kreis Randow.
  5. a b c Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichsgründung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Kreis Randow.
  6. a b c Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichsgründung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Kreis Greifenhagen.
  7. Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichsgründung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Kreis Ueckermünde.
  8. Zensus 2011