Greding

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Greding
Greding
Deutschlandkarte, Position der Stadt Greding hervorgehoben
Koordinaten: 49° 3′ N, 11° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Roth
Höhe: 397 m ü. NHN
Fläche: 103,75 km2
Einwohner: 7088 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91171
Vorwahl: 08463
Kfz-Kennzeichen: RH, HIP
Gemeindeschlüssel: 09 5 76 122
Stadtgliederung: 31 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 11 + 13
91171 Greding
Webpräsenz: www.greding.de
Erster Bürgermeister: Manfred Preischl (Freie Wähler)
Lage der Stadt Greding im Landkreis Roth
NürnbergLandkreis Nürnberger LandLandkreis FürthSchwabachLandkreis AnsbachLandkreis Weißenburg-GunzenhausenLandkreis Neumarkt in der OberpfalzSoosAbenberger WaldDechenwaldHeidenbergForst KleinschwarzenloheBüchenbachGeorgensgmündKammersteinSchwanstettenRednitzhembachRohr (Mittelfranken)Rohr (Mittelfranken)RothThalmässingWendelstein (Mittelfranken)SpaltRöttenbach (Landkreis Roth)HilpoltsteinHeideckGredingAllersbergAbenbergLandkreis EichstättKarte
Über dieses Bild
Marktplatz mit Rathaus
Blick auf Greding

Greding ist eine Stadt im mittelfränkischen Landkreis Roth in Bayern. Sie liegt an der Schwarzach und auf dem Gebiet des Naturparks Altmühltal. Die Gemeinde hat nach eigenen Angaben 7431 Einwohner hiervon 7106 mit Erstwohnsitz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stadtgebiet grenzt an zwei bayerische Landkreise (Eichstätt und Neumarkt) und zugleich an zwei bayerische Regierungsbezirke (Oberbayern und Oberpfalz). Greding liegt 36 km nördlich von Ingolstadt an der Bundesautobahn 9.

Greding wird vom oberbayerischen Beilngries, Kinding und Titting, dem oberpfätzischen Berching und Freystadt und den ebenfalls mittelfränkischen Hilpoltstein und Thalmässing.

Greding befindet sich im Zentrum des Naturparks Altmühltal. Die Stadt ist staatlich anerkannter Luftkurort.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Greding hat die folgenden 31 amtlich benannten Gemeindeteile:[2]

Durch die Stadtverwaltung werden 23 davon als Ortsteile bezeichnet.[3]:

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Klima in Greding ist gemäßigt. Die Temperatur beträgt im Jahresdurchschnitt 8,4 °C, die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge 707 Millimeter.

Greding
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
46
 
1
-4
 
 
41
 
3
-4
 
 
45
 
8
0
 
 
49
 
13
3
 
 
70
 
18
7
 
 
88
 
22
11
 
 
83
 
23
12
 
 
79
 
23
12
 
 
57
 
19
9
 
 
48
 
13
4
 
 
49
 
6
1
 
 
51
 
2
-3
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: climata-data.org
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Greding
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 1,4 3,3 8,4 13,4 18,3 21,6 23,4 22,7 19,1 13,2 6,4 2,4 Ø 12,8
Min. Temperatur (°C) -4,1 -3,5 -0,3 3,2 7,3 10,6 12,2 11,7 8,6 4,3 0,8 -2,6 Ø 4,1
Temperatur (°C) -1,4 -0,1 4 8,3 12,8 16,1 17,8 17,2 13,8 8,7 3,6 -0,1 Ø 8,4
Niederschlag (mm) 46 41 45 49 70 88 83 79 57 48 49 51 Σ 706
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
1,4
-4,1
3,3
-3,5
8,4
-0,3
13,4
3,2
18,3
7,3
21,6
10,6
23,4
12,2
22,7
11,7
19,1
8,6
13,2
4,3
6,4
0,8
2,4
-2,6
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
46
41
45
49
70
88
83
79
57
48
49
51
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Geschichte vor der Eingemeindung siehe Greding (Ortsteil)

