Grenfell Tower

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Grenfell Tower
Grenfell Tower
Grenfell Tower nach dem Brand, 2017
Basisdaten
Ort: North Kensington, London
Bauzeit: 1972–1974
Eröffnung: 1974
Sanierung: Februar 2015 – Juli 2016
Status: Ruine, nach Großbrand am 14. Juni 2017
Baustil: Moderne
Architekt: Nigel Whitbread und Team (Errichtung)
Architekten: Studio E LLP (Sanierungs- und Umbaumaßnahmen)
Nutzung/Rechtliches
Nutzung: Geschäfts- und Wohnhaus
Wohnungen: 129 (Stand Juni 2017)[1][2]
Eigentümer: Royal Borough of Kensington and Chelsea
Bauherr: London Borough of Kensington and Chelsea (LBKC)
Hausverwaltung: Kensington and Chelsea Tenant Management Organization (KTMO)
Technische Daten
Höhe bis zur Spitze: 67[3] oder 70[4] m
Höhe bis zum Dach: 67 oder 70 m
Etagen: 24
Konstruktion: Stahl-Ortbeton, Leichtbauwände
Anschrift
Anschrift: Lancaster West Estate, Grenfell Walk
Postleitzahl: London W11 1TG

Der Grenfell Tower in London ist die Brandruine eines ehemaligen 24-geschossigen Wohnhochhauses im Stadtviertel North Kensington des Royal Borough of Kensington and Chelsea im Westen der Stadt. Sie steht unweit der U-Bahn-Station Latimer Road.[5] In der Nacht vom 13. auf den 14. Juni 2017 brannte das 1974 fertiggestellte und 2015/16 modernisierte Sozialwohnungsobjekt weitgehend aus. Der Brand breitete sich über die neu wärmegedämmte vorgehängte hinterlüftete Fassade innerhalb weniger Minuten aus. 72 Menschen kamen dabei ums Leben.[6]

Baugeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nachkriegszeit kam es wie in vielen Teilen Europas auch in den Ballungsgebieten des Vereinigten Königreiches zu einem erhöhten Bedarf an günstigem Wohnraum (Mietpreis). Zugleich gab es den Wunsch nach einem moderneren Umfeld, die vor den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts erbauten Wohnviertel wurden als defizitär angesehen und galten vielfach als Slums. Überall auf den britischen Inseln entstanden bis in die 1970er Jahre neue moderne Wohngebiete, die zu 20 % auch Hochhäuser umfassten.

Im Zuge des Stadtteilsanierungsprojektes Lancaster Road West entstand so die mit Mitteln der öffentlichen Hand finanzierte Großsiedlung Lancaster West Estate. Der Bau eines Hochhauses, des einzigen seines Architekten Nigel Whitbread,[7] wurde 1970 genehmigt und A.E. Symes mit der Umsetzung beauftragt.[5][8] Ab 1972 entstanden so in Phase 1 der geplanten Maßnahmen 120 Zwei- und Dreizimmerwohnungen.[9] Der Grenfell Tower getaufte Bau wurde 1974 fertiggestellt. Die Konstruktion besteht aus Stahlbeton mit äußeren Betonstützen und einem Gebäudekern aus Ortbeton.[10]

Hausverwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Grenfell Tower vor der Fassadensanierung

Das Gebäude, in dem etwa 600 Menschen lebten, wurde im Auftrag des Eigentümers, der Kommunalverwaltung Kensington and Chelsea London Borough Council, von der Kensington and Chelsea Tenant Management Organisation (KCTMO) verwaltet.[11] Die KCTMO ist ein gemeinnütziges Unternehmen mit einem mehrheitlich mit Mietervertretern besetzten (acht Mietervertreter, vier Vertreter der Kommunalverwaltung, drei unabhängige Mitglieder) Verwaltungsrat bzw. „Board“. Die KCTMO betreute zum Zeitpunkt des Brandes 9.459 Immobilienobjekte in ihrem Einzugsbereich.[12]

Renovierung und Fassadensanierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Flache Aluminium-Verbundplatte. Seitenansicht, 2,7 mm dick.

Im Jahr 2012 wurde mit Hilfe der Architekten von Studio E ein Sanierungsplan für das Gebäude entwickelt, der auch eine Mieterbefragung beinhaltete. Den Wünschen der Mieter nach doppelverglasten Fenstern, einer Wärmedämmung der Fassade und Gasetagenheizungen in den Wohnungen wurde nachgekommen. Zudem wurden einige leerstehende Gebäudeteile neu zugeschnitten und teilweise als zusätzliche Wohnfläche umgewidmet. Eine Neugestaltung der Wege wurde ebenso durchgeführt. Für die Umsetzung der Maßnahmen wurde Rydon Ltd. beauftragt. Die Arbeiten fanden von Februar 2015 bis Juni 2016 statt, die Kosten beliefen sich auf 10 Mio. britische Pfund, was im Juni 2016 etwa 13 Mio. Euro entsprach.[13]

Es wurden Fenster aus Hart-PVC eingesetzt, die Fugen mit elastischem EPDM wetterfest gemacht. Für die Wärmedämmung wurden 150 mm dicke, beidseitig mit Aluminiumfolie kaschierte Hartschaumplatten aus Polyisocyanuraten (PIR) des Typs Celotex RS5000[14] auf die ursprüngliche Betonfassade geklebt.[15] PIR ist thermisch verhältnismäßig stabil, eine Zersetzung beginnt oberhalb 400 °C und es enthält Cyanursäure.[16]

Unterhalb der Fensterzeilen sah die Planung in jedem Stockwerk horizontale, gebäudeumlaufende Brandriegel vor, ebenso um die Fenster. Dämmung und Brandriegel wurden mit einer vorgehängten hinterlüfteten (25–50 mm) Fassade aus 3 mm dicken Aluminium-Verbundplatten vom Typ Reynobond von Arconic (zuvor Alcoa) mehrfarbig verkleidet.[17] Die Arbeiten führte die Firma Harley Facades zu einem Preis von 2,6 Mio. Pfund (3,38 Mio. Euro im Juni 2016) durch.[15][18]

Der Hersteller beschreibt die Reynobond-Verbundplatten als „aus zwei einbrennlackierten Aluminiumblechen“ bestehend, „die beidseitig im Schmelzfixierverfahren auf einen Polyethylenkern aufgebracht werden.“[19] Polyethylen hat einen Schmelzpunkt von 130 bis 145 °C. Die günstig herstellbare Platte ist in der Schichtung vergleichbar mit Dibond-Platten und erreicht ebenso die Brandschutzklasse B2 „normal entflammbar“.[20] Es wird bislang angenommen, dass diese Ausführung am Hochhaus verbaut wurde.[21] Von der Platte gibt es zwei weitere Versionen mit anderen Kernmaterialien, die nach EN-13501 höhere Brandschutzklassen B-s1, d0 („schwer entflammbar“) und A2-s1, d0 („nicht brennbar“) erreichen.[21][20]

Grenfell Action Group: Warnungen vor Sicherheitsmängeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anwohner der Lancaster West Estate organisierten sich 2010 in der Grenfell Action Group[22] und wandten sich seit 2012, als sie in die Planung der Sanierung des Grenfell Towers eingebunden wurden, regelmäßig an die gemeinnützige Hausverwaltung, um auf Missstände aufmerksam zu machen. 2013 veröffentlichten sie Teile eines im Vorjahr erstellten Gutachtens, das signifikante Verstöße gegen Brandschutzvorgaben publik machte. So waren Teile der Brandbekämpfungsausrüstung seit drei Jahren nicht gewartet worden. Ihre Bemühungen dokumentierten sie in einem Blog.[23] So schrieben sie im November 2016:[24]

“It is a truly terrifying thought but the Grenfell Action Group firmly believe that only a catastrophic event will expose the ineptitude and incompetence of our landlord, the KCTMO, and bring an end to the dangerous living conditions and neglect of health and safety legislation that they inflict upon their tenants and leaseholders. We believe that the KCTMO are an evil, unprincipled, mini-mafia who have no business to be charged with the responsibility of looking after the every day management of large scale social housing estates and that their sordid collusion with the RBKC Council is a recipe for a future major disaster.”

