Griesstätt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Griesstätt
Griesstätt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Griesstätt hervorgehoben

Koordinaten: 48° 0′ N, 12° 11′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Rosenheim
Höhe: 492 m ü. NHN
Fläche: 29,53 km2
Einwohner: 2933 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 99 Einwohner je km2
Postleitzahl: 83556
Vorwahl: 08039
Kfz-Kennzeichen: RO, AIB, WS
Gemeindeschlüssel: 09 1 87 134
Gemeindegliederung: 43 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Innstraße 4
83556 Griesstätt
Website: www.griesstaett.de
Bürgermeister: Robert Aßmus (Parteilos)
Lage der Gemeinde Griesstätt im Landkreis Rosenheim
Chiemsee (Gemeinde)Chiemsee (Gemeinde)ChiemseeÖsterreichLandkreis AltöttingLandkreis EbersbergLandkreis ErdingLandkreis MiesbachLandkreis MünchenLandkreis Mühldorf am InnLandkreis TraunsteinRosenheimRotter Forst-SüdRotter Forst-NordAlbachingAmerangAschau im ChiemgauBabenshamBad AiblingBad EndorfBad FeilnbachBernau am ChiemseeBrannenburgBreitbrunn am ChiemseeBruckmühlEdlingEggstättEiselfingFeldkirchen-WesterhamFlintsbach am InnFrasdorfGriesstättGroßkarolinenfeldGstadt am ChiemseeHalfingHöslwangKiefersfeldenKolbermoorNeubeuernNußdorf am InnOberaudorfPfaffing (Landkreis Rosenheim)Prien am ChiemseePruttingRamerbergRaublingRiederingRimstingRohrdorf (am Inn)Rott am InnSamerbergSchechenSchonstettSöchtenauSoyenStephanskirchenTuntenhausenVogtareuthWasserburg am InnKarte
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Griesstätt ist eine am Inn gelegene Gemeinde respektive gleichnamige Ortschaft im oberbayerischen Landkreis Rosenheim. Der Ort wurde erstmals in einer Urkunde des Herzogs Arnulf I. von Bayern aus dem Jahre 924, der sogenannten Rhini-Urkunde, erwähnt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der gleichnamige Hauptort Griesstätt liegt östlich des Inn rund 19 km nördlich von Rosenheim, 8 km südlich von Wasserburg am Inn, 22 km nordwestlich von Prien am Chiemsee, 26 km östlich von Ebersberg und 54 km von der Landeshauptstadt München entfernt.

Es gibt 43 Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Griesstätt wird erstmals im Jahr 924 in einer Urkunde des Herzogs Arnulf von Bayern erwähnt. Von 1667 bis zur Säkularisation im Jahre 1803 gehörte die Hofmark Griesstätt dem Kloster Altenhohenau. Griesstätt wurde 1818 im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern eine selbstständige politische Gemeinde. 1857 wurden die Orte Holzhausen und Kolbing mit 276 bzw. 246 Einwohnern eingemeindet.[3] Bei der Gemeindegebietsreform 1978 wurde Griesstätt in die Verwaltungsgemeinschaft Rott am Inn eingegliedert. Seit dem 1. Januar 1986 ist die Gemeinde Griesstätt wieder völlig eigenständig.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 1981 auf 2892 Einwohner um 911 Einwohner oder 46 %.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2008[4]
Wahlbeteiligung: 62,3 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
53,5 %
27,8 %
18,8 %

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist seit 2017 Robert Aßmus (SPD).[5] Vorgänger war ab 2014 Stefan Pauker (Parteifreie Wähler Griesstätt). Dessen Vorgänger war Franz Meier (CSU).

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt 14 ehrenamtliche Gemeinderäte. Nach der Wahl vom 16. März 2014 setzt er sich so zusammen:[6]

2014[7] 2008[7] 2002[7]
Sitze insgesamt 14 14 14
CSU 6 8 8
SPD 2 2 1
PWG 1 6 - -
FWG 2 - 4 5
1 Parteifreie Wähler
2 Freie Wählergemeinschaft

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Griesstätt
Blasonierung: „Unter rotem Schildhaupt, darin ein mit einer schwarzen Leiste belegter silberner Balken, gespalten; vorne in Gold ein aus einer silbernen Krone wachsender, linksgewendeter, golden bewehrter schwarzer Adlerrumpf, hinten in Schwarz ein aufrechter silberner Schlüssel.“[8]


Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Griesstätt gibt es einen Kindergarten und eine Grundschule. Die Hauptschule wurde nach Rott verlegt.

Ämter und Ähnliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Postagentur, Gemeindeverwaltung usw.

Freizeit- und Sportanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Griesstätt gibt es 3 Tennisplätze, 2 Fußballplätze, 1 Stockbahn. Außerdem sind im Gemeindegebiet rund 5 Spielplätze.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der hauptsächliche Sportverein in Griesstätt ist der DJK SV Griesstätt. Dieser wurde 1964 gegründet untergliedert sich in folgende Abteilungen:

  • Fußball
  • Tennis
  • Stockschießen
  • Gymnastik/Turnen
  • Wintersport (Ski/Snowboard)
  • Tischtennis

„Lebensqualität durch Nähe“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Lebensqualität durch Nähe“ ist ein Modellvorhaben, an dem zahlreiche Einwohner der Gemeinde teilnehmen. In dem Projekt werden verschiedene Themenbereiche besprochen und umgesetzt. Z. B. wurde die Umgestaltung des Kettenhammer Weihers im Jahre 2005 erfolgreich ausgeführt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Sehenswürdigkeiten zählen u. a. die Klosterkirche St. Peter und Paul in Altenhohenau und die zahlreichen Kapellen in und um Griesstätt. Auf dem Friedhof der Gemeinde befindet sich die letzte Ruhestätte des Swing-Trompeters Charly Tabor.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Tubafest wird jährlich Ende Mai von der Griesstätter Blasmusik veranstaltet.

Der Trachtenverein Griesstätt lädt jedes Jahr am Ostersonntag zu seinem traditionellen Ostertanz ein. Zudem richtet er Mitte Juni ein Gartenfest aus. Das Trachtenfestjahr wird jährlich mit dem Kirchweihfest am dritten Sonntag im Oktober und dem darauffolgenden Montag beschlossen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Griesstätt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]