Das Gemeindegebiet von Greding wurde ab 1972 durch die Gebietsreform wesentlich vergrößert und die Gemeinde Greding kam zum Landkreis Roth. Greding ist nach dieser Gebietsreform die südöstlichste Gemeinde von Mittelfranken und grenzt direkt an Oberbayern und die Oberpfalz.[4][5][6] Am 1. April 1971 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Großhöbing und Kaising eingegliedert. Am 1. Januar 1972 kamen Euerwang, Grafenberg, Hausen, Herrnsberg, Kleinnottersdorf, Kraftsbuch, Landerzhofen, Mettendorf, Obermässing, Österberg, Röckenhofen, Schutzendorf und Untermässing hinzu. Am 1. Juli 1972 folgte Esselberg.[7]

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bevölkerung der Stadt Greding ist überwiegend römisch-katholisch. Auf dem Gebiet der Gemeinde Greding gibt es folgende Pfarreien, welche alle dem Pfarrverband Greding und dem Dekanat Roth-Schwabach im Bistum Eichstätt angehören:

  • St. Jakobus, Greding (Filialen: St. Maria Empfängnis, Kaising, St. Thomas, Landerzhofen, St. Peter und Paul, Hausen und St. Johannes der Täufer, Mettendorf (St. Annawallfahrt. Weitere Kirchen in Greding: St. Marin, St. Magdalena))
  • St. Pauli Bekehrung, Heimbach (St. Martin, Euerwang, St. Andrea, Kraftsbuch, St. Maria Hilf, Linden)
  • St. Ägidius, Röckenhofen (St. Pankratius Herrnsberg)
  • St. Johannes Evangelist, Großhöbing (St. Wolfgang, Schutzendorf)
  • St. Maria Himmelfahrt, Obermässing (St. Stephanus, Österberg, St. Leonhard, Häusern, Stadt Hilpoltstein)
  • St. Leodegar, Untermässing (St Johannes Evangelist, Lohen, Markt Thalmässing)[8]

Grafenberg und St. Nikolaus, Esselberg liegen im Gemeindegebiet und gehören zur Pfarrei Morsbach, Gemeinde Titting

Die evangelische Kirchengemeinde baute 1967 die Apostelkirche. Sie wurde viele Jahre vom Pfarrer von Offenbau betreut. Mittlerweile ist der Pfarrer von St. Gotthard, Thalmässing, Dekanatsbezirk Weißenburg zuständig.

Politik und Kommunales[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2008<[9] 2014<[10]
Wahlbeteiligung: 73,9 % (2008: 78,1 %)
 %
50
40
30
20
10
0
44,4 %
(+0,5 %p)
28,3 %
(+0,9 %p)
18,6 %
(-0,6 %p)
8,7 %
(-0,8 %p)
2008

2014


Die CSU verfügt im Stadtrat über 9, die UWG/FW über 5, die SPD über 4 und die FDP über 2 Sitze. Erster Bürgermeister ist Manfred Preischl (FW), Zweiter Bürgermeister ist Oswald Brigl (CSU) und Dritter Bürgermeister ist Hermann Kratzer (FW).[11]

Bisherige Bürgermeister der Großgemeinde Greding:

1900–1912: Xaver Geyer

1930–1945: Josef Veigele

1946–1960: Franz Karmann

1960–1978: Albert Lux

1978–1996: Otto Heiß (CSU)

1996–2008: Franz Josef Lerzer (CSU), Beamter im Landratsamt Roth, verhalf der Gemeinde durch die die Veruntreuung von Gemeindegeldern zu trauriger Berühmtheit.[12]

seit 2008: Manfred Preischl

Der kommunale Verwaltungshaushalt 2007 weist Ausgaben in Höhe von 7.947.000 Euro aus, der Vermögenshaushalt umfasste im gleichen Jahr 4.232.000 Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung ist aufgrund positiver Konjunkturentwicklungen von 863 auf 786 Euro gesunken. Für die nächsten Jahre sind Investitionen von rund 10 Millionen Euro geplant, vor allem in kommunale Einrichtungen, die Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung.