„Es ist ein wahrlich erschreckender Gedanke, aber die Grenfell Action Group ist der entschiedenen Ansicht, dass nur ein katastrophales Ereignis das Unvermögen und die Inkompetenz unseres Vermieters, der KCTMO [Kensington and Chelsea Tenant Management Organisation], entlarven und den gefährlichen Lebensumständen und Missachtung der Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften ein Ende setzen wird, die dieser seinen Mietern und Pächtern zumutet. Wir glauben, dass die KCTMO eine bösartige prinzipienlose Mini-Mafia ist, die ihre Aufgabe nicht in der Verantwortung des Tagesgeschäfts in der Leitung großer sozialer Wohnsiedlungen sieht, und dass ihre niederträchtige Abmachungen mit dem RBKC [Royal Borough of Kensington and Chelsea] Council ein Rezept für ein zukünftiges großes Desaster ist.“

Stay-put-Regel und baulicher Brandschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Brandbekämpfung in Hochhäusern basiert auf der Grundannahme, dass ein normaler Wohnungsbrand von der Feuerwehr im Innenangriff beherrscht werden kann und sich aufgrund des baulichen Brandschutzes nicht, oder allenfalls nach einer vertretbaren Zeitspanne, auf weitere Wohnungen ausbreitet. Menschenrettung sollte daher nicht im größeren Umfang erforderlich werden, weil die Bewohner zum Verbleib in ihren einstweilig sicheren Wohnungen aufgefordert werden, so sie nicht von Feuer, Hitze oder Rauch direkt betroffen sind.[25]

Vorgehängte Aluminium-Polyethylen-Verbundplatten, wie sie als äußere Wetterschutzschicht am Grenfell Tower verbaut wurden, sind als normal entflammbar eingestuft. Sie bergen in der Gesamtbetrachtung der möglichen Wechselwirkungen aller Fassadenelemente ein erhebliches Gefahrenpotenzial.[26] Eine Brandausbreitung entlang der ursprünglichen, unbrennbaren Betonfassade des Grenfell Tower wäre allenfalls aufgrund des Coandă-Effekts erwartbar gewesen. Auch die neu aufgeklebten aluminiumkaschierten PIR-Dämmplatten waren für sich genommen schwer entflammbar.

Bei einem tödlichen Großbrand im Londoner Wohnhochhaus Lakanal House im Jahr 2009 sorgten Hochdrucklaminat-Verbundplatten (HPL) für die Brandausbreitung über mehrere eigentlich gegeneinander abgeschottete Stockwerke hinweg. Die Lehren daraus hatten sich In der Fachwelt verbreitet, fanden jedoch keinen Niederschlag in der Baugesetzgebung und deren Durchsetzung.[26] Ungeachtet des Risikos wurden über Jahre hinweg weiterhin Wohngebäude aus Kostengründen mit leicht entflammbaren Fassadenverkleidungen neu errichtet oder saniert und genügten dabei allen Vorschriften.

Gleiches galt beim Grenfell Tower, für den die Stay-put-Regel als Verhaltensvorgabe bestehen blieb.[27][28] Im Zuge der Renovierungs- und kleineren Umbauarbeiten wurden als Wohnungseingangstüren feuerhemmende T30-Türen verbaut, die Feuer 30 Minuten lang widerstehen.[29] Nach wie vor gab es keine Sprinkleranlage.

Die Brandschutzingenieurin Dr. Lane schrieb 2018 in ihrem Bericht für die richterliche Untersuchung der Katastrophe, die Stay-put-Regel sei gescheitert gewesen, als sich das Feuer eine halbe Stunde nach Brandausbruch durch eine Fensteröffnung auf die neue Fassadenverkleidung ausgedehnt hatte. Der herkömmliche bauliche Brandschutz war damit ausgehebelt worden. Dieser Sachverhalt war der Feuerwehr nicht bewusst. Sowohl die Notrufzentrale wie auch die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte gingen zu lange von einem Routineeinsatz mit einem wirksamen Brandschutz aus. Den Bewohnern sei daher zu spät geraten worden, das Hochhaus zu verlassen.[25][30]

Flucht- und Rettungswege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gebäude gab es ein einziges Treppenhaus. Dieses musste im Brandfall sowohl als Fluchtweg für die Bewohner wie als Rettungs-, Angriffs- und Versorgungsweg für die Feuerwehr dienen. Es war kein zweiter Rettungsweg baulich vorgesehen. Die Londoner Feuerwehr hatte nach dem tödlichen Großbrand im Lakanal House dem Betreiber des Grenfell Tower auferlegt, die Brandsicherheit auch im Treppenhaus zu verbessern.[31]

Seit der Sanierung war eine Entrauchungsanlage installiert, die auf jeweils einer Etage die Luft aus den Korridoren vor den Wohnungen, außerhalb des Gebäudekerns mit dem Treppenhaus und den Aufzügen, absaugen konnte. Damit wären bei einem Wohnungsbrand sowohl die übrigen Wohnungen als auch das Treppenhaus möglichst rauchfrei gehalten worden. Diese Anlage war aber nicht für ein Feuer auf mehreren Stockwerken ausgelegt. Sie war überdies acht Tage vor dem Brand als defekt gemeldet worden. Reparaturen und regelmäßige Wartung unterblieben aufgrund ungeklärter Kostenübernahme. Wenn die Entrauchungsanlage am Tag des Brandes wie vorgesehen funktioniert hätte, hätte sie bei unsachgemäßer Bedienung Rauch aus den brennenden Wohnungen in die Korridore ziehen und so zur weiteren Verrauchung der Fluchtwege beitragen können.[32][33]

Es gab kein hausinternes Alarm- oder Lautsprechersystem, mit dem die Feuerwehr die Bewohner hätte informieren oder zum Verlassen des Hauses auffordern können.

Wiederholt wurde von der Grenfell Action Group darauf hingewiesen, dass Flucht- und Rettungswege nicht freigehalten würden. Als Beispiele gaben sie mehrfach parkende Autos in Feuerwehrzufahrten an und wiesen auch auf Sperrmüll hin, der im Eingangsbereich des Hauses von der Hausverwaltung stillschweigend geduldet wurde. Dies geschah nicht nur unter dem Aspekt der unnötigen Brandlasten, sondern auch mit Verweis darauf, dass das Gebäude nur einen Ein- und Ausgang aufweist.[34]

Großbrand vom 14. Juni 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hergang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 14. Juni 2017 brach in dem Gebäude ein Feuer aus. Ein defekter Kühlschrank in Wohnung 16 im 4. Stock setzte die Küche in Brand.[35] Um 0:54 Uhr Ortszeit wurde die London Fire Brigade alarmiert; sechs Minuten später trafen erste Feuerwehreinheiten am Grenfell Tower ein.[36][37] Sie konnten laut BBC-Recherchen den vom Kühlschrank ausgehenden Wohnungsbrand löschen. Das Feuer hatte jedoch bereits durch die Fensteröffnung auf die Fassadenverkleidung übergegriffen und entwickelte sich zum Großbrand.[38]

Die Fassadenverkleidung brannte oberhalb des Brandherdes auf der östlichen Gebäudeseite in der ersten halben Stunde zunächst senkrecht bis zur Dachkante empor. Im Laufe der folgenden drei Stunden breitete sich das Feuer V-förmig horizontal über alle vier Fassaden des Gebäudes aus. Die Fenster waren in die neue Fassade eingeklebt, die Verbindungsstellen hielten dem Feuer nicht stand. Außerdem standen aufgrund der Sommerhitze viele Fenster und Türen offen. Flammen und Rauch drangen so gleichzeitig an vielen Stellen in die Wohnungen ein.[39][40] Zur Bekämpfung des Brandes waren schließlich über 200 Feuerwehrleute mit 40 Löschfahrzeugen sowie 100 Sanitäter im Einsatz. Die Feuerwehr konnte 65 Personen aus dem Haus retten.[41][42][43]

Im Gebäudeinneren brannte das Feuer an vielen Stellen mehr als 24 Stunden lang. Zerstörte Gasleitungen erschwerten die Löscharbeiten. Am 15. Juni um 1:14 Uhr Ortszeit, also nach etwas mehr als 24 Stunden Dauer, war der Brand laut Feuerwehr unter Kontrolle. Feuerwehr und Polizei begannen daraufhin eine erste, wegen möglicher Einsturzgefahr und noch aufflammenden Brandnestern vorübergehend unterbrochene Suche nach Vermissten über alle Stockwerke.[44]

Nach vorläufiger Schätzung der Polizei vom 20. Juni starben 79 Menschen;[45] mindestens 79 Verletzte wurden in Krankenhäusern behandelt.[46] Eine zunächst befürchtete Einsturzgefahr des Gebäudes wurde von einem Experten an Ort und Stelle ausgeschlossen.[47] Die Feuerwehr schätzte, dass die Bergung der Opfer mehrere Wochen dauern könne.[48] In den Morgenstunden nach dem Brand war die Situation um den Tower herum vollkommen chaotisch und Überlebende auf sich und Mithilfe ihrer eigenen Gemeinde und Freiwilligen aus ganz London gestellt, die aufgrund des Feuers herbeigeeilt waren. Es blieb lange unklar, wer überlebt hatte und wer nicht.[49]

Einsatzverlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die durch die Premierministerin eingesetzte Untersuchungskommission „Grenfell Tower Inquiry“ veröffentlichte einen Bericht der Brandschutzexpertin Dr. Lane[30] verbunden mit Anhörungsprotokollen von Beschäftigten der London Fire Brigade (LFB), aus denen sich die nachfolgend ausgeführte Zeitleiste ableiten lässt.[50][51][52]

Um 00:55 Uhr am Morgen des 14. Juni 2017 ging in der LFB-Leitstelle der erste Notruf ein. Es handelte sich um eine Reserve-Leitstelle im Stadtteil Stratford. Dass die Räumlichkeiten der eigentlichen Leitstelle in Merton in jener Nacht nicht zur Verfügung standen, sollte sich als Problem erweisen: In Stratford stand kein Monitor zur Verfügung, auf dem die Leitstellenbesatzung im Einsatzverlauf die Bilder der Nachrichtenagenturen oder eines Hubschraubers hätte betrachten können.

