Grasausläuten

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Grasausläuterumzug in Terfens in den 1930er Jahren

Als Grasausläuten werden als Brauchtum betriebene Lärmumzüge mit Glocken, Schellen und Peitschenknallen in der Zeit des Viehauftriebs und Weidebeginns rund um den Georgstag (23. April) in Tirol genannt.

Grasausläuten, bei welchem Kinder im Frühjahr in Lärmumzügen mit Glocken und Schellen symbolisch einen Winter austreiben, ist als Brauchtum bis heute im Zentralraum Tirol bekannt.

Im Karwendel in Tirol rund um Schwaz wird das Grasauläuten noch gepflegt, wie es früher war. In Schwaz selbst rücken Mitglieder der Schützen als Grasausläuter aus.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Grasausläuten im Karwendel. Abgerufen am 30. November 2015.