Grazer AK

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GAK
Vereinslogo
Name Grazer Athletiksport Klub
Vereinsfarben Rot, Weiß
Gegründet 14. Juli 1902 Wiederrichtung: 3. November 1945
Vereinssitz Graz
Abteilungen Fußball, Tennis, Basketball, Wasserspringen
Vorsitzender Michael Ruckenstuhl
Homepage gak-stammverein.at
GAK (Fußballsektion)
Logo GAK 1902
Basisdaten
Name GAK 1902, Grazer Athletiksport Klub - Fußball
Sitz Graz, Österreich
Gründung 18. August 1902 1. Fußballtraining
20. Dezember 2012 Neugründung Fußballsektion
März 2014 Eingliederung in den Stammverein
Farben rot-weiß
Vorstand Harald Rannegger
Website grazerak.at
Erste Mannschaft
Cheftrainer David Preiß
Spielstätte Sportzentrum Graz-Weinzödl
Plätze 2.500
Liga Regionalliga Mitte
2017/18 1. Platz (Landesliga)
Heim
Auswärts

Der Grazer Athletiksport Klub (abgekürzt GAK, seltener – und eigentlich unüblich – Grazer AK) ist ein Grazer Sportverein. Er wurde im Jahr 1902 als Fußballverein gegründet. Durch diese Sektion erlangte er internationale sowie v. a. im Tennis, der Leichtathletik und im Schwimmsport nationale Bekanntheit. Aus dem Fußballverein entstand durch weitere Sektionen schnell ein Allroundsportverein, der im Laufe seiner Geschichte Meisterschaftserfolge in insgesamt 14 Sportarten zu verzeichnen hatte.

Zweigvereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1975/77 wurden alle Sektionen vom Stammverein direkt geführt. Danach wurden sie in einzelne Vereine ausgegliedert; der Stammverein hat seitdem nur mehr eine Verwaltungsfunktion. Zurzeit gibt es folgende Vereine, die den Namen GAK aufgrund von Gestattungsverträgen führen dürfen:[1]

  • Grazer Athletiksport Klub-Stammverein, kurz GAK-Stammverein
    1902 entstanden, 1945 Neugründung, bis 1975/77 führte der Gesamtverein alle Sektionen (ZVR-Zahl: 768300052, 3. November 1945)
  • Grazer Athletiksport Klub-Tennis, kurz GAK-Tennis
    (ZVR-Zahl: 390954616, 16. Juli 1975), Tennis wird seit 1902/03 betrieben
  • GAK, Grazer Athletiksport Klub-Fußball, kurz GAK oder GAK-Fußball
    (ZVR-Zahl: 467034528, 7. März 1977), Spielbetrieb aufgrund Konkurs eingestellt
  • GAK 1902, Grazer Athletiksport Klub-Fußball, kurz GAK 1902
    (ZVR-Zahl: 805567199, 20. Dezember 2012), 2014 in den Stammverein eingegliedert
  • Grazer Athletiksport-Klub Juniors, kurz GAK-Juniors
    (ZVR-Zahl: 153434814, 29. Oktober 2012), 2012 in den Stammverein eingegliedert
  • Grazer Athletiksport-Klub Kangoroos-Klub, kurz GAK-Kangoroos oder GAK-Basketball
    (ZVR-Zahl: 431747526, 23. März 1977), Basketball wird seit 1950 betrieben
  • Grazer Athletiksport Klub-Wasserspringen, kurz GAK-Wasserspringen oder GAK-Diving
    (ZVR-Zahl: 957751564, 2. März 1994 – bis dahin offenbar einzig aktive Sektion des Stammvereins), seit 1911 betrieben
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Geschichte der GAK-Fußballsektion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1902 – 1944: Hintergründe, Gründungs-Mythos, Anfangsjahre, steirischer Serienmeister und 1. österreichweiter Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meisterschaftsplatzierungen 1920 – 1944
Saison Liga Platz Bemerkungen
1920/21 steirische Liga 02. zumeist als 1. Klasse bezeichnet
1921/22 steirische Liga 01. (inoffizieller) Landescup-Sieger
1922/23 steirische Liga 02. Errichtung Westtribüne
1923/24 steirische Liga 01. erste offizielle Meisterschaft
1925 steirische Liga 02.
1926 steirische Liga 01.
1927 steirische Liga 01. Landescup-Sieger?, 25jähriges Vereinsjubiläum
1928 steirische Liga 01.
1928/29 steirische LIga 01. österreichischer Amateurstaatsmeister
1929/30 steirische Liga 01.
1930/31 steirische Liga 01. österreichischer Vize-Amateurstaatsmeister
1931/32 steirische Liga 01. österreichischer Amateurstaatsmeister, Finalist Landescup
1932/33 steirische Liga 01. österreichischer Amateurstaatsmeister
1933/34 steirische Liga 02. Installierung Flutlichtanlage (Fa. Friebe!)
1934/35 steirische Liga 05. Finalist Landescup
1935/36 steirische Liga 02. Finalist Landescup
1936/37 steirische Liga 04.
1937/38 steirische Liga 05.
1938/39 Bezirksklasse Süd 05. Tschammerpokal 1. Zwischenrunde
1939/40 Bezirksklasse Süd 04. Tschammerpokal 3. Zwischenrunde
1940/41 Gauliga Steiermark 03. Tschammerpokal 2. Hauptrunde
1941/42 Gauliga Steiermark 0? keine Platzierung eruierbar, Tschammerpokal 1. Vorrunde
1942/43 Gauliga Steiermark Gruppe A 04.[2] Semifinale Gaupokal
1943/44 Gauliga Steiermark Gruppa A 03. Achtelfinale Gaupokal
Gründungsmythos 18. August 1902: Am Geburtstag „seiner allerhöchsten Maejestät“, Kaiser Franz Josef I., wurde demgemäß der Grazer Athletiksport Club aus der Taufe gehoben – das erste Fußballtraining des neuen Klubs fand auch an diesem höchsten Feiertag in der k. u. k. Monarchie statt. Die offizielle Gründung des Vereins aber bereits am 14. Juli

Im Jahr 1893 brachte der Medizinstudent Georg-August Wagner den Fußballsport von Prag nach Graz. Eine Gruppe von Allroundsportlern (Turner, Radfahrer und Bergsteiger) des Techniker Alpenklubs, die in Graz studierten, fand gefallen am Fußballsport. Im Zuge dieser Entwicklung fand im März 1894 in Graz das erste Fußballspiel nach Associations-Regeln auf dem Gebiet des heutigen Österreich auf dem noch heute existierenden Platz der Landesturnhalle im Grazer Stadtpark statt. Obwohl die Bevölkerung wenig bis gar kein Verständnis für diese neue Sportart zeigte, fand der Fußball nach und nach auch bei Mittelschülern Anklang und es bildeten sich „Gassenmannschaften“. Um den Lehrern nicht Anlass zu Ärgernis zu geben, wurden von den Mittelschülern sogar Decknamen für die Zeitungsberichte verwendet.

Als im Jahr 1902 eine Gruppe Mittelschüler um Carl Markel dem Akademischen Sportverein (ASV) als Fußballspieler beitreten wollte, kam es zu Unstimmigkeiten von Seiten der Akademiker. Es folgte ein Vergleichsspiel, das die Schüler mit 4:1 höchstwahrscheinlich gegen eine Nachwuchsmannschaft des ASV gewannen. In Folge wollten die Schüler dem ASV beitreten. Allerdings ließen die Statuten des ASV nur den Beitritt von Studenten bzw. Akademikern zu. Daher wurde die Gründung eines eigenen Vereines – des Grazer Athletiksport-Clubs – in Angriff genommen.[3] Bereits zu Ostern 1902 wurden die ersten Satzungen für einen Allroundsportverein ausformuliert und am 20. Juni 1902 von einem Proponentenkomitee bei der Statthalterei eingereicht.[4] Am 18. August 1902 – zum Geburtstag Kaiser Franz Josephs I., dem höchsten Feiertag dieser Zeit – fand dann das erste offizielle Training des neuen Vereins statt. Bei der Namensgebung für den Grazer Athletiksport-Club (das „K“ wurde damals noch als „C“ geschrieben) diente der Wiener Athletiksport Club, der als Allroundverein damals in Österreich führend war, als Vorbild. Dazu ein Originalzitat aus einem späteren Zeitungsinterview von Vereinsgründer Karl Markel: "Im Jahr 1902 wurde am 9. [}sic!] August der Grundstein für den Grazer Allroundsportklub gelegt, wobei der Wiener Athletiksportklub, der als Allroundverein damals in Österreich führend war, als Vorbild diente."[5] Die konstituierende Sitzung fand allerdings schon am 21. Juli statt[6] und die Nicht-Untersagung der Vereinsgründung durch die k. k. Statthalterei erfolgte bereits am 14. Juli 1902. Der 18. August 1902 bleibt somit ein Mythos, der freilich über Jahrzehnte hinweg, v. a. durch die Jubliäumsschrift "25 Jahre GAK" 1927, gerne befeuert wurde.[7][8]

Als Vereinsplatz wurde ein Areal zwischen Körösistraße und Mur im Bezirk Geidorf ausersehen, das für die folgenden 103 Jahre Heimstätte sein sollte. Besitzer war das Ältere Grazer Bäcker-Mühlkonsortium. Der GAK-Platz (später Casino-Stadion GAK) war gefunden. Gespielt wurde anfänglich gegen die Kontrahenten vom ASV. Das erste internationale Vergleichsspiel fand, bereits auf eigener Heimstätte, gegen den FC Ödenburg statt (4:1-Erfolg des GAK). 1905 bekam man mit den London Pilgrims erstmals Besuch vom Fußball-Mutterland. Der Platz wurde mit der Zeit für die leichtathletischen Bewerbe adaptiert, u. a. gab es 1913 den Einbau einer elektrischen Zeitnehmung[9], dazu wurde auch am Ostteil des Platzes eine Holztribüne errichtet, die erst 1969 durch einen Neubau ersetzt wurde. Auch die Anlagen für die Tennissektion entstanden in dieser Zeit. Heute wird lediglich noch das Areal der Tennissektion, seit 1986 um eine Tennishalle erweitert, genutzt.

1911 zählte der GAK zu den Gründungsmitgliedern des Deutsch-Alpenländischen Fußballverbandes und stellte mit Eduard Krodemansch auch gleich den ersten Obmann, später u. a. Hermann Krauth und Franz Ircher (1934 – 38, 1949 – 51). Die erste große Bewährungsprobe des Vereins war der erste Weltkrieg, durch den der Sportbetrieb in weiten Teilen eingestellt und zu befürchten war, dass auch die eigene Sportstädte für andere Zwecke verwendet wird. Anekdotisch berichtet Vereinsgründer Roman Posch später anlässlich des 25jährigen Vereinsbestandes über die Ereignisse.[10][11][12]

Zunächst war der Grazer (Herbst-)Messepokal (1906 – 1911, 1913, 1914, 1924, 1925), den die Athletiker vier Mal gewannen, der wichtigste Wettbewerb. Meisterschaftsbetrieb im heutigen Sinn gab es anfangs nur für zweitklassige Vereine (1912 – 1914, 1919), ehe 1920/21 die erste steirische Meisterschaft (meist als 1. Klasse bezeichnet) eingeführt wurde. Wobei die ersten drei Austragungen noch inoffiziell waren und die Mannschaften mehr oder weniger aus Graz und Umgebung stammten. Erst ab 1923/24 gab es eine gesamtsteirische Meisterschaft (1925 bis 1928 als Jahresmeisterschaft).

In den Jahren 1922, 1924 sowie zwischen 1926 und 1933 wurde der GAK jeweils Steirischer Meister. 1929, 1932 und 1933 holte man mit dem Österreichischen Amateurstaatsmeister die ersten nationalen Titel in die Steiermark und ist Rekordmeister dieses ersten österreichweiten Fußballwettbewerbs.[13] Überregionale Aufmerksamkeit erfuhr man durch den jungen Torhüter Rudi Hiden. Dieser wechselte 1927 vom GAK zum ehemaligen Namensgeber und damaligen Spitzenklub Wiener AC. Er wurde der erste ÖFB-Nationalspieler aus der Steiermark und kurz darauf zum Tormann des Wunderteams.[14]

Sehr früh waren die Rotjacken ein gerne gesehener Gast im Ausland, insgesamt kam man so auf eine stattliche Anzahl von gut 150 Freundschaftsspielen bis 1945, aber auch in der Nachkriegszeit gab es immer wieder Auslandstourneen. Erst in den 1970er-Jahren ging diese Ära zu Ende. Bereits 1914 führte eine erste große Reise nach Split, in den 1920er- und 30er-Jahren u. a. nach Italien[15], auf den Balkan, Nordafrika, Polen. 1954 gab es eine große Fernosttournee, allerdings mit dem Wertmutstropfen der schweren Verletzung von Stefan Kölly, der daraufhin seine Karriere beenden musste. Weitere Ziele waren u. a. die britischen Inseln, Israel, Algerien oder der Sudan.