Der Anrufer meldete einen brennenden Kühlschrank in seiner Wohnung Nummer 16 im 4. Stockwerk des Grenfell Tower.

Der Einsatz wurde eröffnet, wobei die Einsatzleitsoftware Vision 4DS nicht auf Anhieb erkannte, dass es sich bei dem Objekt um ein Hochhaus handelte. Entsprechend wurden zunächst drei Löschfahrzeuge wie für einen gewöhnlichen Wohnungsbrand alarmiert. Ein Leitstellenmitarbeiter korrigierte dies in den folgenden Minuten von Hand, so dass nun die für ein Hochhaus vordefinierte Anzahl von vier Löschfahrzeugen ausrückte.[50] Der Gruppenführer (Watch Manager) auf dem ersten Löschfahrzeug, G271 von der Wache North Kensington, wurde per Funk über den erhöhten Kräfteansatz in Kenntnis gesetzt.

Um 00:57 Uhr übermittelte die Firma Tunstall Response, bei der die Brandmeldeanlage des Grenfell Tower aufgeschaltet war, eine Alarmauslösung an die Leitstelle.

Um 00:59 Uhr trafen die beiden Löschfahrzeuge der Wache North Kensington ein.[53] Der Gruppenführer übernahm die Einsatzleitung. Er ließ die Wasserversorgung von einem Hydranten zum Löschfahrzeug G271 und von dort zur trockenen Steigleitung des Hochhauses aufbauen. Feuerwehrangehörige betraten das Gebäude, richteten ein Depot im 2. Obergeschoss ein und erkundeten die Lage.

Gegen 01:06 Uhr trat das Feuer aus dem Küchenfenster aus und griff außen auf die Fassade über. Zur gleichen Zeit war die Wasserversorgung fertig aufgebaut, so dass der erste Atemschutztrupp zur Brandbekämpfung im Innenangriff vorgehen konnte. Er brach um 01:07 Uhr die Tür zur Brandwohnung auf und begann mithilfe einer Wärmebildkamera die Suche nach dem Brandherd.

Um 01:13 Uhr ließ der Einsatzleiter per Rückmeldung Make Pumps 6, Aerials x1 vorsichtshalber Verstärkung nachfordern. Im Feuerwehrwesen des Vereinigten Königreichs definiert die Anzahl der eingesetzten Pumps, d. h. Löschfahrzeuge, das Ausmaß eines Einsatzes. Führungsfunktionen und Einsatzleitfahrzeuge werden durch die Leitstelle jeweils anhand dieser Anzahl und des Einsatztyps hinzugefügt. Verschiedene Sonderfahrzeuge, wie in diesem Fall Aerials, also Hubrettungsfahrzeuge, können ausdrücklich angefordert werden. Die Einsatzleitung hätte nach dieser Alarmstufenerhöhung an einen besser qualifizierten Zugführer (Station Manager) übergehen sollen, was sich jedoch verzögerte.

Um 01:14 Uhr leitete der erste Angriffstrupp die Brandbekämpfung in der Küche ein.

Um 01:16 Uhr erstreckte sich der Fassadenbrand auf der Ostseite oberhalb des Küchenfensters bis zum 6. Stockwerk. Der Einsatzleiter ließ über Funk mitteilen: „Wohnblock, 20 Geschosse, 25 mal 25 Meter Grundfläche, Fünfraumwohnung im 4. Stock zu 7 Prozent in Flammen, Hochhaus-Vorgehensweise implementiert, […] Angriffmodus Oscar“. Dies blieb bis 02:42 Uhr die einzige Lagemeldung aus dem sich nun rapide zuspitzenden Einsatzgeschehen an die Leitstelle, deren Besatzung sich wegen des technisch unzureichenden Bildschirms in Stratford auch nicht auf anderem Weg selbst ein Bild vom Ausmaß machen konnte.

Die „Hochhaus-Vorgehensweise“ besagt, dass sich die Feuerwehrangehörigen auf einem sicheren Depotgeschoss unterhalb des Brandes sammeln und von dort aus zur Brandbekämpfung vorgehen. Ein Innenangriff bei Hochhausbränden ist personalintensiv und eine logistische Herausforderung, weil er unter Atemschutz und Atemschutzüberwachung erfolgen muss, langwieriges Treppensteigen erfordern kann, und alle Ausrüstung auf dem Depotgeschoss bereitgelegt und ständig ergänzt werden muss. Das offensive Vorgehen im Innenangriff wird bei der Londoner Feuerwehr als „Modus Oscar“ bezeichnet. Das Löschwasser für den Innenangriff wurde im 4. Stockwerk aus der Steigleitung entnommen.

Um 01:15 nahmen zwei Feuerwehrleute von außen eine Leitung vor, um per Riegelstellung die aus dem Küchenfenster schlagenden Flammen zu kontrollieren. Ein Löscherfolg ließ sich aus verschiedenen Gründen nicht erzielen. Die beiden Feuerwehrleute gingen daraufhin als vierter Atemschutztrupp ins Gebäudeinnere. Der Einsatzleiter ließ laufend die Alarmstufe erhöhen, um mehr Personal und Atemschutzgeräte, aber auch Werkzeuge wie Türöffnungssets zum Durchsuchen von Wohnungen, heranzuführen.

01:19 Uhr: Make Pumps 8

01:21 Uhr: Der erste Angriffstrupp, unterstützt von einem zweiten, meldete den Küchenbrand als gelöscht. Ein dritter Trupp war zur Erkundung im 5. und 6. Stockwerk aktiv. Der vierte Angriffstrupp wurde vorgeschickt, um einen Brand in Wohnung 26, direkt über der Ursprungswohnung, zu löschen. Eine Bewohnerin des 22. Stockwerks rief bei der Notrufzentrale an und meldete Brandgeruch. Sie war die erste seit dem ursprünglichen Notruf, die aus dem Gebäudeinneren anrief. Ihr wurde geraten, in der Wohnung zu bleiben.

01:23 Uhr: Zu diesem Zeitpunkt hatte der bauliche Brandschutz versagt und war die Stay-put-Regel gescheitert. Brandrauch hatte sich im Gebäude ausgebreitet. Einzelne Bewohner bis hinauf zum 10. Stockwerk hatten aus eigener Initiative ihre verqualmten Wohnungen verlassen. Sämtliche Bewohner hätten zum sofortigen Verlassen des Hauses aufgefordert werden müssen. Dem nach eigener Aussage überforderten Einsatzleiter fehlten wichtige Informationen und der Gesamtüberblick über die Lage, um einen solchen Strategiewechsel zu veranlassen.

01:24 Uhr: Make Pumps 10

01:28 Uhr: Make Pumps 15, Make Aerials x2, Personen eingeschlossen.

01:29 Uhr: Make Pumps 20, Make FRUs x2. Die Fire Rescue Units (FRU) sind Rüst- und Gerätewagen, die u. a. mit Langzeitatemschutzgeräten und Material zur Rettung aus Höhen und Tiefen beladen sind. Ihre Besatzungen sind für besondere Aufgaben ausgebildet. Der Einsatzleiter hatte feststellen müssen, dass ihm die Lage entglitten war, und hoffte, die Höhenretter von außen zum Löschen einsetzen zu können.[51]

Eine Welle von Notrufen der betroffenen Bewohner hatte eingesetzt, das Feuer sich entlang der Ostfassade vertikal zum Dach vorgefressen. Viele Bewohner ersuchten um Rat, wie sie sich in Sicherheit bringen oder vor dem Rauch schützen könnten. Anrufe, die in Stratford aufgrund ihrer schieren Menge nicht angenommen werden konnten, liefen bald in weiteren Notrufzentralen auf.

