Gregor Schlierenzauer

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Gregor Schlierenzauer Skispringen
Gregor Schlierenzauer 2014

Gregor Schlierenzauer 2014

Nation OsterreichÖsterreich Österreich
Geburtstag 7. Jänner 1990
Geburtsort FulpmesOsterreichÖsterreich Österreich
Größe 177 cm
Gewicht 62 kg
Karriere
Verein SV Innsbruck-Bergisel
Debüt im Weltcup 12. März 2006
Pers. Bestweite 243,5 m (Vikersund 2011)
Status Saison vorzeitig beendet
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
WM-Medaillen 6 × Gold 5 × Silber 0 × Bronze
SFWM-Medaillen 4 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
JWM-Medaillen 2 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Gold 2010 Vancouver Mannschaft
Bronze 2010 Vancouver Normalschanze
Bronze 2010 Vancouver Großschanze
Silber 2014 Sotschi Mannschaft
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
Gold 2007 Sapporo Mannschaft
Silber 2009 Liberec Normalschanze
Gold 2009 Liberec Mannschaft
Gold 2011 Oslo Mannschaft
Normalschanze
Gold 2011 Oslo Großschanze
Gold 2011 Oslo Mannschaft
Großschanze
Silber 2013 Val di Fiemme Normalschanze
Silber 2013 Val di Fiemme Mixed-Team
Gold 2013 Val di Fiemme Mannschaft
Silber 2015 Falun Großschanze
Silber 2015 Falun Mannschaft
FIS Skiflug-Weltmeisterschaften
Gold 2008 Oberstdorf Einzel
Gold 2008 Oberstdorf Mannschaft
Silber 2010 Planica Einzel
Gold 2010 Planica Mannschaft
Gold 2012 Vikersund Mannschaft
FIS Skisprung-Junioren-WM
Gold 2006 Kranj Mannschaft
Gold 2006 Kranj Normalschanze
Platzierungen
 Weltcupsiege (Einzel) 53  (Details)
 Weltcupsiege (Team) 16  (Details)
 Grand-Prix-Siege (Einzel) 13  (Details)
 Grand-Prix-Siege (Team) 04  (Details)
 Gesamtweltcup 01. (2008/09, 2012/13)
 Skiflug-Weltcup 01. (2008/09, 2010/11, 2012/13)
 Vierschanzentournee 01. (2011/12, 2012/13)
 Nordic Tournament 01. (2008, 2009)
 Sommer-Grand-Prix 01. (2008)
 Weltcup-/A-Klasse-Podium 1. 2. 3.
 Einzelspringen 39 19 11
 Skifliegen 14 1 4
 Teamspringen 16 9 5
 Mixed-Teamspringen 0 1 0
letzte Änderung: 20. März 2016

Gregor Schlierenzauer (* 7. Jänner 1990 in Fulpmes, Tirol) ist ein österreichischer Skispringer.

Schon in jungen Jahren galt Schlierenzauer als herausragendes Talent und ist mittlerweile einer der erfolgreichsten Skispringer.[1]

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gregor Schlierenzauer wurde in Kranj im Februar 2006 Juniorenweltmeister auf der Normalschanze. Er debütierte im März 2006 beim Weltcup von Oslo, wo er auf Anhieb als 24. in die Punkteränge sprang.

Schon beim Sommer-Grand-Prix der Skispringer kündigte er 2006 seinen Durchbruch mit einem Sieg, zwei zweiten und einem dritten Platz sowie einem Sieg im Mannschaftsspringen an. Seit dem zweiten Springen der Saison 2006/07 gehört er zum Stammaufgebot Österreichs für den Weltcup. Bei seinem ersten Einsatz der Saison sprang er auf den vierten Platz. Das zweite Springen von der Großschanze gewann er vor dem Norweger Anders Jacobsen und wurde somit zum damals sechstjüngsten Skisprung-Weltcupsieger. Bei der Vierschanzentournee 2006/07 schaffte er zwei Tagessiege und den zweiten Rang in der Gesamtwertung. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2007 in Sapporo gewann er mit der Mannschaft die Goldmedaille im Springen von der Großschanze. Die Saison 2007/08 verlief ebenfalls sehr erfolgreich; er wurde Skiflugweltmeister. Am Tag danach wurde er mit Martin Koch, Thomas Morgenstern und Andreas Kofler Team-Skiflugweltmeister. Zum Saisonabschluss gewann er noch das Nordic Tournament 2008 und stellte am 14. März 2008 bei seinem Sieg beim Skifliegen in Planica mit 232,5 m einen neuen österreichischen Weitenrekord auf. Diesen Rekord überbot er am 15. März 2008 noch einmal mit 233,5 m.