Mitte der 1930er-Jahre war es allerdings mit der Dominanz der Roten im steirischen Fußball vorbei und der Verein musste sich mit Plätzen im vorderen Mittelfeld der steirischen Liga begnügen. 1944 musste wegen der Kriegswirren der Spiel- und Meisterschaftsbetrieb eingestellt werden.[16] Zum Thema Antisemitismus, den "Arier"-Paragraphen, die Rolle im dritten Reich und den daraus erwachsenden Problemen bei der Wiedergründung nach Kriegsende gibt es hier Dokumente, die versuchen etwas Licht in diesen dunklen Teil der Vereinsgeschichte zu bringen.[17][18][19] Insgesamt war die Situation bei einem Mehrspartenverein wohl ambivalent, bekannt ist, dass z. B. die Handballer und Leichtathleten regimetreuer waren als andere Sektionen. Über das Verhalten der GAK-Fußballsektion gibt die Publikation Erst der Verein, dann die Partei[20] Auskunft.[21]

1945 – 1974: Neubeginn, 23 Jahre durchgehend erstklassig, zum ersten Mal Europa-Cup – Goldene Jahre & Zwangsabstieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meisterschaftsplatzierungen 1946 – 1974[22]
Saison Liga Platz Bemerkungen
1945/46 Landesliga 04.
1946/47 Landesliga 05. Finalist Landescup
1947/48 Landesliga 05. Finalist Landescup
1948/49 Landesliga 03. Gründung Staatsliga
1949/50 Landesliga 03. Aufstieg in neu gegründete Staatsliga B
1950/51 Staatsliga B 02. Aufstieg in Staatsliga A, Adaptierung Stadion Körösistraße
1951/52 Staatsliga A 06. als Aufstieger direkt bester Bundesländer-Verein
1952/53 Staatsliga A 07. 50jähriges Vereinsjubiläum
1953/54 Staatsliga A 04. große Fernosttournee
1954/55 Staatsliga A 08.
1955/56 Staatsliga A 07.
1956/57 Staatsliga A 06.
1957/58 Staatsliga A 05. Teilnahme Alpenpokal 1958
1958/59 Staatsliga A 07. Cup-Semifinale
1959/60 Staatsliga A 10.
1960/61 Staatsliga 05. Cup-Semifinale, 3 Regionalligen als 2. Leistungsstufe
1961/62 Staatsliga 07. Cupfinale, International-Football-(Rappan-)Cup, weiterer Stadion-Ausbau
1962/63 Staatsliga 09. Europacup
1963/64 Staatsliga 06. Sieger 1. Grazer Hallenturnier
1964/65 Staatsliga 10. Messestädte-Cup
1965/66 Nationalliga 10.
1966/67 Nationalliga 09.
1967/68 Nationalliga 06. Cupfinale
1968/69 Nationalliga 10. Europacup, Neubau Osttribüne
1969/70 Nationalliga 13.
1970/71 Nationalliga 11. alle aktiven Mannschaftssportarten des GAK in der jeweils höchsten österreichischen Liga
1971/72 Nationalliga 08. Mitropacup, bis 1974 Spiele größtenteils im Bundesstadion Liebenau
1972/73 Nationalliga 03. bis dahin beste Meisterschaftsplatzierung
1973/74 Nationalliga 12. Europapokal, Gründung Bundesliga (10er-Liga); Zwangsabstieg
Stellvertretend für viele Spieler aus dem ehemaligen Jugoslawien: Bernhard Vukas spielte von 1963 bis 1965 in der Körösistraße

Nach der Wiedererrichtung des Vereins nach Kriegsende nahm man den Spielbetrieb wieder auf und konnte sich schnell bis 1951 in die höchste Österreichische Spielklasse, der damaligen Liga A hocharbeiten. In der ersten Saison wurde der GAK als Sechster bestes Bundesländerteam hinter den Wiener Großklubs. 1952 stellte der Verein mit Stefan Kölly und Paul Halla die ersten Aktiven für die Österreichische Fußballnationalmannschaft nach 1945. In der Folge etablierte sich der Klub in der höchsten Spielklasse. 1962 wurde erstmals das Cupfinale erreicht, in dem man aber der Wiener Austria unterlag. Der Lohn war jedoch, erstmals als Verein außerhalb Wiens, für den Europa-Cup spielberechtigt zu sein. Im Europacup der Cupsieger (Austria Wien wurde auch Meister und trat daher im Meistercup an) wurde man allerdings in der ersten Runde vom dänischen Vertreter B 1909 Odense aus dem Wettbewerb geworfen.

Im Jahr 1963 landete man einen „Sensationstransfer“, als man das Idol des ägyptischen Fußballs, Saleh Selim, für die Frühjahrssaison verpflichtete. Im selben Jahr nahm mit Wilhelm Huberts ein ehemaliger Athletiker als erster Österreicher an der Deutschen Bundesliga teil. Bei der erstmaligen Teilnahme am Messestädte-Cup schied man 1965 gegen den NK Zagreb aus. 1968 folgte der zweite Einzug ins Cup-Finale, in dem es eine Niederlage gegen Rapid gab. Wie bereits 1962 war der GAK dennoch an der Teilnahme im Pokalsiegerbewerb berechtigt, in dem er am niederländischen Titelträger ADO Den Haag mit Trainer Ernst Happel scheiterte. 1973 wurde mit Rang 3 in der mittlerweile Nationalliga genannten höchsten Spielklasse die bis dato beste Platzierung der Klubgeschichte und gleichzeitig erstmals der UEFA-Cup erreicht, es kam zu einem knappen Erstrunden-Ausscheiden gegen Panachaiki Patras. 1974 folgte der Zwangsabstieg in die Zweitklassigkeit, nachdem der ÖFB die Bundesliga mit zehn Teilnehmern beschlossen hatte, zu der neben den beiden großen Wiener Vereinen nur je ein Verein aus jedem Bundesland zugelassen wurde. Der GAK stieg als Zweitligameister jedoch umgehend wieder auf.

1975 – 1994: Bundesliga, erster Cup-Sieg, Rückkehr auf den eigenen Platz und erneuter Abstieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meisterschaftsplatzierungen 1975 – 1994[22]
Saison Liga Platz Bemerkungen
1974/75 Nationalliga (2. Liga) 01. sofortiger Wiederaufstieg ins Oberhaus, alle Spiele im Stadion Körösistraße
1975/76 Bundesliga 09. bis 1986 alle Spiele im Bundesstadion Liebenau
1976/77 1. Division 08. Fußballsektion eigenständiger Zweigverein
1977/78 1. Division 06. Gruppensieg Inter(toto)cup, 75jähiges Vereinsjubiläum
1978/79 1. Division 09.
1979/80 1. Division 04. Sieger Grazer Hallenturnier
1980/81 1. Division 05. Cupsieg
1981/82 1. Division 03. Europacup,
1982/83 1. Division 07. Europacup, Cup-Semifinale, Ligareform (16er-Liga), Sieger Grazer Hallenturnier
1983/84 1. Division 08.
1984/85 1. Division 10. Finalist Grazer Hallenturnier
1985/86 Oberes Playoff 06. Ligareform: zwei 12er-Ligen mit Playoff-System
1986/87 Mittleres Playoff 03. Rückkehr ins Stadion Körösistraße (Casino-Stadion GAK), Sieger Grazer Hallenturnier
1987/88 Oberes Playoff 07.
1988/89 Oberes Playoff 07.
1989/90 Mittleres Playoff 07. Abstieg in die 2. Division
1990/91 Unteres Playoff 01.
1991/92 Mittleres Playoff 08. Meister der 2. Divison (kein Aufstieg), Cup-Semifinale
1992/93 Mittleres Playoff 04. Finalist Grazer Hallenturnier
1993/94 2. Bundesliga 03. Ligareform, Cup-Semifinale, Finalist Grazer Hallenturnier
Werner Gregoritsch sorgte beim GAK für große Erfolge: 1976 war er als mehrfacher Torschütze maßgeblich am österreichischen Juniorenmeistertitel beteiligt und im Jahr 2000 als Trainer für den zweiten Cupsieg

Im Jahr 1975 nahm man also neuen Anlauf im Oberhaus. 1976 stellte sich in einem anderen Bereich ein erster, großer Erfolg ein. Die GAK-Junioren unter wurden unter der Leitung des legendären Alfred Kleißner und Alfred Kutschera, von 1964 bis 1986 Chef der GAK-Jugendabteilung, österreichischer Meister.[23] Matchwinner des Finales war übrigens Werner Gregoritsch, später ein erfolgreicher GAK-Cheftrainer und im Moment österreichischer U21-Teamchef. Im Kader war u. a. auch Gerhard Steinkogler, der 1979 zu Werder Bremen wechselte und für den Verein den bis dahin größten Transfererlös in Österreich mit 5,5 Mio. Schilling einbrachte. Steinkogler wechselte nach einer enttäuschenden Zeit in Bremen zurück in die österreichische Bundesliga (Austria Wien, SSW Innsbruck, Vienna), zwischen 1983 und 1986 spielte er dann auch wieder für seinen Stammverein.

Das 2009 wiederverwendete GAK-Logo aus den 1980er-Jahren (um den Schriftzug 1902 ergänzt)

Nach Wiener Vorbild wurde 1976 und dann von 1978 bis 2005 ein weihnachtliches Hallenturnier in der Eishalle Graz-Liebenau ausgetragen (die letzte beiden Veranstaltungen fanden dann in der Grazer Stadthalle statt). Die Rotjacken drangen insgesamt 12 Mal ins Finale vor und blieb sechs Mal siegreich. Bereits 1965 gab es ein erstes Turnier in der damals neuen Union-Halle, dass auch der GAK gewinnen konnte.

In der Bundesliga war man nach einigen durchwachsenen Jahren Ende 1979 ganz vorne mit dabei, der Vizemeistertitel wurde 1980 nur knapp verpasst. 1981 folgte dann der erste große Erfolg im Profifußball: Nachdem man SV Chemie Linz, FK Austria Wien, SK Rapid Wien sowie FC Wacker Innsbruck im Pokalbewerb geschlagen hatte, gewann der GAK das Cupfinale gegen Austria Salzburg und war damit der erste steirische Verein, der sich einen nationalen Titel im Profifußball auf die Fahnen heften konnte.[24] Im Europacup der Cupsieger nahm man somit erstmals als „echter“ Titelträger teil, aber gegen den Titelverteidiger Dinamo Tiflis (das Auswärtsspiel wurde vor 70.000 Zuschauern ausgetragen) waren die Rotjacken chancenlos. 1982 erreichte man wieder einen dritten Platz, schied aber erneut in der ersten Runde gegen den Rumänischen Vertreter aus Hunedoara aus.

1986 erfolgte die Rückkehr auf den eigenen Platz, mit einem neuem Klubhaus und einer neuen Südtribüne für 3.000 Stehplätze und Business-Logen. Dazu wurde die bestehende Westtribüne (an der Murseite) um einen Stehplatzbereich erweitert und hinter dem Nordtor ein Trainingsplatz errichtet. Allerdings war das Kapitel des so genannten "Casino-Stadion GAK" 1997 auch schon wieder beendet.

1990 stieg der GAK erneut aus dem Oberhaus ab, diesmal verblieb man für fünf Saisonen in der Zweitklassigkeit.[25]

1995 – 2006: Aufstieg, Nachwuchsarbeit und die großen Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meisterschaftsplatzierungen 1995 – 2006[22]
Saison Liga Platz Bemerkungen
1994/95 2. Bundesliga 01. Aufstieg in 1. Bundesliga
1995/96 1. Bundesliga 04. Cup-Semifinale, Sieger Grazer Hallenturnier
1996/97 1. Bundesliga 05. Europacup, Spiele größtenteils im Alpenstadion Kapfenberg, Finalist Grazer Hallenturnier
1997/98 1. Bundesliga 03. bis 2007 alle Spiele im neugebauten Liebenauer Stadion, Intertotocup, Finalist Grazer Hallenturnier
1998/99 Bundesliga 03. Europacup, Sieger Grazer Hallenturnier
1999/00 Bundesliga 07. Europacup, 2. Cupsieg, Supercup-Sieg, Finalist Grazer Hallenturnier
2000/01 Bundesliga 03. Europacup
2001/02 Bundesliga 03. Europacup, 3. Cupsieg, 2. Supercup-Sieg, 100jähriges Vereinsjubiläum (u. a. Spiel gegen Real Madrid)
2002/03 Bundesliga 02. Europacup
2003/04 Bundesliga 01. erster Meistertitel in der Vereinsgeschichte, 4. Cupsieg (= "Double"), Finalist Supercup, Europacup
2004/05 Bundesliga 02. Europacup, Cup-Semifinale, Eröffnung Trainingszentrum Weinzödl, Abriss Stadion Körösistraße
2005/06 Bundesliga 06. Europacup
Der Deutsche Hans-Ulrich Thomale, und nicht der Tscheche Vaclav "Wenzel" Halama, wurde 2002 zum Jahrhundert-Trainer des GAK gewählt: durch ihn stieg die Mannschaft nach fünf Jahren Zweitklassigkeit in das Fußball-Oberhaus auf. Mit Halama gewann der GAK 1981 den ersten Cuptitel

Im Jahr 1995 nahm man als Meister der 2. Bundesliga wieder an der 1. Bundesliga teil, als Aufsteiger sicherte sich man mit Rang 4 gleich einen UEFA-Cup-Platz. Diesmal überstand man erstmals auch die erste Runde (2. Qualifikationsrunde), warf in der ersten Hauptrunde ebenfalls den Gegner aus dem Bewerb, um sich mit einem großen Verein des europäischen Klubfußballs und späteren Finalisten Inter Mailand konfrontiert zu sehen. Man schied zwar knapp aus, hatte jedoch für Furore gesorgt und sich mit diesem Ereignis wieder zurückgemeldet. Zudem konnte der junge Torhüter Alexander Manninger in den Duellen gegen die Italiener dermaßen überzeugen, dass ihm gelang, woran mit Rudi Hiden in den frühen 1930er-Jahren einer seiner Vorgänger gescheitert war: ein Transfer zum FC Arsenal und erster Österreicher in der obersten englischen Spielklasse. 1997 war der GAK für den Weltmeister von 1990 und bisherigen Co-Trainer des FC Bayern München, Klaus Augenthaler, die erste Station als Chefcoach. Unter Augenthaler erreichte man 1998 und 1999 jeweils den dritten Platz. Die Teilnahme am Europa-Cup wurden zur Regelmäßigkeit. Im Jahr 2000 wurde der GAK erneut Cupsieger (wieder gegen die damalige Austria Salzburg); erstmals konnte man auch den Supercup (gegen den amtierenden Meister FC Tirol) nach Graz holen.