01:31 Uhr: Make Pumps 25. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Drehleiter A213 von der Wache Paddington als erstes Hubrettungsfahrzeug bis zur Ostseite des Grenfell Tower vorgearbeitet. Einmal in Stellung gebracht, reichte der Wasserdruck jedoch nicht aus, um nennenswerten Erfolg bei der Bekämpfung des ausgedehnten Fassadenbrandes zu erzielen. Wegen der brennend herabfallenden Fassadenteile musste sich die Drehleiter schließlich zurückziehen und wurde durch einen tragbaren Monitor ersetzt, der bis zum 10. Stock wirkte und erfolgreich diesen Bereich der Fassade schützte.[54]

01:36 Uhr: Zusätzlich zu Stratford nahm nun North West Fire Control, zuständig für die Grafschaften Cumbria, Lancashire, Greater Manchester und Cheshire, gemäß vertraglicher Vereinbarung Notrufe entgegen. British Telecom stellte unaufgefordert Anrufe zu den Notrufzentralen der an London angrenzenden Grafschaften Essex und Kent durch, sowie zur Polizei in London und Surrey.[53]

Gegen 01:40 Uhr traf ein Zugführer (Station Manager) ein, übernahm aber nicht die Einsatzleitung, sondern einvernehmlich den Einsatzabschnitt Menschenrettung und den Abgleich der Notrufe mit der Leitstelle. Ab 01:43 Uhr war der Einsatzleitwagen CU8 in Betrieb und führte alle Meldungen über eingeschlossene Personen zusammen. Erst gegen 01:50 Uhr wurde der Einsatzleiter zunächst durch einen weiteren Zugführer (Station Manager), bald darauf durch einen Verbandsführer (Group Manager) abgelöst.[53][55]

02:04 Uhr: Make Pumps 40. Zu dieser Zeit ging der bereits 14. Atemschutztrupp im Inneren vor.[53]

Um 02:06 Uhr wurde die Großschadenslage ausgerufen. In Räumlichkeiten der Leitstelle Stratford richtete sich der Führungsstab ein.

02:11 Uhr: Der Direktionsdienst (Deputy Assistant Commissioner) E6, Andy Roe, übernahm die Einsatzleitung.[30]

02:12 Uhr: Make FRUs x6, gefolgt von 02:16 Uhr: Make FRUs x10 und 02:32 Uhr: Make Aerials x4.

Um 02:42 Uhr ging in der Leitstelle die zweite Lagemeldung von der Einsatzstelle ein: „Vollbrand auf allen Stockwerken, 58 Erwachsene und 16 Kinder betroffen.“

Um 02:47 Uhr entschieden der Einsatzleiter und die (bis dahin über das wahre Ausmaß im Unklaren gelassene) Leitstelle anhand dieses Lagebilds, die Stay-put-Regel aufzugeben.[50] Alle Anrufenden wurden fortan aufgefordert, nicht mehr in den Wohnungen auf Rettung zu warten, sondern sich selbst in Sicherheit zu bringen. Von den 107 zu diesem Zeitpunkt im Gebäude eingeschlossenen Bewohnern konnten es nur noch 36 verlassen.

Um 02:50 Uhr traf die Leiterin der Wehr (Commissioner for Fire and Emergency Planning) Dany Cotton ein. Mit einigem Aufwand wurde ein Baustatiker ausfindig gemacht und dringlich zur Einsatzstelle befördert, um die Stabilität des Hochhauses zu bewerten.

Um 04:28 Uhr wurden 20 Löschfahrzeuge aus der ganzen Stadt zur Ablösung der erschöpften Kräfte alarmiert.

Ab ungefähr 05:30 Uhr verebbten die Notrufe aus dem Gebäude selbst, nur noch Angehörige und sonstige Personen riefen an. Um 08:05 Uhr wurde die letzte Person lebend aus dem Gebäude gerettet.[53]

Entwicklung der Opferzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teile dieses Artikels scheinen seit 2017 nicht mehr aktuell zu sein.
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Insgesamt forderte der Brand nach offiziellen Angaben 72 Menschenleben.[6] Da zuvor die Personenanzahl im Gebäude zur Brandzeit nicht bekannt war, stützten sich die Veröffentlichungen der Polizei zur Zahl der Todesopfer auf die Zahl der aufgefundenen Toten und der in den Krankenhäusern verstorbenen Menschen, später auch auf die Zahl der bekannten Vermissten. Zusammen mit anfänglichen Verzögerungen der Sucharbeiten wegen des andauernden Brandes und Sicherheitsrisiken im ausgebrannten Gebäude führte dies zunächst zu relativ niedrigen veröffentlichten Opferzahlen. In der Bevölkerung kamen Spekulationen auf, dass wesentlich höhere „wahre“ Zahlen absichtlich zurückgehalten würden.[56][57]

Ein Web-Artikel der BBC News schilderte zusätzliche Probleme dabei, eine genaue Vermissten- beziehungsweise Opferzahl zu nennen: Zwar wurde das gesamte Gebäude schon durchsucht, aber eine Zahl an Opfern ist bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Dazu sind einige Datenquellen wie die Mieterliste, die Informationen des Casualty Bureau und das Wählerregister zwar relativ robust, jedoch erfassen diese je nach dem keine Kinder, Ausländer, Besucher oder Fälle von illegaler Untervermietung. (Im Vereinigten Königreich existiert keine zu Deutschland vergleichbare Pflicht, den Wohnsitzwechsel zu melden.) Ebenso wurden Videoaufzeichnungen und die eingegangenen Feuernotrufe ausgewertet, die überlebenden Bewohner wurden danach gefragt, welche anderen Bewohner sie kannten, und wer sich zum Zeitpunkt des Brandes im Gebäude aufhielt. Letztlich fragte die Londoner Polizei auch Kindertagesstätten, Sozialarbeiter, Botschaften und sogar Fastfood-Lieferanten nach nützlichen Informationen über die Anzahl und Identität von Bewohnern.[58]

Folgende Zahlen wurden im Laufe der Zeit von der Polizei bekanntgegeben:

Datum Zahl Bedeutung
14. Juni 2017 mindestens 6 Bestätigte Zahl von Toten; „diese Zahl wird wahrscheinlich noch ansteigen“.[59]
14. Juni 2017 mindestens 12 Bestätigte Zahl von Toten, „wir glauben dass diese Zahl weiter steigen wird“.[60]
15. Juni 2017 mindestens 17 Bestätigte Zahl von Toten, „wird voraussichtlich in den folgenden Tagen weiter ansteigen“.[61]
16. Juni 2017 mindestens 30 Bestätigte Zahl von Toten, kann weiter ansteigen.[62]
17. Juni 2017 mindestens 58 Die Pressemeldung der Polizei ließ Spielraum für Interpretationen; sie wurde wahlweise als Zahl der vermissten und wahrscheinlich gestorbenen Menschen verstanden, oder als eine Gesamtschätzung einschließlich der bereits bestätigten 30 Todesfälle. Nach Zusatzinformationen der BBC wurde zu diesem Zeitpunkt mit bis zu 70 Toten gerechnet.[63][64][65]
19. Juni 2017 79 Geschätzte Gesamtzahl der Todesfälle; man erwarte keinen großen Anstieg mehr.[45] Manche Medien meldeten es als „bis zu 79“[66] oder „mindestens 79“.[67]
28. Juni 2017 mindestens 80 Die Opferzahl basiert auf der Zahl der gefundenen Leichen und einer geschätzten Bewohnerzahl der 23 Wohnungen, von denen keine Überlebenden bekannt sind. Hinzu kommen bestätigte Vermisste; denn in 106 anderen Wohnungen gab es mindestens einen Überlebenden, der über vermisste Mitbewohner Auskunft geben konnte.[2]
5. Juli 2017 mindestens 80 / bislang 87 Überreste gefunden 21 Todesopfer wurden formell identifiziert. Von 23 der 129 Wohnungen sind nach wie vor keine überlebenden Bewohner bekannt. Da die Zuordnung der Funde noch im Gange ist, kann aus den 87 Überresten nicht mit Gewissheit auf 87 Opfer geschlossen werden. Nach Polizeiangaben wurden auch Anthropologen zugezogen, damit bei der Durchsuchung der rund 15,5 Tonnen Schutt pro Stockwerk keine menschlichen Überreste übersehen werden.[68]
19. Juli 2017 mindestens 80 Bislang wurden 39 Tote formell identifiziert. Die Sucharbeiten werden voraussichtlich erst nächstes Jahr abgeschlossen sein. Die Behörden werden von Experten, welche nach den Terroranschlägen vom 11. September menschliche Überreste identifizierten, unterstützt.[69]
19. September 2017 möglicherweise unter 80 Zu diesem Zeitpunkt wurden 60 der geschätzten 80 Todesopfer formell identifiziert.[70]

