Gresso

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Gresso
Wappen von Gresso
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Locarnow
Kreis: Kreis Onsernone
Politische Gemeinde: Onsernonei2
Postleitzahl: 6611
Koordinaten: 690759 / 119964Koordinaten: 46° 13′ 30″ N, 8° 36′ 54″ O; CH1903: 690759 / 119964
Höhe: 996 m ü. M.
Fläche: 11,1 km²
Einwohner: 41 (9. April 2016)
Einwohnerdichte: 4 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne Bürgerrecht)
0,0 % (2011)[1]
Gresso

Gresso

Karte
Gresso (Schweiz)
Gresso
ww
Gemeindestand am 9. April 2016 vor der Fusion

Gresso war bis zum 9. April 2016 eine politische Gemeinde im Kreis Onsernone im Bezirk Locarno des Kantons Tessin in der Schweiz. Sie enthält Maiensäss Monte 1'340 bis 1'410 m ü. M.[2] Am 10. April 2016 fusionierte Gresso mit den ehemaligen Gemeinden Isorno, Vergeletto und Mosogno zur Gemeinde Onsernone.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gresso liegt im Valle di Vergeletto, einem nördlichen Seitental des Onsernonetals und besteht aus dem Dorf Gresso und der Exklave «Alla Ca’» westlich des Dorfes.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmalige Erwähnung im Jahre 1316 als Agrassio. Die Gemeinde entstand 1882, als sie sich von Vergeletto abspaltete.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Oratorium Sant’Orsola erbaut 1703 mit Fresko 1948[3][4]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Carlo Speziali (* 5. Dezember 1921 in Gresso; † 5. März 1998 in Locarno), Sekundarlehrer, Gemeindepräsident von Locarno, Staatsrat, Nationalrat, Oberst[5].
  • Harley Garbani (1922–2011), Fossiliensucher in Kalifornien[6]
  • Carla Speziali (* 23. Januar 1961 in Gresso), Tochter von Carlo, Anwältin, Politikerin (FDP), ehemalige Stadtpräsidentin von Locarno.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Guglielmo Buetti: Note Storiche Religiose delle Chiese e Parrocchie della Pieve di Locarno, (1902), e della Verzasca, Gambarogno, Valle Maggia e Ascona (1906). 2. Auflage, Pedrazzini Edizioni, Locarno 1969.
  • Maren Heyne mit 21 Texten von Giovanni Orelli: Gresso, 999 m ü. M.: ein Bergdorf im Wandel. Gümligen; Bonn; Wien: Zytglogge 1991.
  • Vasco Gamboni: Gresso im Historischen Lexikon der Schweiz

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gresso – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerungswachstum setzt sich fort. Medienmitteilung. Bundesamt für Statistik. Vom 26. April 2012. Abgerufen am 17. Juli 2012.
  2. Monte auf elexikon.ch
  3. Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 228.
  4. Elfi Rüsch: Distretto di Locarno IV. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 2013, ISBN 978-3-03797-084-3, 397–401.
  5. Francesca Mariani Arcobello: Carlo Speziali im Historischen Lexikon der Schweiz
  6. Harley Garbani (italienisch) ti.ch/can/oltreconfiniti (abgerufen am 5. November 2016).