Great West Conference

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Great West Conference
Voller Name Great West Conference of the National Collegiate Athletic Association Division One
Sportart Junioren: 5; Juniorinnen: 9
Abkürzung GWC / GWFC
Verband NCAA
Ligagründung 2004
Land/Länder USA
Website http://www.greatwestconference.org/
Verteilung der Mitglieder auf die US-Bundesstaaten

Die Great West Conference (GWC) war eine von 2004 bis 2013 bestehende Staffel im Hochschulsport der Vereinigten Staaten innerhalb der NCAA Division I. Sie wurde ursprünglich als American Football-Liga unter dem Great West Football Conference (GWFC) mit sechs Mannschaften gegründet, unter anderem von Neuzugängen der Division I, die in anderen Sportarten beispielsweise in der damaligen Mid-Continent Conference spielten. Nach einem Mitgliederwechsel 2008 stieg die Mitgliederzahl auf zwischenzeitlich zehn Mannschaften an, nachdem die GWFC sich auch auf andere Sportarten ausweitete und auch verschiedene Hochschulen beitraten, die kein American Football im Programm hatten. Insbesondere traten vorübergehend Hochschulen von jenseits der Great Plains bei bis hin zur Mitgliedschaft des New Jersey Institute of Technology an der Ostküste im Nordosten der Vereinigten Staaten. Dazu kamen assoziierte Mitglieder, die in einzelnen Sportarten an den Wettbewerben der GWC teilnahmen. Die GWC residierte in Illinois in der Metropolregion Chicago. Im Zuge der Conference realignments ab 2010 wurden nahezu alle Mitglieder wieder von anderen Conferences abgeworben. Dabei wechselten die Footballteams in die Missouri Valley Football Conference oder in die Big Sky Conference. Sofern die wechselnde Hochschule nicht Vollmitglied der Big Sky wurde, fand sie in anderen Sportarten insbesondere Aufnahme in der Summit League und der Big West. Die drei verbliebenen Mitglieder Chicago State University, University of Texas–Pan American und Utah Valley University schlossen sich 2013 der traditionsreicheren, durch die Realignments ebenfalls arg gebeutelten Western Athletic Conference an.

Mitglieder[Bearbeiten]

  • Gründungsmitglieder sind kursiv gekennzeichnet. Die Gründungsmitglieder spielten bis 2008 nur American Football untereinander und waren daher in anderen Sportarten Mitglieder anderer Conferences.
Universität Ort gegründet Trägerschaft Teamname seit von bis nach
UC Davis Davis (CA) 1905 staatlich Aggies 2004 Division II 2012 Big West*
Cal Poly San Luis Obispo San Luis Obispo (CA) 1901 staatlich Mustangs 2004 Big West 2012 Big West*
Chicago State University Chicago (IL) 1867 staatlich Cougars 2008 Mid-C / Ind. 2013 WAC
Houston Baptist University Houston (TX) 1960 privat Huskies 2008 NAIA 2013 Southland
New Jersey Institute of Technology Newark (NJ) 1881 staatlich Highlanders 2008 Division II 2013 Ind. / A-Sun
University of Northern Colorado Greeley (CO) 1889 staatlich Bears 2004 Division II 2006 Big Sky
University of North Dakota Grand Forks (ND) 1883 staatlich Fighting Sioux1 2008 Division II 2012 Big Sky
North Dakota State University Fargo (ND) 1883 staatlich Bison 2004 Division II 2008 The Summit**
University of South Dakota Vermillion (SD) 1862 staatlich Coyotes 2008 Division II 2012 The Summit**
South Dakota State University Brookings (SD) 1881 staatlich Jackrabbits 2004 Division II 2008 The Summit**
Southern Utah University Cedar City (UT) 1897 staatlich Thunderbirds 2004 The Summit 2012 Big Sky
University of Texas–Pan American Edinburg (TX) 1927 staatlich Broncs 2008 Independent 2013 WAC
Utah Valley University Orem (UT) 1941 staatlich Wolverines 2008 Independent 2013 WAC
Lage der Vollmitglieder zwischen 2008 und 2012

* Im American Football nahm ab diesem Zeitpunkt die Mannschaft am Wettbewerb der Big Sky Conference teil.
** Im American Football nahm ab diesem Zeitpunkt die Mannschaft am Wettbewerb der Missouri Valley Football Conference (MVFC) teil.
1 Per Volksbefragung 2012 wurde der Universität die weitere Verwendung des Nicks untersagt.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dave Kolpack: ND voters dump Fighting Sioux nickname. Minnesota Public Radio, 13. Juni 2012, abgerufen am 26. Juli 2015 (englisch).