Greco di Tufo

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Flasche Greco di Tufo

Greco di Tufo DOCG ist die Bezeichnung für trockene Weißweine und Schaumweine (Spumante) aus der italienischen Region Kampanien. Seit 1970 besitzen die Weine den Status einer „kontrollierten Herkunftsbezeichnung“ (Denominazione di origine controllata – DOC). Am 18. Juli 2003 wurden die Weine auf den Status einer DOCG hochgestuft, die zuletzt am 7. März 2014 aktualisiert wurde.[1]

Erzeugung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die trockenen Weiß- und Schaumweine müssen zu mindestens 85 % aus der Rebsorte Grechetto bestehen, die hier auch Greco B oder Greco Bianco B genannt wird. Höchstens 15 % Coda di Volpe Bianco dürfen zugesetzt werden.[1]

Anbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das zugelassene Weinbaugebiet umfasst die Gemeinden Altavilla Irpina, Chianche, Montefusco, Petruro Irpino, Prata di Principato Ultra, Santa Paolina, Torrioni und die namensgebende Gemeinde Tufo, alle in der Provinz Avellino.[1]

Im Jahr 2015 wurden von 668 Hektar Rebfläche 30.932 Hektoliter DOCG-Wein erzeugt.[2]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut der Denomination:[1]

Greco di Tufo bianco[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Farbe: mehr oder weniger intensiv strohgelb
  • Geruch: angenehm, intensiv, fein, charakteristisch
  • Geschmack: frisch, trocken, harmonisch
  • Alkoholgehalt: mindestens 11,5 Vol.-%
  • Säuregehalt: mind. 5,0 g/l
  • Trockenextrakt: mind. 16,0 g/l

Greco di Tufo Spumante[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Perlage: fein und anhaltend
  • Farbe: mehr oder weniger intensiv strohgelb, mit grünlichen oder goldenen Reflexen
  • Geruch: charakteristisch, angenehm, mit einem leichten Hauch von Hefe
  • Geschmack: angenehm, fein und harmonisch. Im Ausbau extratrocken oder trocken.
  • Alkoholgehalt: mindestens 12,0 Vol.-%
  • Säuregehalt: mind. 6,0 g/l
  • Trockenextrakt: mind. 15,0 g/l

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Disciplinare di Produzione della Denominazione di Origine Controllata (Produktionsvorschriften und Beschreibung). wineacts.com, 7. März 2014, abgerufen am 20. Januar 2017 (PDF, italienisch).
  2. Weinbau in Zahlen 2016. In: V.Q.P.R.D. d’Italia 2016. federdoc.com, abgerufen am 27. Mai 2017 (PDF, italienisch).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jancis Robinson: Das Oxford Weinlexikon, 3. überarbeitete Ausgabe. 1. Auflage. Gräfe und Unzer Verlag, München, 2007, ISBN 978-3-8338-0691-9.
  • Burton Anderson: Italiens Weine 2004/05. Hallwag, Gräfe und Unzer, München 2004, ISBN 3-7742-6365-5.
  • Jacques Orhon: Le nouveau guide des vins d’Italie. Les editions de l’homme, Montreal 2007, ISBN 978-2-7619-2437-5.
  • Valeria Camaschella (Hrsg.): Lexikon der italienischen Weine – Sämtliche DOCG- & DOC-Weine. Hallwag, Gräfe und Unzer, München 2002, ISBN 3-7742-0756-9, S. 244.