Grenfell Tower

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Grenfell Tower
Grenfell Tower
Grenfell Tower vor der Modernisierung, 2009
Basisdaten
Ort: North Kensington, London
Bauzeit: 1972–1974
Eröffnung: 1974
Sanierung: Februar 2015 – Juli 2016
Status: Ruine, nach Großbrand am 14. Juni 2017
Baustil: Moderne
Architekt: Nigel Whitbread und Team
Architekten: Studio E LLP (Sanierungs- und Umbaumaßnahmen)
Nutzung/Rechtliches
Nutzung: Geschäfts- und Wohnhaus
Wohnungen: 120
Eigentümer: Royal Borough of Kensington and Chelsea
Bauherr: London Borough of Kensington and Chelsea (LBKC)
Hausverwaltung: Kensington and Chelsea Tenant Management Organization
Technische Daten
Höhe bis zur Spitze: 67[1] oder 70[2] m
Höhe bis zum Dach: 67 oder 70 m
Etagen: 24
Konstruktion: Beton
Anschrift
Anschrift: Lancaster West Estate, Grenfell Walk
Postleitzahl: London W11 1TG

Koordinaten: 51° 30′ 50,5″ N, 0° 12′ 56,7″ W

Der Grenfell Tower ist ein 24-geschossiges Wohnhochhaus im Stadtteil North Kensington im Royal Borough of Kensington and Chelsea im Westen Londons, unweit der U-Bahn-Station Latimer Road.[3] Am 14. Juni 2017 brannte das 1974 fertiggestellte und 2015/16 modernisierte Sozialwohnungsobjekt weitgehend aus. Einschließlich noch vermisster Personen starben nach vorläufigen Schätzungen der Polizei vom 19. Juni 79 Menschen.

Baugeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nachkriegszeit kam es wie in vielen Teilen Europas auch in den Ballungsgebieten des Vereinigten Königreiches zu einem erhöhten Bedarf an günstigem Wohnraum. Zugleich gab es den Wunsch nach einem moderneren Umfeld, die vor den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts erbauten Wohnviertel wurden als defizitär angesehen und galten vielfach als Slums. Überall auf den britischen Inseln entstanden bis in die 1970er Jahre neue moderne Wohngebiete, die zu 20 % auch Hochhäuser umfassten. Im Zuge des Stadtteilsanierungsprojektes Lancaster Road West entstand so die mit Mitteln der öffentlichen Hand finanzierte Großsiedlung Lancaster West Estate. Der Bau eines 23-geschossigen Hochhauses, des einzigen Hochhauses seines Architekten Nigel Whitbread,[4] wurde 1970 genehmigt und A.E. Symes mit der Umsetzung beauftragt.[3][5][6] Ab 1972 entstanden so in Phase 1 der geplanten Maßnahmen 120 Zwei- und Dreizimmerwohnungen.[7] Der Grenfell Tower getaufte Bau wurde 1974 fertiggestellt. Die Konstruktion besteht aus Stahlbeton mit äußeren Betonstützen und einem Gebäudekern aus Ortbeton.[8] Das Gebäude, in dem etwa 600 Menschen lebten, wird im Auftrag des Eigentümers, der Kommunalverwaltung Kensington and Chelsea London Borough Council, von der Kensington and Chelsea Tenant Management Organisation (TMO) verwaltet.[9] Die TMO ist ein gemeinnütziges Unternehmen mit einem mehrheitlich mit Mietervertretern besetzten (acht Mietervertreter, vier Vertreter der Kommunalverwaltung, drei unabhängige Mitglieder) Verwaltungsrat bzw. „Board“. Die TMO betreut zurzeit 9.459 Immobilienobjekte in ihrem Einzugsbereich.[10]

Flache Aluminium-Verbundplatte. Seitenansicht, 2,7 mm dick.