Am 19. Juni erklärte ein Vertreter der Londoner Polizei New Scotland Yard, wegen der Intensität der Flammen sei es sehr wahrscheinlich, dass einige Opfer nie identifiziert werden können.[71] Laut einer weiteren Erklärung von Ende Juni könnten die Identifizierungsarbeiten bis zum Jahresende oder darüber hinaus andauern.[1]

Folgen des Großbrands[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schnell wurde Kritik gegenüber den Behörden laut, dass die Warnungen der Grenfell Action Group ignoriert worden seien.[72]

Unmittelbare Reaktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unglück hatte sich fünf Tage nach einer Wahl zum britischen Unterhaus ereignet. Premierministerin Theresa May war seit der Wahl großer Kritik ausgesetzt.[73] Der Abgeordnete John McDonnell der konkurrierenden Labour Party rief am Tag nach dem Großbrand zu Massenprotesten gegen die angeschlagene Premierministerin auf; innerhalb von zwei Wochen wollte er in London eine Million Demonstranten mobilisieren. Das Ziel waren Neuwahlen, bei denen sich Labour einen Sieg ausrechnete.[74]

Ein signifikanter Teil der Hilfe und Betreuung in North Kensington nach dem Desaster kam aus der eigenen Gemeinde, was wiederum große Kritik entgegen den staatlichen und lokalen Behörden aufkommen ließ.[75]

In den nachfolgenden Tagen kam es zu Protesten gegen die Regierung, insbesondere gegen May, da sie erst verspätet Kontakt zu den Opfern gesucht habe, während diese bereits zuvor von Oppositionsführer Jeremy Corbyn, Londons Bürgermeister Sadiq Khan, Prinz William und Königin Elizabeth II. besucht worden waren. Am Freitag, den 16. Juni, drangen Demonstranten in das Bezirksrathaus von Kensington ein. Polizei und Rettungskräfte verhinderten das Vordringen in die oberen Stockwerke. Danach verlagerten sich die Proteste an den Brandort. Demonstranten zeigten Banner und Plakate mit Parolen wie „Gerechtigkeit für Grenfell! Wir fordern die Wahrheit“, „Werft die Tories raus!“ und „Trotzt der Tory-Herrschaft“. Am frühen Abend zogen Demonstranten mit Rufen wie „May muss gehen!“ und „Keine Gerechtigkeit, kein Frieden“ im Zentrum von London durch Whitehall in Richtung Downing Street und dann weiter zum Broadcasting House in der Oxford Street. Zuvor hatte May am Vormittag Opfer in einem örtlichen Krankenhaus besucht und war am späten Nachmittag mit Opfern und Verwandten in einer Kirche in der Nachbarschaft des ausgebrannten Hochhauses zusammengetroffen. May sagte beim Besuch fünf Millionen Pfund (5,7 Millionen Euro) an Hilfen für die Opfer zu. Ferner versicherte sie den Bewohnern vom Grenfell Tower, in der Nähe ihres bisherigen Wohnorts neue Wohnungen zu bekommen. Auch die Bezirksverwaltung von Kensington und Chelsea sagte am Abend, dass obdachlos gewordene Bewohner innerhalb des Stadtteils umgesiedelt würden. Bei Mays Besuch kam es zu Protesten, so dass sie von der Polizei vor wütenden Demonstranten in Sicherheit gebracht wurde.[76][77]

Am 17. Juni bei Trooping the Colour, der alljährlichen Militärparade zu Ehren des Geburtstages der Königin, gab es eine Schweigeminute.[78]

Londons Bürgermeister Sadiq Khan brachte den Abriss veralteter Hochhäuser ins Gespräch. Dies könne bei Hochhäusern aus den 1960er und -70er Jahren aus Sicherheitsgründen nötig werden, schrieb Khan in einem Beitrag für die Sonntagszeitung The Observer. In der Wiederaufbauphase nach dem Krieg seien viele Hochhäuser entstanden, die heutigen Standards nicht mehr entsprächen.[79]

Nach Aussage der britischen Behörde Department for Communities and Local Government entspricht eine Verkleidung aus Aluminium-Polyethylen-Verbundplatten nicht der Building Regulations Guidance. Dieses Material sollte nicht bei über 18 Meter hohen Gebäuden verwendet werden. Schatzkanzler Philip Hammond erklärte aufgrund dieser Angaben, dass dieses Material im Vereinigten Königreich verboten sei und dass nun untersucht werde, ob im Fall des Grenfell Tower gegen Bauvorschriften verstoßen worden sei.[80][81]

Am 21. Juni 2017 veröffentlichte der britische Musikproduzent Simon Cowell eine Version des von Simon & Garfunkel stammenden Liedes Bridge over Troubled Water. An der Neuaufnahme, die unter dem Namen Artists for Grenfell erschien, waren über 50 Künstler beteiligt. Die Erlöse sollen über die Hilfsorganisation The London Community Foundation den Opfern der Brandkatastrophe zugutekommen. Cowell selbst hat nach eigenen Angaben bereits 100.000 Pfund für diesen Zweck gespendet.[82][83]

Auswirkungen auf Gebäude in England[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anderthalb Wochen nach der Grenfell-Brandkatastrophe wurden die Bewohner von fünf anderen Hochhäusern im Norden Londons wegen Brandgefahr evakuiert und in Notunterkünften und Hotels untergebracht. Die Feuerwehr hatte dort erhebliche Sicherheitsmängel festgestellt: unter anderem brennbare Fassaden, Fehler bei der Isolierung von Gasleitungen und das Fehlen von Brandschutztüren.[84] In den fünf Hochhäusern der Großwohnsiedlung Chalcots Estate im Stadtviertel Swiss Cottage in Camden waren rund 800 Haushalte bzw. 4000 Bewohner des Burnham-, Bray-, Blashford-, Taplow- und Dorney Tower betroffen. In den folgenden Wochen sollte die Fassadenverkleidung der Häuser entfernt werden.[85] Der Grund seien „dringende Arbeiten zur Brandsicherheit“, teilten die Behörden am 23. Juni 2017 mit. Die Entscheidung sei nach einer Inspektion der Feuerwehr getroffen worden. Die Feuerwehrleute sagten demnach, sie könnten die Sicherheit der Bewohner nicht garantieren.[86] Eines der fünf Gebäude, der Blashford Tower, wurde nachträglich jedoch als sicher eingestuft, es war von 2006 bis 2009 von demselben Unternehmen saniert worden wie der Grenfell Tower.

Die Grenfell-Brandkatastrophe entwickelte sich landesweit zu einem Skandal.[87] Nachdem das Kabinett von Theresa May angekündigt hatte, landesweit insgesamt 600 Hochhäuser mit ähnlichen Fassadenkonstruktionen wie beim Grenfell Tower überprüfen zu lassen, wurden bei den ersten untersuchten 75 Häusern ohne Ausnahme Brandschutzmängel festgestellt. 60 Hochhäuser in 25 Gemeinden wurden nach Prüfungen der Fassadenverkleidung als brandgefährdet eingestuft; betroffen waren unter anderem Häuser in den Städten Manchester, Portsmouth und Plymouth.[88][89]

Die Nachrüstung der Londoner Hochhäuser mit besserem Brandschutz und Sprinkleranlagen soll mehr als 400 Millionen Pfund kosten.[90] Alle Sanierungsbestrebungen beziehen sich auf aluminiumkaschierte Verbundplatten, die zahlreichen Fassadenverkleidungen mit Hochdrucklaminatplatten oder sonstigen brennbaren Materialien sind davon unberührt.[26]

Die Verwendung brennbarer Bauteile bei Neubauten und Fassadenarbeiten an Wohngebäuden mit einer Höhe von über 18 Metern Höhe wurde Ende 2018 gesetzlich verboten.[91]

Auswirkungen in anderen Ländern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 27. Juni 2017 wurde in Wuppertal ein elfstöckiges Wohnhaus im Wohnquartier Hilgershöhe im Stadtteil Barmen von Feuerwehr, Polizei und Ordnungsamt evakuiert und der Zutritt ins Gebäude auch tagsüber verboten. Nach Beseitigung brennbarer Fassadenelemente im Bereich der Fluchtwege wurde das Haus am 26. Juli 2017 wieder freigegeben.[92]