Im Rahmen des FIS-Grand-Prix gewann Schlierenzauer im August 2008 das Springen in Pragelato und siegte damit in der Gesamtwertung des 4-Nations-Grand-Prix. Die beiden folgenden Grand-Prix-Springen in Zakopane konnte er ebenfalls für sich entscheiden. Mit weiteren Siegen in Klingenthal und Liberec gewann er auch die Gesamtwertung des FIS-Grand-Prix 2008. Als Mitglied der Skiflugteams wurde er im Oktober 2008 in der Kategorie „Mannschaften“ als Sportler des Jahres ausgezeichnet.

Am 10. Jänner 2009 verbesserte er den bisherigen Schanzenrekord von Sven Hannawald am Kulm um 1,5 m auf 215,5 m. Am 25. Jänner 2009 gewann er wie am Tag davor das Springen auf der Olympiaschanze von 2010 und stand bei starkem Aufwind die Rekordweite von 149 m. In der Saison 2008/09 gewann Schlierenzauer sechs Weltcup-Springen in Folge und stellte damit den Rekord von Janne Ahonen, Matti Hautamäki und Thomas Morgenstern ein. Er hält den Rekord von dreizehn gewonnenen Weltcup-Springen in einer Saison. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2009 gewann er hinter seinem Mannschaftskameraden Wolfgang Loitzl die Silbermedaille auf der Normalschanze, mit dem Team holte er sich eine Woche später den Weltmeistertitel auf der Großschanze. Den Gesamtweltcup 2008/09 sicherte er sich mit 2.083 Punkten aus 27 Springen; das ist Punkterekord im Weltcup der Skispringer. Daneben gewann er in der gleichen Saison den Skiflugweltcup. Wenige Tage nach der Saison stürzte er bei Materialtests in Ramsau. Bei dem Sturz zog er sich einen Riss des Innenbandes im rechten Knie zu.[2]

Mit seinem Sieg in Engelberg am 19. Dezember 2009 gewann Schlierenzauer sein 26. Weltcup-Springen. Damit überholte er nach der Anzahl an Siegen Andreas Felder und stellte in dieser Kategorie mit nur 19 Jahren einen neuen österreichischen Rekord auf.[3] Mit seinem Sieg am Kulm am 10. Jänner 2010, dem siebten Sieg in einem Skiflug-Wettbewerb, sicherte er sich in dieser Saison überdies den Rekord als erfolgreichster Skiflieger. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver gewann er sowohl auf der Normal- als auch auf der Großschanze die Bronzemedaille. Zudem gewann er mit der österreichischen Mannschaft die Goldmedaille im Teamwettbewerb.

Zu Beginn der Saison 2010/11 verletzte er sich beim Training am linken Knie. Durch die Regenerationsphase war ein Kampf um den Gewinn des Gesamtweltcups nicht möglich, Schlierenzauer konnte sich jedoch bereits Anfang Jänner in Harrachov (Tschechien, Sprungschanzenanlage Čerťák) wieder unter den besten Zehn platzieren. Er steigerte kontinuierlich seine Leistungen und erreichte schließlich noch drei Siege und den neunten Platz im Gesamtweltcup. Am 12. Februar 2011 beim Skifliegen in Vikersund flog Schlierenzauer auf 243,5 m und somit zu neuem österreichischen Landesrekord.

Gregor Schlierenzauer (2011)

Am 3. März 2011 gewann Schlierenzauer bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Oslo auf dem Holmenkollbakken seine erste Einzelgoldmedaille bei Nordischen Ski-Weltmeisterschaften. Bis dahin war der letzte österreichische Weltmeister auf der Großschanze Andreas Felder, dem dies 24 Jahre zuvor bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1987 in Oberstdorf gelungen war. Außerdem gewann Schlierenzauer bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Oslo im Teamspringen sowohl auf der Kleinschanze als auch auf der Großschanze jeweils eine Goldmedaille. Damit gewann Schlierenzauer alleine bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Oslo 3 Goldmedaillen.