Im Jahr 2012 wurde mit Hilfe der Architekten von Studio E ein Sanierungsplan für das Gebäude entwickelt, der auch eine Mieterbefragung beinhaltete. Den Wünschen der Mieter nach doppelverglasten Fenstern, einer Wärmedämmung der Fassade und Gasetagenheizungen in den Wohnungen wurde nachgekommen. Zudem wurden einige leerstehende Gebäudeteile neu zugeschnitten und teilweise als zusätzliche Wohnfläche umgewidmet. Eine Neugestaltung der Wege wurde ebenso durchgeführt. Für die Umsetzung der Maßnahmen wurde Rydon Ltd. beauftragt. Die Arbeiten fanden von Februar 2015 bis Juni 2016 statt, die Kosten beliefen sich auf 10 Mio. Pfund, was im Juni 2016 etwa 13 Mio. Euro entsprach.[11] Für die Wärmedämmung wurden 150 mm dicke, beidseitig mit Aluminiumfolie kaschierte Hartschaumplatten aus Polyisocyanuraten (PIR, selbstverlöschend, brennbar bei hoher Umgebungstemperatur) des Typs Celotex RS5000[12] auf die ursprüngliche Betonfassade geklebt und wasserdicht gemacht.[13] Unterhalb der Fensterzeilen wurden in jedem Stockwerk horizontale gebäudeumlaufende Brandriegel in die Isolation eingebaut.[14] Um die Fenster gab es ebenfalls Brandriegel.[14] Dämmung und Brandriegel wurden mit einer vorgehängten hinterlüfteten (25–50 mm) Fassade aus 3 mm Aluminium-Verbundplatten vom Typ Reynobond[15] von Arconic durch Harley Facades zu einem Preis von 2,6 Mio. Pfund (3,38 Mio. Euro im Juni 2016) mehrfarbig verkleidet.[16][13] Der Hersteller beschreibt die Reynobond-Verbundplatten als „aus zwei einbrennlackierten Aluminiumblechen“ bestehend, „die beidseitig im Schmelzfixierverfahren auf einen Polyethylenkern aufgebracht werden.“[17] Polyethylen hat einen Schmelzpunkt von 130 bis 145 °C. Die günstig herstellbare Platte ist in der Schichtung vergleichbar mit Dibond-Platten und erreicht ebenso die Brandschutzklasse B2 „normal entflammbar“.[18] Es wird bislang angenommen, dass diese Ausführung am Hochhaus verbaut wurde.[19] Von der Platte gibt es zwei weitere Versionen mit anderen Kernmaterialien, die nach EN-13501 höhere Brandschutzklassen B s1 d0 („schwer entflammbar“) und A2 s1 d0 („nicht brennbar“) erreichen.[19][18]

Warnungen vor Sicherheitsmängeln/Grenfell Action Group[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anwohner der Lancaster West Estate organisierten sich 2010 in der Grenfell Action Group[20] und wandten sich seit 2012, als sie in die Planung der Sanierung des Grenfell Towers eingebunden wurden, regelmäßig an die gemeinnützige Hausverwaltung, um auf Missstände aufmerksam zu machen. 2013 veröffentlichten sie Teile eines im Vorjahr erstellten Gutachtens, das signifikante Verstöße gegen Brandschutzvorgaben publik machte. So waren Teile der Brandbekämpfungsausrüstung seit drei Jahren nicht gewartet worden. Ihre Bemühungen dokumentierten sie in einem Blog.[21] So schrieben sie im November 2016:[22]

“It is a truly terrifying thought but the Grenfell Action Group firmly believe that only a catastrophic event will expose the ineptitude and incompetence of our landlord, the KCTMO, and bring an end to the dangerous living conditions and neglect of health and safety legislation that they inflict upon their tenants and leaseholders. We believe that the KCTMO are an evil, unprincipled, mini-mafia who have no business to be charged with the responsibility of looking after the every day management of large scale social housing estates and that their sordid collusion with the RBKC Council is a recipe for a future major disaster.”

„Es ist ein wahrlich erschreckender Gedanke, aber die Grenfell Action Group glaubt fest, dass nur ein katastrophales Ereignis das Unvermögen und die Inkompetenz unserer Vermieter, der KCTMO [= Kensington and Chelsea Tenant Management Organisation], entlarven wird und den gefährlichen Lebensumständen und Missachtung der Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften ein Ende setzen wird, die sie ihren Mietern und Pächtern zumuten. Wir glauben, dass die KCTMO eine bösartige prinzipienlose Mini-Mafia ist, die ihre Aufgabe nicht in der Verantwortung des Tagesgeschäfts in der Leitung großer sozialer Wohnsiedlungen sieht, und dass ihre niederträchtige Geheimabsprache mit dem RBKC [= Royal Borough of Kensington and Chelsea] Council ein Rezept für ein zukünftiges großes Desaster ist.“