Feuerwehr und Verwaltung der Stadt Dortmund stellten bei einer Begehung schwere Brandschutzmängel am Wohnkomplex Hannibal im Stadtteil Dorstfeld fest, die aber nicht mit der Fassade in Zusammenhang standen. Das Gebäude mit seinen mehr als 750 Bewohnern und über 400 Wohneinheiten wurde am 21. September 2017 geräumt und bleibt auch im Jahr 2020 weiterhin unbewohnbar.[93]

In Frankreich soll ein neues Gesetz bei Gebäuden, die mehr als 28 Meter hoch sind, brennbare Fassadenbestandteile verbieten. Bereits jetzt müssen die Fassaden unbrennbar sein, wenn das Gebäude 50 Meter oder höher ist.[94]

Umgang mit dem Geschehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Planen gehüllt der Grenfell Tower im Juni 2018 mit dem von Grenfell United entworfenen Schriftzug „Grenfell forever in our hearts“ (dt. Grenfell – Für immer in unseren Herzen)

In den Wochen nach dem Unglück entwickelte sich die Tradition eines monatlichen Schweigemarsches an jedem Abend des 14. eines jeden Monats.[95][96]

Sechs Monate nach dem Brand erklärten viele in der Gemeinde, immer noch auf sich allein gestellt zu sein.[97]

Die Ruine wurde vor dem ersten Jahrestag des Großbrands auf voller Höhe in ein Gerüst gehüllt, das zwei Lagen wetterfeste Planen trägt. Damit ist sie den Blicken entzogen und etwaige herabfallende Teile werden aufgefangen.[98]

Zum ersten Jahrestag wurde mit mehreren Gedenkveranstaltungen an die Opfer erinnert.[99][100] Kurz davor gab es offene Anklagen aus der Gemeinde bezüglich angeblicher Falschdarstellungen in den Medien, insbesondere bezüglich eines langen Berichtes in der London Review of Books von Andrew O’Hagan.[101]

Grenfell United, eine Interessengruppe, die sich aus den Familien der Opfer und Überlebenden zusammensetzt, projizierte zum zweiten Jahrestag Schriftzüge auf Gebäude in Salford, Newcastle und London, die auf Missstände beim Brandschutz hinweisen. In Salford projizierte man die Aufschrift „2 Jahre nach Grenfell sind 246 Wohnungen in diesem Gebäude immer noch mit gefährlichen Dämmplatten verkleidet.“[102]

Auf Initiative der Premierministerin wurde die Grenfell Tower Memorial Commission eingerichtet, besetzt mit Vertreterinnen und Vertretern der Anwohner, Hinterbliebenen und Überlebenden. Sie soll über die Weiternutzung des Geländes und eine geplante Gedenkstätte entscheiden.[98]

Geplanter Abriss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Grundstück, auf dem der Grenfell Tower steht, ist zum 15. Juli 2019 in das zeitlich unbegrenzte Eigentum der Krone, d. h. der Regierung des Vereinigten Königreichs, übergegangen. Die Ruine wird durch das Ministerium für Wohnen und Regionalverwaltung betreut. Der Stadtbezirk Kensington und Chelsea hat keinen Einfluss auf die weitere Nutzung.[98] Das Gebäude soll voraussichtlich im Jahr 2022 vollständig zurückgebaut sein.Vorlage:Zukunft/In 2 Jahren

Aufarbeitung und Konsequenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Betrachtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausgangspunkt war nach offiziellen Feststellungen eine im vierten Obergeschoss aus ungeklärten Gründen in Brand geratene Kühl-Gefrierkombination des von Indesit zwischen März 2006 und Juli 2009 produzierten Typs Hotpoint FF175BP. Die Marke Hotpoint wird auch im deutschsprachigen Raum vertrieben, die Rechte für Europa liegen bei der Whirlpool Corporation. Dieser Brandherd kann als gesicherter Ausgangspunkt gelten, da er von den zuerst eintreffenden Feuerwehreinheiten lokal beherrscht wurde. Die Flammen griffen durch die Fensteröffnung auf die Gebäudefassade über.

In der öffentlichen Diskussion über die Ursache der raschen Ausbreitung des Brandes über viele Stockwerke hinweg wird die Fassadenverkleidung thematisiert. In verschiedenen Medien wird auf Grund der Bildberichte der brennenden Fassaden vermutet, dass die vorgehängte hinterlüftete Fassade aus Aluminium-Verbundplatten den Brand der dahinterliegenden aluminiumkaschierten Dämmplatten durch den Einschluss der Wärmeenergie förderte und durch einen Kamineffekt zur schnellen Ausbreitung des Feuers beitrug.[15][103][104][105][106] Experten, unter anderem der Leiter der Frankfurter Feuerwehr, geben an, dass die brennbare Fassade ein wesentlicher Grund der Katastrophe war.[107]

Es wird außerdem vermutet, dass bei dem Brand giftige Gase wie Kohlenmonoxid und Blausäure entstanden, die zu der verhältnismäßig hohen Zahl der Todesopfer beitrugen.[108][109][110]

Verwaltung des Grenfell Tower[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Vorsitzende des zuständigen Gemeinderats und der Chef der kommunalen Hausverwaltung KCTMO traten am 30. Juni 2017 in London zurück.[111] Britische Medien hatten zuvor Dokumente veröffentlicht, denen zufolge zunächst weniger leicht entflammbare Fassadenteile für die Sanierung des Hochhauses vorgesehen waren. Um Geld zu sparen, habe sich die Verwaltung aber für eine billigere Variante entschieden.[112] Die Kommunalverwaltung entzog der KCTMO im September 2017 die Kontrolle über die Lancaster West-Siedlung sowie über alle anderen Sozialwohnungsobjekte im Stadtbezirk.[113]

Strafrechtliche Aufarbeitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Phase der strafrechtlichen Aufarbeitung liegt bei Scotland Yard, wo eine 250-köpfige Sonderkommission gebildet wurde. Im besonderen Fokus stehen die Planung und Realisierung der dem Brand vorausgegangenen Sanierungsmaßnahmen, wobei auch Ermittlungen in Richtung fahrlässiger Tötung nicht ausgeschlossen werden.[114]

Grenfell Tower Inquiry[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. Oktober 2019 erschien der Bericht zum ersten Teil der richterlichen Grenfell-Untersuchung. Der Vorsitzende, der pensionierte Richter Martin Moore-Bick, kritisiert darin die zu späte Evakuierung durch die Londoner Feuerwehr.[115]

Der zweite Teil der Untersuchung begann im Januar 2020 und sollte 18 Monate andauern.[113] Angesichts der COVID-19-Pandemie im Vereinigten Königreich wurde die Untersuchung unterbrochen.

London Fire Brigade[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Behördenleiterin der Londoner Feuerwehr, Dany Cotton, ging nach Veröffentlichung des ersten Berichts zur Grenfell-Untersuchung und wiederholter Kritik in den Ruhestand. Nachfolger im Amt wurde Anfang 2020 ihr bisheriger Stellvertreter Andy Roe, der als Einsatzleiter am Grenfell Tower um 02:47 Uhr den Befehl zum Widerrufen der Stay-put-Regel gegeben hatte.

Das behörderninterne Grenfell Tower Investigation and Review Team zur Organisationsentwicklung veröffentlichte im Oktober 2019 einen Sachstandsbericht:[116]

  • Einsatzleiter und Führungskräfte werden geschult und ihr Wissen zertifiziert, die Leitstelle wurde umorganisiert und die Besatzungen im Umgang mit eingeschlossenen Anrufenden besser ausgebildet. Die interne Wissensverfügbarkeit wird verbessert und eine Brandschau von besonders gefährdeten Objekten durchgeführt.
  • Es wurden Fluchthauben für die Menschenrettung in verqualmten Räumen beschafft, Drohnen zur Lageerkundung sowie Detektoren, um die Stabilität von Gebäuden zu überwachen.
  • Der erste Abmarsch zu jedem gemeldeten Brand in einem Hochhaus wurde bereits 2017 auf fünf Löschfahrzeuge und ein Hubrettungsfahrzeug erhöht. Bei einem bestätigten Brand sowie der Meldung eines Fassadenbrands werden zehn Löschfahrzeuge und ein Hubrettungsfahrzeug entsandt.

