Grimes (Sängerin)

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Grimes, 2011
Grimes, 2011
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Visions
  UK 67 24.03.2012 (4 Wo.)
  US 98 10.03.2012 (1 Wo.)
Art Angels
  CA 16 06.11.2015 (... Wo.)
  UK 31 19.11.2015 (... Wo.)
  US 36 28.11.2015 (1 Wo.)

Claire Boucher (* 17. März 1988 in Vancouver, British Columbia), besser bekannt unter ihrem Bühnennamen Grimes, ist eine kanadische Sängerin und Musikproduzentin.

Biografie und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühe Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boucher wurde in Vancouver geboren und wuchs dort auf. Ihre Vorfahren kommen aus der Ukraine und gehören teils der Québécois an. Mit 18 zog sie nach Montreal, um dort zu studieren. Während des Studiums begann sie, unter dem Namen Grimes aufzutreten und Aufnahmen zu machen.[3]

2009 bis 2013: Geidi Primes, Halfaxa und Visions[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihr Debütalbum Geidi Primes wurde 2010 in Kanada als Kassette, in den USA und Großbritannien als CD und LP vom britischen Musiklabel No Pain veröffentlicht. Der Name bezieht sich auf den fiktiven Planeten Giedi Prime, der wiederum auf einem Roman von Frank Herbert basiert. Das Album enthält elf Titel, die im Stil von Alternative Pop produziert sind. Nach der Veröffentlichung erhielt es hauptsächlich positive Kritiken von Seiten der Fans und Musikkritikern.[4]

Ende des gleichen Jahres erschien ihr zweites Studioalbum Halfaxa, welches 16 Titel beinhaltet und Genres von Witch House, Dream Pop, Dark Wave, Synthie Pop und Ambient besitzt. 2011 spielte Grimes im Vorprogramm von Lykke Li auf deren Nordamerika-Tour. Im selben Jahr erschien auch das dritte Album Darkbloom, das aus fünf Titeln von Grimes und vier von d’Eon besteht.[5][6][7]

Am 31. Januar 2012 veröffentlichte Grimes ihr drittes Album Visions, welches auf Platz 98 in den US-Albumcharts und in Großbritannien auf Platz 67 stieg. Die Titel Oblivion und Genesis konnten sich in den US-amerikanischen und den mexikanischen Charts platzieren. In den Medien, darunter die New York Times, und von Musikkritikern wurde es vorwiegend positiv bewertet. Auf der alljährlich im Vereinigten Königreich stattfindenden musikjounalistischen Publikation New Musical Express erhielt es einen Platz unter den 500 besten Alben aller Zeiten.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2012 steht Grimes beim unabhängigen britischen Plattenlabel 4AD unter Vertrag.[8] Dort erschien im März 2012 das internationale Debütalbum Visions.

Unter anderem wird ihr Musikstil mit Enya, Aphex Twin, TLC und Madonna verglichen.[9] Das NME Magazin hat Grimes auf Platz 1 der „20 Most Exciting New Bands Of 2012“ gewählt.[10]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben

  • 2010: Geidi Primes
  • 2010: Halfaxa
  • 2011: Darkbloom (zusammen mit d’Eon)
  • 2012: Visions
  • 2015: Art Angels

Auszeichnungen und Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gewonnen

Juno Awards

  • 2013: in der Kategorie „Electronic Album of the Year“ für Visions

Webby Awards

  • 2013: in der Kategorie „Artist of the Year“

Bazaar Women of the Year

  • 2016: in der Kategorie „Musician of the Year 2016“

Nominiert

Polaris Music Prize

  • 2012: in der Kategorie „Best Canada Album of 2012“ für Visions

Juno Awards

  • 2013: in der Kategorie „Breakthrough Artist of the Year“

MuchMusic Video Awards

  • 2013: in der Kategorie „Dance Video of the Year“ für Genesis
  • 2015: in der Kategorie „Video of the Year“ für Go (mit Blood Diamonds)
  • 2015: in der Kategorie „Best Post-Production“ für Go
  • 2015: in der Kategorie „Best Director“ für Go
  • 2016: in der Kategorie „Video of the Year“ für Flesh Without Blood
  • 2016: in der Kategorie „Best Director“ für Flesh Without Blood

International Dance Music Awards

  • 2016: in der Kategorie „Best Alternative/Indie Rock Dance Track“ für Flesh Without Blood

Polaris Music Prize

  • 2016: in der Kategorie „Best Canada Album of 2016“ für Art Angels

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Grimes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartquellen: UK-Charts / US-Charts
  2. Chartquellen: [1]
  3. http://www.exberliner.com/culture/music--nightlife/six-questions-for-grimes
  4. http://pitchfork.com/rewiews/albums/15751-geidi-primes/
  5. http://www.cbcmusic.ca/blogs/2011/5/Today-on-Appetite-for-Distraction-Grimes
  6. http://www.dummymag.com/mixes/dummy-mix-79-blood-diamonds
  7. http://www.dummymag.com/rewiews/grimes-halfaxa-review
  8. http://4ad.com/artists/grimes Webseite des Independent-Labels 4AD
  9. Guardian: One to watch: Grimes, abgerufen am 5. Dezember 2012
  10. NME: 20 Most Exciting New Bands Of 2012, abgerufen am 5. Dezember 2012