„Stay put“-Regel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch nach der Sanierung galt in dem Gebäude als Verhaltensvorgabe eine „Stay put“-Regel[23][24], die besagt, dass Bewohner im Brandfall ihre Wohnungen nicht verlassen sollen, solange das Feuer nicht in der eigenen Wohnung oder dem Hausflur vor der Wohnungstür brennt. Es wurden mit dem Umbau feuerhemmende T30-Türen verbaut, die Feuer 30 Minuten lang widerstehen.[25]

Flucht- und Rettungswege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiederholt wurde von der Grenfell Action Group darauf hingewiesen, dass Flucht- und Rettungswege nicht freigehalten würden. Als Beispiele gaben sie mehrfach parkende Autos in Feuerwehrzufahrten an und wiesen auch auf Sperrmüll hin, der im Eingangsbereich des Hauses von der Hausverwaltung stillschweigend geduldet wurde. Dies geschah nicht nur unter dem Aspekt der unnötigen Brandlasten, sondern auch mit Verweis darauf, dass das Gebäude nur einen Ein- und Ausgang aufweist.[26]

Großbrand vom 14. Juni 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ambox current red.svg Dieser Artikel beschreibt ein aktuelles Ereignis. Die Informationen können sich deshalb rasch ändern.

Hergang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 14. Juni 2017 brach in dem Gebäude – nach Aussage von Augenzeugen im vierten Stock – ein Feuer aus. Um 00:54 Uhr Ortszeit wurde die London Fire Brigade alarmiert; sechs Minuten später trafen erste Feuerwehreinheiten am Grenfell Tower ein.[27][28] Sie konnten laut BBC-Recherchen den von einem Kühlschrank ausgehenden Wohnungsbrand löschen. Das Feuer hatte jedoch bereits auf die Fassadenverkleidung übergegriffen.[29] Diese brannte oberhalb des Brandherdes in kurzer Zeit bis in die obersten Stockwerke und es entwickelte sich ein Großbrand. Die Flammen breiteten sich in den folgenden Stunden V-förmig horizontal über alle vier Fassaden des Gebäudes aus.[30][31] Am Höhepunkt des Brandes waren über 200 Feuerwehrleute mit 40 Einsatzfahrzeugen sowie 100 Sanitäter im Einsatz. Feuerwehrangehörige konnten 65 Personen aus dem Haus retten.[32][33][34] Im Gebäudeinneren brannte das Feuer mehr als 24 Stunden lang. Eine zerstörte Gasleitung erschwerte die Löscharbeiten. Um 1:14 Uhr Ortszeit am 15. Juni war der Brand laut Feuerwehr unter Kontrolle. Feuerwehr und Polizei begannen daraufhin eine erste, wegen möglicher Einsturzgefahr und noch aufflammenden Brandnestern nur kurze Suche nach Vermissten über alle Stockwerke.[35]

Nach vorläufiger Schätzung der Polizei starben 79 Menschen;[36] mindestens 79 Verletzte wurden in Krankenhäusern behandelt.[37] Eine zunächst befürchtete Einsturzgefahr des Gebäudes wurde von einem Experten vor Ort ausgeschlossen.[38] Die Bergung der Opfer kann nach Einschätzung der Feuerwehr mehrere Wochen dauern.[39]

Mögliche Ursachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Polizei schloss einen Terroranschlag aus.[40]

In der öffentlichen Diskussion über die Ursache der raschen Ausbreitung des Brandes über viele Stockwerke hinweg wird die Fassadenverkleidung thematisiert. In Medien wird vermutet, dass die vorgehängte hinterlüftete Fassade aus Aluminium-Sandwichplatten den Brand der dahinterliegenden aluminiumkaschierten Dämmplatten durch den Einschluss der Wärmeenergie am Leben hielt und durch einen Kamineffekt zur schnellen Ausbreitung des Feuers beigetragen haben könne.[13][41][42][43][44] Experten, unter anderem der Leiter der Frankfurter Feuerwehr, nehmen an, dass die brennbare Fassade ein wesentlicher Grund der Katastrophe war.[45]

Das verwendete Dämmmaterial ist heute für über 18 Meter hohe Neubauten in England verboten.[46]

Reaktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schnell wurde Kritik gegenüber den Behörden laut, dass die Warnungen der Grenfell Action Group ignoriert worden seien.[47]

Das Unglück hatte sich fünf Tage nach einer Wahl zum britischen Unterhaus ereignet. Premierministerin Theresa May ist seit der Wahl großer Kritik ausgesetzt.[48] Der Abgeordnete John McDonnell der konkurrierenden Labour Party rief am Tag nach dem Großbrand zu Massenprotesten gegen die angeschlagene Premierministerin auf; innerhalb von zwei Wochen möchte er in London eine Million Demonstranten mobilisieren. Das Ziel sind Neuwahlen, bei denen sich Labour einen Sieg ausrechnet.[49]

In den nachfolgenden Tagen kam es zu Protesten gegen die Regierung, insbesondere gegen May, da sie erst verspätet Kontakt zu den Opfern gesucht habe, während diese bereits zuvor von Oppositionsführer Jeremy Corbyn, Londons Bürgermeister Sadiq Khan, Prinz William und Königin Elizabeth II. besucht worden waren. Am Freitag, den 16. Juni drangen Demonstranten in das Bezirksrathaus von Kensington ein. Polizei und Rettungskräfte verhinderten das Vordringen in die oberen Stockwerke. Danach verlagerten sich die Proteste an den Brandort. Demonstranten zeigten Banner und Plakate mit Parolen wie „Gerechtigkeit für Grenfell! Wir fordern die Wahrheit“, „Werft die Tories raus!“ und „Trotzt der Tory-Herrschaft“. Am frühen Abend zogen Demonstranten mit Rufen wie „May muss gehen!“ und „Keine Gerechtigkeit, kein Frieden“ im Zentrum von London durch Whitehall in Richtung Downing Street und dann weiter zum Broadcasting House in der Oxford Street. Zuvor hatte May am Vormittag Opfer in einem örtlichen Krankenhaus besucht und war am späten Nachmittag mit Opfern und Verwandten in einer Kirche in der Nachbarschaft des ausgebrannten Hochhauses zusammengetroffen. May sagte beim Besuch fünf Millionen Pfund (5,7 Millionen Euro) an Hilfen für die Opfer zu. Ferner versicherte sie den Bewohnern vom Grenfell Tower, in der Nähe ihres bisherigen Wohnorts neue Wohnungen zu bekommen. Auch die Bezirksverwaltung von Kensington und Chelsea sagte am Abend, dass obdachlos gewordene Bewohner innerhalb des Stadtteils umgesiedelt würden. Bei Mays Besuch kam es zu Protesten, so dass sie von der Polizei vor wütenden Demonstranten in Sicherheit gebracht wurde.[50][51]

Am 17. Juni bei Trooping the Colour, der alljährlichen Militärparade zu Ehren des Geburtstages der Königin, gab es eine Schweigeminute.[52]

Londons Bürgermeister Sadiq Khan brachte den Abriss veralteter Hochhäuser ins Gespräch. Dies könne bei Hochhäusern aus den 1960er und -70er Jahren aus Sicherheitsgründen nötig werden, schrieb Khan in einem Beitrag für die Sonntagszeitung The Observer. In der Wiederaufbauphase nach dem Krieg seien viele Hochhäuser entstanden, die heutigen Standards nicht mehr entsprächen.[53]

Entwicklung der Opferzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da die Personenanzahl im Gebäude zur Brandzeit nicht bekannt war, stützten sich die Veröffentlichungen der Polizei zur Zahl der Todesopfer auf die Zahl der aufgefundenen Toten und der in den Krankenhäusern verstorbenen Menschen, später auch auf die Zahl der bekannten Vermissten. Zusammen mit anfänglichen Verzögerungen der Sucharbeiten wegen des andauernden Brandes und Sicherheitsrisiken im ausgebrannten Gebäude führte dies zunächst zu relativ niedrigen veröffentlichten Opferzahlen. In der Bevölkerung kamen Spekulationen auf, dass wesentlich höhere „wahre“ Zahlen absichtlich zurückgehalten würden.[54][55]

Folgende Zahlen wurden von der Polizei bekanntgegeben:

Datum Zahl Bedeutung
14. Juni 2017 mindestens 6 Bestätigte Zahl von Toten; „diese Zahl wird wahrscheinlich noch ansteigen“.[56]
14. Juni 2017 mindestens 12 Bestätigte Zahl von Toten, „wir glauben dass diese Zahl weiter steigen wird“.[57]
15. Juni 2017 mindestens 17 Bestätigte Zahl von Toten, „wird voraussichtlich in den folgenden Tagen weiter ansteigen“.[58]
16. Juni 2017 mindestens 30 Bestätigte Zahl von Toten, kann weiter ansteigen.[59]
17. Juni 2017 mindestens 58 Die Pressemeldung der Polizei ließ Spielraum für Interpretationen; sie wurde wahlweise als Zahl der vermissten und wahrscheinlich gestorbenen Menschen verstanden, oder als eine Gesamtschätzung einschließlich der bereits bestätigten 30 Todesfälle. Nach Zusatzinformationen der BBC wurde zu diesem Zeitpunkt mit bis zu 70 Toten gerechnet.[60][61][62]
19. Juni 2017 79 Geschätzte Gesamtzahl der Todesfälle; man erwarte keinen großen Anstieg mehr.[36] Manche Medien meldeten es als „bis zu 79“[63] oder „mindestens 79“.[64]