Im Winter 2011/12 konnte Schlierenzauer erstmals die Vierschanzentournee für sich entscheiden. Er siegte bei den ersten beiden Springen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen und belegte bei den Wettbewerben in Österreich einen zweiten (Innsbruck) bzw. dritten Platz (Bischofshofen). Am 4. Februar 2012 im Val di Fiemme gewann er im Alter von 22 Jahren sein bereits 40. Weltcupspringen. Er überholte damit in der ewigen Bestenliste nach Weltcupsiegen Adam Małysz.

Vor dem Auftakt in die Weltcup-Saison 2012/13 machte Gregor Schlierenzauer mit erheblicher Kritik am neuen Anzugsreglement des Internationalen Skiverbandes FIS Schlagzeilen. Geplant war es, dass die Anzüge ab der kommenden Saison hauteng anliegen müssen und zwischen Körper und Haut kein Toleranzbereich mehr zugelassen ist. Erst nach der Kritik von Schlierenzauer hat man sich dafür entschieden, wieder zwei Zentimeter Toleranzbereich einzuführen.[4] Die Reglementänderung im Anzugsbereich gilt als einer der weitreichendsten Eingriffe in das Flugsystem seit vielen Jahren. Im Jänner 2013 entschied Schlierenzauer zum zweiten Mal die Vierschanzentournee für sich. Er war der erste Athlet seit Janne Ahonen 2006, dem die erfolgreiche Titelverteidigung bei diesem Wettbewerb gelang. Beim Skiflugwettbewerb am 3. Februar 2013 in Harrachov konnte er den bisherigen Rekord Matti Nykänens von 46 Weltcup-Siegen überbieten.[5] Auch den zweiten Wettbewerb an diesem Tag gewann er.[6] Im finnischen Kuopio reichte Schlierenzauer bei noch vier ausstehenden Einzelspringen ein fünfter Platz zum vorzeitigen Gewinn des Gesamtweltcups.[7] Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2013 in Val die Fiemme gewann er Gold mit der Mannschaft und Silber im Einzel von der Normalschanze sowie mit dem Mixed-Team. Mit seinem insgesamt 50. Weltcupsieg sicherte er sich am 22. März 2013 im Skifliegen in Planica zum dritten Mal die kleine Kristallkugel im Skiflugweltcup.[8] Nach der Saison wurde Gregor Schlierenzauer zum Tiroler Sportler des Jahres gewählt.[9]

In den folgenden zwei Wintern schaffte er nur noch drei Einzelsiege bei Weltcupspringen. Bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi reichte es lediglich zu einer Silbermedaille mit der Mannschaft, bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2015 in Falun wurde er jeweils Zweiter von der Großschanze und mit dem österreichischen Team. In der Weltcup-Saison 2015/16 legte er nach einem 17. Platz im Auftaktspringen in Klingenthal eine Pause zum Trainieren ein und ließ sich medizinisch untersuchen.[10][11] Bei der Vierschanzentournee startete er wieder, wurde aber nach schwachen Ergebnissen vor dem letzten Springen aus der Konkurrenz genommen.[12] Wenige Tage danach gab er die Entscheidung bekannt, nicht an der Skiflug-Weltmeisterschaft am Kulm teilzunehmen und sich für eine unbestimmte Zeit eine Auszeit vom Weltcup zu nehmen.[13] Im März 2016 verletzte sich Schlierenzauer beim alpinen Skifahren in Kanada und zog sich dabei einen Kreuzbandriss zu, wodurch er rund acht Monate ausfallen wird.[14]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gregor Schlierenzauer lebt in Fulpmes und startet für den SV Innsbruck-Bergisel. Sein Manager – und Onkel mütterlicherseits – Markus Prock ist mehrfacher Rodelweltmeister und dreifacher Medaillengewinner bei Olympischen Winterspielen. Schlierenzauer ist von Geburt an auf dem linken Ohr taub. 2007 wurde er mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Winterspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Winterspiele 2010 in Vancouver