Im Rahmen der turnusgemäßen Flottenerneuerung werden in den Jahren 2020 und 2021 zwölf Drehleiterfahrzeuge mit einer Arbeitshöhe von 32 Metern sowie erstmals drei mit einer Höhe von 64 Metern in Dienst gestellt.[117][118] Zwei der 64-Meter-Fahrzeuge wurden für 2,5 Millionen Pfund von der gemeinnützigen Masonic Charitable Foundation der Londoner Freimaurer-Großloge Metropolitan Grand Lodge gestiftet.[119]

Ähnliche Vorfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brandunglücke weltweit, bei denen vorgehängte Fassaden mit Aluminium-Verbundplatten eine Rolle spielten:

Weitere wesentliche Vorfälle in Wohnhochhäusern in London:

  • Teileinsturz von Ronan Point in Newham mit vier Toten (1968). Der Grenfell Tower entstammte einer aufgrund der Lehren aus Ronan Point, untersucht von Alfred Pugsley, verbesserten Generation von Wohnhochhäusern und blieb auch als Ruine standsicher.
  • Großbrand im Lakanal House in Camberwell mit sechs Toten (2009).[26] Im Laufe der Untersuchung wurde das Gebäude als eines identifiziert, bei dem sich ein Wohnungsbrand leicht auf das gesamte Gebäude ausbreiten könne. Unabhängig davon war im Jahr 1999 zunächst der Abriss beschlossen, die Entscheidung jedoch wieder rückgängig gemacht worden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Grenfell Tower – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Grenfell Tower Inquiry (englischsprachig)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Grenfell Tower death toll may not be known until end of year – police, The Guardian, 28. Juni 2017.
  2. a b Grenfell Tower death toll increases to at least 80, say police – video, Video der Metropolitan Police auf theguardian.com, 28. Juni 2017.
  3. Planning Policy Consultations: Adoped Kensington Academy and Leisure Centre (KALC) SPD, The Royal Borough of Kensington and Chelsea, 2011. Consultation Documents, Abschnitt 3.1.2.
  4. Grenfell Tower: firefighters search overnight with toll expected to rise, The Guardian, 15. Juni 2017.
  5. a b Grenfell Tower, London. Emporis, abgerufen am 14. Juni 2017 (englisch).
  6. a b Grenfell Tower: What happened. BBC, 18. Juni 2018, abgerufen am 10. September 2019.
  7. Lancaster West Estate – An ideal for living? Abgerufen am 14. Juni 2017.
  8. Glendinning, Miles; Muthesius, Stefan: Tower block: Modern public housing in England, Scotland, Wales, and Northern Ireland. Published for the Paul Mellon Centre for Studies in British Art by Yale University Press, 1994, ISBN 0-300-05444-0, S. 355 (towerblock.org).
  9. Grenfell Tower floorplan shows how 120 flats were packed into highrise. In: The Telegraph. (telegraph.co.uk [abgerufen am 14. Juni 2017]).
  10. London tower block’s refurbishment raises fire safety questions. In: Financial Times, 14. Juni 2017, abgerufen am 14. Juni 2017.
  11. Grenfell Tower. (Nicht mehr online verfügbar.) 14. Juni 2017, archiviert vom Original am 14. Juni 2017; abgerufen am 14. Juni 2017.
  12. Eleanor Rose: Who are KCTMO, the management company behind Grenfell Tower. In: standard.co.uk. 14. Juni 2017, abgerufen am 18. Juni 2017.
  13. Rydon lands Grenfell Tower refurbishment. (Nicht mehr online verfügbar.) 14. Juni 2017, archiviert vom Original am 14. Juni 2017; abgerufen am 14. Juni 2017.
  14. Celotex. 15. Juni 2017, abgerufen am 12. September 2017.
  15. a b c James Tapsfield, Martin Robinson: 'It's corporate manslaughter': London MP calls for arrests saying hundreds may have died after warnings over dangerous cladding were ignored. MailOnline, 15. Juni 2017, abgerufen am 16. Juni 2017 (englisch).
  16. PUR und PIR: Was ist der Unterschied? (Memento des Originals vom 28. August 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ivpu.de, 26. Juni 2006
  17. Jonathan Bore, Executive Director Planning and Borough Development: TOWN AND COUNTRY PLANNING ACT 1990 - TOWN AND COUNTRY PLANNING - (DEVELOPMENT MANAGEMENT PROCEDURE) ORDER 2010 - APPROVAL OF DETAILS RESERVED BY CONDITION(S). 30. September 2014. Abgerufen am 15. Juni 2017: „Main building panels: Reyondbond/Reynolux, in Smoke Silver Metallic (colour No. E9107S) attached with a concealed fixings“
  18. Grenfell Tower :: Harley Facades Limited. (Nicht mehr online verfügbar.) 14. Juni 2017, archiviert vom Original am 14. Juni 2017; abgerufen am 14. Juni 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.harleyfacades.co.uk
  19. Reynobond Europe ACM ACP Aluminium Composite Material. In: arconic.com. 2017. Abgerufen am 15. Juni 2017: „Reynobond Aluminiumverbundplatte besteht aus zwei einbrennlackierten Aluminiumblechen, die beidseitig im Schmelzfixierverfahren auf einen Polyethylenkern aufgebracht werden.“
  20. a b Reynobond Architecture and Reynolux Building certifications. (PDF (647 kB)) Arconic, 20. April 2017, abgerufen am 16. Juni 2017 (englisch).
  21. a b Alexi Mostrous, David Brown, Sean O’Neill, John Simpson, Sam Joiner: US banned cladding that was used on Grenfell Tower. In: The Times. Times Newspapers Ltd., 16. Juni 2017, abgerufen am 16. Juni 2017 (englisch).
  22. Grenfell Action Group: About. Abgerufen am 22. Juni 2017 (amerikanisches Englisch).
  23. Another fire safety scandal auf Grenfell Action Group
  24. KCTMO – Playing with fire! Original des häufig zitierten Blogs der Grenfell Action Group, der die Katastrophe erstaunlich genau vorhersagt.
  25. a b Jens Witte: Versagen auf allen Ebenen. In: Spiegel Online. SPIEGEL ONLINE GmbH & Co. KG, Hamburg, 4. Juni 2018, abgerufen am 20. März 2019.
  26. a b c d Pete Apps: Lessons from Lakanal (en) Inside Housing. 3. Juli 2019. Archiviert vom Original am 19. April 2020. Abgerufen am 8. Mai 2020: „But what they did not know was that the tower block had recently been refurbished, and combustible panels had been added to the outside of the old building. … The fire it started would ignite cladding that had been attached to the building in the years that ministers had been prevaricating. It had a Class 0 rating.“
  27. grenfellactiongroup: KCTMO – Feeling the Heat! In: Grenfell Action Group. 14. März 2017, abgerufen am 14. Juni 2017.
  28. Stefanie Bolzen: Hochhausbrand in London: „Es war so schrecklich. Die Schreie. Die Hilflosigkeit“. In: welt.de. 14. Juni 2017, abgerufen am 18. Juni 2017.
  29. Grenfell Tower Regeneration Newsletter. Kensington & Chelsea TMO, Juli 2014 (PDF)
  30. a b c Dr. Barbara Lane: Dr Barbara Lane's expert report (supplemental). In: Grenfell Tower Inquiry. Abgerufen am 20. März 2019 (englisch).
  31. Wie schützt man Bewohner von Hochhäusern vor Feuer? Frankfurter Allgemeine, 15. Juni 2017, abgerufen am 2. April 2018
  32. Grenfell Tower’s smoke ventilation system 'failed days before fire'. In: The Guardian. 5. Juni 2018, abgerufen am 13. Januar 2020 (englisch).
  33. Smoke Vent Illustration - Pressurisation; Depressurisation; and Grenfell Smoke Ventilation. In: Grenfell Tower Inquiry. Abgerufen am 14. Januar 2020 (englisch).
  34. grenfellactiongroup: Grenfell Tower Still A Fire Risk. In: Grenfell Action Group. 24. Januar 2016, abgerufen am 14. Juni 2017.
  35. Daniel Zylbersztajn: Ein Jahr nach dem Hochhausbrand: Grenfell Tower – Asche im Herzen. In: Die Tageszeitung: taz. 13. Juni 2018, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 15. Juni 2018]).
  36. Hochhaus Inferno in London – Menschen versuchen sich abzuseilen – Trümmerteile stürzen herab, N24, 14. Juni 2017.
  37. Hochhaus in London steht in Flammen: Mehrere Tote. Der Standard, 14. Juni 2017.
  38. Richard Bilton: London Tower Fire: Britain’s Shame. BBC One Panorama, 19. Juni 2017.
  39. Grenfell Tower residents say managers 'brushed away' fire safety concerns. In: www.theguardian.com 14. Juni 2017.