Am 19. Juni erklärte Stuart Cundy von der Londoner Polizei New Scotland Yard, wegen der Intensität der Flammen sei es sehr wahrscheinlich, dass einige Opfer nie identifiziert werden können.[65]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brandunglücke, bei denen vorgehängte Aluminium-Sandwich-Fassaden eine Rolle spielten:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Grenfell Tower – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Planning Policy Consultations: Adoped Kensington Academy and Leisure Centre (KALC) SPD, The Royal Borough of Kensington and Chelsea, 2011. Consultation Documents, Abschnitt 3.1.2.
  2. Grenfell Tower: firefighters search overnight with toll expected to rise, The Guardian, 15. Juni 2017.
  3. a b Emporis GmbH: Grenfell Tower, London | 135152 | Emporis. Abgerufen am 14. Juni 2017 (englisch).
  4. Lancaster West Estate – An ideal for living? Abgerufen am 14. Juni 2017.
  5. Muthesius, Stefan.: Tower block : modern public housing in England, Scotland, Wales, and Northern Ireland. Published for the Paul Mellon Centre for Studies in British Art by Yale University Press, 1994, ISBN 0-300-05444-0, S. 355 (worldcat.org).
  6. Glendinning, Miles; Muthesius, Stefan: Tower block: modern public housing in England, Scotland, Wales, and Northern Ireland. In: 0-300-05444-0. Yale University Press, 1994, abgerufen am 14. Juni 2017 (amerikanisches englisch).
  7. Grenfell Tower floorplan shows how 120 flats were packed into highrise. In: The Telegraph. (telegraph.co.uk [abgerufen am 14. Juni 2017]).
  8. London tower block’s refurbishment raises fire safety questions. In: Financial Times vom 14. Juni 2017, abgerufen am 14. Juni 2017.
  9. Grenfell Tower. 14. Juni 2017, abgerufen am 14. Juni 2017.
  10. Eleanor Rose: Who are KCTMO, the management company behind Grenfell Tower. In: standard.co.uk. 14. Juni 2017, abgerufen am 18. Juni 2017.
  11. Rydon lands Grenfell Tower refurbishment. 14. Juni 2017, abgerufen am 14. Juni 2017.
  12. Celotex. 15. Juni 2017, abgerufen am 18. Juni 2017.
  13. a b c James Tapsfield, Martin Robinson: 'It's corporate manslaughter': London MP calls for arrests saying hundreds may have died after warnings over dangerous cladding were ignored. MailOnline, 15. Juni 2017, abgerufen am 16. Juni 2017 (HTML, englisch).
  14. a b Robert Booth, Alan Travis and Haroon Siddique: Key questions about the Grenfell Tower fire. In: The Guardian. Guardian News and Media Ltd., 15. Juni 2017, abgerufen am 17. Juni 2017 (HTML, englisch).
  15. Jonathan Bore, Executive Director Planning and Borough Development: TOWN AND COUNTRY PLANNING ACT 1990 - TOWN AND COUNTRY PLANNING - (DEVELOPMENT MANAGEMENT PROCEDURE) ORDER 2010 - APPROVAL OF DETAILS RESERVED BY CONDITION(S). 30. September 2014.: „Main building panels: Reyondbond/Reynolux, in Smoke Silver Metallic (colour No. E9107S) attached with a concealed fixings“
  16. Grenfell Tower :: Harley Facades Limited. 14. Juni 2017, abgerufen am 14. Juni 2017.
  17. Reynobond Europe ACM ACP Aluminium Composite Material. In: arconic.com. 2017. Abgerufen am 15 June 2017: „Reynobond Aluminiumverbundplatte besteht aus zwei einbrennlackierten Aluminiumblechen, die beidseitig im Schmelzfixierverfahren auf einen Polyethylenkern aufgebracht werden.“
  18. a b Reynobond Architecture and Reynolux Building certifications. Arconic, 20. April 2017, abgerufen am 16. Juni 2017 (PDF (647kB), englisch).
  19. a b Alexi Mostrous, David Brown, Sean O’Neill, John Simpson, Sam Joiner: US banned cladding that was used on Grenfell Tower. In: The Times. Times Newspapers Ltd., 16. Juni 2017, abgerufen am 16. Juni 2017 (HTML, englisch).
  20. Grenfell Action Group: About. Abgerufen am 22. Juni 2017 (amerikanisches englisch).
  21. Another fire safety scandal auf Grenfell Action Group
  22. KCTMO – Playing with fire! Original des häufig zitierten Blogs der Grenfell Action Group, der die Katastrophe erstaunlich genau vorhersagt.
  23. grenfellactiongroup: KCTMO – Feeling the Heat! In: Grenfell Action Group. 14. März 2017, abgerufen am 14. Juni 2017.
  24. Stefanie Bolzen: Hochhausbrand in London: „Es war so schrecklich. Die Schreie. Die Hilflosigkeit“. In: welt.de. 14. Juni 2017, abgerufen am 18. Juni 2017.
  25. Grenfell Tower Regeneration Newsletter. Kensington & Chelsea TMO, Juli 2014 (PDF)
  26. grenfellactiongroup: Grenfell Tower Still A Fire Risk. In: Grenfell Action Group. 24. Januar 2016, abgerufen am 14. Juni 2017.
  27. Hochhaus Inferno in London – Menschen versuchen sich abzuseilen – Trümmerteile stürzen herab, N24, 14. Juni 2017.
  28. Hochhaus in London steht in Flammen: Mehrere Tote. Der Standard, 14. Juni 2017.
  29. Richard Bilton: London Tower Fire: Britain’s Shame. BBC One Panorama vom 19. Juni 2017.
  30. Grenfell Tower residents say managers 'brushed away' fire safety concerns. In: www.theguardian.com 14. Juni 2017.