  • Bronze im Einzelspringen (Normalschanze)
  • Bronze im Einzelspringen (Großschanze)
  • Gold im Mannschaftswettbewerb (Großschanze)

Olympische Winterspiele 2014 in Sotschi

  • Silber im Mannschaftswettbewerb (Großschanze)

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007 in Sapporo: Gold im Mannschaftswettbewerb
  • 2009 in Liberec: Silber im Einzelspringen (Normalschanze), Gold im Mannschaftswettbewerb
  • 2011 in Oslo: Gold im Einzelspringen (Großschanze), 2 × Gold im Mannschaftswettbewerb (Groß- u. Normalschanze)
  • 2013 in Val di Fiemme: Silber im Einzelspringen (Normalschanze), Gold im Mannschaftswettbewerb, Gold im Mixed-Team
  • 2015 in Falun: Silber im Einzelwettbewerb (Großschanze), Silber im Mannschaftswettbewerb

Vierschanzentournee-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2006/07 02. 944,6
2007/08 12. 902,3
2008/09 03. 1.077,1
2009/10 04. 1.011,1
2010/11 36. 452,1
2011/12 01. 933,8
2012/13 01. 1100,2
2013/14 08. 932,0
2014/15 07. 1050,2
2015/16 33. 439,4

Weltcupsiege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Land Typ
01 3. Dezember 2006 Lillehammer Norwegen Großschanze
02 16. Dezember 2006 Engelberg Schweiz Großschanze
03 30. Dezember 2006 Oberstdorf Deutschland Großschanze
04 7. Jänner 2007 Bischofshofen Österreich Großschanze
05 7. Februar 2007 Klingenthal Deutschland Großschanze
06 1. Jänner 2008 Garmisch-Partenkirchen Deutschland Großschanze
07 25. Jänner 2008 Zakopane Polen Großschanze
08 7. März 2008 Lillehammer Norwegen Großschanze
09 9. März 2008 Oslo Norwegen Großschanze
10 14. März 2008 Planica Slowenien Flugschanze
11 16. März 2008 Planica Slowenien Flugschanze
12 6. Dezember 2008 Trondheim Norwegen Großschanze
13 21. Dezember 2008 Engelberg Schweiz Großschanze
14 10. Jänner 2009 Tauplitz Österreich Flugschanze
15 11. Jänner 2009 Tauplitz Österreich Flugschanze
16 17. Jänner 2009 Zakopane Polen Großschanze
17 24. Jänner 2009 Vancouver-Whistler Kanada Großschanze
18 25. Jänner 2009 Vancouver-Whistler Kanada Großschanze
19 31. Jänner 2009 Sapporo Japan Großschanze
20 8. Februar 2009 Willingen Deutschland Großschanze
21 11. Februar 2009 Klingenthal Deutschland Großschanze
22 8. März 2009 Lahti Finnland Normalschanze
23 15. März 2009 Vikersund Norwegen Flugschanze
24 20. März 2009 Planica Slowenien Flugschanze
25 5. Dezember 2009 Lillehammer Norwegen Großschanze
26 19. Dezember 2009 Engelberg Schweiz Großschanze
27 1. Jänner 2010 Garmisch-Partenkirchen Deutschland Großschanze
28 3. Jänner 2010 Innsbruck Österreich Großschanze
29 10. Jänner 2010 Tauplitz Österreich Flugschanze
30 22. Jänner 2010 Zakopane Polen Großschanze
31 23. Jänner 2010 Zakopane Polen Großschanze
32 6. Februar 2010 Willingen Deutschland Großschanze
33 12. Februar 2011 Vikersund Norwegen Flugschanze
34 13. Februar 2011 Vikersund Norwegen Flugschanze
35 18. März 2011 Planica Slowenien Flugschanze
36 9. Dezember 2011 Harrachov Tschechien Großschanze
37 30. Dezember 2011 Oberstdorf Deutschland Großschanze
38 1. Jänner 2012 Garmisch-Partenkirchen Deutschland Großschanze
39 21. Jänner 2012 Zakopane Polen Großschanze
40 4. Februar 2012 Val di Fiemme Italien Großschanze
41 25. November 2012 Lillehammer Norwegen Großschanze
42 8. Dezember 2012 Sotschi Russland Großschanze
43 16. Dezember 2012 Engelberg Schweiz Großschanze
44 4. Jänner 2013 Innsbruck Österreich Großschanze
45 6. Jänner 2013 Bischofshofen Österreich Großschanze
46 26. Jänner 2013 Vikersund Norwegen Flugschanze
47 3. Februar 2013 Harrachov Tschechien Flugschanze
48 3. Februar 2013 Harrachov Tschechien Flugschanze
49 17. März 2013 Oslo Norwegen Großschanze
50 22. März 2013 Planica Slowenien Flugschanze
51 29. November 2013 Kuusamo Finnland Großschanze
52 7. Dezember 2013 Lillehammer Norwegen Normalschanze
53 6. Dezember 2014 Lillehammer Norwegen Großschanze

