Greifenstein (Gemeinde St. Andrä-Wördern)

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Greifenstein (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Greifenstein
Verwaltungssprengel
Greifenstein (Gemeinde St. Andrä-Wördern) (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Tulln (TU), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Tulln
Pol. Gemeinde St. Andrä-Wördern
Koordinaten 48° 20′ 40″ N, 16° 14′ 28″ OKoordinaten: 48° 20′ 40″ N, 16° 14′ 28″ Of1
f3f0
Einwohner der Ortschaft 265 (2011)
Gebäudestand 89 (2011)
Fläche d. KG 3,96 km²
Postleitzahl 3422 3422
Vorwahl +43/2242f1
Ortsvorsteher Krieber Werner, Gemeinderat OVf1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06257
Katastralgemeinde-Nummer 20127
Zählsprengel/ -bezirk Greifenstein (32142 002)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

BW

Greifenstein ist ein Uferzeilendorf nordwestlich von Klosterneuburg am rechten Donauufer mit 330 Einwohnern (Stand 2001). Es gehört zur niederösterreichischen Marktgemeinde St. Andrä-Wördern und ist mit dem Nachbarort Altenberg zusammengewachsen.

Bekannt ist das Dorf einerseits durch die Burg Greifenstein und anderseits durch das Donau-Laufkraftwerk Greifenstein.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf Greifenstein liegt südlich der Donau und hat eine Fläche von 3,97 km².

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Greifenstein wurde urkundlich 1135 erwähnt und war mit seiner Burg der östliche Eckpfeiler der passauischen Besitzungen.[1]

Im Zuge der Gemeindereform wurde die Gemeinde Greifenstein 1972 mit den Gemeinden St. Andrä vor dem Hagenthale, Wördern, Hintersdorf und Kirchbach zur Marktgemeinde St. Andrä-Wördern zusammengefasst.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Filialkirche[3] Maria Sorg: Die Filial- (seit 2013) und Wallfahrtskirche wurde in den Jahren 1953 bis 1966 nach Plänen von Hans Petermair in dominanter Hochlage über der Donau errichtet. Der Sakralbau mit einem vorgestellten Nordturm hat durch das klobige Mauerwerk einen „Gottesburgcharakter“.[1]

Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Donau-Altarm mit seinen Liegewiesen und Badebuchten ist ein mit der S40 oder über den Donauradweg leicht zu erreichendes Wiener Naherholungsgebiet. Es besteht die Möglichkeit für Fahrten mit dem Tretboot oder Elektroboot. Die Liegeplätze an der Nordseite des Gewässers werden auch gerne zum FKK-Baden genutzt.

Bildergalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Greifenstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Bundesdenkmalamt (Hg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich, südlich der Donau, Teil 1, Seite 587f., Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-364-X
  2. Statistik Austria: Auflösungen bzw. Vereinigungen von Gemeinden ab 1945@1@2Vorlage:Toter Link/www.statistik.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (LGBL. NÖ. Nr. 264/1971); abgerufen am 14. Dez. 2012
  3. Pfarrbatt Zeiselmauer. September 2013, archiviert vom Original am 25. Juli 2015; abgerufen am 24. Juli 2015. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/pfarre.kirche.at
  4. Verbund AG: Laufkraftwerk Greifenstein, Detaildaten