  31. London fire: A visual guide to what happened at Grenfell Tower. BBC News vom 19. Juni 2017, abgerufen am 21. Juni 2017.
  32. Grenfell Tower fire update. London Fire Brigade, abgerufen am 21. Juni 2017.
  33. London fire: Six killed as Grenfell Tower engulfed, BBC, 14. Juni 2017.
  34. „Wir konnten nichts tun“, Spiegel Online, 14. Juni 2017.
  35. Met confirms 17 dead with further fatalities expected from Grenfell blaze – as it happened. The Guardian vom 15. Juni 2017, abgerufen am 21. Juni 2017.
  36. a b Grenfell Tower fire: police raise death toll to 79 , The Guardian, 19. Juni 2017.
  37. London fire latest: Twelve confirmed dead in Grenfell Tower as death toll expected to rise. In: The Telegraph. (telegraph.co.uk [abgerufen am 14. Juni 2017]).
  38. Zwölf Tote und mindestens 79 Verletzte bei Hochhausbrand in London, sueddeutsche.de 14. Juni 2017
  39. Feuerwehr unterbricht Suche in ausgebranntem Hochhaus, Deutschlandfunk, 15. Juni 2017.
  40. Löscharbeiten könnten tagelang dauern, MDR, 14. Juni 2017.
  41. Hochhaus-Inferno in LondonWar die Dämmung der Brandbeschleuniger?, n-tv, 14. Juni 2017
  42. telegraph.co.uk 14. Juni 2017: Did faulty fridge cause Grenfell Tower fire? The theories fire chiefs will examine.
  43. London fire: Grenfell Tower's design helped spread blaze up the outside, experts say. www.independent.co.uk vom 14. Juni 2017.
  44. metro.co.uk 14. Juni 2017: Grenfell Tower had just had an £8.7m refurb – but was new cladding to blame?
  45. FAZ.net: Warum ein Hochhaus-Feuer wie in London in Deutschland unwahrscheinlich ist
  46. Andrew Sparrow: Cladding on Grenfell Tower is banned on UK high-rises, says Philip Hammond. In: The Guardian. 18.6.2017, abgerufen am 20.6.2017.
  47. Die Feuer-Katastrophe vom Grenfell Tower. In: Die Presse. (diepresse.com [abgerufen am 14. Juni 2017]).
  48. Heftige Kritik an May nach Wahlschlappe in Großbritannien, Stern, 10. Juni 2017.
  49. Labour will in Großbritannien mit Protesten Neuwahlen erzwingen, Tiroler Tageszeitung, 15. Juni 2017.
  50. Wütende Demonstranten dringen in Londoner Rathaus ein welt.de vom 16. Juni 2017
  51. ‘We want justice’: Grenfell Tower protests spill on to streets, The Guardian am 17. Juni 2017
  52. Minute's silence for Grenfell Tower victims at Trooping the Colour for Queen's official birthday. In: ITV News, ITV, 17. Juni 2017. Abgerufen am 18. Juni 2017. 
  53. Feuer in Londoner Hochhaus: Gebäudeverkleidung war möglicherweise verboten. In: Tagesschau. 18. Juni 2017, abgerufen am 18. Juni 2017.
  54. Lily Allen and the row on how Grenfell Tower's death toll is being reported, BBC, 17. Juni 2017.
  55. Wir schicken da keine Leute rein. In: Zeit online vom 15. Juni 2017, abgerufen am 19. Juni 2017.
  56. 6 confirmed dead in Grenfell Tower inferno, figure ‘likely to rise’ – police, travelwirenews, 14. Juni 2017.
  57. Death Toll Rises to 12 in London High-Rise Blaze, Bloomberg, 14. Juni 2017.
  58. Grenfell Tower fire: At least 17 dead as police say they may not be able to identify all the bodies, The Independent, 15. Juni 2017.
  59. Hochhausbrand: Zahl der Toten steigt auf mindestens 30, Deutschlandfunk, 16. Juni 2017.
  60. UPDATE: Grenfell Tower fire investigation, Metropolitan Police, 18. Juni 2017.
  61. London fire: 58 missing, presumed dead - police, BBC, 17. Juni 2017.
  62. Grenfell Tower: 58 people missing, presumed dead as Theresa May admits response was 'not good enough', The Telegraph, 17. Juni 2017.
  63. Bis zu 79 Tote nach Hochhausbrand, MDR, 19. Juni 2017.
  64. Polizei rechnet mit mindestens 79 Toten nach Hochhausbrand, Die Zeit, 19. Juni 2017.
  65. London: Polizei rechnet mit 79 Toten nach Londoner Hochhausbrand, Augsburger Allgemeine, 19.6.2017
  66. Alubond stops making plastic-filled cladding used in The Address Downtown Dubai. The National. 13. Juni 2016. Abgerufen am 15. Juni 2017.
  67. New fire code requires builders to reduce cladding flammability in UAE buildings. The National. 23. Januar 2017. Abgerufen am 15. Juni 2017.
  68. Fire Risks From External Cladding Panels – A Perspective From The UK. Probyn Miers. 2016. Abgerufen am 15. Juni 2017.
  69. London Fire: Melbourne skyscraper fire, caused by shoddy cladding, may have been a warning for London. news.com.au. 15. Juni 2017. Abgerufen am 15. Juni 2017.
  70. a b Cladding fire risk ignored by officials. The Australian. 4. Juni 2015. Abgerufen am 15. Juni 2017.
  71. a b Lei Peng, Zhaopeng Ni, Xin Huang: Review on the Fire Safety of Exterior Wall Claddings in High-rise Buildings in China. In: Procedia Engineering (= 9th Asia-Oceania Symposium on Fire Science and Technology). Band 62, 1. Januar 2013, S. 663–670, doi:10.1016/j.proeng.2013.08.112 (sciencedirect.com [abgerufen am 15. Juni 2017]).
  72. Lessons from Lakanal. Inside Housing. 10. März 2017. Abgerufen am 15. Juni 2017.