  40. London fire: A visual guide to what happened at Grenfell Tower. BBC News, 19. Juni 2017, abgerufen am 21. Juni 2017.
  41. Grenfell Tower fire update. London Fire Brigade, abgerufen am 21. Juni 2017.
  42. London fire: Six killed as Grenfell Tower engulfed, BBC, 14. Juni 2017.
  43. „Wir konnten nichts tun“, Spiegel Online, 14. Juni 2017.
  44. Met confirms 17 dead with further fatalities expected from Grenfell blaze – as it happened. The Guardian, 15. Juni 2017, abgerufen am 21. Juni 2017.
  45. a b Grenfell Tower fire: police raise death toll to 79, The Guardian, 19. Juni 2017.
  46. London fire latest: Twelve confirmed dead in Grenfell Tower as death toll expected to rise. In: The Telegraph. (telegraph.co.uk [abgerufen am 14. Juni 2017]).
  47. Zwölf Tote und mindestens 79 Verletzte bei Hochhausbrand in London, sueddeutsche.de 14. Juni 2017
  48. Feuerwehr unterbricht Suche in ausgebranntem Hochhaus, Deutschlandfunk, 15. Juni 2017.
  49. Daniel Zylbersztajn: Großbrand in London: Das Inferno von Grenfell Tower. In: Die Tageszeitung: taz. 14. Juni 2017, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 27. November 2019]).
  50. a b c Statement of Control Operations Manager Alexandra Norman. In: Grenfell Tower Inquiry. 18. Juli 2018, abgerufen am 9. Februar 2019 (englisch).
  51. a b Witness Statement - LFB - Michael Dowden MET00010915. In: Grenfell Tower Inquiry. 25. Juni 2018, abgerufen am 9. Februar 2019 (englisch).
  52. Phase 1 Full Report. Grenfell Tower Inquiry, 30. Oktober 2019, abgerufen am 17. Februar 2020 (englisch).
  53. a b c d e Enquiring Grenfell, Chronological Events of 14th June 2017. Abgerufen am 19. März 2019 (englisch).
  54. Firefighter tells inquiry dousing Grenfell Tower fire was like ‘using garden hose’. In: ITV News. 18. Juli 2018, abgerufen am 19. März 2019 (englisch).
  55. Robert Booth: Grenfell fire chief says he failed to make safety checks before disaster. In: The Guardian. 25. Juni 2018, abgerufen am 9. Februar 2019 (englisch).
  56. Lily Allen and the row on how Grenfell Tower's death toll is being reported, BBC, 17. Juni 2017.
  57. Wir schicken da keine Leute rein. In: Zeit online, 15. Juni 2017, abgerufen am 19. Juni 2017.
  58. London fire: Why don't we know how many died in Grenfell Tower?, BBC, 29. Juni 2017.
  59. 6 confirmed dead in Grenfell Tower inferno, figure ‘likely to rise’ – police, travelwirenews, 14. Juni 2017.
  60. Death Toll Rises to 12 in London High-Rise Blaze, Bloomberg, 14. Juni 2017.
  61. Grenfell Tower fire: At least 17 dead as police say they may not be able to identify all the bodies, The Independent, 15. Juni 2017.
  62. Hochhausbrand: Zahl der Toten steigt auf mindestens 30, Deutschlandfunk, 16. Juni 2017.
  63. UPDATE: Grenfell Tower fire investigation (Memento vom 27. Juni 2017 im Internet Archive), Metropolitan Police, 18. Juni 2017.
  64. London fire: 58 missing, presumed dead - police, BBC, 17. Juni 2017.
  65. Grenfell Tower: 58 people missing, presumed dead as Theresa May admits response was 'not good enough', The Telegraph, 17. Juni 2017.
  66. Bis zu 79 Tote nach Hochhausbrand (Memento des Originals vom 25. Juni 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mdr.de, MDR, 19. Juni 2017.
  67. Polizei rechnet mit mindestens 79 Toten nach Hochhausbrand, Die Zeit, 19. Juni 2017.
  68. Grenfell Tower police make 87 recoveries of human remains, The Guardian, 5. Juli 2017.
  69. Grenfell fire investigators turn to 9/11 experts to help identify victims, The Guardian, 19. Juli 2017
  70. Grenfell death toll 'may be below 80'. In: BBC News. Abgerufen am 3. September 2017.
  71. London: Polizei rechnet mit 79 Toten nach Londoner Hochhausbrand, Augsburger Allgemeine, 19. Juni 2017
  72. Die Feuer-Katastrophe vom Grenfell Tower. In: Die Presse. (diepresse.com [abgerufen am 14. Juni 2017]).
  73. Heftige Kritik an May nach Wahlschlappe in Großbritannien, Stern, 10. Juni 2017.
  74. Labour will in Großbritannien mit Protesten Neuwahlen erzwingen, Tiroler Tageszeitung, 15. Juni 2017.
  75. Daniel Zylbersztajn: Nach dem Großbrand im Grenfell Tower: Zwischen den Welten. In: Die Tageszeitung: taz. 26. August 2017, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 27. November 2019]).
  76. Wütende Demonstranten dringen in Londoner Rathaus ein, welt.de, 16. Juni 2017.
  77. ‘We want justice’: Grenfell Tower protests spill on to streets, The Guardian am 17. Juni 2017
  78. Minute's silence for Grenfell Tower victims at Trooping the Colour for Queen's official birthday. In: ITV News, ITV, 17. Juni 2017. Abgerufen am 18. Juni 2017. 
  79. Feuer in Londoner Hochhaus: Gebäudeverkleidung war möglicherweise verboten. In: Tagesschau. 18. Juni 2017, abgerufen am 18. Juni 2017.
  80. Andrew Sparrow: Cladding on Grenfell Tower is banned on UK high-rises, says Philip Hammond. In: The Guardian. 18. Juni 2017, abgerufen am 20. Juni 2017.
  81. „Der britische Schatzkanzler Philip Hammond sagte der BBC, dass die brennbare Gebäudeverkleidung des Grenfell Towers in Großbritannien verboten sei. Die strafrechtliche Untersuchung solle nun prüfen, ob bei der Renovierung des Hochhauses gegen Gesetze verstoßen worden ist.“ – Grenfell Tower: Gebäudeverkleidung war offenbar verboten, Die Zeit, 18. Juni 2017
  82. Simon Cowell to release Grenfell Tower charity single on Wednesday. The Daily Telegraph, 22. Juni 2017, abgerufen am 1. Juli 2017. (englisch)
  83. Charity single for Grenfell Tower released as Simon Cowell donates £100,000. The Guardian, 22. Juni 2017, abgerufen am 1. Juli 2017. (englisch)
  84. 4000 Personen wegen Feuergefahr aus Hochhäusern in London evakuiert, Neue Zürcher Zeitung, 24. Juni 2017.
  85. Behörden lassen fünf Londoner Hochhäuser evakuieren, Die Zeit, 23. Juni 2017.
  86. Nach Grenfell-Brandkatastrophe – Behörden lassen fünf Londoner Hochhäuser evakuieren (Memento des Originals vom 27. Juni 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.heute.de, ZDFheute, 24. Juni 2017.
  87. Britische Behörden fürchten um Sicherheit von Hochhäusern
  88. Huge fire at Mansfield Road flat now under control: London Fire Brigade, Geo Television Network, 26. Juni 2017.
  89. TOTAL FAILURE: First 60 tower blocks tested after Grenfell tragedy fail fire safety checks
  90. Grenfell tower: Fire safety upgrade and sprinkler works to top £400m in London, Architects Journal, 16. Oktober 2017
  91. Hywel Davies: The government ban on combustible materials in high-rise residential buildings. In: CIBSE Journal. Chartered Institution of Building Services Engineers, November 2018, archiviert vom Original am 9. Mai 2020; abgerufen am 9. Mai 2020 (englisch).
  92. Feuergefahr in Wuppertal: Bewohner des evakuierten Hochhauses sind wütend. RP Online, 27. Juni 2017, abgerufen am 27. Juni 2017.
  93. Dortmund räumt riesigen Hochhauskomplex. Spiegel Online, 21. September 2017, abgerufen am 21. September 2017.
  94. Sky News: France plans new cladding law after Grenfell fire disaster
  95. Mourners march to Grenfell Tower in complete silence in memory of fire victims. In: Metro. 14. Oktober 2017, abgerufen am 27. November 2019 (englisch).
  96. Daniel Zylbersztajn: Untersuchung Hochhausbrand in London: Tränen löschen kein Feuer. In: Die Tageszeitung: taz. 14. September 2017, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 27. November 2019]).
  97. Daniel Zylbersztajn: Nach dem Hochhausbrand in London: Grenfell Tower, sechs Monate später. In: Die Tageszeitung: taz. 14. Dezember 2017, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 27. November 2019]).
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Koordinaten: 51° 30′ 50,5″ N, 0° 12′ 56,7″ W