Weltcupsiege im Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Land Typ
01 11. Februar 2007 Willingen Deutschland Großschanze
02 10. März 2007 Lahti Finnland Großschanze
03 07. März 2009 Lahti Finnland Großschanze
04 14. März 2009 Vikersund Norwegen Flugschanze
05 27. November 2009 Kuusamo Finnland Großschanze
06 30. Januar 2010 Oberstdorf Deutschland Flugschanze
07 27. November 2010 Kuusamo Finnland Großschanze
08 29. Januar 2011 Willingen Deutschland Großschanze
09 6. Februar 2011 Oberstdorf Deutschland Flugschanze
10 12. März 2011 Lahti Finnland Großschanze
11 19. März 2011 Planica Slowenien Flugschanze
12 27. November 2011 Kuusamo Finnland Großschanze
13 03. März 2012 Lahti Finnland Normalschanze
14 17. März 2012 Planica Slowenien Flugschanze
15 01. März 2014 Lahti Finnland Großschanze
16 22. März 2014 Planica Slowenien Großschanze

Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2005/06 73. 0007
2006/07 04. 0956
2007/08 02. 1561
2008/09 01. 2083
2009/10 02. 1368
2010/11 09. 0761
2011/12 02. 1267
2012/13 01. 1620
2013/14 06. 0943
2014/15 10. 0739
2015/16 43. 0053

Grand-Prix-Siege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Land
01 16. August 2006 Courchevel Frankreich
02 16. August 2007 Pragelato Italien
03 6. Oktober 2007 Klingenthal Deutschland
04 5. August 2008 Pragelato Italien
05 30. August 2008 Zakopane Polen
06 30. August 2008 Zakopane Polen
07 3. Oktober 2008 Klingenthal Deutschland
08 4. Oktober 2008 Liberec Tschechien
09 22. August 2009 Zakopane Polen
10 3. Oktober 2009 Klingenthal Deutschland
11 1. Oktober 2011 Hinzenbach Österreich
12 9. August 2014 Einsiedeln Schweiz
13 27. September 2015 Hinzenbach Österreich

Grand-Prix-Siege im Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Land Anmerkung
1. 5. August 2006 Hinterzarten Deutschland
2. 11. August 2007 Hinterzarten Deutschland
3. 26. Juli 2008 Hinterzarten Deutschland
4. 18. August 2012 Hinterzarten Deutschland Mixed-Team

Grand-Prix-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2006 05. 330
2007 03. 417
2008 01. 694
2009 05. 280
2010 16. 124
2011 04. 400
2012 41. 053
2013 64. 022
2014 04. 244
2015 31. 100

Schanzenrekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ort Land Weite aufgestellt am Rekord bis
Lillehammer Norwegen 139,0 m (HS: 138 m) 1. Dezember 2006 1. Dezember 2006
Lillehammer Norwegen 140,0 m (HS: 138 m) 1. Dezember 2006 2. Dezember 2006
Lillehammer Norwegen 141,0 m (HS: 138 m) 2. Dezember 2006 3. Dezember 2006
Klingenthal Deutschland 142,5 m (HS: 140 m) 7. Februar 2007 2. Februar 2011
Kuusamo Finnland 147,0 m (HS: 142 m) 1. Dezember 2007 26. November 2010
Garmisch-Partenkirchen Deutschland 141,0 m (HS: 140 m) 1. Jänner 2008 1. Februar 2010
Einsiedeln Schweiz 121,0 m (HS: 117 m) 1. August 2008 aktuell
Trondheim Norwegen 139,0 m (HS: 140 m) 5. Dezember 2008 6. Dezember 2008
Trondheim Norwegen 140,0 m (HS: 140 m) 6. Dezember 2008 8. März 2012
Lillehammer Norwegen 143,0 m (HS: 138 m) 7. März 2008 6. Dezember 2009
Bad Mitterndorf Österreich 215,5 m (HS: 200 m) 10. Jänner 2009 9. Jänner 2015
Vancouver-Whistler Kanada 143,5 m (HS: 140 m) 23. Jänner 2009 25. Jänner 2009
Vancouver-Whistler Kanada 149,0 m (HS: 140 m) 25. Jänner 2009 aktuell
Stams Österreich 118,0 m (HS: 115 m) 17. Oktober 2009 aktuell
Zakopane Polen 140,0 m (HS: 134 m) 23. Jänner 2010 23. Jänner 2010
Klingenthal Deutschland 143,5 m (HS: 140 m) 1. Februar 2011 1. Februar 2011
Oslo Norwegen 108,5 m (HS: 106 m) 25. Februar 2011 26. Februar 2011
Oslo Norwegen 110,0 m (HS: 106 m) 26. Februar 2011 aktuell

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 8-mal Österreichischer Meister (2006/2008/2009 Groß- und Normalschanze, 2007 Großschanze, 2010 Normalschanze)
  • 2-mal Juniorenweltmeister auf der Normalschanze 2006 (Einzel und Team)
  • 2.083 Weltcup-Punkte in einer Saison (Saison 2008/09)
  • 13 Weltcupsiege in einer Saison (Saison 2008/09)
  • 6 Weltcupsiege in Folge (Rekord, Saison 2008/09)
  • 20 Podestplätze in einer Saison (Saison 2008/09)
  • 14 Weltcup-Siege bei Skiflug-Wettbewerben (Rekord)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gregor Schlierenzauer während der Ehrung der Sportler des Jahres 2008

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gregor Schlierenzauer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gregor Schlierenzauer - der beste Skispringer aller Zeiten, Zeit.de
  2. Schlierenzauer schwer verletzt
  3. Kleinezeitung.at: Gregor Schlierenzauer – der beste ÖSV-Adler aller Zeiten, abgerufen am 19. Dezember 2009
  4. skispringen.com: Schlierenzauer hofft auf „deutsch-österreichisches Duell“, abgerufen am 5. März 2013
  5. Gregor Schlierenzauer feiert 47. Sieg in Harrachov, skispringen.com, abgerufen am 5. März 2013
  6. Gregor Schlierenzauer holt zweiten Harrachov-Sieg, skispringen.com, abgerufen am 5. März 2013
  7. Schlierenzauer zum zweiten Mal Weltcupsieger bei derstandard.at, 12. März 2013 (abgerufen am 13. März 2013).
  8. Schlierenzauer sichert sich 50. Weltcupsieg und Double auf skispringen.com, abgerufen am 22. März 2013
  9. Schlierenzauer und Teamkollegen gewinnen Tiroler Sportlerwahl auf skispringen.com, abgerufen am 12. April 2013
  10. Schlierenzauer sagt Weltcup ab Sport1.de, 24. November 2015, abgerufen am 4. Januar 2016.
  11. „Er ist erschöpft“ sport.ORF.at, 20. Dezember 2015, abgerufen am 4. Januar 2016.
  12. Schlierenzauer-Aus bei Vierschanzentournee: „Sie nehmen mir damit eine Last von den Schultern“ Spiegel Online, 4. Januar 2016, abgerufen am 4. Januar 2016.
  13. [1]
  14. Kreuzbandriss: Schlierenzauer fällt acht Monate aus. derstandard.at, 22. März 2016, abgerufen am 22. März 2016.
  15. Schlierenzauer siegt auf Holmenkollen (deutsch) Abgerufen am 18. März 2013.