2001 erhielt der Klub – neben Austria Wien und Admira-Wacker – für seine Jugendausbildung (einer Kooperation mit der HIB Liebenau) den Akademie-Status. Einige bekannte Spieler, auch in der deutschen Bundesliga tätig, entstammen dieser Kaderschmiede bzw. der Jugendabteilung, wie z. B. Zlatko Junuzović, Michael Gregoritsch, Valentino Lazaro oder Sergej Milinkovic-Savic.[26] Zwischen 1989/90 und 1995/96 gab es schon ein Bundesnachwuchszentrum (BNZ) unter dem Dach des GAK. Nach dem Zwangsabstieg in die 3. Liga verlor der Verein den Akademiestatus. Die Akademie wurde aber bis 2012 als selbständiger Verein weitergeführt und fungiert heute als "Fußballakademie Steiermark" unter der Führung des SK Sturm weiter.[27] Ein weiterer Baustein der intensiven Jugendförderung war die Führung einer zweiten Kampfmannschaft, den GAK-Amateuren, zunächst in Kooperation mit Flavia Solva, später mit dem Eggenberger Sportklub, die u. a. drei Vizemeistertitel in der Landesliga einbrachte (1997, 2005, 2006).

Mario Bazina - FK Austria Wien.jpg
Neben Franz Almer, Mario Tokic, Dieter Ramusch, Martin Amerhauser, Toni Ehmann und anderen eine große Stütze in den erfolgreichen frühen 2000er-Jahren: Mario Bazina. 2005 wurde er Fußballer des Jahres in Österreich und wechselte zum SK Rapid Wien

Zum 100. Vereinsgeburtstag im Jahr 2002 wurde man erneut Cup- und Supercupsieger. Gefeiert wurde übrigens mit einem Freundschaftsspiel gegen Real Madrid. Im Herbst wurde Walter Schachner als Trainer verpflichtet. Der Obersteirer führte die Mannschaft vom letzten Platz weg in die obere Tabellenregion und schlussendlich noch zum erstmaligen Vizemeistertitel. In der dritten Champions-League-Qualifikationsrunde für den Einzug in die Gruppenphase 2003 scheiterten die Rotjacken nur knapp an Ajax Amsterdam. Der GAK wurde 2004 schließlich erstmals österreichischer Fußballmeister. Zudem wurde man zum vierten Mal Österreichischer Cupsieger, holte also auch das Double. Roland Kollmann wurde in diesem Jahr mit 27 Toren auch noch Torschützenkönig, nachdem schon im Jahr davor Ronald Brunmayr, auch mit 27 Treffern, die Torjägerkanone gewinnen konnte.

Den größten internationalen Erfolg konnten die Rotjacken im Meisterjahr in der Qualifikation zur UEFA Champions League 2004 an der Anfield Road verbuchen. Nach einer 0:2-Heimniederlage in Graz wurde das Auswärtsspiel gegen den FC Liverpool mit 1:0 durch einen Treffer von Mario Tokić gewonnen. Der GAK war somit die erste und bis Sommer 2010 (UEFA-Cup, Aston Villa - Rapid Wien 2:3) auch die einzige österreichische Mannschaft, die in einem europäischen Bewerb ein Auswärtsspiel gegen eine englische Mannschaft gewonnen hatte. Für Spiele in der UEFA Champions League ist der Auswärtserfolg bei einem englischen Klub noch immer einzigartig. Außerdem sollte es die einzige Heimniederlage für den späteren Sieger der UEFA Champions League 2004/05 in jenem Bewerb bleiben.

Am 9. Jänner 2006 wurde Erfolgstrainer Walter Schachner vom damaligen Präsidenten Harald Sükar beurlaubt, Schachner wurde wenig später Trainer des TSV 1860 München. Nachfolger wurde der ehemalige Trainer von Austria Wien und SV Austria Salzburg, Lars Søndergaard. In der Saison 2005/06 verpasste man erstmals seit 1996/97 die Teilnahme an einem der europäischen Bewerbe.

Rekordnationalspieler des Vereins für Österreich ist René Aufhauser mit 25 Einsätzen für das ÖFB-Team im Zeitraum 2002 bis 2005. Insgesamt trugen 37 GAK-Spieler das österreichische Teamdress. Für eine andere Nationalmannschaft sind die 74 Länderspiele von Aleš Čeh für Slowenien die bestehende Rekordmarke. Rekordspieler des Vereins ist übrigens Walter Koleznik[28] mit 401 Spielen und Rekordtorschütze Wilhelm Sgerm mit 118 Toren. Beide sind, u. a. neben Torhüterlegende Savo Ekmecic[29], Josef Stering oder Zeljko Vukovic, natürlich auch Teil des Jahrhundert-Teams, das anlässlich des 100. Vereinsgeburtstages 2002 gewählt wurde[30]

2007 – 2012: Existenzkrise und Regionalliga Mitte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo zwischen 2007 und 2009 ohne Sponsornamen
Meisterschaftsplatzierungen 2007 – 2012[22]
Saison Liga Platz Bemerkungen
2006/07 Bundesliga 10. Zwangsabstieg in 3. Spielklasse (Regionalliga Mitte), Konkurs Nr. 1
2007/08 Regionalliga Mitte (3. Liga) 03. bis 2012 Spiele bis auf wenige Ausnahmen im Liebenauer Stadion, Konkurs Nr. 2
2008/09 Regionalliga Mitte (3. Liga) 02.
2009/10 Regionalliga Mitte (3. Liga) 05. Konkurs Nr. 3
2010/11 Regionalliga Mitte (3. Liga) 03.
2011/12 Regionalliga Mitte (3. Liga) 01. 2. Relegationsspiel um den Aufstieg in die 2. Liga 3:0 für TSV Hartberg strafverifiziert
2012/13 Regionalliga Mitte (3. Liga) n/b Konkurs Nr. 4 und am 30. Oktober Schließung des Spielbetriebs

Am 2. März 2007 meldete der GAK beim Grazer Handelsgericht Konkurs an, der Verein bezifferte seine Gesamtschulden mit 15,2 Millionen Euro.

Durch einen Strafabzug von 28 Punkten aufgrund der Verletzungen von Lizenzregeln und nicht eingehaltener Zahlungsvereinbarungen noch während der Frühjahrssaison 2006/07 war der Abstieg in die 2. Leistungsstufe nicht abzuwenden, nach sportlichen Kriterien wäre der FC Wacker Tirol abgestiegen.[31] Der Klub konnte wirtschaftlich durch die Annahme eines Zwangsausgleichsantrags mit einer 20-prozentigen Quote vorerst vor der Liquidation gerettet werden.

Nachdem der Lizenzantrag für die Saison 2007/08 in der zweitklassigen Ersten Liga in allen Instanzen verweigert worden war, war der GAK gezwungen, in der drittklassigen Regionalliga Mitte anzutreten. Diese Saison musste man aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Saison hauptsächlich mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs bestreiten; man erreichte mit einer stark verjüngten Mannschaft den 3. Platz.

Thomas Murg spielte von 2010 bis 2012 in der Regionalliga Mitte, bevor zu den Wiener Klubs Austria und Rapid in die Bundesliga wechselte

Im Frühjahr 2008 musste der Klub erneut Konkurs anmelden, der am 19. September 2008 mit einem Zwangsausgleich erneut positiv abgeschlossen wurde. In der Saison 2008/09 unterlagen die Roten im Titelrennen der Regionalliga Mitte dem TSV Hartberg bei Punktegleichstand mit einer um zwei Toren schlechteren Tordifferenz. Nachdem man im ganzen Frühjahr ungeschlagen geblieben war, besiegte man am vorletzten Spieltag auch den bisherigen Tabellenführer aus Hartberg. Vor 7.500 Zuschauern, was einen Zuseherrekord in Österreichs dritter Spielklasse bedeutet, gewann der GAK 2:0, um mit zwei Toren Vorsprung als Spitzenreiter in die letzte Runde zu gehen. Das Titelrennen war bis zum Schluss der beiden Partien (BW Linz – GAK und TSV Hartberg – SAK Klagenfurt) spannend. Bis zur 81. Spielminute waren die Grazer dem Titelgewinn näher, als sie in Linz mit 2:0 führten, der TSV Hartberg zuhause gegen die Klagenfurter mit 5:0 zwar ebenfalls führte, aber noch eine schlechtere Tordifferenz besaß. Die Entscheidung fiel ganz am Schluss beider Partien, als die Hartberger noch einen Treffer drauflegten und mit 6:0 gewannen, während die Grazer in der oberösterreichischen Landeshauptstadt kurz vor Abpfiff noch einen Gegentreffer hinnehmen mussten.

Nachdem in einer Generalversammlung am 20. November 2009 bekannt worden war, dass sich die Schulden des GAK auf 893.000 Euro beliefen, stand der Verein unmittelbar vor dem dritten Konkurs in drei Jahren.[32] Vier Tage später, am 24. November 2009, brachte die Steiermärkische Gebietskrankenkasse (GKK) aufgrund ausstehender Zahlungen von rund 200.000 Euro einen Konkursantrag gegen den Grazer AK ein;[33] der Verein konnte aber schon wie die beiden anderen Male zuvor durch einen Zwangsausgleich der Liquidation entgehen.[34]

Ausverkauftes Stadion Liebenau beim Relegationsspiel gegen den TSV Hartberg 2012

Als Folge verließen in der Winterpause viele Spieler den Verein und der Kader wurde mit Nachwuchsspielern aus der zweiten Kampfmannschaft aufgefüllt. Im Herbst noch im Titelkampf, erreichte die deutlich verjüngte Mannschaft am Ende der Saison 2009/10 den 5. Platz. In denselben Tabellenregionen befand man sich auch in der ersten Hälfte der Saison 2010/11, bis im November Peter Stöger als neuer Trainer verpflichtet wurde. Unter ihm startete die Mannschaft einen Lauf und setzte sich kurzzeitig an die Tabellenspitze. Erst in den letzten Runden verspielte man den Vorsprung und die LASK Juniors wurden Meister. Den Relegationsplatz holte sich aber der FC Blau-Weiß Linz, der auch in die Erste Liga aufstieg. Im folgenden Sommer wurde die Mannschaft gezielt verstärkt und Aleš Čeh neuer Trainer. Von Beginn an dominierte die Roten die Liga und sicherte sich schon fünf Runden vor Schluss den Meistertitel: Am 25. Spieltag besiegte man zuhause vor 4.500 Zuschauern den Tabellenzweiten Villacher SV mit 3:0, um mit 18 Punkten Vorsprung vorzeitig Meister zu werden. Damit hatte sich der GAK für die Relegation qualifiziert und spielte am 5. und 8. Juni nach dem Zwangsabstieg des LASK gegen den Tabellenletzten der Ersten Liga, den TSV Hartberg, um die Rückkehr in den österreichischen Profifußball. Zuhause erreichte man in der mit knapp 15.000 Zusehern ausverkauften UPC-Arena ein 0:0.[35] Auswärts kassierte man in der 76. Minute das 0:3, als Anhänger aus dem GAK-Sektor das Spielfeld stürmten und dadurch einen Spielabbruch herbeiführten.[36] Das Spiel wurde mit 3:0 für Hartberg gewertet, damit war der Aufstieg in den österreichischen Profifußball gescheitert.[37]

2012: Vierter Konkursantrag und Schließung des Spielbetriebes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 19. Oktober 2012 brachte der Verein den vierten Konkursantrag seit 2007 ein. Die Kreditschutzverbände erachteten die Weiterführungschancen als gering, vom Alpenländischen Kreditorenverband (AKV) hieß es, dass es beim GAK nach dem Zwangsabstieg in die Regionalliga nie zu einer Strukturanpassung an die Anforderungen eines Regionalligavereins gekommen wäre.[38] Masseverwalter Norbert Scherbaum brachte am 30. Oktober 2012 nach dem Ausbleiben der zweiten Hälfte der Fortführungskaution mit Zustimmung des letzten GAK-Präsidenten Benedikt Bittman einen Schließungsantrag beim Handelsgericht ein. Der Profibetrieb war bereits am Vortag eingestellt worden.[39][40][41]

11 Jahre nach Beginn der Ermittlungen soll 2019 seitens der Korruptionsstaatsanwaltschaft entschieden werden, ob gegen etwa 20 Funktionäre, darunter vier Ex-Vereinspräsidenten, in der Causa Anklage erhoben wird.

