Gregorio Barbarigo

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BARBARIGO GREGORIO.jpg
Sarg
Gregorio Barbarigo - Venedig

Gregorio Barbarigo (* 16. September 1625 in Venedig; † 18. Juni 1697 in Padua) war Kardinal und ist ein Heiliger der römisch-katholischen Kirche.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gregorio Barbarigo war Sohn des späteren Senators Gian Francesco Barbarigo und der Lugrezia Lion. An der Universität Padua studierte er Philosophie, Jura, Mathematik, Griechisch und Geschichte, bis er 1644 von seinem Vater nach Hause zurückgerufen wurde.

Gregorio Barbarigo war Bischof von Bergamo von 1657 bis 1664 und Bischof von Padua von 1664 bis 1697. Seinen Dienst als Bischof von Bergamo begann er, damals alles andere als selbstverständlich, mit Reisen über die Dörfer zur Visitation der Pfarreien. Schon zu Lebzeiten wurde er von den Menschen wegen seiner tiefen Frömmigkeit verehrt. Er starb am 18. Juni 1697 in Padua.

Heiligsprechung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Papst Johannes XXIII. verehrte Gregorio Barbarigo, der Bischof seines Heimatbistums gewesen war, als einen vorbildlichen Seelsorger und nannte ihn ein Beispiel „pastoraler Heiligkeit“.[1] Er sprach ihn am 26. Mai 1960 heilig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jared Wicks: Tridentine Motivations of Pope John XXIII before and during Vatican II. In: Theological Studies, Jg. 75 (2014), S. 847–862.
Vorgänger Amt Nachfolger
Giorgio Corner Bischof von Padua
1664–1697
Giorgio Cornaro
Luigi Grimani Bischof von Bergamo
1657–1664
Daniele Giustinian