Gransebieth

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Gransebieth führt kein Wappen
Gransebieth
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gransebieth hervorgehoben
Koordinaten: 54° 4′ N, 12° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Rügen
Amt: Recknitz-Trebeltal
Höhe: 14 m ü. NHN
Fläche: 23,36 km²
Einwohner: 571 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 24 Einwohner je km²
Postleitzahl: 18513
Vorwahl: 038334
Kfz-Kennzeichen: VR, GMN, NVP, RDG, RÜG
Gemeindeschlüssel: 13 0 73 033
Adresse der Amtsverwaltung: Karl-Marx-Straße 18
18465 Tribsees
Webpräsenz: www.recknitz-trebeltal.de
Bürgermeisterin: Ute Lachmann (CDU)
Lage der Gemeinde Gransebieth im Landkreis Vorpommern-Rügen
Rostock Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Rostock Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Vorpommern-Greifswald Altenpleen Groß Mohrdorf Groß Mohrdorf Groß Mohrdorf Klausdorf (bei Stralsund) Kramerhof Preetz (bei Stralsund) Prohn Saal (Vorpommern) Barth Divitz-Spoldershagen Fuhlendorf (Vorpommern) Fuhlendorf (Vorpommern) Fuhlendorf (Vorpommern) Fuhlendorf (Vorpommern) Karnin (bei Barth) Kenz-Küstrow Löbnitz (Vorpommern) Lüdershagen Pruchten Saal (Vorpommern) Trinwillershagen Bergen auf Rügen Buschvitz Garz/Rügen Gustow Lietzow Parchtitz Patzig Poseritz Ralswiek Rappin Sehlen Ahrenshoop Born a. Darß Dierhagen Prerow Wieck a. Darß Wustrow (Fischland) Franzburg Glewitz Gremersdorf-Buchholz Millienhagen-Oebelitz Papenhagen Richtenberg Splietsdorf Velgast Weitenhagen (Landkreis Vorpommern-Rügen) Wendisch Baggendorf Elmenhorst (Vorpommern) Sundhagen Wittenhagen Baabe Gager Göhren (Rügen) Lancken-Granitz Middelhagen Sellin Thiessow Zirkow Groß Kordshagen Jakobsdorf Kummerow (bei Stralsund) Lüssow (bei Stralsund) Lüssow (bei Stralsund) Neu Bartelshagen Niepars Pantelitz Steinhagen (Vorpommern) Wendorf Zarrendorf Altenkirchen (Rügen) Breege Dranske Glowe Lohme Putgarten Sagard Wiek (Rügen) Bad Sülze Dettmannsdorf Deyelsdorf Drechow Eixen Grammendorf Gransebieth Hugoldsdorf Lindholz Tribsees Ahrenshagen-Daskow Schlemmin Ribnitz-Damgarten Semlow Altefähr Dreschvitz Dreschvitz Gingst Hiddensee Kluis Neuenkirchen (Rügen) Neuenkirchen (Rügen) Rambin Samtens Schaprode Schaprode Trent (Rügen) Ummanz (Gemeinde) Ummanz (Gemeinde) Ummanz (Gemeinde) Binz Grimmen Marlow Putbus Putbus Sassnitz Stralsund Stralsund Süderholz Zingst Zingst ZingstKarte
Über dieses Bild

Gransebieth ist eine Gemeinde im Süden des Landkreises Vorpommern-Rügen im Land Mecklenburg-Vorpommern und gehört zum Amt Recknitz-Trebeltal.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gransebieth liegt in einer Niederung, etwa acht Kilometer südwestlich von Grimmen und etwa zwölf Kilometer südöstlich von Tribsees. Die Trebel bildet die Nordgrenze und der Ibitzgraben, welcher hier in die Trebel mündet, die Westgrenze der Gemeinde. Der Winkel zwischen beiden Wasserläufen bei Zarrentin ist bewaldet. Es gibt keine größeren Seen im Gemeindegebiet.

Die durch das Gemeindegebiet führende A 20 ist über die Anschlussstelle Grimmen-West (ca. 5 km) zu erreichen.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsteile der Gemeinde sind:

  • Brönkow
  • Gransebieth
  • Kirch Baggendorf
  • Zarrentin

Die Gemeinde war bis 1952 Teil des Landkreises Grimmen und gehörte danach bis 1994 zum Kreis Grimmen im Bezirk Rostock.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gransebieth gehörte bis zum 17. Jahrhundert zum Herzogtum Pommern. Nach dem Dreißigjährigen Krieg bis 1815 gehörte die Gegend zu Schwedisch-Pommern und danach zur preußischen Provinz Pommern.

Kirch Baggendorf wurde ab dem Ende des 12. Jahrhunderts durch deutsche Siedler besiedelt. Baggendorf selbst wurde erstmals 1242 urkundlich erwähnt. Vermutlich bauten im 13. Jahrhundert um 1240 die Zisterziensermönche die Kirche Kirch Baggendorf aus Feldsteinen und ergänzten sie im 14. oder 15. Jahrhundert durch den Turm. Im 13. Jahrhundert besaß der Ritter Egertus Bekendorpe das Rittergut, dass im 19. Jahrhundert die Familie Bodinus erwarb. Nach 1945 waren im Gutshaus die russische Kommandantur, danach Flüchtlinge und später auch eine Verkaufsstelle untergebracht sowie ab 1972 die Schule.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mahnmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ehrenfriedhof im Ortsteil Kirch Baggendorf für vier unbekannte sowjetische Kriegsgefangene, die von dem als grausam bekannten Gutsbesitzer zu Tode geprügelt wurden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gransebieth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2014 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).