2013 – Gegenwart: Neuanfang als GAC, Aufnahme in Stammverein, Kooperation mit GAK-Juniors, Durchmarsch von 8. bis in 3. Liga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meisterschaftsplatzierungen ab 2013
Saison Liga Platz Bemerkungen
2013/14 1 Klasse Mitte A (8. Liga)[42] 01. Aufstieg in die Gebietsliga Mitte, alle Spiele im Sportzentrum Weinzödl
2014/15 Gebietsliga Mitte (7. Liga)[43] 01. Aufstieg in die Unterliga Mitte, Errichtung einer zusätzlichen Sitzplatztribüne
2015/16 Unterliga Mitte (6. Liga)[44][45] 01. Aufstieg in die Oberliga Mitte-West, 2. Kampfmannschaft Meister der 1. Klasse Mitte A und Aufstieg in die Gebietsliga Mitte
2016/17 Oberliga Mitte-West (5. Liga)[46][47] 01. Aufstieg in die steirische Landesliga, damit Meisterschaftstitel in allen Spielklassen, Semifinale Landescup
2017/18 Landesliga (4. Liga)[48][49] 01. Aufstieg in die Regionalliga Mitte, 2. Mannschaft Vizemeister Gebietsliga Mitte, Semifinale Landescup
2018/19 Regionalliga Mitte (3. Liga)[50] n/b Teilnahme am ÖFB-Cup (Viertelfinale gegen Austria Wien), 2019 weiterer Ausbau des Stadions in Weinzödl geplant
Das Gesicht der Rückkehr der Rotjacken: Seit der 1. Klasse Mitte A (8. Liga) spielt Gerald Säumel für den GAK 1902 – mittlerweile als Kapitän und in der Regionalliga-Mitte (3. Liga)

Im Dezember 2012 gründeten einige Mitglieder des GAK (u. a. mit dem Geschäftsmann Harald Ranegger an der Spitze) den Nachfolge-Verein Grazer Allgemeiner Club für Fußball (GAC), der in der Saison 2013/14 in den Meisterschaftsbetrieb der 1. Klasse Mitte A einstieg.[51] Anfänglich gab es Turbulenzen in Verbindung mit einer zweiten Gruppe, die eine Umbenennung des FC Gratkorn vorsah, um dadurch in einer höheren Liga einsteigen zu können.[52] Nach Ablauf der ersten Saisonhälfte in der 8. und letzten Spielstufe verzeichnete der GAC/GAK 1902 knapp über 1000 Mitglieder, 1000 verkaufte Dauerkarten und den Herbstmeistertitel.[53] In einer außerordentlichen Generalversammlung am 14. März 2014 wurde die Aufnahme des GAC als eigenständiger Zweigverein in den Stammverein GAK beschlossen.[54]

Bereits im Oktober 2012 wurde durch engagierte Eltern und Funktionäre mit einem Zwischenschritt die GAK-Jugend in einen neuen Verein überführt: der Grazer Athletiksport-Klub-Juniors wurde in den Stammverein eingegliedert und im Dezember 2012 in den Steirischen Fußballverband aufgenommen. Somit konnten die Jugendlichen weiter am Meisterschaftsbetrieb teilnehmen. Zwischen dem GAK 1902 und den GAK-Juniors besteht eine enge Kooperation; dabei führt der GAK 1902 ab der U15 die Jugendmannschaften.[55]

Am 18. Mai 2014 wurde nunmehr als GAK 1902 spielend mit einem Sieg im Auswärtsspiel in Mariatrost gegen den SV Gemeinde Weinitzen endgültig der Meistertitel der 1. Klasse Mitte A fixiert.[56] Ein Jahr darauf wurde am 16. Mai 2015 in der 22. Runde, vier Runden vor Saisonende, mit einem 5:1-Heimsieg gegen Tobelbad der Meistertitel in der Gebietsliga Mitte und damit der Aufstieg in die Unterliga Mitte fixiert.[57] Am Ende der Saison 2015/16 stieg der GAK 1902 in die fünftklassige Oberliga Mitte-West auf. Mit Beginn dieser Saison gibt es auch wieder eine zweite Kampfmannschaft, die direkt aus der 1. Klasse Mitte A in die Gebietsliga Mitte aufstieg und bis zur Saison 2018/19 dort spielte.

Am 9. Juni 2017 wurde durch ein 2:0 im Heimspiel gegen die SU Rebenland der Meistertitel in der Oberliga Mitte-West und damit der Aufstieg in die Landesliga Steiermark gesichert.[58] 2018 gewann man die Landesligameisterschaft, ist mit 11 Titeln ex aequo auch hier Rekordmeister. und kehrte damit nach fünf Jahren in die Drittklassigkeit – die Regionalliga Mitte – zurück.[59] Außerdem war der GAK seit 2012 erstmals wieder im österreichischen Cup vertreten und steht 2019 als letzter drittklassiger und Grazer Vertreter im Viertelfinale gegen Austria Wien, nachdem in den Runden davor mit Vorwärts Steyr und dem KSV 1919 zwei Zweitliga-Vereine ausgeschaltet worden waren.[60]

Kampfmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainerteam[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 25. Juli 2018[61]

Funktion Name Geburtsdatum Nat. beim Verein
seit
letzter Verein
Trainer David Preiss 18.05.1978 OsterreichÖsterreich 10/2017 TuS Heiligenkreuz
Co-Trainer Ralph Spirk 26.10.1986 OsterreichÖsterreich 02/2018 Spieler SV Lebring
Torwart-Trainer Thomas Queder 23.04.1992 OsterreichÖsterreich Spieler FC Ligist

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 25. Juli 2018[62]

Tor
01 OsterreichÖsterreich Michael Fauland
33 OsterreichÖsterreich Lukas Hösele
44 OsterreichÖsterreich Patrick Haider
 
 
 
 
 
Abwehr
03 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Orhan Vardić
04 OsterreichÖsterreich Christoph Pichorner
12 OsterreichÖsterreich Stefan Pfeifer
14 OsterreichÖsterreich Dominik Derrant
15 OsterreichÖsterreich Lukas Graf
17 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Filip Smoljan
35 OsterreichÖsterreich Luca Puster
 
Mittelfeld
07 OsterreichÖsterreich Jan Gruber
10 OsterreichÖsterreich Dominik Hackinger
13 OsterreichÖsterreich Marco Perchtold
16 OsterreichÖsterreich Peter Kozissnik
20 SlowenienSlowenien Luka Kirič
24 OsterreichÖsterreich Gerald Säumel
27 OsterreichÖsterreich Sebastian Prattes
32 OsterreichÖsterreich Alexander Bauer
Angriff
02 OsterreichÖsterreich Marco Heil
09 OsterreichÖsterreich Dieter Elsneg
11 OsterreichÖsterreich Christian Berger
19 OsterreichÖsterreich Andreas Fischer
28 OsterreichÖsterreich Alexander Rother
 
 
 

Weitere Infos und Daten rund um den GAK-Fußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinsrechtliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1977 wurde die Fußballsektion aus dem Stammverein ausgegliedert. Nach deren viertem Konkurs wurde am 20. Dezember 2012 der GAC (GAC, Grazer Allgemeiner Club für Fußball, ZVR 805567199) als Nachfolgeverein gegründet. Am 14. März 2014 wurde dieser in den GAK-Stammverein als eigenständiger Zweigverein aufgenommen, und nannte sich ab diesem Zeitpunkt offiziell Grazer Athletiksport Klub 1902, da aufgrund des Konkurses des GAK, Grazer Athletiksport-Klub-Fußball, abgekürzt GAK, (ZVR-Zahl 467034528), dessen exakter Wortlaut noch vereinspolizeilich gesperrt ist.

Titel und Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die GAK-Meisterfeier 2004 auf dem Grazer Hauptplatz.

Der GAK war 50 Spielzeiten (1951 – 1974, 1975 – 1990, 1995 – 2007) in der höchsten österreichischen Fußball-Liga vertreten:[63]

Meistertitel seit der Neugründung:

  • 1 × Meister in der 1. Klasse Mitte A 2013/14 (8. Leistungsstufe) und Aufstieg in die Gebietsliga Mitte 2014/15 (7. Leistungsstufe)
  • 1 × Meister in der Gebietsliga Mitte 2014/15 (7. Leistungsstufe) und Aufstieg in die Unterliga Mitte 2015/16 (6. Leistungsstufe)
  • 1 × Meister in der Unterliga Mitte 2015/16 (6. Leistungsstufe) und Aufstieg in die Oberliga Mitte West 2016/17 (5. Leistungsstufe)
  • 1 × Meister in der Oberliga Mitte 2016/17 (5. Leistungsstufe) und Aufstieg in die Landesliga Steiermark 2017/18 (4. Leistungsstufe)
  • 1 × Meister in der Landesliga Steiermark 2017/18 (4. Leistungsstufe) und Aufstieg in die Regionalliga Mitte 2018/19 (3. Leistungsstufe)

Weiteres:

Torschützenkönige:

Fans[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der erste Fanclub des GAK war der 1985 entstandene 1.AHC-GAK. Den höchsten Zuschauerschnitt erreichten die Rotjacken in der Meistersaison 2003/04. In dieser Saison besuchten im Durchschnitt 9234 Zuschauer die Heimspiele der Grazer Athletiker. Der Zuschauerschnitt seit dem Zwangsabstieg hatte sich auf 3500 eingependelt. Die „(Fan-)Kurve“ befand sich im Sektor 22, vor dem Abstieg in die Regionalliga im Sektor 25. Trotz der Drittklassigkeit pilgerten mehrere Hunderte Fans zu den Auswärtsspielen.

Teile der Grazer Fanszene pflegen eine Fanfreundschaft zum deutschen Klub KFC Uerdingen 05.[71] Eine große Rivalität besteht zum Stadtrivalen SK Sturm Graz. Die wichtigsten Vereinigungen sind die Red Firm, Society Graz, Tifosi Rosso Bianco und die Everreds.

Nach der Neugründung lag der Zuschauerschnitt bei rund 1300 Besuchern und ist bis in die Landesliga-Saison 2017/18 auf mehr als 2.000 Besucher pro Spiel gestiegen. In den Herbstrunden der Regionalliga-Saison 2018/19 lag der Schnitt bei mehr als 2.500 Zuschauern (das kleine Derby gegen die Sturm Amateure fand im Liebenauer Stadion vor mehr als 6.1000 Fans statt[72]). Bei Spielen im Liebenauer Stadion wird traditionsgemäß wieder der Sektor 22 (sowie die angrenzenden Sektoren 21 und 23) von der "Kurve" in Beschlag genommen. Im Sportzentrum Weinzödl heißt der Stehplatzbereich "Sektor 22".

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1997 bis 2012 wurden die Heimspiele des GAK im neuen Liebenauer Stadion ausgetragen

Der GAK spielte von 1902 bis 1975 zum Großteil (einzelne Spiele wurden auch auf den Heimstätten des Grazer SC, der ESV Austria Graz sowie im Bundesstadion Graz-Liebenau ausgetragen) im vereinseigenen, direkt an der Mur gelegenen Stadion in der Körösistraße 57.[73][74] Ab 1975 trugen die Roten ihre Spiele ausschließlich im Liebenauer Stadion aus.

1986 kam es zu einer Rückkehr auf die traditionelle Heimstätte, durch das Sponsoring seitens der Casinos Austria hieß der GAK-Platz fortan nunmehr Casino-Stadion GAK. In der Saison 1996/97 trugen die Grazer Athletiker ihre Heimspiele zum Großteil im Kapfenberger Alpenstadion aus. Seit 1997 spielten die beiden "großen" Grazer Vereine GAK und SK Sturm Graz wieder im Stadion Graz-Liebenau, das seit April 2016 Merkur Arena heißt. 2004 wurde das neue GAK-Trainingszentrum in Graz-Andritz eröffnet; das Casino-Stadion wurde 2005 abgerissen und am Areal eine Wohnanlage errichtet.[75] Die GAK-Tennissektion ist weiterhin auf dem sporthistorischen Areal in der Körösistraße beheimatet. Das alte Fußballstadion diente bis 2004 noch als Trainingsstätte.

Nach dem Abstieg in die Regionalliga blieb der GAK in Graz-Liebenau, trug aber vereinzelte Spiele im ehemaligen GAK-Trainingszentrum, heute Sportzentrum Weinzödl, aus. Seit dem Neustart in der 1. Klasse finden die Heimspiele des GAK 1902 ausschließlich im Sportzentrum Weinzödl statt. Mit Hilfe der Fans wurde eine Zusatztribüne (für 625 Sitzplätze) gebaut. 2019 entsteht eine neue Haupttribüne mit mehr als 1.000 Sitzplätzen und verbesserter Infrastruktur (Toiletten, Gastronomie, VIP- und Pressebereich), außerdem wird der Stehplatzbereich ("Sektor 22") überdacht. Das 1,4 Mio. Euro teure Projekt wird vom Verein mit 300.000 Euro kofinanziert. Die aktuelle Gesamtkapazität von 2.500 Zuschauern soll damit aber nicht erhöht werden.[76]

Sponsoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1997 und 2007 zierte der Schriftzug Liebherr als Hauptsponsor das Logo des Grazer Athletiksport Klubs-Fußball

Nach der Gründung des Vereins setzte man auf die Komponenten Idealismus und private Initiative. Mitgliedsbeiträge, Spenden und Zuschauer-Einnahmen brachten den Grazer Athletiksport Klub über die ersten Jahre, Sponsoring war damals noch ein Fremdwort.

Erst Ende der 1950er, Anfang der 1960er Jahre gab es Ansätze von echter Unterstützung seitens der Wirtschaft. Die früheren Sponsoren waren dennoch so etwas wie Gönner. Der Grazer Gemüse-Großhändler Evaristo di Lenardo sowie Anton Herzl, seines Zeichens Gründer der Schuh-Firma Stiefelkönig, griffen für die Athletiker in die private Tasche. Beide Herren wurden später deshalb auch mit der Ehrenmitgliederschaft des Vereins geehrt.

Der erste große Sponsor-Deal gelang dem GAK 1969, als der Schweizer Uhrenhersteller Marvin den Verein mit der Jahressumme von 500.000 Schilling unterstützte. Der Marvin-Schriftzug war somit der erste Dressensponsor, zeitgemäß sprach man von einer „Patronanzfirma“. Wie auch Marvin selbst, findet man heute einige der Sponsoren nicht mehr im Branchenbuch, so etwa Teppichland, die ATS-Bank (durch deren Kollaps 1976 der GAK beinahe mitgerissen wurde und der Langzeit-Obmann HR Konrad Reinthaler für die Rettung "seines" GAK buchstäblich für jeden Schilling "bettelnd" durch Graz zog), oder den Elektrogerätehersteller Körting TV, der nach der ATS-Pleite dem GAK aus dem finanziellen Engpass herausgeholfen hatte. Die Firmen aus dieser Zeit unterstützten aber nicht die Fußballsektion, sondern waren Sponsor des Gesamtvereins.

1978 sorgte der Fensterhersteller Gaulhofer für einen wirtschaftlichen Aufschwung bei der Fußballsektion. Von 1980 bis 1990 war die Einkaufsgenossenschaft Ringschuh Hauptsponsor der Grazer. Anschließend musste man nach dem Abstieg in die Zweitklassigkeit erstmals seit langen Jahren ohne Dressensponsor auskommen, ehe Tank Roth und anschließend Trummer-Montagen die freien Flächen füllten.

Mitte der 1990er Jahre wurden die Casinos Austria zum Hauptsponsor (sie waren schon Namensgeber des Stadions), von 1997 bis 2007 fungierte der Baufahrzeuge-Hersteller Liebherr als Haupt- und Dressensponsoring. In der Regionalliga-Saison 2007/08 musste man ohne Hauptsponsor auskommen. Ab der Saison 2011/12 bis zur Einstellung des Spielbetriebs im Oktober 2012 übernahm der Textildiskonter Kik das Sponsoring. Seit der Saison 2017/18 ist der Wettspielanbieter Lopocasport für drei Jahre Dressensponsor.