Ein aktuelles kommunalpolitisches Projekt ist die Schaffung von Wohnraum in verschiedenen Ortsteilen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den über 900 Jahren Stadtgeschichte entstanden einige Sehenswürdigkeiten.

Rathaus

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rathaus
  • Katholische Stadtpfarrkirche St. Jakob
  • Ehemaliges fürstbischöfliches Jägerhaus
  • Fürstbischöfliches Jagdschloss
  • Romanische Basilika St. Martin
  • Wallfahrtskirche Maria Hilf im Gemeindeteil Linden, 1728 geweiht, mit Arma-Christi-Kreuz.

Details siehe bei den jeweiligen Ortsteilen.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naturschutzgebiet Bach und Schluchtwald bei Untermässing
Naturschutzgebiet Kuhbachtal bei Hausen
Geschützter Landschaftsbestandteil und Geotop Heinrichsgraben

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jedes Jahr findet am ersten Wochenende im September auf dem Marktplatz der Gredinger Trachtenmarkt statt. Mit rund 10.000 Besuchern gehört er zu den bedeutendsten Märkten seiner Art in Deutschland.

Durch das Gemeindegebiet von Greding führt die Radstrecke des Challenge Roth.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Greding hat der Tourismus eine große wirtschaftliche Bedeutung, die Gemeinde gab für das Jahr 2009 rund 57.000 Übernachtungen an. 29 Betriebe mit 574 Betten bieten entsprechende Dienstleistungen an. Hinzu kommen aufgrund der nahen Autobahn und der Radtouristen zahlreiche Tagesgäste; das umfangreiche gastronomische Angebot fällt im Ortsbild ins Auge. Greding liegt im Ausflugsbereich der Städte (Nürnberg ~58 km und Ingolstadt ~36 km).

Im gewerblichen Bereich sind Burgbad ehemals KAMA-Möbelwerk (1998: 255 Mitarbeiter, 82 Millionen DM Umsatz), die Kirschner Maschinen- und Metallbau GmbH, die TBG Transportbeton GmbH & Co Franken KG, Auto Bierschneider und Trendstore sowie diverse kleine Handwerksbetriebe zu nennen.

Größter Arbeitgeber der Stadt ist das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr mit seiner WTD auf dem Kalvarienberg.

Einmal jährlich findet der Gredinger Trachtenmarkt statt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die A 9 führt von Nordwesten nach Süden durch das Gredinger Stadtgebiet. Im Südwesten des Hauptortes befindet sich die Anschlussstelle 57.

Unter Porsche-Fahrern galt es in den 1980er-Jahren als eine besondere Herausforderung, die lang gestreckte Kurve der A 9 mit Vollgas zu durchfahren. Der Legende nach geht dies auf ein Interview mit dem Rennfahrer Walter Röhrl zurück, in dem der Ausdruck „Greding geht voll!“ geprägt wurde.

