Greenwich (Connecticut)
| Greenwich | |
|---|---|
| Lage des Countys in Connecticut und der Town (rot) im County | |
| Basisdaten | |
| Gründung: | 1640 |
| Staat: | Vereinigte Staaten |
| Bundesstaat: | Connecticut |
| County: | Fairfield County |
| Koordinaten: | 41° 2′ N, 73° 37′ W |
| Zeitzone: | Eastern (UTC−5/−4) |
| Einwohner: – Metropolregion: | 63.518 (Stand: 2020) 19.940.274 (Stand: 2024) |
| Haushalte: | 22.383 (Stand: 2020) |
| Fläche: | 174,0 km2 (ca. 67 mi²) davon 123,8 km2 (ca. 48 mi²) Land |
| Bevölkerungsdichte: | 513 Einwohner je km2 |
| Höhe: | 17 m |
| Postleitzahlen: | 06807, 06830–06839, 06870, 06878 |
| Vorwahl: | +1 203 |
| FIPS: | 09-33620 |
| GNIS-ID: | 0213435 |
| Website: | www.greenwichct.org |
Greenwich ist eine Stadt im Fairfield County im US-Bundesstaat Connecticut, Vereinigte Staaten, mit 63.518 Einwohnern (Stand: 2020).[1]
Greenwich hat den Ruf, der Vorort der Reichen von New York City zu sein.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach den Angaben des United States Census Bureaus hat das Stadtgebiet eine Größe von 174,0 km², wovon 123,8 km² Land und 50,2 km² (= 28,88 %) Gewässer sind. Die Fläche Greenwichs ist etwa doppelt so groß wie die von Manhattan. Westlich und nördlich benachbart ist das Westchester County des Bundesstaates New York, östlich liegt die City of Stamford, und gegenüber dem Long Island Sound auf Long Island liegt Bayville.
Bevölkerungsentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Greenwich ist traditionell der Wohnsitz von Bankern und anderen New Yorker Geschäftsleuten. 2010 war Greenwich der Sitz mehrerer bedeutender Hedge-Fonds, was der Stadt im benachbarten New York den Spitznamen „Ober-Hedgistan“ (engl. Upper Hedgistan) eingebracht hat.[2][3]
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Söhne und Töchter der Stadt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Christopher Abbott (* 1986), Schauspieler
- David K. Barton (1927–2023), Radaringenieur
- Courtenay Becker-Dey (* 1965), Seglerin
- Michael Bickford (* 20. Jahrhundert), Polospieler
- Neil Burger (* 1963), Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent
- Jonathan Bush (1931–2021), Unternehmer
- Tricia Byrnes (* 1974), Snowboarderin
- Colby Chester (* 1941), Schauspieler
- Jennifer Clement (* 1960), Autorin
- Glenn Close (* 1947), Schauspielerin
- Chris Coons (* 1963), Jurist und Politiker
- Lilah Fear (* 1999), englisch-kanadische Eistänzerin
- Frederic Brenton Fitch (1908–1987), Logiker und Entwickler des Fitch-Kalküls
- Charlotte Geer (* 1957), Ruderin
- Cassidy Gifford (* 1993), Schauspielerin
- Shelley Hack (* 1947), Schauspielerin
- Michaela Haet (* 1999), australische Tennisspielerin
- Hope Hicks (* 1988), ehemalige Kommunikationsdirektorin des Weißen Hauses unter US-Präsident Donald Trump
- Tom Hooker (* 1957), Sänger und Schauspieler
- Kara Spears Hultgreen (1965–1994), die erste Kampfpilotin der United States Navy im Cockpit einer F-14 Tomcat
- Kathleen Kennedy Townsend (* 1951), Politikerin
- Sabine Klinkner (* 1975), Luft- und Raumfahrttechnikerin und Hochschullehrerin
- James F. Kurose (* 1956), Informatiker
- Alonzo Levister (1925–2016), Arrangeur, Komponist, Musikproduzent und Jazzpianist
- Keegan Lowe (* 1993), Eishockeyspieler
- Vince McMahon (* 1945), ehemaliger Chairman der World Wrestling Entertainment, sowie dessen erwachsene Kinder
- Stephanie McMahon und
- Shane McMahon, beide ebenfalls in der WWE tätig
- Claire Messud (* 1966), Schriftstellerin
- Donovan Mitchell (* 1996), Basketballspieler
- Tom Noonan (1951–2026), Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor
- Alexia Paganini (* 2001), schweizerisch-amerikanische Eiskunstläuferin
- Bijou Phillips (* 1980), Schauspielerin
- Linda Purl (* 1955), Schauspielerin und Sängerin
- Kelly Rohrbach (* 1990), Schauspielerin
- Matt Ross (* 1970), Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor
- Mark Salzman (* 1959), Schriftsteller
- Madison Sieg (* 2003), Tennisspielerin
- Eliot Spizzirri (* 2001), Tennisspieler
- Nicholas Spizzirri (* 2001), Squashspieler
- James Sutherland (* 1948), Science-Fiction-Autor
- Mark Teixeira (* 1980), Baseball-Profi
- Heather Thomas (* 1957), Schauspielerin
- Dyanne Thorne (1936–2020), Schauspielerin
- Francis Joseph Tief (1881–1965), katholischer Bischof
- Jim True-Frost (* 1966), Schauspieler
- Gary Versace (* 1968), Jazzmusiker
- Dick Wellstood (1927–1987), Jazz-Pianist und Arrangeur
- Julian Hill Whittlesey (1905–1995), Architekt und Stadtplaner
- Colin Wilson (* 1989), Eishockeyspieler
Sonstige mit der Stadt in Verbindung stehende Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Der deutsch-österreichische Schlagerkomponist Fred Jay ist in Greenwich begraben.
- Der deutsche Dirigent Kurt Masur starb am 19. Dezember 2015 in Greenwich.[4]
- Der ehemalige deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg und seine Ehefrau Stephanie zu Guttenberg wohnen seit September 2011 mit ihren beiden Töchtern in Greenwich.[5]
- Der Mordfall der in Greenwich ermordeten Martha Moxley erfuhr aufgrund seiner „Kennedy-Verbindung“ in den Medien große Aufmerksamkeit.
- Der Immobilienentwickler und Millionenbetrüger Andrew Kissel wurde 2006 in seinem Mietshaus in Greenwich ermordet.
- Der amerikanische Bankmanager und ehemalige Vorsitzende der Geschäftsleitung (CEO) der Schweizer Großbank Credit Suisse (2007–2015) Brady W. Dougan hat einen Wohnsitz in Greenwich. Ebenso Richard S. Fuld, Jr.
- Der amerikanische Hedgefonds-Manager Ray Dalio hat seinen Wohnsitz mit seiner Familie in Greenwich. Er gehört zu den reichsten US-Amerikanern und verwaltet den größten Hedgefonds der Welt.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Explore Census Data. Abgerufen am 1. Juni 2022.
- ↑ FAZ vom 29. Oktober 2010, Seite 25: Der Vorort der Milliardäre
- ↑ “Upper Hedgistan is Greenwich, Connecticut.” The Kingdom of Hedgistan New York Magazine 24-10-2007.
- ↑ Georg-Friedrich Kühn: Der Dirigent der Wende. In: nzz.ch. 19. Dezember 2015, abgerufen am 14. Oktober 2018.
- ↑ Abschied aus Deutschland. Guttenberg kauft Millionenanwesen nahe New York In: Spiegel Online vom 10. September 2011