Aber auch viele andere Sektionen bzw. Zweigvereine hatten und haben finanzielle Unterstützung aus der Wirtschaft: das Eishockeyteam spielte seine einzige Bundesliga-Saison als GAK-Peterquelle, in der darauffolgenden Oberliga-Saison war das Grazer Möbelhaus Loran Dressensponsor. Die Basketball-Damen liefen viele Jahre in der Staatsliga als GAK-PSK aufs Parkett und der GAK-Tennis hatte rund um den Jahrtausend-Wechsel mit der Energie Steiermark (ESTAG) einen prominenten Geldgeber. Die heute noch, neben dem Fußball, aktiven Zweigvereine haben sich in einem immer professionelleren Umfeld ihr jeweils notwendiges Sponsorennetzwerk aufgebaut.[77][78]

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Liste der Erstligaspieler des Grazer AK

Europacup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand Dezember 2014)

Nach sporadischen Auftritten im Cup der Cupsieger und Messestädte bzw. UEFA-Cup im Zeitraum 1962–1983 konnte sich der GAK von 1996 bis 2005 (1997 war man „nur“ für den UI-Cup qualifiziert) durchgehend für die europäischen Hauptbewerbe qualifizieren.

Auch Matthias Dollinger gehörte 2004 zum "Double"-Team des GAK und war außerdem auch als ÖFB-Teamspieler gefragt

Viermal wurde die 2. Runde des UEFA-Cups erreicht (1996, 1998–2001), man scheiterte, teilweise nur knapp, an attraktiven Gegnern wie Inter Mailand (1996/97), AS Monaco (1998/99), Panathinaikos Athen (1999/2000) und Espanyol Barcelona (2000/01). In der Saison 2001/02 schied die Mannschaft in der 1. Runde des UEFA-Cups gegen den FC Utrecht aus.

Dreimal scheiterte der GAK in der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation. Die Gegner waren Lokomotive Moskau (2002/03), Ajax Amsterdam (2003/04) und FC Liverpool (2004/05).

In der Saison 2003/2004 schied man, nach zwei unentschiedenen Spielen (0:0 auswärts, 1:1 zuhause), gegen den norwegischen Verein Vålerenga Oslo in der 1. Runde des UEFA-Cups aus.

Ein international bedeutender Achtungserfolg gelang in der Saison 2004/05. Nach einem aufsehenerregenden 1:0-Auswärtssieg gegen den FC Liverpool schied man nur knapp in der 3. Qualifikationsrunde der Champions League aus, da das Heimspiel 0:2 verloren wurde. Im UEFA-Cup stieg die Mannschaft nach einem klaren Sieg gegen Litex Lovech aus Bulgarien in die erstmals ausgetragene Gruppenphase des UEFA-Cups auf. In der Gruppe F warteten zwei Auswärtsspiele gegen AJ Auxerre (0:0) und gegen die Glasgow Rangers (0:3) und zwei Heimspiele gegen Amica Wronki (3:1) und gegen AZ Alkmaar (2:0). Hinter AZ Alkmaar und AJ Auxerre belegte man den 3. Rang in der Gruppe und stieg ins Sechzehntel-Finale auf, wo zwei attraktive Spiele gegen den FC Middlesbrough warteten. Das Hinspiel wurde in Graz ausgetragen und nach guter Leistung und einigen strittigen Situationen trennte man sich 2:2-Unentschieden. Im Rückspiel verlor die Grazer Mannschaft nach einer frühen 1:0-Führung mit 1:2 und schied somit aus dem Bewerb aus, in dem man als krasser Außenseiter, besonders in Großbritannien, für Aufsehen gesorgt hatte.

Die bislang letzte Europacupteilnahme war in der Saison 2005/06, als man mit einem Gesamtstand von 0:7 Toren gegen Racing Straßburg aus der 1. UEFA-Cuprunde schied.

Joachim Standfest hält den Vereinsrekord von drei Toren in einem Europa-Cup Spiel gegen KÍ Klaksvík (5:0).

Europapokalbilanz

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hinspiel Rückspiel
1962/63 Europapokal der Pokalsieger 2. Runde DanemarkDänemark B 1909 Odense 4:6 1:1 (H) 3:5 (A)
1964/65 Messepokal 1. Runde Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien NK Zagreb 2:9 2:3 (A) 0:6 (H)
1968/69 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde NiederlandeNiederlande ADO Den Haag 1:6 1:4 (A) 0:2 (H)
1973/74 UEFA-Pokal 1. Runde GriechenlandGriechenland Panachaiki Patras 1:3 0:1 (H) 1:2 (A)
1981/82 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde NiederlandeNiederlande Dinamo Tiflis 2:4 0:2 (A) 2:2 (H)
1982/83 UEFA-Pokal 1. Runde RumänienRumänien Corvinul Hunedoara 1:4 1:1 (H) 0:3 (A)
1996/97 UEFA-Pokal Qualifikation Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien FK Vojvodina Novi Sad 7:1 2:0 (H) 5:1 (A)
1. Runde BelgienBelgien Germinal Ekeren (a)3:3(a) 1:3 (A) 2:0 (H)
2. Runde ItalienItalien Inter Mailand 1:1
(3:5 i. E.)
0:1 (A) 1:0 n. V. (H)
1997 UEFA Intertoto Cup Gruppenspiele DanemarkDänemark Silkeborg IF 5:4 2:0 (H)
WalesFlag of Wales (1959–present).svg Ebbw Vale AFC 0:0 (A)
KroatienKroatien NK Hrvatski dragovoljac 1:3 (H)
FrankreichFrankreich SC Bastia 2:1 (A)
1998/99 UEFA-Pokal 2. Quali-Runde FinnlandFinnland Vaasan PS 3:0 0:0 (A) 3:0 (H)
1. Runde BulgarienBulgarien Litex Lowetsch 3:1 1:1 (A) 2:0 (H)
2. Runde FrankreichFrankreich AS Monaco 3:7 3:3 (H) 0:4 (A)
1999/00 UEFA-Pokal 2. Quali-Runde IslandIsland KÍ Klaksvík 9:0 5:0 (A) 4:0 (H)
1. Runde SlowakeiSlowakei FC Spartak Trnava 4:2 3:0 (H) 1:2 (A)
2. Runde GriechenlandGriechenland Panathinaikos Athen 02:21 2:1 (H) 0:1 (A)
2000/01 UEFA-Pokal 1. Runde SlowakeiSlowakei 1. FC Košice 3:2 3:2 (A) 0:0 (H)
2. Runde SpanienSpanien Espanyol Barcelona 1:4 0:4 (A) 1:0 (H)
2001/02 UEFA-Pokal Qualifikation FaroerFäröer HB Tórshavn 6:2 2:2 (A) 4:0 (H)
2. Runde NiederlandeNiederlande FC Utrecht 3:6 0:3 (A) 3:3 (H)
2002/03 UEFA Champions League 2. Quali-Runde Moldau RepublikRepublik Moldau Sheriff Tiraspol 6:1 4:1 (A) 2:0 (H)
3. Quali-Runde RusslandRussland Lokomotive Moskau 3:5 0:2 (H) 3:3 (A)
2002/03 UEFA-Pokal 1. Runde Zypern RepublikZypern APOEL Nikosia 1:3 0:2 (A) 1:1 (H)
2003/04 UEFA Champions League 2. Quali-Runde AlbanienAlbanien SK Tirana 7:2 5:1 (A) 2:1 (H)
3. Quali-Runde NiederlandeNiederlande Ajax Amsterdam 2:3 1:1 (H) 1:2 n.SG. (A)
2003/04 UEFA-Pokal 1. Runde NorwegenNorwegen Vålerenga IF 01:11 0:0 (A) 1:1 (H)
2004/05 UEFA Champions League 3. Quali-Runde EnglandEngland FC Liverpool 1:2 0:2 (H) 1:0 (A)
2004/05 UEFA-Pokal 1. Runde BulgarienBulgarien Litex Lowetsch 5:1 5:0 (H) 0:1 (A)
Gruppenphase FrankreichFrankreich AJ Auxerre 5:4 0:0 (A)
PolenPolen Amica Wronki 3:1 (H)
SchottlandSchottland Glasgow Rangers 0:3 (A)
NiederlandeNiederlande AZ Alkmaar 2:0 (H)
Sechzehntelfinale EnglandEngland FC Middlesbrough 3:4 2:2 (H) 1:2 (A)
2005/06 UEFA-Pokal 2. Quali-Runde Moldau RepublikRepublik Moldau Nistru Otaci 3:0 2:0 (A) 1:0 (H)
1. Runde FrankreichFrankreich Racing Straßburg 0:7 0:2 (H) 0:5 (A)
1 Grazer AK schied aufgrund der Auswärtstorregel aus.

Gesamtbilanz: 68 Spiele, 25 Siege, 17 Unentschieden, 26 Niederlagen, 101:100 Tore (Tordifferenz +1)

Ergänzung: 1961/62 gab es noch die Teilnahme am International-Football-(Rappan)-Cup[79] und 1970/71 am Mitropacup[80]

Das Grazer Derby[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

→ siehe Hauptartikel Grazer Derby

Einige Spieler erlebten Derbys auf der roten und schwarzen Seite: neben Gerald Strafner (Bild), auch Heinz Schilcher. Roland Goriupp, Roland Brunmayr oder Günther Koschak

Seit dem Jahr 1920, als die beiden Klubs in der Grazer Liga erstmals aufeinandertrafen, liefern sich die Stadtrivalen bis 2007 insgesamt 197 heiße Duelle (Sturm siegte damals mit 5:1 und 1:0). 1946 gewann Sturm in der steirischen Liga mit 10:1 über den GAK, dies ist bis heute der höchste Derbysieg. Elf Jahre später, am 25. November 1956, bereits in der österreichischen Staatsliga, drehte der GAK den Spieß jedoch um und siegte mit 6:1. 1969 gab es in Liebenau einen Zuschauerrekord, über 20.000 Fans drängten ins Stadion, die Mannschaften trennten sich mit einem 1:1-Unentschieden. Das einzige Grazer Derby im Finale des ÖFB-Cups konnte die Roten im Jahr 2002 mit 3:2 für sich entscheiden. Die erfolgreichsten GAK-Derby-Torschützen sind mit acht Toren Walter Koleznik bzw. mit sieben Toren Igor Pamić, Mario Zuenelli und Herbert Ninaus. Das letzte Derby im Arnold Schwarzenegger-Stadion Graz-Liebenau fand am 30. Oktober 2005 statt (2:0 für den GAK). Das 125. Grazer Derby (seit Gründung der Staatsliga) am 18. Februar 2006 war zugleich das Eröffnungsspiel des nun auf UPC-Arena umbenannten Stadions in Liebenau, bei dem sich die Mannschaften mit einem 0:0-Unentschieden trennten. Im letzten Stadtderby, am 18. März 2007, gewann der SK Sturm mit 1:0.

Derby-Bilanz 1920–1949 in der steirischen Liga (Amateurmeisterschaft):

  • 55 Spiele
  • 19 GAK-Siege
  • 7 Remis
  • 29 Sturm-Siege

(Torverhältnis 102:136)

Derby-Bilanz seit Einführung der Staatsliga (Profimeisterschaft) 1949 bis 17. Mai 2007:

  • 130 Spiele
  • 46 GAK-Siege
  • 42 Remis
  • 42 Sturm-Siege
Auch wenn der GAK im Moment im österreichischen Frauenfußball – bis auf einen kurzen Abstecher 2011/12 – nicht vertreten ist, durchlief die aktuelle ÖFB-Kapitänin Viktoria Schnaderbeck 2005/06 die damalige GAK-Akademie

(Torverhältnis: 172:167)

Nach dem Zwangsabstieg in die Regionalliga Mitte gab es zwischen 2007 und 2012 bzw. gibt es nach dem Wiederaufstieg in die Drittklassigkeit 2018/19, so genannte "kleine Derbys" gegen die Zweitvertretung des SK Sturm. Im Moment ist die Bilanz mit 4:4 (bei drei Unentschieden) ausgeglichen.

Frauenfußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Frauenfußball gibt es noch erheblichen Nachholbedarf, bedingt durch die finanziellen Turbulenzen, den Zwangsabstieg und den Neubeginn von ganz unten.

In der Saison 2011/12 gab es mit der Kooperation mit dem 1. DFC Leoben in der 2. österreichischen Liga-Ost/Süd ein zartes Pflänzchen, dass durch die Auflösung des Vereines im Herbst 2012 sofort wieder vernichtet wurde. Im Moment versucht der Jugendfußballverein GAK-Juniors die ersten Mädchen-Nachwuchsmannschaften im steirischen Meisterschaftsbetrieb zu etablieren.

Allerdings wurde die aktuelle Kapitänin der österreichischen Fußballnationalmannschaft, Viktoria Schnaderbeck, u. a. auch in der GAK-Akademie ausgebildet.

Weit mehr als nur Fußball – der GAK als Allroundsportverein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fußballspieler[81] betätigten sich aber auch in zahlreichen anderen Sportarten: Tennis, Radsport, Leichtathletik, Schwimmsport (Schwimmen, Wasserball, Wasserspringen), Fechten, weitere Ballspielarten wie Feldhandball und Basketball sowie Wintersportarten wie Rodeln, Bobfahren, Schispringen, Langlaufen, Eiskunstlauf und Eishockey wurden als Nebensportarten betrieben und es entwickelten sich eigenständige und höchst erfolgreiche Sektionen.

Weitere Sportarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

So waren zwei Feldhandballer des GAK, nämlich Franz Brunner und Walter Reisp,[82] im Österreichischen Olympia-Team, als man 1936 in Berlin die Silbermedaille gewann. Zahlreiche Meistertitel und lang bestehende Rekorde z. B. der Leichtathleten, Radfahrer und Rodler zeugen ebenso von der Diversifikation im Klub wie die Staatsmeistertitel der Tennissektion oder der Nationalligatitel im Eishockey. Zwar sind mittlerweile etliche Sektionen nicht mehr existent, jedoch haben sich Tennis, Basketball und Wasserspringen als eigenständige Sektionen behauptet und sind mittlerweile als komplett eigenständige Vereine tätig. Einigen Sektionen hingegen war nur ein kurzes Leben beschieden bzw. kamen gar nicht über den Gründungsstatus hinaus wie z. B. Feldhockey,[83] Eisstocksport,[84] Reiten oder Rollschuhsport. 1972 wollte man noch eine Fitness-Sektion etablieren, was letztlich auch scheiterte.

