Gridbase

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Chevron Cars Limited (1984–2007)
Gridbase Limited (2007)
Rechtsform Limited
Gründung 1984
Auflösung 2007
Sitz Sherborne, Dorset

Leitung

  • Roger Ivan Andreason
  • Timothy Edwin Colman
Branche Automobile

Gridbase Limited, zuvor Chevron Cars Limited, war ein britisches Unternehmen im Bereich Automobile und ehemaliger Automobilhersteller.[1][2]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roger Ivan Andreason gründete 1984 das Unternehmen Chevron Cars Limited. Er begann 1990 mit Hilfe von Scott Ellis Racing mit der Produktion von Automobilen und bot ab 1994 auch Kits an. Der Markenname lautete Chevron, genau wie beim ehemaligen britischen Rennwagenhersteller Chevron Cars. Timothy Edwin Colman wurde spätestens 1991 zweiter Direktor. 1998 endete die Automobilproduktion. Insgesamt entstanden etwa 13 Exemplare.[3] Am 29. Mai 2007 wurde das Unternehmen in Gridbase Limited umbenannt und am 4. Dezember 2007 aufgelöst.

Als Standorte sind Piddletrenthide in der Grafschaft Dorset[2][3][4], bis 20. März 1992 Winchester in Hampshire[5], bis 16. August 2004 Hook in Hampshire[5] und bis zum Schluss Sherborne in Dorset[5] überliefert.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstes Modell war der B 16. Dies war eine Nachbildung des Chevron B 16. Die Basis bildete ein Semi-Spaceframe mit Monocoque und einigen Teilen aus Aluminium. Die geschlossene Karosserie bestand aus Fiberglas. Motoren von Cosworth mit 2000 cm³ Hubraum und 215 PS Leistung sowie V6-Motoren vom Alpine A 610 standen zur Auswahl. Zunächst stand nur das Komplettfahrzeug im Sortiment. Bis 1998 entstanden etwa drei Exemplare.

Zwischen 1992 und 1998 stand der B 8 im Angebot. Dieses Coupé war dem Chevron B 8 nachempfunden. Motoren kamen von Alfa Romeo und Ford. Komplettfahrzeuge kosteten ab 40.000 Pfund. Etwa acht Exemplare entstanden.

Ein gänzlich anderes Modell war der Pick-me-up. Die Basis bildete ein Stahlrohrahmen. Darauf wurde eine Karosserie montiert, die aus Fiberglas und Aluminium bestand. Zur Wahl standen Pick-up sowie zwei- und viersitzige Strandwagen. Der Vierzylindermotor kam vom Mini Metro.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Chevron.
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 281. (englisch)
  • Steve Hole: A–Z of Kit Cars. The definitive encyclopaedia of the UK’s kit-car industry since 1949. Haynes Publishing, Sparkford 2012, ISBN 978-1-84425-677-8, S. 56 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Chevron.
  2. a b George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 281. (englisch)
  3. a b Steve Hole: A–Z of Kit Cars. The definitive encyclopaedia of the UK’s kit-car industry since 1949. Haynes Publishing, Sparkford 2012, ISBN 978-1-84425-677-8, S. 56 (englisch).
  4. Allcarindex (englisch, abgerufen am 1. März 2015)
  5. a b c opencorporates.com (englisch, abgerufen am 1. September 2015)