Vom 1. Juni 1888 bis zum 28. Mai 1972 verband die Bahnstrecke Roth–Greding den Ort mit der Bahnstrecke Nürnberg–Augsburg. Die Züge wurden nach dem Endbahnhof Gredl benannt. Seitdem verbanden mehrere Buslinien Greding mit den Städten und Gemeinden im Umland. Mit der Eröffnung des Regionalverkehrs auf der Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt–München am 10. Dezember 2006 wurde der Busverkehr angepasst, um den Ort an die Bahnhöfe Allersberg (Rothsee) und Kinding (Altmühltal) anzuschließen. Die Schnellfahrstrecke verläuft westlich der Stadt im 7,7 Kilometer langen Euerwangtunnel.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die lokale Berichterstattung erfolgt in der Hilpoltsteiner Zeitung und der Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung, Heimatausgaben der Nürnberger Nachrichten und der Nürnberger Zeitung, sowie dem Hilpoltsteiner Kurier, einer Regionalausgabe des Donaukuriers.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt in Greding eine Volksschule (Grund- und Mittelschule). Im selben Gebäude ist eine staatliche Wirtschaftsschule untergebracht, welche mit der Berufsschule Eichstätt zusammenarbeitet. Dort angeschlossen ist der Kinderhort Sonnenblume. Im Ortsteil Obermässing gibt es eine Grundschule. In Greding gibt es eine Volkshochschule. In Greding gibt es zwei Kindergärten, der von der katholischen Kirchenstiftung Greding (Kindertagesstätte St. Martin) und vom evangelischen Kirchenvorstand Greding betrieben wird. Von den Kirchenstiftungen in Obermässing und in Röckenhofen wird ebenfalls ein Kindergarten betrieben.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen in Verbindung mit Greding[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fredl Fesl (* 1947), niederbayerischer Musiker und Sänger, verbrachte einige Jahre in Greding
  • Patrick Lange (* 1981), Dirigent, wuchs in Greding auf
  • Marina Schuster (* 1975), Politikerin (FDP), seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages, wuchs in Greding auf

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Honig: Die urnenfelderzeitliche Siedlung von Greding-„Rohrmeierkeller“. Lkr. Roth, Faustus Vlg, 2001, ISBN 3-933474-12-4.
  • Franz Heiler: Bildung im Hochstift Eichstätt zwischen Spätmittelalter und katholischer Konfessionalisierung. Reichert Vlg., 1999, ISBN 3-89500-029-9.
  • Lukas Werther: Mensch und Umwelt im Früh- und Hochmittelalter – Archäologische Forschungen im Schwarzachtal; in: Heimatkundliche Streifzüge – Schriftenreihe des Landkreises Roth; Heft 31; Hilpoltstein 2012; S. 80–86.
  • Toni Benz: Greding mit seinem Umland – eine der „curie de Bawaria“ – im Spannungsfeld der deutschen und bayerischen Geschichte; in: Sammelblätter des Historischen Vereins von Eichstätt; Band 125; 103. Jahrgang; Eichstätt 2011; S. 51–156.
  • Ottokar Wagner: Greding – zwischen zwei Jahrtausenden; Hilpoltstein 1990; S. 244 ff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Greding – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Greding – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Stadt Greding in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 10. Februar 2018
  3. Gemeinde Greding. Abgerufen am 27. Mai 2017.
  4. L. Werther: Mensch und Umwelt. In: Heimatkundliche Streifzüge. Heft 21. Hilpoltstein 2012, S. 80–86.
  5. T. Benz: Greding mit seinem Umland..., In: Sammelblätter des Historischen Vereins... Band 125, 103. Jahrgang, Eichstätt 2011, S. 51–156.
  6. O. Wagner: Greding – zwischen zwei Jahrtausenden. Hilpoltstein 1990, S. 244 ff.
  7. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 482.
  8. Pfarrverband Greding: Startseite. Abgerufen am 12. Mai 2017.
  9. Wahl der Gemeinderäte in den kreisangehörigen Gemeinden in Bayern 2008 nach Gemeinden. Abgerufen am 12. Mai 2017.
  10. Wahl der Gemeinderäte in den kreisangehörigen Gemeinden in Bayern 2014. Abgerufen am 27. Mai 2017.
  11. Nach Angabe auf der Website (Memento vom 11. April 2012 im Internet Archive) der Stadt (Im Webarchiv ohne Bilder).
  12. Abendzeitung, Germany: Nürnberg: Kasse geplündert: Mildes Urteil für CSU-Politiker - Abendzeitung München. (abendzeitung-muenchen.de [abgerufen am 27. Mai 2017]).