Gregor Paul

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Gregor Paul (* 22. Juli 1947 bei Magdeburg) ist außerplanmäßiger Professor für Philosophie am Karlsruher Institut für Technologie. Seine Fachgebiete sind Philosophie der Logik, Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, philosophische Ästhetik, Philosophie der Menschenrechte und komparative Philosophie. Auf letzterem Gebiet hat sich Paul insbesondere mit Studien zur traditionellen Philosophie im chinesischen und im japanischen Kulturraum hervorgetan. Er ist Präsident der Deutschen China-Gesellschaft.

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1966 bis 1971 studierte Paul Philosophie, Germanistik und Mathematik an den Universitäten in Tübingen, Heidelberg und Mannheim, machte 1969/70 das kleine Staatsexamen in Mathematik und 1970/71 das große Staatsexamen in Philosophie und Germanistik. Während einer achtjährigen Tätigkeit als Gymnasiallehrer u.a. am Bismarck-Gymnasium Karlsruhe (1971–79) promovierte er 1976 in Philosophie an der Universität Mannheim.

Von 1979 bis 1985 folgten Studienreisen in Südostasien, wobei er u.a. als DAAD-Lektor in Japan Deutsch unterrichtete. Nach seiner Habilitation in Philosophie an der Universität Karlsruhe lehrte Paul u.a. als Privatdozent an der Universität Karlsruhe und hielt Gast- bzw. außerordentliche Professuren an der TH Kunming und der Städtischen Universität Ōsaka. Seit 1993 unterrichtet Paul an der Universität Karlsruhe als außerplanmäßiger Professor.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]