Grevenmacher

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Grevenmacher (Begriffsklärung) aufgeführt.
Grevenmacher
Wappen Karte
Wappen von Grevenmacher Lage von Grevenmacher im Großherzogtum Luxemburg
Basisdaten
Staat: Luxemburg
Koordinaten: 49° 41′ N, 6° 27′ OKoordinaten: 49° 40′ 46″ N, 6° 26′ 59″ O
Kanton: Grevenmacher
Einwohner: 4794 (1. Januar 2016)[1]
Fläche: 16,5 km²
Bevölkerungsdichte: 290,9 Einw./km²
Postleitzahl: 6701–6850
Gemeindenummer: 00007004
Website: www.grevenmacher.lu
Politik
Bürgermeister: Léon Gloden (CSV)
Wahlsystem: Proporzwahl

Grevenmacher (luxemburgisch Gréiwemaacher) ist eine Stadt und eine Gemeinde im Großherzogtum Luxemburg sowie Hauptort des gleichnamigen Kantons Grevenmacher. Bis 2015 war das Moselstädtchen auch Hauptort des Verwaltungsdistriktes Osten (3 Kantone: Echternach, Grevenmacher und Remich). Die Distrikte wurden abgeschafft, deren Befugnisse wurden ins Innenministerium verlegt.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Ortschaften Grevenmacher und Potaschberg.

Sie ist Mitglied folgender Kommunalverbände: SIAEG, SICEC, SIDERE, SIDEST, SIGI, SIGRE, SITEG, SYVICOL.[2]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die im Zuge der Moselkanalisierung errichtete Staustufe Grevenmacher schleust im Jahr ca. 10.000 Wasserfahrzeuge. Eine weitere Aufgabe ist die Regulierung des Moselpegels.

Unmittelbar an der Stadt führt die A1 (TrierLuxemburg) vorbei. Diese erreicht man über die Nationalstraße 14. Das Moselufer entlang führt die Nationalstraße 10 durch die Stadt nach Wasserbillig bzw. Wormeldingen und Remich.

Der Bahnhof Grevenmacher lag an der Bahnstrecke Ettelbrück–Grevenmacher. Die Strecke ist inzwischen stillgelegt. Lediglich einzelne Güterzüge fahren noch auf dem Teilstück von Wasserbillig zum Moselhafen Mertert. Der Bahnhof von Wellen an der Bahnstrecke Thionville–Trier liegt jedoch nur wenige Schritte von der Moselbrücke entfernt. Hier halten Züge der deutschen Regionalbahn-Linie RB 82 in Richtung Trier, Perl und Wittlich.

Mit einer Straßenbrücke über die Mosel besteht eine direkte Verbindung auf das deutsche Moselufer hinüber zur Gemeinde Wellen. Die baufällig gewordene Moselbrücke wurde 2011 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.

Partnerstädte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. STATEC Luxembourg – Population par canton et commune 1821–2015 (franz.)
  2. Syvicol: Grevenmacher (PDF-Datei; 33 kB)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Philippe Knaff: Geschichtliche Abhandlung über die Stadt und ehemalige Festung und Landrichterei Grevenmacher; Luxemburg, 1867.
  • Adolphe Berens: Die Anfänge der Stadt und Festung Grevenmacher; Grevenmacher, 1952.
  • Émile Donckel: Fragmente aus der Kirchengeschichte von Grevenmacher; in: Grevenmacher 1252-1952; Festschrift (...); Grevenmacher, 1952.
  • Joseph Hurt: Zur Vorgeschichte von Machern - Von der angeblich ersten Erwähnung (634) bis zur Stadtbefreiung (1252); in: T'Hémecht 11 (1958), Nr. 4, Ss. 62-84; Luxemburg, Sankt Paulus Druckerei, 1958.
  • Edouard M. Kayser: De la "curtis Machera" à la ville-marché de Grevenmacher. Un exemple particulier de développement urbain dans le Luxembourg médiéval (XIIe-XIVe siècles); in: Hémecht 45 (1993), Ss. 5-30 (ill.); Luxemburg (Sankt Paulus Verlag), 1993.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Grevenmacher – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien