Grete Rosenberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Grete Rosenberg (* 7. Oktober 1896 in Hannover; † 5. Februar 1979 in Hildesheim) war eine deutsche Schwimmerin.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grete Rosenberg von Hannover 92 nahm im Alter von 15 Jahren an den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm teil und erreichte in beiden für Damen ausgeschriebenen Wettbewerben das Finale. Über 100 Meter Freistil belegte sie den vierten Platz und lag zwei Zehntelsekunden hinter der Drittplatzierten, der Britin Jennie Fletcher. Die deutsche 4-mal-100-Meter-Freistilstaffel in der Besetzung Waltraud Dressel, Louise Otto, Hermine Stindt und Grete Rosenberg erreichte 11,8 Sekunden nach den britischen Olympiasiegerinnen das Ziel, hatte aber 12,4 Sekunden Vorsprung auf die drittplatzierten Österreicherinnen.

1913 gewann Grete Rosenberg ihren ersten deutschen Meistertitel auf der 100-Meter-Freistilstrecke. Nach zweijähriger kriegsbedingter Unterbrechung gewann sie von 1916 bis 1922 sieben weitere Titel in Folge.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1912: Olympische Spiele Silbermedaille 4-mal-100-Meter-Freistilstaffel
  • 1913: Deutsche Meisterin 100-Meter-Freistil
  • 1916: Deutsche Meisterin
  • 1917: Deutsche Meisterin
  • 1918: Deutsche Meisterin
  • 1919: Deutsche Meisterin
  • 1920: Deutsche Meisterin
  • 1921: Deutsche Meisterin
  • 1922: Deutsche Meisterin

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legentafel am Grete Rosenberg-Wildhagen-Weg im Sportpark hinter den Gebäuden des LandesSportBunds Niedersachsen in Hannover

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Grete Rosenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Conrad von Meding: Sechs neue sportliche Namen rund um die Arena, in: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 16. November 2010, S. 17