Im Jahr 1970 war der GAK in sämtlichen aktiven Mannschaftssportarten in der jeweils höchsten österreichischen Liga vertreten (Fußball: Nationalliga, Eishockey: Bundesliga, Tennis Damen und Herren: jeweils Staatsliga A, Basketball: Staatsliga A, Wasserball: Staatsliga), dazu kamen noch die Staatsmeistertitel der Wasserballer (als erster Verein außerhalb Wiens), im Tennis-Doppel der Herren (Peter Böck/Herbert Holzer) und im Kunst- und Turmspringen durch Armin Lind. Die Eishockey-Mannschaft stieg jedoch postwendend ab und geriet in finanzielle Schwierigkeiten, ebenso stiegen die Tennis-Damen und auch die Basketballer wieder ab. Und im Jahr darauf war nach dem zweiten Staatsmeistertitel dann bei den Wasserballern endgültig Schluss.

Letztlich führten die finanziellen und organisatorischen Probleme zur Einsicht, dass man einen integrierten Allroundsportverein in dieser Form nicht mehr weiterführen konnte. Das Budget der Fußballsektion umfasst(e) z. B. ein Vielfaches der kleineren Sektionen Basketball und Wasserspringen. Deshalb gewährte man den einzelnen Sektionen rechtliche Eigenständigkeit unter dem Dach des Stammvereins, was mit der Statutenänderung 1975/77 erfolgte und von der alle aktiven Sektionen Gebrauch machten (siehe auch "Aktuelle Zweigvereine").

Tennis/GAK-Tennis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Gilbert Schaller und Thomas Muster haben zwei der bekanntesten Einzelspieler Österreichs für den GAK, den ersten steirischen Tennisverein, das Rackett geschwungen.

Die Erfolge der Tennissektion (Stand: November 2018):[85]

6 × Österreichischer Mannschaftsmeister Herren (1938, 1939, 1940[86], 1989, 1991, 2002 – dazu 11 Vizemeistertitel: erstmals 1928, zuletzt 2004)

1 × Deutscher Akademischer Meister (1940)

2 × österreichischer Staatsmeister Herren Einzel (1984: Thomas Muster, 1990: Oliver Fuchs)

mind. 12 × österreichischer Staatsmeister Herren Doppel (u. a. 1958, 1960: Peter Böck, 1966: Herbert Holzer, 1970: Peter Böck/Herbert Holzer, 1974: Peter Pokorny, 1988: Oliver Fuchs, 1994: Thomas Weindorfer/Alexander Peya, 2000: Oliver Marach/Gilbert Schaller, 2001: Oliver Marach, 2002, 2003: Alexander Peya, 2005: Maximilian Raditschnegg/Patrick Schmölzer)

1 × österreichische Staatsmeisterin Damen Doppel (2016: Katharina Knöbl)

3 × österreichischer Meister Mixed (1958: Peter Böck, 1973, 1974: Peter Pokorny)

2 × österreichischer Hallenmeister Herren Einzel (1978: Martin Lorenzoni, 1989: Oliver Fuchs)

2 × österreichischer Hallenmeister Herren Doppel (1975: Peter Pokorny, 1989: Oliver Fuchs)

4 × österreichischer Vize-Staatsmeister Damen Einzel (1971 – 73: Ria Leyrer-Hollingsworth, 2011: Anna Bartenstein)

zahlreiche österreichische Jugend- und Juniorenmeisterschaften (u. a. 2005: Mannschaftsmeister U18, 1936, 1938: Hans Payer, 1961: Ria Leyrer, 1963: Peter Rock, 1977, 1978: Martin Lorenzoni, 1981: Gilbert Schaller, 1982: Hans Prassl, 1983: Oliver Fuchs, 2012: Daniel Fabisch, 2015, 2018: Morris Kipcack/Filip Miscolic, 2017: Elena Grießner, 2018: Elisabeth Kölbl)

Österreichs bisher erfolgreichster Tennisspieler Thomas Muster spielte zwischen 1983 und 1985 auch für die Staatsliga-Mannschaft des GAK-Tennis

Der GAK war aber auch schon in der Zwischenkriegszeit ein guter Lieferant erstklassiger Spieler für die großen Wiener Vereine, u. a. mit Hermann von Artens (erster Steirer im Daviscup-Team) oder Erwin Mayer (Bolzano), auch nach dem zweiten Weltkrieg war mit Peter Böck (1958) schnell wieder ein GAK-Spieler Bestandteil des Daviscup-Teams. Viele (ehemalige) GAK-Spieler reüssierten auch im internationalen Tennis, neben den schon genannten Thomas Muster und Gilbert Schaller, u. a. Oliver Marach (2018 Nr. 1 der ATP-Rangliste im Doppel), Alexander Peya oder Oliver Fuchs (Daviscup), der 1990 auch österreichischer Staatsmeister im Herren Einzel war.[87]

Neben den Erfolgen in der Mannschaftsmeisterschaft – schon in der Zwischenkriegszeit hatte der GAK regelmäßig zu den Top 5 in Österreich (meist bestplatzierter Bundesländer-Verein) gehört und war 1947 Gründungsmitglied der Tennis-Staatsliga, der die Herrenkampfmannschaft 59 Saisonen bis 2005 ohne Unterbrechung angehört hatte (der Rückzug in die Landesliga 2006 erfolgte freiwilllig) – gab es v. a. im Herrendoppel zahlreiche österreichische Staatsmeistertitel. Im Moment spielen die GAK-Herren in der steirischen Landesliga (u. a. 2013/14 auch mit der Unterstützung von Dominic Thiem) und sind dort mehrfacher Mannschaftsmeister.

Die Damenmannschaft gehört nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga 2018 der 2. österreichischen Bundesliga an. Die Damen waren seit 1951 auch viele Jahrzehnte in der Staats- und Bundesliga vertreten und spielten zuletzt 2003 bis 2009 und seit 2015 in einer österreichweiten Mannschaftsmeisterschaft.

Die erfolgreichsten Spieler auf Landesebene sind Hans Payer mit 18 Titeln (je 8 im Einzel und Doppel, 3 im Mixed zwischen 1945 und 1953) und Irene Deanino mit 17 (Einzel-)Titeln in den Jahren 1927 bis 1947.

Mit Peter Pokorny, der 1972 zum GAK wechselte und jahrelang Bestandteil der Staatsliga-Mannschaft war, steht einer der weltweit erfolgreichsten Senioren-Tennisspieler im Dienst des ältesten steirischen Tennisklubs.[88] Die GAK-Seniorenmannschaft (mit Peter Pokorny) ist 2018 zum 8. Mal en suite (!) österreichischer Meister geworden[89]. Bei den Frauen hat Ingrid Resch, u. a. neben zahlreichen EM-Titeln, 2018 den Weltmeistertitel im Einzel 55+ errungen und spielt immer noch wettkampfmäßig in einer der Damenmannschaften.

Regelmäßig wurden auch (internationale) Tennisturniere veranstaltet, in der Zwischenkriegszeit z. T. ein Frühjahrs- und Herbstturnier (Meisterschaft der österreichischen Alpenländer und/oder die Meisterschaft von Steiermark), nach dem 2. Weltkrieg gab es das weiterhin internationale Herbstturnier. Diese Tradition endete allerdings 2011.

Basketball/GAK-Kangoroos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sektion existiert seit 1950 und war der erste steirische Basketballverein. Die Männer waren zunächst Seriensieger in der steirischen Meisterschaft und 1959 Gründungsmitglied der Staatsliga (als einziger Verein außerhalb Wiens!) und konnten sich bis 1972 - bis auf eine Phase von 1962 bis 1966 - in einer der beiden höchsten österreichischen Ligen halten, musste dann aber aus finanziellen Gründen wieder von ganz unten anfangen. Eine Rückkehr in einen österreichweiten Wettbewerb gelang aber nicht mehr. Im Moment spielen die Herren in der steirischen Landesliga (eine zweite Mannschaft in der 1. Klasse) und waren zuletzt 2017 steirischer Pokalsieger.[90] Mit 19 Titeln ist man steirischer Rekordmeister, dazu kommen noch 4 Cuptitel.

Die Damen waren österreichweit ungleich erfolgreicher. Zunächst war man bis 1981 in der steirischen Meisterschaft engagiert (wobei es zwischen 1969 und 1974 gar keinen Meisterschaftsbetrieb in der Steiermark gab - insgesamt gewann der GAK 15 steirische Titel) und schaffte dann den Sprung in die Staatsliga B und zwei Jahre später in die Staatsliga A. Insgesamt 30 Saisonen verbrachten die Damen viele Jahre so überwiegend in der höchsten österreichischen Liga (1983 bis 1994, 1997 bis 2002, der Rest in der zweithöchsten Spielklasse) bis man 2010 aus finanziellen Gründen den Meisterschaftsbetrieb einstellen musste. Im Moment gibt es im Damenbereich nur Nachwuchsmannschaften.

1989 erreichte man den 3. Platz in der Staatsliga-Meisterschaft, der bis hin dahin größte Erfolg einer steirischen Mannschaft. 1992/93 spielte die Mannschaft auch im Europacup (Roncetti-Cup). Mit Ute Bouvier, Elisabeth Ully, Gabriele Riedmüller und Brigitte Wiener-Pucher gab es auch Nationalteam-Spielerinnen.[91]

Meisterschaftsplatzierungen Damen 1962 –1989
Saison Liga Platz
1961/62 Steirische Liga 3.
1962/63 Steirische Liga ?
1963/64 Steirische Liga 2.
1964/65 Steirische Liga 1.
1965/66 Steirische Liga 1.
1966/67 Steirische Liga 1.
1967/68 Steirische Liga 2.
1968/69 Steirische Liga 2.
zwischen 1969 und 1974 keine steirische Liga
1974/75 Steirische Liga 1.
1975/76 Steirische Liga 1.
1976/77 Steirische Liga 1.
1977/78 Steirische Liga 1.
1978/79 Steirische Liga 1.
1979/80 Steirische Liga 1.
1980/81 Steirische Liga 1.
1981/82 Staatsliga B 5.
1982/83 Staatsliga B 3.
1983/84 Staatsliga A 6.
1984/85 Staatsliga A 5.
1985/86 Staatsliga A 7.
1986/87 Staatsliga A 7.
1987/88 Staatsliga A 4.
1988/89 Staatsliga A 3.

Wasserspringen/GAK-Wasserspringen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1911 wird beim GAK Wasserspringen betrieben. Triebfeder in der Gründungszeit war der aus Wien stammende Robert Köllner[92], selbst zweifacher Staatsmeister, der bis in die 1930er-Jahre beim GAK tätig war und u. a. mit Ludovica Sölkner[93], auch einer zweifachen Staatsmeisterin und Olympia-Teilnehmerin von 1924 (später Frau Rudolf M. Ditmar, von dem im Abschnitt Schwimmen noch die Rede sein wird) oder Alfred Traninger[94], große Talente heranzog. Beide waren auch in anderen Sportarten erfolgreich, z. B. Sölkner u. a. in Beckenwettbewerben im Schwimmen und in der Leichtathletik, Traninger beispielsweise im Handball und Eishockey.

Nach dem zweiten Weltkrieg kam dann zwischen 1957 und 1992 die Ära von Dr. Karl Helfrich[95], selbst in der Zwischenkriegszeit Schwimmer und Leichtathlet beim GAK, der mit seiner beim ATG aufgebauten Sprungriege zum GAK wechselte und in diesen dreieinhalb Jahrzehnten mit seinen Sportlern die unglaubliche Anzahl von 116 österreichischen Meistertiteln sammelte (16 österreichische Staatsmeister, 19 Hallenmeister, 6 Akademische Meister, 70 Nachwuchsmeisterschaften), dazu kommen noch unzählige steirische Meistertitel (die Zahl dürfte bis heute bei wohl über 500 liegen).

An der Spitze dieser Sportler stehen stellvertretend Inge Pristolitsch, Bettina Bundschuh, Silvia Titze, Maria und Bärbel Neubauer, Dr. Armin Lind, Gerhard Werner, Rene und Paul Pachernegg, Josef Hiebler-Texer und viele mehr. Armin Lind war z. B. 1966 sowie 1968 bis 1970 jeweils österreichischer Staatsmeister im Kunst- und Turmspringen. Er errang insgesamt 25 Titel (9 österreichische Staatsmeistertitel, 10 österreichische Hallenmeister, 6 Akademischer Meister). Die "Golden Girls" mit Silvia Titze, Bärbel Neubauer und Bettina Bundschuh waren in den 1970er-Jahren mit 4 österreichischen Staatsmeister- und 10 Hallenmeisterschaften nicht minder erfolgreich. Es versteht sich von selbst, dass viele der Springer auch bei internationalen Events (Jugend-EM, Universiade, Europacup) teilgenommen haben.

Aktuell hat der GAK mit Dariush Lotfi[96] und Regina Diensthuber[97] zwei österreichische Spitzenspringer, beide sind jeweils dreifache Staatsmeister. Seit 1993 leitet nun Hugo Schuster die Geschicke des Vereins.[98] Cheftrainer ist seit einigen Jahren Shahbaz Shahnazi[99] Insgesamt hält der GAK im Moment bei 28 Staatsmeistertiteln im Wasserspringen.[100]

Die GAK-Wasserspringer veranstalten jährlich ein internationales Diving-Meeting im Eggenberger Bad[101], auch das Alpe-Adria-Tournament macht jährlich in Graz Station.[102]

Österreichische Staatsmeistertitel GAK-Wasserspringen (Stand: November 2018)
Name Bewerb, Jahr(e) Anzahl
Armin Lind Kunstspringen: 1965, 1966, 1968 – 70

Turmspringen: 1966, 1968 – 70

9
Regina Diensthuber Synchron 3 m; 2015 – 17 3
Dariush Lotfi Turmspringen: 2017, 2018

Synchron 3 m: 2018

3
Robert Köllner Kunstspringen: 1916, 1923 2
Ludovica Sölkner Kunstspringen: 1923, 1929 2
Bärbel Neubauer Kunstspringen: 1973, 1974 2
Inge Pristolitsch Kunstspringen: 1958 1
Silvia Titze Turmspringen: 1973 1
Bettina Bundschuh Turmspringen: 1975 1
Rene u. Paul Pachernegg Synchron 3 m: 2000 1
Gerhard Werner u. Paul

Pachernegg

Synchron 3 m: 2001 1
Josef Hiebler-Texer Synchron 3 m: 2005 1
Cara Albiez Turmspringen: 2018 1

Eishockey[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1963 bis 1976 spielte auch die GAK-Eishockeysektion im Eisstadion Graz-Liebenau

Schon zwischen 1925/26 und 1935 gab es – von Karl Arnoldi gegründet – eine Eishockeysektion, die auch am Meisterschaftsbetrieb teilnahm.[103][104] Hauptproblem war die Suche nach einer geeigneten Eisfläche für das Training und die Spiele. Zunächst war dies der Grazer Hilmteich, ab 1930 die vereinseigenen Tennisplätze, aber auch das Teichhof-Gelände und der Platz vor der Landesturnhalle. Am 20. November 1925 hat das erste Eishockeyspiel zwischen dem GAK und dem Akademischen Eislauf Club stattgefunden.[105]

Die Eishockeysektion wurde 1953 wieder gegründet.[106] Der spätere Sektionsleiter Friedl Hauser übersiedelte mit einigen ATSE-Spielern zum GAK, um die Sportart im Verein wieder zu beleben. Zunächst spielte man in der Landesliga, die viele Jahre in zwei Gruppen ausgetragen wurde. 1962 wurde man schließlich steirischer Meister und arbeitete sich bis 1967 bis in die zweite österreichische Eishockeyliga hoch. Bis zur Eröffnung der Kunsteisbahn in Graz-Liebenau Ende 1963 gab es auch hier oft die Frage nach der geeigneten Trainings- und Spielstätte, z. T. wurde auf den Reininghaus-Gründen trainiert oder man fuhr nach Klagenfurt zu dortigen Eishalle, die schon seit 1959 bestand. Der GAK bestritt noch vor der offiziellen Eröffnung das erste Spiel in der neuen Grazer Halle.

Der größte Erfolg der Sektion war der Oberliga-Meistertitel 1970 und die anschließende Teilnahme an der Bundesliga-Saison 1970/71. In dieser Saison kam es zu den einzigen Grazer Derbys in der höchsten österreichischen Eishockey-Liga, die mit 2:1, 5:0, 3:2 und 3:0 vom ATSE Graz gewonnen wurden. Mit dem achten und letzten Platz stieg der GAK umgehend wieder aus der Bundesliga ab.[107] Trotzdem schaffte man in der darauffolgenden Oberliga-Saison mit dem 3. Platz das Aufstiegs-Playoff, jedoch ohne Chance, wieder in das Oberhaus des österreichischen Eishockeys einzuziehen.

Am 9. Dezember 1972 gab der langjährige GAK-Obmann HR Konrad Reinthaler[108] aufgrund finanzieller Schwierigkeiten die Auflösung der Sektion bekannt.[107] Genaugenommen wurde allerdings zunächst die Kampfmannschaft aus der Meisterschaft zurückgezogen und deren Spielbetrieb eingestellt, die Jugendarbeit ging aber weiter. Für die nächsten beiden Spielzeiten wurde für die drittklassige Oberliga eine Spielgemeinschaft mit der Grazer Sportvereinigung (GSV) vereinbart, die sich aber als nicht nachhaltig erwies. Nach 1976 verliert sich die Spur der Sektion, die dann wohl in der GSV aufgegangen ist.[109]

In der Jugendarbeit war man Anfang der 1970er-Jahre durchaus erfolgreich, u. a. wurde der GAK 1973 steirischer Jugendmeister und gewann einige Turniere (u. a. Jugendturnier des Steirischen Eishockeyverbandes 1973 oder das Grazer Weihnachtsturnier 1975).

Der GAK stellte Spieler für die Universiade 1966 und 1968, darunter Jochen Pildner-Steinburg, Eishockeysektionsleiter in den letzten Jahren des Bestehens und späterer Gründer der EC Graz 99ers.[107]

Meisterschaftsplatzierungen 1928 – 1935 und 1953 – 1976
Saison Liga Platz
1928/29[110] Steirische Liga 4.
1929/30[111] Steirische Liga ?
1930/31[112] Steirische Liga ?
1931/32[113] Steirische Liga ?
1932/33[114] Provinzmeisterschaft 2. Klasse Ost 3.
1933/34[115] Provinzmeisterschaft 2. Klasse Ost 2.
1934/35[116] Provinzmeisterschaft 2. Klasse Ost 3.
zwischen 1936 und 1952 keine Eishockeysektion
1953/54 Steirische Liga-Süd 1.
1954/55 Steirische Liga-Süd ?
1955/56 Steirische Liga-Süd 4.(?)
1956/57 Steirische Liga-Süd 1.
1957/58 Steirische Liga-Süd ?
1958/59 Steirische Liga-Süd ?
1959/60 Steirische Liga 2.
1960/61 Steirische Liga 2.
1961/62 Steirische Liga 1.
1962/63 Regionalliga Süd-Ost (3. Liga) 3.
1963/64 Regionalliga Süd-Ost (3. Liga) ?
1964/65[117] Regionalliga Süd-Ost (3. Liga) 5.
1965/66 Nationalliga B (3. Liga) 6.
1966/67 Nationalliga B (3. Liga) 1.
1967/68 Nationalliga A (2. Liga) 5.
1968/69 Oberliga (2. Liga) 5.
1969/70[118] Oberliga (2. Liga) 1.
1970/71 Bundesliga (1. Liga) 8.
1971/72[119] Oberliga (2 Liga) 3./Playoffs: 5.
1972/73 Oberliga (2. Liga) n/b
1973/74 Oberliga Ost (3. Liga) ?
1974/75[120] Oberliga Ost (3. Liga) 6.
1975/76[121] Regionalliga Ost (3. Liga) ?

Wasserball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon vor 1920 wurde beim GAK Wasserball gespielt.[122] Den größten Erfolg in dieser Sportart erzielte die Sektion in den Jahren 1970 und 1971 mit dem österreichischen Meistertitel. Es war der erste Titel für einen Verein außerhalb der Bundeshauptstadt Wien. Die Sektion wurde allerdings nach der Saison 1971 aufgelöst und die Mannschaft des regierenden Meisters wanderte geschlossen zum ATSE Graz und wurde dann (nach dem Wiederaufstieg aus der 2. Liga 1972) bis 1982 noch insgesamt 9 Mal Staatsmeister und 8 Mal Hallenmeister.[123] Dieser Verein wurde dann 1992 aufgelöst.

Der Auslöser waren aber nicht ausschließlich finanzielle Gründe, sondern auch die Tatsache, dass man keine Trainingszeiten in den damals existierenden Grazer Hallenbädern mehr bekommen hat (v. a. ATG, BEA/HIB Liebenau). Im Herbst 1971 wurde der gesamte GAK-Schwimmbetrieb (bis auf das Wasserspringen) deshalb "vorübergehend" eingestellt (Quelle: GAK-Mitteilungen 10-1971).[124] Man hatte wohl die Hoffnung, mit dem bevorstehenden Bau des städtischen Bades in Graz-Eggenberg die Sektionen wieder zu beleben, was allerdings misslang.

1970 spielte der GAK auch im Europacup und zahlreiche Spieler wurden im Laufe der Jahre in die österreichische Nationalmannschaft berufen (u. a. Hans Radl, Horst Kölli, Gert Kölli, Sylvester Castellani, Harald Loidl, Richard Tandl, Günther Gangl). 1969 waren die GAK-Wasserballer schon österreichischer Hallenmeister geworden. Auch in der steirischen Meisterschaft war die Sektion erfolgreich, u. a. gewann man die Titel 1961, 1966 bis 1969.

Platzierungen Staatsliga Wasserball 1959 – 1971
Jahr Platz Bemerkungen
1959 ? österreichischer Vize-Juniorenmeister
1960 6. österreichischer Juniorenmeister
1961 3. steirischer Meister
1962 4. Finalist Hallencup
1963 ?
1964 7
1965 3.
1966 2. steirischer Meister
1967 ? steirischer Meister
1968 2. steirischer Meister
1969 2. (?) österreichischer Hallenmeister, steirischer Meister,

steirischer Jugendmeister

1970 1. Europacup
1971 1.

Schwimmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sektion wurde 1908 gegründet, dominierte in der Zwischenkriegszeit und in den 1960er-Jahren den steirischen und österreichischen Schwimmsport. Die Sektion errang mehr als 50 österreichische Staatsmeistertitel und eine Vielzahl von österreichischen Rekorden und Bestleistungen, dazu kommen noch knapp 200 steirische Meistertitel.

Nach dem 1. Weltkrieg war u. a. Fritz Rödiger eine herausragende Persönlichkeit, die u. a. zwischen 1922 und 1931 7 Mal die österreichische Meisterschaft in 400 m Freistil gewonnen hat, dazu kamen noch Hans Seitz und Rudolf M. Ditmar (Ehemann der zweifachen Wassersprung-Staatsmeisterin und Olmypiateilnehmerin von 1924 Ludovica Sölkner)[125] als Spitzenschwimmer, die mit Rödiger auch eine Vielzahl von österreichischen Rekorden inne hatten. Aber auch in den Staffelwettbewerben war der GAK vor und nach dem 2. Weltkrieg erfolgreich (u. a. 4 × 100 m Freistil-Staatsmeister 1926, 1962, 1964, 1967, 1968 oder 4 × 200 m Freistil-Staatsmeister 1929 und 1968).

Der wohl bekannteste GAK-Schwimmer ist Gert Kölli, der als 1. Österreicher die 100 m Freistil unter einer Minute geschwommen ist (59,7 Sek. am 31. Mai 1957 im Hallenbad der BEA/HIB-Liebenau) und insgesamt 21 Staatsmeistertitel (dazu 2 im Wasserball – später kamen noch 9 für den ATSE dazu) und 41 steirische Meistertitel für den GAK errungen hat. Er war auch Olympiateilnehmer 1964 sowie EM-Teilnehmer 1958, 1962 und 1966.[126] Die zweite wichtige Sportlerin der Nachkriegszeit ist Ursula ("Uschi") Seitz (später verheiratete Priller), die v. a. als Rückenschwimmerin für Furore gesorgt hat und insgesamt 7 österreichische Staatsmeistertitel und auch zahlreiche Hallenmeisterschaften gewann, auch sie war Teilnehmerin bei den Olympischen Spielen 1964 sowie der Europameisterschaften 1962 und 1966. Alleine diese beiden Schwimmer erschwamen darüber hinaus mehr als 50 österreichische Rekorde bzw. Bestleistungen!

Einen weiteren besonderen, der vielen österreichischen Rekorde stellte 1955 die Tochter von Ludovica Sölkner und Rudolf M. Ditmar, Susanne Schneeweiss[127] in 100 m Brust, auf: die Zeit von 1:24,8 Min. hielt unglaubliche 17 Jahre lang!

Der GAK richtete ab 1911 regelmäßig Schwimmwettkämpfe aus, ab 1919 auch in Verbindung mit dem Schwimmen "Quer durch Graz"[128], sowie zahlreiche steirische und u. a. 1926 und 1929 die österreichischen Meisterschaften. Von 1963 bis 1971 hatte der GAK das Margaretenbad gepachtet[129], weitere Freilufttrainingsstätten waren die ehemalige Militärschwimmschule[130] in der Grazer Körösistraße (in unmittelbarer Nähe zum GAK-Gelände) sowie das Pammerbad in Graz-Waltendorf.[131]

Österreichische Staatsmeistertitel Schwimmsektion
Name Bewerb, Jahr(e) Anzahl
Gert Kölli 100 m Freistil: 1958 – 60, 1962 – 64, 1967

200 m Freistil: 1958, 1964 – 68

400 m Freistil: 1962, 1964

1.500 m Freistil: 1962

16

(+5 Staffel)

Fritz Rödiger 400 m Freistil: 1922,1924, 1926, 1927, 1929 – 31

200 m Freistil: 1925, 1929, 1930, 1933

100 m Rücken: 1928, 1929

13

(+ 3 Staffel)

Staffelwettbewerbe

Herren

4 × 100 m Freistil: 1926, 1962 (Walter Keck, Richard Tandl, Günther Gangl, Gert Kölli),

1964, 1967, 1968 (Manfred Luschan, Heinz Walcher, Richard Tandl, Gert Kölli)

4 × 200 m Freistil: 1929 (Alfred Rainer, Hans Seitz, Max Tandl, Fritz Rödiger),

1968 (Teunis Lems, Heinz Walcher, Manfred Luschan, Gert Kölli)

3 × 100 m Lagen: 1928

08
Ursula Seitz 100 m Rücken: 1963, 1964, 1966

200 m Rücken: 1964 – 66

400 m Lagen: 1966

07
Staffelwettbewerbe

Damen

3 × 100 m Lagen: 1926, 1929 (u. a. mit Ludovica Sölkner) 02
Hans Seitz 100 m Rücken: 1932, 1933 02
Leopold Bradatsch 500 m Freistil: 1919 01
Georg Vrbancic 100 m Brust: 1920 01
Rudolf M. Ditmar 100 m Freistil: 1928 01
Susanne Schneeweiss 200 m Brust: 1955

(weitere Titel unklar, weil sie vor 1955 teilweise als Mitglied der GSV-Schwimmsektion geführt wird)

