Grammentin

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Grammentin
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Grammentin hervorgehoben
Koordinaten: 53° 45′ N, 12° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Stavenhagen
Höhe: 48 m ü. NHN
Fläche: 17,21 km2
Einwohner: 227 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 13 Einwohner je km2
Postleitzahl: 17153
Vorwahl: 039952
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 048
Adresse der Amtsverwaltung: Schloss 1
17153 Stavenhagen
Webpräsenz: www.reuterstadtstavenhagen.de
Bürgermeister: Wolfhard Hornburg
Lage der Gemeinde Grammentin im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
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Über dieses Bild

Grammentin ist eine Gemeinde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Sie liegt nordwestlich von Neubrandenburg. Sie gehörte bis zum 31. Januar 2004 dem Amt Stavenhagen-Land und seit dessen Fusion mit der Stadt Stavenhagen dem Amt Stavenhagen an, das seinen Verwaltungssitz in der Reuterstadt Stavenhagen hat.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grammentin liegt etwa sieben Kilometer nördlich von Stavenhagen und 14 km östlich von Malchin, östlich des Kummerower Sees. Die Bundesstraße 194 verläuft westlich der Gemeinde. Die Gemeinde befindet sich am Rande des Malchiner Beckens, einer glazialen Rinne, die während des pommerschen Stadiums der Weichseleiszeit durch Schmelzwasser unterhalb des Eises ihre heutige Form erhielt. Die Hälfte des Gemeindegebietes ist bewaldet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grammentin ist ein langgestrecktes Straßendorf, welches sich in den vergangenen 100 Jahren kaum verändert hat. Sehenswert sind die Dorfkirche Grammentin, die ehemalige Mühle, das alte Feuerwehrhaus und der bekannte Kunsthof des Malers und Grafikers Günter Horn, dem letzten lebenden Schüler Otto Nagels, der den Kunsthof und das Dorf durch seine jährlich stattfindenden Kunstfeste und Lesungen bis ins Ausland unter Künstlern und Kunstfreunden bekannt machte.[2]

An dem Sägewerk ist das größte Wandbild Mecklenburg-Vorpommerns zu sehen. Es wurde im Jahr 1999 vom dort ansässigen Günter Horn gemalt und von weiteren befreundeten Künstlern unterstützt, wie z. B. dem verstorbenen Maler und Grafiker Harry Lüttger, dem der Goethepreis der Stadt Berlin verliehen wurde, sowie kunstinteressierten Helfern aus dem Dorf. Weitere sehenswerte Fassadenbilder und Kunstobjekte im Ort, wie der Skulpturenpark und die „Straße der Besten“, die wiederum direkt zum Kunsthof des Malers führen, sind ebenfalls in der Zeit entstanden.[3][4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2016 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. www.kummerower-see-suchmaschine.de Grammentin in der Datenbank Raum Kummerower See
  3. Archivlink (Memento des Originals vom 23. Dezember 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.orte-in-mv.de
  4. http://www.guenter-horn.de