01
Teunis Lems 1.500 m Freistil: 1967 01

Leichtathletik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wohl erfolgreichste Sektion des GAK, auch schon im Gründungsjahr in Leben gerufen, und ein wesentlicher Geburtshelfer der Leichtathletik in der Steiermark und Dominator dieser Sportart im Bundesland bis weit in die 1940er-Jahre hinein mit knapp 70 Staatsmeistertiteln[132] und mehr als 200 steirischen Meistertiteln. Nach dem zweiten Weltkrieg war der Wiederaufbau schwer, die Sektion mehrmals eingestellt (u. a. weil die Laufbahn im Stadion Körösistraße für Radwettbewerbe genutzt wurde und daher für Leichtathletik unbrauchbar war), schließlich wurde die Sektion 1963, wie es so schön heißt "vorübergehend eingestellt".[133]

Zu den bekanntesten Persönlichkeiten vor 1945 zählen u. a. Ferdinand Friebe[134] (Olympiateilnahmer 1924), der in den 1910er und 1920er-Jahren Serien-Staatsmeister auf der Mittelstrecke (800 m, 1.500 m) und später auch Sektionsleiter war (bekannt ist das Elektro- und Musikfachgeschäft Friebe[135] in der Grazer Sporgasse)[136], ebenso wie der Stabhochspringer und Universiade-Sieger von 1927 Raimund Held,[137] der zweifache 1.500-m-Staatsmeister Hubert Pugl (später erfolgreicher Schwimmtrainer (!) beim ATG), der 100-m-Läufer Karl Glaser, der Sprinter, Weitspringer (und Wasserspringer) Egon Karf (1. Österreicher über 7 m im Weitsprung und unter 11 Sekunden auf 100 m)[138], der Zehnkämpfer Hermann Tunner oder Adolf Kamputsch, der 1935 und 1937 an der Universiade teilnahm[139]. In den1920er- Jahren bis Anfang der 1930er galt der GAK –.als sogenannter "Provinzverein" – neben den Wiener Klubs WAC und WAF als stärkster österreichischer Leichtathletikverein, der sogenannte Dreiklubkampf der genannten Vereine zeugt davon. 1937 gewann man auch die österreichische Vereinsmeisterschaft (der Bundesländer-Vereine).

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die Erfolge spärlicher und die Frauen schoben sich in den Vordergrund (Frauen-Leichtathletik wurde ab 1922 betrieben): Ludmila Dunst war Serienmeisterin im 800 m- und Crosslauf in den 1950er-Jahren und Monika Kager Anfang der 1960er-Jahre jeweils einmal Meisterin im 100 m- und 200 m-Sprint.

Auch drei Staffel-Staatsmeisterschaften gab es zu bejubeln, nämlich 1922 (3 × 1.000 m), 1930 (4 × 1.500 m) und 1954 (4 × 100 m mit dem 100-m-Staatsmeister von 1953, Manfred Sewera),

Selbstverständlich trat der GAK von Anfang an auch als Veranstalter von Leichtathletik-Konkurrenzen, steirischen und österreichischen Meisterschaften in Erscheinung, u. a. gab es die ersten steirischen Leichtathletikmeisterschaften 1921 am GAK-Platz. Am spektakulärsten war wohl der Staffellauf "Rund um den Grazer Schlossberg", der zwischen 1919 und 1969 vierzig Mal zur Austragung kam (mit 17 Siegen der GAK-Staffel bis 1940).

Österreichische Staatsmeistertitel der Leichtathletiksektion
Name Bewerb, Jahr(e) Anzahl
Ferdinand Friebe 1.500 m: 1913, 1914, 1919 – 24, 1926 – 29

800 m: 1919 – 23

170
Fritz Umfahrer Speerwurf: 1924, 1925, 1927 – 29

Hochsprung: 1924, 1927 – 29, 1931

10
Hermann Tunner Zehnkampf: 1937

Diskuswerfen: 1940 – 42

Weitsprung: 1941

Kugelstossen: 1941, 1942

07
Ludmila Dunst Crosslauf: 1952 – 55

800 m: 1953 – 55

07
Hans Volckmar Kugelstossen: 1922

Zehnkampf: 1922, 1923

03
Staffelwettbewerbe 1922: 3 × 1.000 m (Schreiber, Ferdinand und Wilhelm Friebe)

1930: 4 × 1.500 m (Spannuth, F. Friebe, Margreiter, Pugl)

1954: 4 × 100 m (Manfred Sewera, Eilfried Huth, Czadilek, Harald Kreuzer)

03
Ernst Zahlbruck(n)er Hochsprung: 1930

Speerwurf: 1937, 1939

03
Raimund Held Stabhochsprung: 1925, 1927 02
Karl Glaser 100 m: 1929, 1930 02
Hubert Pugl 800 m: 1930

1.500 m: 1930

02
Fritz Kamputsch Kugelstossen einarmig: 1937

Kugelstossen beidarmig: 1937

02
Fritz (?) Pribitzer Dreikampf: 1939, 1940 02
Fritz Schöber Stabhochsprung: 1941, 1942 02
Ine Mayer-Bojana

(Schäffer)

Diskuswurf: 1943

Kugelstossen: 1943 (gelegentlich auch als Mitglied des ADTV geführt)

02
Erwin Reisinger Hammerwurf: 1946, 1947 02
Monika Kager 100 m: 1961

200 m: 1962

02
Otto Egger Weitsprung: 1914

Hochsprung: 1914 (Titel fraglich – teilweise als Drittplatzierter geführt)

01 (2)
Armin Arbeiter Speerwurf: 1912 01
Josef Kastner Speerwurf: 1923 01
Hermann Fritz Stabhochsprung: 1926 01
Hans Friebe 1.500 m: 1935 01
Erich Vogler 100 m: 1941 01
Alexander Mlaker 400 m: 1946 01
Manfred Sewera 100 m: 1953 01

Weitere Sektionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noch ein paar Informationen zu anderen Sektionen:

  • Feldhandball (1927 bis 1963, zweimaliger österreichischer Staatsmeister im Feldhandball, sechsfacher Vizemeister, neunfacher steirischer Meister – die Sektion verlor dann mit dem aufkommenden Kleinfeldhandball bzw. durch die neue Basketballsektion an Bedeutung; bei den Damen gibt es u. a. auch zwei Vize-Staatsmeistertitel zu verzeichnen)
  • Tischtennis (bis ca. 1948, u. a. 3. Platz bei der österreichischen Tischtennis-Meisterschaften 1906 durch das Gründungsmitglied Julius Stanger oder steirischer Mannschaftsmeister 1946 und/oder 1947, Sektion aus finanziellen Gründen aufgelöst und Übertritt der Spieler zur Grazer Polizeisportvereinigung, diese dann steirische Meister 1950 und Aufstieg in die Staatsliga)
  • Wintersport (bis in die 1930er-Jahre große Erfolge bei Schlitten- und Bobmeisterschaften, mehrere Staatsmeistertitel, z. B. Karl Markel im Skeleton, Naturbahnrodeln, Fünferbob oder Hans Volckmar im Zweierbob, dazu Olympiateilnehmer 1936 und WM-Bronze 1931, Hubert Pugl u. a. WM-Teilnehmer 1933 und mehrfacher steirischer Meister im Spezialspringen und Nordischer Kombination)
  • Radsport (v. a. in den Gründungsjahren zahlreiche steirische Meistertitel, z. B. steirischer Landesmeister im Straßenrennen 1905 durch Richard Baumgartner und 1906 durch Egon Schmitz oder steirischer Landesmeister im 100-km-Rennen 1907 Franz Seeger, nach dem 2. Weltkrieg noch Bahnrad-Wettbewerbe am GAK-Platz)[140]
  • Eiskunstlauf (1916 – 1921, 1932 – 1945, z. B. österreichische Vize-Staatsmeister 1943 im Paarlauf durch Anneliese Wambera/Walter Hüttner oder 5 Bronzemedaillen bei den österreichischen Staatsmeisterschaften 1932, 1933 (Einzel), 1937 bis 1939 (im Paarlauf mit Pepo Jauernigg) sowie die Teilnahme bei der Eiskunstlauf-WM 1935 in Wien bei den Damen durch Helga Dietz-Schrittwieser)

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der GAK war natürlich ob seiner Stellung als Pionier im steirischen und österreichischen Sport auch sportpolitisch aktiv, neben der Gründung des Deutsch-Alpenländischen Fußballverbandes 1911 (dem heutigen Steirischen Fußballverband), war man u. a. auch an der Gründung des österreichischen Schwimmverbandes 1908 oder des steirischen Tennisverbandes 1945 beteiligt. Besondere Bedeutung hatte der Beitritt des Vereins zum Allgemeinen Sportverband Österreichs (ASVÖ) nach dem 2. Weltkrieg, dessen langjähriger (Ehren-)Präsident Armin Arbeiter[141] selbst ein erfolgreicher GAK-Leichtathlet und Funktionär war. Mit der Mitgliedschaft beim ASVÖ war im Übrigen auch der Status der Sportanlage in der Körösistraße gesichert, der ASVÖ kaufte die Grundstücke und verpachtete diese an den Klub. Bis heute sind die GAK-Zweigvereine (wie der Stammverein) Mitglied dieses Sportverbandes.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anton Egger, Kurt Kaiser: Österreichs Fußball-Bundesliga von A-Z. Chronik ab 1974, Wasendorf, Eigenverlag, 1995, ISBN 3-9500332-1-1
  • Anton Egger: Österreichs Fußball-Meisterschaft 1945 - 1974, Wasendorf, Eigenverlag, 1998, ISBN 3-9500332-2-X
  • Michael Pucher u. a.: Bravo GAK! 100 Jahre Österreichischer Spitzenfußball mit Steirischer Tradition, Graz, Steirische Verlagsgesellschaft, 2002, ISBN 3-85489-070-2
  • Rudolf Amon: Bilanz eines Erfolges, Graz, Eigenverlag, 2004
  • Wolfgang Kühnelt, Markus Mörth: Geliebter Feind: Die Geschichte des Grazer Stadtderbys SK Sturm Graz – GAK 1920–2007. 1. Auflage. Leykam Buchverlag, Graz 2008, ISBN 978-3-7011-7643-4, S. 264.
  • Private Homepage zur GAK-Geschichte: https://geschichtegak.jimdo.com/
  • Private Homepage zur GAK-Geschichte: http://www.gakarchiv.at/
  • GAK-Mitteilungen (Hrsg. Grazer Athletitksport Klub [Red.] Konrad Reinthaler [Illustr.]) Jg. 1960 – 1977, Steiermärkische Landesbibliothek Graz (Signatur: A X 3962 4° 263452 III)
  • 100 Jahre GAK-Wasserspringen (Hrsg. GAK-Wasserspringen [Red.] Dr. Armin Lind) Eigenverlag, o. J.
  • ATSE Graz 1947 – 2017. Eishockey seit 70 Jahren. Festschrift zum 70jährigen Jubiläum der Eishockeysektion des ATSE Graz (Hrsg./Red. ATSE Graz - Sektion Eishockeysport) Eigenverlag, o. J.
  • Arbeiterzeitung mit ihrem Online-Archiv: http://www.arbeiter-zeitung.at/

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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  2. Ambrosius Kutschera: Fussball in Österreich Meisterschaft Stmk Gruppe A 1942/43. Abgerufen am 28. November 2018.
  3. Die Vereinsgründer des Grazer Athletiksport-Clubs. Abgerufen am 29. November 2018.
  4. Der GAK im Jahre 1902. Abgerufen im 5. Dezember 2018.
  5. Der GAK und seine Vereinsgeschichte: Mythen und Wahrheit. Abgerufen am 26. November 2018.
  6. Obmänner des GAK. Abgerufen am 29. November 2018.
  7. Die Gründung. Abgerufen am 29. November 2018.
  8. Michael Rath: Die Gründungszeit. Abgerufen am 2. Dezember 2018.
  9. Eine elektrische Zeitnehmung wird im Jahr 1913 installiert. Abgerufen am 29. November 2018.
  10. gak.net: Roman Posch rettet den GAK-Platz. Abgerufen am 29. November 2018.
  11. Obmann Direktor Roman Posch (*1882, +1961). Abgerufen am 29. November 2018.
  12. gak.net: GAK 1914 - 1918. Abgerufen am 1. Dezember 2018 (PDF).
  13. Super User: Die Zwischenkriegszeit. Abgerufen am 2. Dezember 2018.
  14. gak.net: Rudi Hiden. Abgerufen am 27. November 2018.
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  16. gak.net: GAK im Tschammerpokal. Abgerufen am 27. November 2018 (PDF).
  17. Einige wenige Gedanken zum Antisemitismus nicht nur beim beim GAK. Abgerufen am 26. November 2018.
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  19. Super User: Einleitung. Abgerufen am 2. Dezember 2018.
  20. Walter M. Iber - unter Mitarbeit von Harald Knoll: Erst der Verein, dann die Partei. Der steirische Fußball und seine Traditionsklubs im Nationalsozialismus. Hrsg.: Stefan Karner. Leykam, Graz 2016, ISBN 978-3-7011-0301-0, S. 237.
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  35. 0:0 im Relegationsduell GAK vs. Hartberg. In: derStandard.at. 5. Juni 2012, abgerufen am 30. Oktober 2012.
  36. Georg Michl, Alexander Tagger: Spielabbruch: Hartberg bleibt oben, der GAK unten. In: Kleine Zeitung online. 9. Juli 2012, abgerufen am 30. Oktober 2012.
  37. Platzsturm: GAK verliert Spiel, Aufstieg und Gesicht. In: DiePresse.com. 9. Juni 2012, abgerufen am 30. Oktober 2012.
  38. GAK bringt vierten Konkursantrag ein. In: steiermark/orf.at. ORF, 19. Oktober 2012, abgerufen am 30. Oktober 2012.
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  52. GAK zum Quadrat wieder Geschichte. ORF.at, 13. Juni 2013, abgerufen am 13. Juni 2013.
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  73. Zurück in die Körösistraße! Abgerufen am 26. November 2018.
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